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Albuminfo

nixa - opus tierra
Band:
NIXA
Album:
Opus Tierra
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
38:22
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Cosmover
ID:
1297
Views:
395

Review

Einmal mehr taucht ein wahrhaftiges musikalisches Kleinod aus dem Nichts auf: „Opus Tierra“ ist nicht nur die erste Doomscheibe,die mich seit einer Ewigkeit mal wieder komplett abholt, nein – es ist das intensivste und berührendste Stück Musik des bisherigen Jahres. NIXA vertstehen es,das doch stark in Traditionen verwurzelte Doom – Genre zeitgemäß umzusetzen und mit eigenständigen Feinheiten auszustaffieren, ohne seine Reinheit anzutasten. Sowohl die epische Komponente als auch die nötige Ungeschliffenheit finden sich in den Songs wieder und man sprengt das vom Traditionsdenken manchmal doch recht eng gesteckte Genrekorsett durch jedwedes erforderliche akustische Puzzlestück, das dem Ergebnis irgendwie zuträglich ist. Gern wird dem Doom ja Monotonie ,wenn nicht sogar eine Tendenz zur Langeweile zugeschrieben,aber NIXA stellen zum einen unter Beweis,daß dies ebenso totaler Mumpitz sein kann und Doom zum anderen auch das Genre ist,das hinsichtlich vertonter Emotionen allen anderen überlegen ist.
Allein schon der den Wahnsinn eröffnende Titelsong ist ein epochales 10 Punkte – Werk. Flirrende Gitarren beschwören eine SOLSTAFIR'sch anmutende Stimmung herauf, ein Sprechgesang,der nach Johann Edlund ( TIAMAT ) zu klingen weiß, bevor sich auch schon eine majestätische musikalische Elegie aufbäumt und ein „typischer“ Gesang die zarten Gesangslinien in kraftvollem Ausdruck in die Musik trägt.
Der zweite Track „Seed“ läßt sich recht simpel dadurch beschreiben,in dem man sagt,daß er klingt,als hätten späte MASTODON mal einen lupenreinen Doom-Song eingespielt.Das nunfolgende Stück „Ambrosia“ tendiert dann in die rauhere Richtung, ohne jedoch an der ausladenden Schwermut einzubüßen,die die Musik der Band durchzieht.
Ohne jetzt jeden einzelnen der 7 Songdiamanten sezieren zu müssen,sei gesagt,daß über die komplette Spielzeit dieses großartige Niveau gehalten wird und es sowieso für jeden ratsam ist,sich selbst auf diese gefühlsgeladene,epische Reise zu begeben,die das Hören von „Opus Tierra“ definitiv ist.
Ob nun die eher epische Richtung des Openers oder die Sludge – Anteile wie in „Destroyer“ oder eben „Ambrosia“ ertönen,ich schmelze dahin angesichts dieser erhabenen Macht,die von der Musik ausgeht und ich wäre glatt versucht, in Richtung Höchstnote zu gehen...aber dafür bräuchte ich den Test der Zeit. Sei's drum...
Ob nun das beste oder wichtigste...darum soll es hier jetzt mal erst nicht gehen, aber auf jeden Fall ist es das bisher SCHÖNSTE Album des Jahres.
Das absolute Minimum an Respekt,das man diesem Meisterwerk erweisen kann sind 9 Punkte !
Doom ist zäh und langweilig ? Miami steht für Eitel,Freude,Death Metal und Sonnenschein ? Zweimal
NIX(d)A !!! Der mußte jetzt einfach noch sein.


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Tracklist

1. Opus Tierra
2. Seed
3. Ambrosia
4. Destroyer
5. House Of Serpents
6. The Mound
7. Restless Seer

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