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Albuminfo

krater - venenare
Band:
Krater
Album:
Venenare
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
49:10
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1354
Views:
521

Review

KRATER sind wieder da. Die deutschen Black Metaller haben nach dem großarten 2016er Album „Urere“ nun ein neues Album mit dem Titel „Venenare“ in den Startlöchern. Knapp 50 Minuten in 9 Songs werden uns hier mit sauberem Sound und gut abgestimmten Instrumenten präsentiert – hier hat Greg Chandler von Esoteric im Studio einen klasse Job gemacht. Das Artwork stammt von Misanthropic-Art und ist eher unauffällig in Graustufen gehalten. Es zeigt eine Zeichnung über und mit dem Tod. Denn hier sieht man, passend zum lateinischen Albumtitel „Venenare“, was vergiftet bedeutet, eine vergiftete tote Person am Boden, während eine andere dem Tod im Hintergrund zuprostet.
Das Album startet mit dem Intro „Erution“, einem düsteren Sprachsample und geht dann perfekt in den Song „Prayer for demise“ über. Hier geht es gewohnt heftig vorwärts. Die Drums rattern schnell und gut abgemischt im Hintergrund, melodische Gitarren und mehrstimmiger Gesang aus hohen und mittleren Stimmlagen runden den Black/Death Kracher ab. Hier und da sind feine Gitarrenleads eingestreut, welche die Qualität des Songwritings unterstreichen. Überhaupt wird auf dem gesamten Album mit vielen Tempovariationen dafür gesorgt, dass es nie langweilig oder eintönig wird. „Zwischen den Worten“ startet schnell und wütend, wechselt dann aber in einen erhabenen Midtempostampfer. Krater wären nicht Krater, wenn nicht hier und da ein passendes kleines Sprachsample eingebaut wird, so auch in diesem Song. Mit teilweise cleanen Gitarren, einem unaufdringlichen Gitarrensolo und erhabenen chorähnlichen Gesängen in deutscher Sprache geht der Song weiter und endet urplötzlich. Erneut Hut ab für das Songwriting! „Steller sparks“ beginnt mit tieferem Gesang, der an düstere Gothic-Rocker wie Sisters of Mercy erinnert, im weiteren Verlauf gesellen sich schnelles Drumming und Black-Metal-Riffing dazu. Aber auch Parts mit rhythmischen düsteren Shouts finden sich hier. Insgesamt ein ausdrucksvolles Opus ähnlich deren von Sulphur Aeon. „When thousend hearts“ geht in die ähnliche Richtung. „Atmet Asche“ wiederrum startet mit den tiefsten Toms des Drumkits und geht deutlicher in die Black Metal Richtung, was man an dem finster kreischenden Gesang bei den deutschen Texten und den kratzigen Gitarren ausmachen kann. „No place for you” geht ähnlich zur Sache, aber bei mir bleibt nicht allzu viel davon hängen. Der längste Titel des Albums „Darvaza breeds” beginnt wieder mit einem Sprachsample und mit dem Ausspruch „Ich wollte den Tod“ beginnt der Song loszuballern. Krater wütet mit den bereits bekannten mehrstimmigen Gesängen, heftigem Geblaste und kratzigen Black Metal-Gitarrensounds. Im Mittelteil wird es doomig und melodisch, cleane Gitarren erzeugen eine tolle Atmosphäre. Zum Ende hin wird das Tempo wieder stark hochgeschraubt und ohne Vorwarnung befinden wir uns im Outro wieder – auch dies wieder ein perfekter Übergang. Die letzten 1:39 Minuten werden mit sanften cleanen Gitarren und einem Sprachsample, indem es wieder mehr oder weniger um den Untergang der Menschheit geht und mit den Worten „Ich habe nicht die Veranlagung für den Freitod“ endet das Album – depressiv wie es begonnen hat.
Persönlich finde ich das Album etwas weniger aggressiv als der Vorgänger. Die ruhigen und atmosphärisch erhabenen Parts haben zugenommen und verschieben damit die Ausrichtung ein wenig. Hier finden sich bestimmt Fans von zum Beispiel Sulphur Aeon oder Wolves In The Throne Room wieder und sollten mal ein Ohr riskieren.


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Tracklist

1. Eruption (1:31)
2. Prayer for Demise (4:09)
3. Zwischen den Worten (6:31)
4. Stellar Sparks (5:38)
5. When Thousand Hearts (5:41)
6. Atmet Asche (6:55)
7. No Place for You (6:12)
8. Darvaza Breeds (10:59)
9. Wasted Carbon (1:40)

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