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Albuminfo

abbath - dread reaver
Band:
Abbath
Album:
Dread Reaver
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
39:00
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1534
Views:
220

Review

Abbath ist eine dieser Personen die vermutlich in ihrem Leben mehr über Black Metal vergessen haben als die Meisten jemals lernen werden. Mit Immortal hat er sich in der Szene unsterblich gemacht – entschuldigt das billige Wortspiel. Seine Wege trennten sich 2015 von Immortal und seine Solokarriere bringt uns nun mit „Dread Reaver“ sein drittes Album. Und das klingt äußerst interessant.

Schon beim Opener fällt uns auf, dass sich die Musik regelrecht sträubt, sich das Black Metal Gewand überzuziehen. Natürlich ist der Grundklang typisch – aber besonders die Leadgitarre hämmert mit beunruhigender Kraft und Intensität and die Kammerwand. Bei „Scarred Core“, dem zweiten Song, ist es dann auch bereits vorbei mit konventionellem Black Metal. Wer also mit dieser Scheibe neu zu Abbath dazukommt und klassischen Immortal-Sound erwartet hat, eckt spätestens hier an. Dies kann sowohl positiv als auch negativ aufgefasst werden. Man merkt deutlich, dass Abbath sich nicht von Genregrenzen oder Erwartungen der Szene in seinem künstlerischen Schaffen beschränken lassen will. Sein Sound ist rotzig, ja fast punkig. Es drück viel Motörhead durch, etwas Speed Metal der 80er und ganz viel Black Metal – aber eben nie genug um das Album als eben jenen abzustempeln.

Was ist es denn nun was euch auf „Dread Reaver“ erwartet? Die vollständig entfaltete Kreativität von Abbath. Ganz klar im Black Metal verwurzelt aber strotzend von Einflüssen aller (metallischen) Art. Gut zu erkennen am Metallica-Cover „Trapped Under Ice. Schön neuinterpretiert und tatsächlich eines meiner Highlights auf dem Album. Weil er es hart nach Motörhead klingen lässt.

Generell wird das aber wohl kein Album über das man lange nach Release noch redet. Klar, für Abbath-Fans ein feines Ding. Wer mit ihm und seiner Musik nicht vertraut ist sollte aber vor dem Kauf mehrfach reinhören. Ein gutes, erfreulich erfrischendes Album, welches aber bestimmt nicht jeden für sich gewinnen kann.


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Tracklist

1. Acid Haze
2. Scarred Core
3. Dream Cull
4. Myrmidon
5. The Deep Unbound
6. Septentrion
7. Trapped Under Ice (Metallica cover)
8. The Book of Breath
9. Dread Reaver

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