Diese Webseite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren (u.a. in News, Forum, Bildergalerie, Poll) und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Es können auch durch eingebundene externe Inhalte wie Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp oder Andere möglicherweise Cookies gesetzt werden. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

This website uses cookies to personalize content and to analyze access on our website. Also it could happen that included external content like Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp or others uses cookies. If you use our website you accept the use of cookies.

Albuminfo

sulphur - omens of doom
Band:
Sulphur
Album:
Omens of Doom
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
815
Views:
531

Review

Die 1999 gegründeten norwegischen Black Metaller bestehen unter anderem aus ehemaligen und noch aktiven Mitgliedern von Gorgoroth, Aeternus, Enslaved und Vulture Industries. Somit sind keine blutigen Anfänger am Werk und ein gewisses qualitatives Level ist vorrausgesetzt. Und im Vergleich zum 2009er "Thorns in Existence" hat man das Klangbild etwas überarbeitet, die leicht chaotischen Auswüchse in Richtung Industrial wurden begradigt und besser eingeflochten und die verschachtelten Proganteile zurückgeschraubt. Dadurch ist das Album in seiner Gesamtheit besser hörbar da mehr auf Songaufbau/Songwriting geachtet wurde und das Ergebnis durchdachter und kompakter wirkt. Trotz allem ist "Omens of Doom" immer noch ein ziemlich schroffer und kühler Brocken norwegischen Blackmetals, von Weichspülercharme ist man immer noch meilenweit entfernt und der Hörer braucht ein paar Momente um sich in das anfangs sehr abweisend erscheinende Material reinzuhören. Durch die Hinzunahme von diversen Tempo-und Richtungswechseln bewahren sie sich und das Album vor Langeweile und Normalstandard. Denn das "Omens of Doom" weit über simplem Blackmetal steht und den Jungs 08/15 Material viel zu anspruchslos wäre, das steht unumstritten direkt nach dem ersten Durchlauf fest. Dadurch braucht der Hörer vielleicht ein bisschen länger um das alles zu sortieren und einzuordnen, wenn das aber gelungen ist kann er sich über eine Vielzahl von Stimmungen freuen. Diese sind aber wie gesagt sehr intelligent verknüpft und fließen schlüssig ineinander, von jazz- oder progartiger Chaotik braucht sich also niemand zu fürchten. Denn der Grundaufbau fußt jederzeit auf klassisch norwegischem Black Metal unter dessen Banner sie 1996 als Taakeriket begonnen haben. Nur das sie als Sulphur seit 1999 eben einen Schritt weiter denken und ihre Vision von Black Metal auf ein nächstes, höheres Level heben.

Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist