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Albuminfo

graveyard - ...for thine is the darkness
Band:
Graveyard
Album:
...For Thine is the Darkness
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Mitch, www.hell-is-open.de
ID:
828
Views:
631

Review

Die Spanier von Graveyard beehren uns nach ihrem formidablen zweiten Album The Sea Grave und einigen anschlieenden Splits mit Entrails oder Nominon, nun mit ihrem dritten Album ...For Thine is the Darkness.

Graveyard hatten ja bereits im Vorfeld angekndigt, dass sie auf ihrem neuen Album ihren Gesamtsound etwas breitgefcherter aufstellen werden. Der erste Durchlauf der neuen Scheibe bekrftigt diese Aussage, die Spanier agieren wesentlich vielfltiger und auch etwas verspielter als auf den vorherigen, gradliniger gestalteten Alben. Die neuen Songs sind dsterer und besitzen mehr Tiefe und atmosphrische Parts, als man es bisher von der Truppe gewohnt war. Das Album glnzt durch die tolle Gitarrenarbeit und den ausgefeilten Songstrukturen, teils sind die Songs mit songdienlichen zarten Keyboardpassagen verfeinert worden, was aber nicht verwssert klingt, sondern den Gesamtsound positiv hervorhebt. Einige klassische Heavy Metal Soli und doomige Parts wurden passend in den treibenden Death Metal integriert und geben den Songs eine besondere Note. Als Paradebeispiel ist hier Track Nr.6 The Mighty Colums of Irem heranzuziehen, dieser tolle arrangierte Song besitzt alle bereits angesprochenen Trademarks und dient somit bestens als Anspieltipp. Der klare, aber dennoch warme Sound, den Patrick W. Engel den Spaniern im Temple of Disharmony Studio spendiert hat, passt m.E. perfekt zum neuen vielschichtigeren Material der Band. Die kurzen Interludes zwischen den gesamten Tracks dienen als flssige bergnge und sind zumeist stimmig umgesetzt. Da das neue Material doch etwas fordernder ausgefallen ist, mssen schon mal 2-3 Durchlufe herhalten bis man in dem Album richtig angekommen ist, aber da es auf ...For Thine is the Darkness so einiges zu entdecken gibt, geht man gerne immer wieder auf Entdeckungsreise.

Fazit: Die Spanier geben auf ihrem dritten Album nach wie vor feinsten Death Metal zum Besten, jedoch hat das Quintett seine neuen Songs dsterer, vielfltiger und etwas verspielter gestaltet als bisher. Da das Ganze aber beeindruckend arrangiert und fesselnd umgesetzt wurde, der Fokus nach wie vor ganz klar im Death Metal liegt, darf man den Herren zu dieser frischen Brise in der Death Metal Landschaft nur gratulieren. Wer bisher zu der Mucke von Graveyard den Schdel rotieren lies, wird auch von dem neuen Material begeistert sein. Alle anderen Death Metal Maniacs sollten definitiv mal bei den Spaniern rein hren, es lohnt sich !

Anspieltipp: The Mighty Colums of Irem


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Tracklist