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Albuminfo

tribulation - where the gloom becomes sound
Band:
Tribulation
Album:
Where the gloom becomes sound
Genre:
Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
48:23
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
V/Nekrovault
ID:
1445
Views:
194

Review

Wir haben Herrn V von der Band Nekrovault für ein Review gewinnen können. Lest hier das Resultat!

Es ist manchmal schwierig, einer Band den roten Faden abzugewinnen, wenn diese in ihrer Laufbahn oftmals eine Art „Stilbruch“ vollzieht. Ist man eher von dem wilden Debüt „The Horror“ und dem bahnbrechenden Zweitwerk „The Formulas of Death“ angetan, so ist der gemeine Death-Metal-Maniac vermutlich spätestens nach „The Children of the Night“ eher desinteressiert, gegenüber der musikalischen Darbietung von TRIBULATION. In meinen Augen definitiv ein Fehler! TRIBULATION erklimmen mit ihrem Studioalbum Nummer fünf „WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND“ eine weitere Stufe nach oben Richtung Speerspitze der „Melancholic-Dark-Metal/Rock“-Bands!

Die Eröffnung „IN REMEMBRANCE“ steigt mit einer fast typischen Tribulation-Melodie ein und entfaltet im Refrain ihre komplette Wirkung. Fantastische Melodien paaren sich mit fast Mitsing-Potential. Der hauptsächlich aus der Feder des mittlerweile ausgestiegenen Jonathan Hulten stammende Song hatte Unterstützung  zur Vollendung von Robert Pehrsson (Robert Pehrssons Humbucker/Death Breath) und dem Neuzugang an der Gitarre Joseph Tholl (u. a. VOJD).
„THE HOUR OF THE WOLF“ wächst zu einer sehr gitarrenrifforientierten Mid-Tempo-Nummer an, mit vielen kleinen Details und Tribulation-Trademarks, die seit den letzten beiden Alben immer mehr verfeinert wurden.  Zu diesem Song haben Tribulation auch einen Videoclip gedreht (Youtube).
Der dritte Song hört auf den Namen „LEVIATHANS“ und begeistert ebenfalls mit einer durchdachten Melodieführung. „Leviathans“ hätte auch auf „The Children of the Night“ eine sehr gute Figur gemacht. Melodiöser Songaufbau mit energiegeladenem Break und ebensolchem Ende. Auch hierzu wurde ein Videoclip abgedreht (Youtube).
Mit „DIRGE OF A DYING SOUL“ wird die Ballade des Albums eingeläutet. Das Twin-Guitar-Vorspiel stimmt ein in einen melancholischen und facettenreichen Song, welcher schwermütig mit gelegentlichen Ausbrüchen und Akustik-Ende absolut kurzweilig vorüberzieht.
Es folgt mit „LETHE“ ein Piano-Instrumental, welches die schwermütige Stimmung des Vorgängersongs noch ein wenig aufrechterhält … kurzes Innehalten …
… bevor mit „DAUGHTER OF THE DJINN“ eine riffgewaltige Up-Tempo-Nummer startet, welche sich weit nach oben schraubt, um dann einen epischen Mittelpart in einem fast bombastischen Schluss mit klassischem Soli enden zu lassen.
„ELEMENTALS“ zählt ebenfalls zu den schnelleren Nummern des Albums und überzeugt durch eine ebenfalls fantastische Melodieführung, welche bis zum Schluss aufrechterhalten wird.
Schwermütiger wird es mit „INANNA“ wieder. Ein grandioser Mid-Tempo-Song mit erneut superben Gitarrenharmonien.
Für mich persönlich entpuppt sich nach mehreren Durchläufen „FUNERAL PYRE“ als eines der Plattenhighlights. Eine sehr rifforientierte Up-Tempo-Nummer, die tatsächlich stellenweise zum „Fist Raising“ einlädt. Grandios auch visuell in Szene gesetzt (Youtube).
Das Finale wird mit „THE WILDERNESS“ bestritten. Ebenfalls muss ich hier den Querverweis zum „The Children of the Night“-Album einstreuen. „The Wilderness“ könnte ebenfalls aus diesem Albumzyklus stammen. Ein würdiger Mid-Tempo-Abschluss mit eingängiger Melodie, welcher „WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND“ in einem Guss enden lässt.

Fazit: „WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND“ reiht sich nahtlos in die „neuere“ Diskographie von Tribulation ein. Nach dem für mich persönlich etwas schwächeren Vorgängeralbum „Down Below“ haben Tribulation ihre Stärken wieder voll entfacht. Es bleibt auch spannend zu verfolgen, was der überaus talentierte Neuzugang Joseph Tholl, als Nachfolger des bisherigen „Aushängeschilds“ Jonathan Hulten, zukünftig in puncto Live-Performance (hierbei war natürlich Jonathan ein absolutes Unikat!) und Songwriting sprichwörtlich vom Stapel lässt. Man wird es hoffentlich bald mal wieder erleben können.



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Tracklist

01. In Remembrance (06:50)
02. Hour of the Wolf (04:31)
03. Leviathans (04:54)
04. Dirge of a Dying Soul (05:08)
05. Lethe (02:12)
06. Daughter of the Djinn (05:34)
07. Elementals (03:30)
08. Inanna (04:37)
09. Funeral Pyre (04:22)
10. The Wilderness (06:39)

Weitere Links

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