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Albuminfo

krater - venenare
Band:
Krater
Album:
Venenare
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
49:10
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1354
Views:
92

Review

KRATER sind wieder da. Die deutschen Black Metaller haben nach dem groarten 2016er Album Urere nun ein neues Album mit dem Titel Venenare in den Startlchern. Knapp 50 Minuten in 9 Songs werden uns hier mit sauberem Sound und gut abgestimmten Instrumenten prsentiert hier hat Greg Chandler von Esoteric im Studio einen klasse Job gemacht. Das Artwork stammt von Misanthropic-Art und ist eher unauffllig in Graustufen gehalten. Es zeigt eine Zeichnung ber und mit dem Tod. Denn hier sieht man, passend zum lateinischen Albumtitel Venenare, was vergiftet bedeutet, eine vergiftete tote Person am Boden, whrend eine andere dem Tod im Hintergrund zuprostet.
Das Album startet mit dem Intro Erution, einem dsteren Sprachsample und geht dann perfekt in den Song Prayer for demise ber. Hier geht es gewohnt heftig vorwrts. Die Drums rattern schnell und gut abgemischt im Hintergrund, melodische Gitarren und mehrstimmiger Gesang aus hohen und mittleren Stimmlagen runden den Black/Death Kracher ab. Hier und da sind feine Gitarrenleads eingestreut, welche die Qualitt des Songwritings unterstreichen. berhaupt wird auf dem gesamten Album mit vielen Tempovariationen dafr gesorgt, dass es nie langweilig oder eintnig wird. Zwischen den Worten startet schnell und wtend, wechselt dann aber in einen erhabenen Midtempostampfer. Krater wren nicht Krater, wenn nicht hier und da ein passendes kleines Sprachsample eingebaut wird, so auch in diesem Song. Mit teilweise cleanen Gitarren, einem unaufdringlichen Gitarrensolo und erhabenen chorhnlichen Gesngen in deutscher Sprache geht der Song weiter und endet urpltzlich. Erneut Hut ab fr das Songwriting! Steller sparks beginnt mit tieferem Gesang, der an dstere Gothic-Rocker wie Sisters of Mercy erinnert, im weiteren Verlauf gesellen sich schnelles Drumming und Black-Metal-Riffing dazu. Aber auch Parts mit rhythmischen dsteren Shouts finden sich hier. Insgesamt ein ausdrucksvolles Opus hnlich deren von Sulphur Aeon. When thousend hearts geht in die hnliche Richtung. Atmet Asche wiederrum startet mit den tiefsten Toms des Drumkits und geht deutlicher in die Black Metal Richtung, was man an dem finster kreischenden Gesang bei den deutschen Texten und den kratzigen Gitarren ausmachen kann. No place for you geht hnlich zur Sache, aber bei mir bleibt nicht allzu viel davon hngen. Der lngste Titel des Albums Darvaza breeds beginnt wieder mit einem Sprachsample und mit dem Ausspruch Ich wollte den Tod beginnt der Song loszuballern. Krater wtet mit den bereits bekannten mehrstimmigen Gesngen, heftigem Geblaste und kratzigen Black Metal-Gitarrensounds. Im Mittelteil wird es doomig und melodisch, cleane Gitarren erzeugen eine tolle Atmosphre. Zum Ende hin wird das Tempo wieder stark hochgeschraubt und ohne Vorwarnung befinden wir uns im Outro wieder auch dies wieder ein perfekter bergang. Die letzten 1:39 Minuten werden mit sanften cleanen Gitarren und einem Sprachsample, indem es wieder mehr oder weniger um den Untergang der Menschheit geht und mit den Worten Ich habe nicht die Veranlagung fr den Freitod endet das Album depressiv wie es begonnen hat.
Persnlich finde ich das Album etwas weniger aggressiv als der Vorgnger. Die ruhigen und atmosphrisch erhabenen Parts haben zugenommen und verschieben damit die Ausrichtung ein wenig. Hier finden sich bestimmt Fans von zum Beispiel Sulphur Aeon oder Wolves In The Throne Room wieder und sollten mal ein Ohr riskieren.


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Tracklist

1. Eruption (1:31)
2. Prayer for Demise (4:09)
3. Zwischen den Worten (6:31)
4. Stellar Sparks (5:38)
5. When Thousand Hearts (5:41)
6. Atmet Asche (6:55)
7. No Place for You (6:12)
8. Darvaza Breeds (10:59)
9. Wasted Carbon (1:40)

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