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Albuminfo

ofermod - pentagrammaton
Band:
Ofermod
Album:
Pentagrammaton
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
44:39
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1403
Views:
44

Review

Erstmals sind uns die schwedischen Black Metaller Ofermod 2010 auf dem Party.San Open Air (Bericht) Festival untergekommen. Von damals war Ofermod uns eher als langweilig in Erinnerung geblieben, da alleine die übertriebene „Satanische Messe“ auf der Bühne gefühlt 15 Minuten dauerte.
Nun aber veröffentlichen Ofermod das 2005 aufgenommene Material erstmals als Album mit dem Titel “Pentagrammaton”. Da Mastermind und Albumcover-Konterfei Mika “Belfagor” Hakola 2006 ins Gefängnis musste, wurde die Sache damals auf Eis gelegt. Aufgenommen wurde das Material seinerzeit unter miserablen und chaotischen Umständen im Necromorbus Studio. Für das Re-Mastern in 2020 war Tore Stjerna zuständig.
Die Deluxe Edition beinhaltet die Originalaufnahmen mit Sänger Moloch und die neue Aufnahme mit Belfagor am Mikro.
Tore Stjerna hat an den Reglern im Studio einen ordentlichen Job gemacht. Das Album ist klar und sauber abgemischt und rumpelt fett durch die Boxen. Störend finde ich, dass die Drums zu sehr in den Vordergrund gemischt sind und etwas klinisch klingen. Vor allem die heftige Bassdrum bestimmt klanglich das Geschehen.
Musikalisch geht es meist im Mid- und flotten Uptempo voran. Auf Keyboard-Einlagen, Intros oder sonstigen Schnick-Schnack wurde hier verzichtet und Black Metal schwedischer Prägung fabriziert. Der Gesang ist stark mit Hall unterlegt und leider etwas limitiert. Rohe Black-Metallisch kreischende und sägende Gitarren sind ebenfalls nicht so präsent wie bei anderen Bands.
Der erste Song „Persisting To Die In Thee” dient hier als Mustervorlage für den größten Teil des Albums.
Mit “Tiamtü” hat man einen Song an Bord, der den Namen des ersten Albums von Ofermod trägt. Dieser ist eine relativ langsame und eintönige Nummer, welche nicht im Ohr hängenbleibt.
Am besten gefällt mir der Song „The Birth Of A Man God”, welcher im Promo Zettel den Titel „A Man-like God“ trägt. Auch wenn er etwas holprig startet, ist dies der variabelste und ausgefeilteste Song des Albums. Im Midtempo stampft der Song vorwärts und auch gesanglich ist hier etwas mehr Emotion dabei. Ein prima Song um 7 Minuten rhythmisch die Haare kreisen zu lassen. Mit dem Schlusssong „A Likeness To Yah“ legt man auch noch ein starkes Stück vor, was ebenfalls durch gutes und abwechslungsreiches Arrangement zu überzeugen weiß.

Resümee: Im Großen und Ganzen ein anständiges Black-Metal Album, welches aber keine Geschichte schreibt und nicht unbedingt in jeder Plattensammlung stehen muss. Um an die sehr starke finstere Single “Mystérion Tés Anomias” aus 1998 heranzureichen, ist „Pentagrammaton“ hier einfach zu unspektakulär und „modern“ ausgefallen.


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Tracklist

1. Persisting To Die In Thee 07:13
2. Tiamtü 06:45
3. Unfolding Paradow In Final Redemption 05:19
4. The Becoming Of Pentagrammaton 05:23
5. The Birth Of A Man God 07:20
6. Foamborn Kytheria 04:28
7. A Likeness To Yah 08:11

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