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Albuminfo

in cold blood - legion of angels
Band:
In Cold Blood
Album:
Legion of Angels
Genre:
Hardcore
V-Datum:
Spielzeit:
35
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1339
Views:
99

Review

Das sich hinter dem dsteren Albumcover Hardcoremukke verbirgt vermutet man nicht unbedingt, das Artwork ist aber die perfekte optische Version der Musik.
Die 1996 gegrndeten In Cold Blood aus Cleveland spielen auf ihrem neuen Album sehr verbitterten und negativen Hardcore, die Hpfburgfraktion kommt hier nicht zum Zuge.

Wutschnaubend arbeiten sich die Jungs durch die 9 Titel, die Grundstimmung ist durchweg pessimistisch. Dadurch das man auf "moderne" Zutaten wie Gangshouts oder Breakdowns verzichtet ist das Material bestens fr alte Hasen und neue Schler der "alten Schule" geeignet. Anfangs war ich etwas verwundert das Type O Negative in der "geeignet fr" Liste mit auftauchen. Jetzt muss ich sagen das das schon passt, man sollte nur keinen TON Gesang erwarten. Aber die dunkle Textur der Titel und die bittere Wucht stehen schon auf einer Linie mit den grnen Gttern aus Brooklyn. Positiv fllt auf das In Cold Blood ihre Kraft nicht nur aus schnellen energiereichen Passagen beziehen sondern immer wieder schleppende und melodische Stellen mit einbauen die dafr sorgen das das Album noch eindringlicher und niedergeschlagener erscheint. Aber keine Angst, hier gibt es keinen Heulsusenalarm oder Emogejammer, Hardcore der ersten Stunde ist das oberste Gebot. Getreu dem Stepanović Motto "Lebbe geht weider" verteilt die Clevelandtruppe noch ausreichend Motivation trotz finstere Miene, als Leitsatz knnte da "Embrace your Demons" dienen.

Bleibt die finale Frage: "Ist das Album auch fr Schwermetaller interessant?" Ich denke schon, auch weil man komplett auf dieses Gute-Laune Konzept verzichtet und einfach nur richtig guten Hardcoresound bietet der auf dem Teppich geblieben ist. Kein dicke Hose Bollo Gehabe, keine "wir sind die krassesten" Attitde, kein Metalcoregekuschel. In Cold Blood verteilen ihre dsteren Visionen und Erkenntnisse ohne dafr den Sound knstlich aufzublasen, jedes Instrument klingt so wie es klingen soll. Das ist die perfekte Basis fr das angepisste Gebelle von ex-Integrity/Ringworm Snger & Gitarrist Blaze Tishko der sich glaubhaft durch die 9 Titel qult. Schn das es in all dem Plastikmll der sich sonst so Hardcore schimpft doch noch so ehrliche und bodenstndige Bastionen gibt die den alten und wahren Werten treu geblieben sind.


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Tracklist

1. Dark Visions
2. The Wretched Souls
3. No More Lies
4. Slipping Into Senility
5. Reaper
6. In Trance
7. So Many Heavens
8. Omega
9. Hell Hallow

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