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Albuminfo

advent sorrow - kali yuga crown
Band:
Advent Sorrow
Album:
Kali Yuga Crown
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
52:53
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1347
Views:
61

Review

Vier lange Jahre mussten Fans der australischen Depressive Black Metal Band Advent Sorrow auf ein neues Album warten. Mit Kali Yuga Crown hat dieses nun ein Ende gefunden. 10 Tracks mit fast 53 Minuten Spielzeit erwarten die geduldigen Fans. Und ich mchte sagen: das Warten hat sich gelohnt.

Wobei ich im selben Atemzug auch bemerken muss, dass den Australiern mit ihrem zweiten Album leider kein wirkliches Highlight gelungen ist. Aber dazu spter mehr. Der erste Track Verminblood erfllt die Rolle des Intros wie auch die des Openers relativ souvern ein sehr ruhiger, stimmiger, harmlos wirkender Einstieg gibt sich mit einem rauen, kalten, wtenden Ende die Klinke in die Hand. Ein schner Kontras innerhalb des Songs, welcher eine schne Vorschau auf das Album bietet.

Wie vom Debt gewohnt hlt sich klassisches BM-Geballer sehr stark im Hintergrund. Klar, hier und da werden Akzente gesetzt, aber im Groen und Ganzen verlsst sich die Band auf stimmige Melodien, klirrend-kalte Riffs und bedrckende Atmosphre. Besonders gut gelingt ihnen das im Song Wells of Poison Water. Die harmlos anmutenden Klnge am Anfang werden ziemlich schnell von einem geplagten Schrei durchzogen welcher die Grundstimmung des Songs sofort vorgibt. Der Kontras der warmen Melodie zu den kalten, klassischen Riffs ist hervorragend. Rhythmuswechsel sorgen fr die ntige Spannung. Etwas Midtempo hat schlielich noch keinem Song geschadet. Selten gelingt die Mischung von emotionaler Atmosphre und nackenbrecherischen Sklavenschiff-Trommeln so problemlos.

Songs wie diesen htte ich mir auf dem Album mehr gewnscht und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn obwohl durchaus noch weitere Songs wirklich stark auftrumpfen (ich denke an With Conviction: simple, stimmige Riffs gemischt mit rotzigen Rhythmen im Mittelteil. Eine feine Mischung) verliert mich das Album, besonders in der ersten Hlfte, viel zu oft. Die Anstze sind richtig gut, schne Melodien und tolle Riffs. Aber Atmosphre ist nicht alles. Und so bleibt der Hrer oft mit dem Wunsch nach etwas mehr Druck zurck.

Versteht mich nicht falsch: ich erwarte hier kein 90er Jahre Geblaste. Aber Advent Sorrow htte gut daran getan etwas mehr Wucht ins Album zu packen. Freunden von melancholischem Atmo Black Metal drfte das Album aber dennoch sehr zusagen. Und wem das Debt der Aussies gefallen hat kann hier definitiv zuschlagen. Nur bitte keine Offenbarung erwarten. Dafr hat Kali Yuga Crown in meinen Augen noch nicht ganz das Ziel erreicht, welches die Band (so vermute ich) vor Augen hat.



Anspieltipp: Verminblood, Wells of Poison Water, Death in Magic Antagonism


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Tracklist

1. Verminblood
2. Wolf & Weapon
3. Spearhead
4. Kali Yuga Crown
5. Pestilence Shall Come
6. Caesar
7. Wells of Poison Water
8. Majesty Enshrined
9. With Conviction
10. Death in Magic Antagonism

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