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Albuminfo

verheerer - monolith
Band:
Verheerer
Album:
Monolith
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
50
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1346
Views:
222

Review

"Ich habe einen neuen Verehrer, sein Name ist Verheerer." So knnte man seiner Plattensammlung ab dem 04.10. es erklren warum alle anderen Scheiben im Schrank bleiben und der Hrer nur noch Ohren fr die "Neue" hat. "Monolith" hat dazu definitiv das Potenzial...

Mir gefllt vor allem das Gesamtbild am besten das die neue Scheibe abgibt, somit kann ich gar keine einzelnen Elemente hervorheben. Die Gitarren klingen fr mich eine Spur "offener" als bei dem Vorgnger, testet mal den Titelsong an und ihr versteht eventuell was ich meine. Diese flirrend fiebrige Art die auch einen Hauch von Postrock in sich trgt, ich mag das. Verheerer gelingt dabei aber auch das Kunststck das die Gitarren dennoch eindringlicher sind und tiefer gehen, keine Ahnung wie sie das schaffen.
Angeschoben wird der "Monolith" von erdig klarem Schlagzeugsound der auf smtliche aufplusternden Helferlein verzichtet. Genau das hebt es aber vom Einheitsklang ab der meistens totgetriggert oder kaputtkomprimiert wurde, ein echtes Hrvergngen fr alle die auf unverbauten Drumsound stehen. All das funktioniert natrlich nur wenn der Meister der die Schlagstcke schwingt sein Fach versteht. Auf "Monolith" knnt ihr nachhren wie vielfltig Schlagzeugspiel sein kann ohne sich dabei stndig in den Vordergrund zu stellen. Angenehm warm und weit ber dem schwarzmetallischen Normalogebretter fgt sich der Sound des Stckeschwingers in das allgemeine Klangbild ein.
Wo ich dann gleich beim nchsten Punkt bin, dem Sound der Scheibe: "Monolith" klingt wie eine Einheit, kein Instrument steht im Vordergrund und dennoch bekommt jeder Musiker genug Raum um sich hrbar zu entfalten und verschwindet nicht in der Gesamtheit. Der Klang an sich ist sehr ausgewogen, also weder zu hhenlastig noch zu dumpf. Dadurch entsteht ein sehr natrliches und offenes Erlebnis dem man sich gerne hingibt, vor allem in Zeiten in denen ich das das Gefhl hab das eine Vielzahl von Album immer mit dem gleichen Programm und nach dem selben Muster produziert werden. Hier kommt die rettende Insel...

ber all dem schwebt der Gesang zwischen Anbetung, Anrufung und Verurteilung. Es ist sehr schn zu hren wie sich die Stimmfarbe der momentanen Stimmung des Titels anpasst und diesem somit noch mehr Tiefgang verleiht. Primitiver Grunz`n`Growl htte dem Material viel Energie geraubt, hier passen Gesang und Musik bestens zusammen und bilden die oft beschworene Einheit. Das ist es dann was ich vorhin schon ausdrcken wollte als ich sagte das "Monolith" in seiner Gesamtheit fasziniernd ist weil einfach darauf geachtet wurde das von der ersten bis zur letzten Note alles zusammenpasst. Wie bei einem Puzzle, dort ergibt sich auch nur durch das richtige zusammensetzen der einzelnen Teile das gewnschte Endprodukt.
Hinsetzen und Anhren!!!!


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Tracklist

1.Intro
2.Monolith
3.He who sowed a poisoned seed
4.The Fatalist
5.The Eskapist
6.He shall reap a thousandfold
7.Serpent grave
8.Theios Aner & Irrisio

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