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Albuminfo

gaerea - limbo
Band:
Gaerea
Album:
Limbo
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
51:48
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1401
Views:
271

Review

Für den Begriff "Limbo" gibt es viele Bedeutungen, ich vermute mal die portugiesischen Maskenmänner meinen mit ihrem neuen Album die Redewendung im Sinne von „in der Schwebe“. Aber wer weiss, vielleicht haben sie sich auch vom Tanz inspirieren lassen, wenn ich mir die Verenkungen des Sängers auf der Bühne vor Augen halte dann liegt das gar nicht so fern.

Doch schauen bzw. hören wir doch mal was sich hinter dem seltsamen Artwork verbirgt mit dem ich irgendwie nicht warm werde.
Gleich der Einstieg "To Ain" ist mit über 11 Minuten Spielzeit eine ordentliche Hausnummer, musikalisch kommt aber zu keiner Zeit Langeweile auf. Die vertreibt man mit allem was der schwarze Extremmarkt so hergibt: Flottes Tempo geht über in getragene Eleganz, verzeifelte Schreie münden in grollendes Wüten - die Jungs fahren ordentlich was auf. Was auffällt und begeistert: das Stück wirkt in sich geschlossen trotz diverser unterschiedlicher Stilmittel, hat einen nachvollziehbaren Fluss und trägt dennoch eine gewisse Unruhe in sich.
Das darauf folgende "Null" kommt etwas ruhiger durch die Boxen, auffällig ist hier wieder der gepeinigt wirkende Gesang. Doch auch die melodischen Anteile kommen nicht zu kurz, immer wieder flackern kleine Gitarrenharmonien auf die im Ohr bleiben.

Und im Spannungsfeld der oben genannten Elemente pendelt sich auch der Rest des Albums ein, deswegen verzichte ich auf eine Track-by-Track Analyse. Das Album muss am Stück genossen werden, anders funktioniert es schwer. Dann erliegt man der bleiernen Schwere die sich wie ein Tuch über einen legt. Nicht falsch verstehen, das Werk erstickt den Hörer nicht. Aber es hat die Fahigkeit dein Umfeld ein wenig dunkler zu gestalten. Das liegt einerseits an der unnachgiebigen Instrumentenfraktion die rastlos um dich rumschwirrt und am grandiosen Gesang. Damit baut man erstaunlich tiefe Kompositionen vor dem Hörer auf die aber nicht überfrachtet sind, man ist stets der Lage den Ausführungen der Portugiesen zu folgen.

Ich muss sagen ich bin etwas überrascht wie gut das Album ist, den Erstling "Unsettling Whispers" habe ich nicht so stark in Erinnerung. Er war auch gut, aber "Limbo" ist eine deutlich Steigerung. Liegt wahrscheinlich auch an der Produktion, diese hat ausreichend "Wumms" und bleibt dabei transparent genug um die Feinheiten rauszuhören. Und nachdem sich die Band mit dem Debütalbum sprichwörtlich den Arsch abgetourt hat und gefühlt an jeder Milchkanne Halt gemacht hat ist es Zeit mit "Limbo" die Lorbeeren dafür einzufahren. Das dürfte auch kein Problem sein, mit diesem Album hat man sich in vorderster Front der europäischen Death/Black Szene positioniert.


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Tracklist

1.To Ain 11:15
2.Null 06:01
3.Glare 07:15
4.Conspiranoia 09:14
5.Urge 04:49
6.Mare 13:11

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