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Albuminfo

verheerer - monolith
Band:
Verheerer
Album:
Monolith
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
50
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1346
Views:
772

Review

"Ich habe einen neuen Verehrer, sein Name ist Verheerer." So könnte man seiner Plattensammlung ab dem 04.10. es erklären warum alle anderen Scheiben im Schrank bleiben und der Hörer nur noch Ohren für die "Neue" hat. "Monolith" hat dazu definitiv das Potenzial...

Mir gefällt vor allem das Gesamtbild am besten das die neue Scheibe abgibt, somit kann ich gar keine einzelnen Elemente hervorheben. Die Gitarren klingen für mich eine Spur "offener" als bei dem Vorgänger, testet mal den Titelsong an und ihr versteht eventuell was ich meine. Diese flirrend fiebrige Art die auch einen Hauch von Postrock in sich trägt, ich mag das. Verheerer gelingt dabei aber auch das Kunststück das die Gitarren dennoch eindringlicher sind und tiefer gehen, keine Ahnung wie sie das schaffen.
Angeschoben wird der "Monolith" von erdig klarem Schlagzeugsound der auf sämtliche aufplusternden Helferlein verzichtet. Genau das hebt es aber vom Einheitsklang ab der meistens totgetriggert oder kaputtkomprimiert wurde, ein echtes Hörvergnügen für alle die auf unverbauten Drumsound stehen. All das funktioniert natürlich nur wenn der Meister der die Schlagstöcke schwingt sein Fach versteht. Auf "Monolith" könnt ihr nachhören wie vielfältig Schlagzeugspiel sein kann ohne sich dabei ständig in den Vordergrund zu stellen. Angenehm warm und weit über dem schwarzmetallischen Normalogebretter fügt sich der Sound des Stöckeschwingers in das allgemeine Klangbild ein.
Wo ich dann gleich beim nächsten Punkt bin, dem Sound der Scheibe: "Monolith" klingt wie eine Einheit, kein Instrument steht im Vordergrund und dennoch bekommt jeder Musiker genug Raum um sich hörbar zu entfalten und verschwindet nicht in der Gesamtheit. Der Klang an sich ist sehr ausgewogen, also weder zu höhenlastig noch zu dumpf. Dadurch entsteht ein sehr natürliches und offenes Erlebnis dem man sich gerne hingibt, vor allem in Zeiten in denen ich das das Gefühl hab das eine Vielzahl von Album immer mit dem gleichen Programm und nach dem selben Muster produziert werden. Hier kommt die rettende Insel...

Über all dem schwebt der Gesang zwischen Anbetung, Anrufung und Verurteilung. Es ist sehr schön zu hören wie sich die Stimmfarbe der momentanen Stimmung des Titels anpasst und diesem somit noch mehr Tiefgang verleiht. Primitiver Grunz`n`Growl hätte dem Material viel Energie geraubt, hier passen Gesang und Musik bestens zusammen und bilden die oft beschworene Einheit. Das ist es dann was ich vorhin schon ausdrücken wollte als ich sagte das "Monolith" in seiner Gesamtheit fasziniernd ist weil einfach darauf geachtet wurde das von der ersten bis zur letzten Note alles zusammenpasst. Wie bei einem Puzzle, dort ergibt sich auch nur durch das richtige zusammensetzen der einzelnen Teile das gewünschte Endprodukt.
Hinsetzen und Anhören!!!!


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Tracklist

1.Intro
2.Monolith
3.He who sowed a poisoned seed
4.The Fatalist
5.The Eskapist
6.He shall reap a thousandfold
7.Serpent grave
8.Theios Aner & Irrisio

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