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Albuminfo

asphyx - necroceros
Band:
ASPHYX
Album:
Necroceros
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
50:21
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Cosmower
ID:
1444
Views:
150

Review

Wenn sich ein neues ASPHYX – Album ankündigt, stellt die doch recht ansehnliche Fanschar die Ohren auf und erwartet relativ Großes. Immerhin gehört diese Band zu den ganz, ganz Großen der Alten Riege. Ein Sound der sich wie geschmolzenes Metall lavaartig über dem Haupt ergießt und auf dem Weg in die Gehörgänge allmählich zu harten Stahlgeschossen aushärtet, die den Schädel von Innen sprengen. Wie immer liefert die Band dann auch dieses mal. Natürlich gibt es auch hier Stimmen, die rufen, dass das ja nicht ASPHYX ist, denn es findet sich ja kein einziges Originalmitglied mehr im Lineup ( was aber halt auch ein Fakt ist ) und das neue Material bei weitem nicht an vergangene Großtaten anknüpft ( was aber schon ein leicht streitbarer Punkt wäre ). Nach einer derart langen Zeit des Bestehens schafft es kaum eine Band, noch so große Aha-Effekte zu generieren, wie es zu Beginn der Laufbahn noch möglich war. Die Begeisterung der Hörerschaft mit typisch klingender Mucke aufrechtzuerhalten ist aber eigentlich auch schon eine Kunst. So fährt man auch weiterhin die Linie, die die insgesamt sehr gefeierten Vorgänger „Deathhammer“ und „Incoming Death“ vorgezeichnet haben. Es peitschen einem zehn brachiale Projektile um die Lauscher, deren Stahlummantelung des Todes mit einer – teilweise auch recht traditionellen Metal atmenden – in Melancholie getränkten, melodischen Füllung aufgepeppt werden, was dem ganzen die bandtypische Erhabenheit verleiht. Bei aller Härte, oder wie hier besser passt: Heavyness.
So ziehen einem die Jungs einmal mehr einen amtlichen Deathhammer über den Kopf, wie man es von ASPHYX haben will. Die allergrößte Innovation an „Necroceros“ dürfte das in Grüntönen gehaltene Cover -Artwork sein, welches aber einmal mehr von Haus- und Hofzeichner Axel Hermann stammt. Zur gewohnt wuchtig-geilen Mucke gesellen sich aber trotzdem einige Farbtupfer, die dem Album seine Daseinsberechtigung manifestieren. Für mich picke ich da mal den zweiten Song „Molten Black Earth“ als Beispiel heraus: da wird so dermaßen „geboltthrowered“, dass es für Fans ein Fest ist und vielleicht ist das gar als eine Hommage an Van Drunens Stippvisite bei der britischen Kriegsmaschinerie zu werten!? Hier und da blitzen auch mal Erinnerungen an anderen zeitgenössische Frühneunziger – Bands auf - mich ließen da bestimmte Gitarrenharmonien an MORGOTH zu „Cursed“-Zeiten denken ( > " In Blazing Oceans" ). Aber im Kern wie drumherum und insgesamt bleibt „Necroceros“ ein lupenreines ASPHYX – Werk. Genau, wie es Wasser auf die Mühlen der Kritiker gießt, stillt es auch den Durst der treuen Gefolgschaft. Martin klingt so einzigartig angepisst, wie seit Jahr und Tag, die „neue“ Mannschaft an seiner Seite kriegt das "originale" ASPHYX-Ding quasi perfekt hin. Alles andere ist Erbsenzählerei. Jeder, der die Band mit ihren frühen Scheiben entdeckt hat, wird nie irgendwas in Nähe deren Throns lassen, auch meine Favoriten sind zu der Zeit angesiedelt; aber ich bin glücklich mit dem 2021er-Opus der Band.
Einzig die Geschichte mit zwei LP-Bonus Tracks ist wieder so 'ne Kackaktion, gehört aber wohl eben so dazu wie driebzig Vinylfarben. Dafür gibt es Punkteabzug!



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Tracklist

1. The sole cure is death ( 4:04 )
2. Molten balck earth ( 5:06 )
3. Mount skull ( 6:02 )
4. Knights templar stand ( 3.35 )
5. Three years of famine ( 7:38 )
6. Botox implosion ( 3:15 )
7. In blazing oceans ( 5:06 )
8. The nameless elite ( 3:56 )
9. Yield or die ( 4:28 )
10. Necroceros ( 7:06 )

Lp-only Bonus Tracks:
11. Full Death Metal Scenario ( 3:01 )
12. Triple D ( 2:02 )

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Bandwebsite: