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Albuminfo

nixa - opus tierra
Band:
NIXA
Album:
Opus Tierra
Genre:
Doom Metal
V-Datum:
Spielzeit:
38:22
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Cosmover
ID:
1297
Views:
88

Review

Einmal mehr taucht ein wahrhaftiges musikalisches Kleinod aus dem Nichts auf: Opus Tierra ist nicht nur die erste Doomscheibe,die mich seit einer Ewigkeit mal wieder komplett abholt, nein es ist das intensivste und berhrendste Stck Musik des bisherigen Jahres. NIXA vertstehen es,das doch stark in Traditionen verwurzelte Doom Genre zeitgem umzusetzen und mit eigenstndigen Feinheiten auszustaffieren, ohne seine Reinheit anzutasten. Sowohl die epische Komponente als auch die ntige Ungeschliffenheit finden sich in den Songs wieder und man sprengt das vom Traditionsdenken manchmal doch recht eng gesteckte Genrekorsett durch jedwedes erforderliche akustische Puzzlestck, das dem Ergebnis irgendwie zutrglich ist. Gern wird dem Doom ja Monotonie ,wenn nicht sogar eine Tendenz zur Langeweile zugeschrieben,aber NIXA stellen zum einen unter Beweis,da dies ebenso totaler Mumpitz sein kann und Doom zum anderen auch das Genre ist,das hinsichtlich vertonter Emotionen allen anderen berlegen ist.
Allein schon der den Wahnsinn erffnende Titelsong ist ein epochales 10 Punkte Werk. Flirrende Gitarren beschwren eine SOLSTAFIR'sch anmutende Stimmung herauf, ein Sprechgesang,der nach Johann Edlund ( TIAMAT ) zu klingen wei, bevor sich auch schon eine majesttische musikalische Elegie aufbumt und ein typischer Gesang die zarten Gesangslinien in kraftvollem Ausdruck in die Musik trgt.
Der zweite Track Seed lt sich recht simpel dadurch beschreiben,in dem man sagt,da er klingt,als htten spte MASTODON mal einen lupenreinen Doom-Song eingespielt.Das nunfolgende Stck Ambrosia tendiert dann in die rauhere Richtung, ohne jedoch an der ausladenden Schwermut einzuben,die die Musik der Band durchzieht.
Ohne jetzt jeden einzelnen der 7 Songdiamanten sezieren zu mssen,sei gesagt,da ber die komplette Spielzeit dieses groartige Niveau gehalten wird und es sowieso fr jeden ratsam ist,sich selbst auf diese gefhlsgeladene,epische Reise zu begeben,die das Hren von Opus Tierra definitiv ist.
Ob nun die eher epische Richtung des Openers oder die Sludge Anteile wie in Destroyer oder eben Ambrosia ertnen,ich schmelze dahin angesichts dieser erhabenen Macht,die von der Musik ausgeht und ich wre glatt versucht, in Richtung Hchstnote zu gehen...aber dafr bruchte ich den Test der Zeit. Sei's drum...
Ob nun das beste oder wichtigste...darum soll es hier jetzt mal erst nicht gehen, aber auf jeden Fall ist es das bisher SCHNSTE Album des Jahres.
Das absolute Minimum an Respekt,das man diesem Meisterwerk erweisen kann sind 9 Punkte !
Doom ist zh und langweilig ? Miami steht fr Eitel,Freude,Death Metal und Sonnenschein ? Zweimal
NIX(d)A !!! Der mute jetzt einfach noch sein.


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Tracklist

1. Opus Tierra
2. Seed
3. Ambrosia
4. Destroyer
5. House Of Serpents
6. The Mound
7. Restless Seer

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