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Albuminfo

ultha - converging sins
Band:
Ultha
Album:
Converging Sins
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
910
Views:
1186

Review

Quasi fast ohne Vorwarnung haut das Kölner Kollektiv sein neues Album in die Menge, hier kam keine grosse Promomaschinerie zum laufen die schon Wochen vorher jedes kleinste Detail preisgibt und dadurch die Vorfreude und den Überraschungseffekt zunichte macht.

Genauso unerwartet trifft einen dann auch "Converging Sins", das Album ist ein wütendes, ruheloses Monster bei dem die Bedrohung fühlbar auch in den ruhigen Momenten unter der Oberfläche lauert. Eine Stunde Spielzeit verteilt sich auf 5 Songs die nach den ersten Durchläufen erstmal innerlich aufgearbeitet werden müssen. Denn von angenehm durchgestyltem Plastikmetal ist das Material hier weit entfernt, die Jungs gönnen sich und dem Hörer keine Ruhepause.

Einzig das hauptsächlich von der grossartigen Esben and the Witch Sängerin Rachel Davies eingesungene "Mirrors In A Black Room" kommt etwas zur Ruhe, einfache Kost ist es dennoch nicht. Spätestens wenn zum leidgeladenen weiblichen Gesang noch der heisere männliche Schreigesang dazu kommt vergeht sämtliche heimelig entspannte Atmosphäre. Genau diese beiden Pole machen dieses Stück unglaublich intensiv und bedrückend, so sehr das sich die Gänsehaut ganz automatisch einstellt.

Dem entgegen steht das restliche Songmaterial welches grösstenteils im schnelleren Galopp unterwegs ist und den Hörer dadurch zu Aufmerksamkeit und Anteilnahme auffordert. Denn sowohl rund um das als auch unter dem bretternden Klangkleid liegen noch diverse andere Soundspuren verborgen die entdeckt werden wollen. Als Beispiel nenne ich jetzt einfach mal die fast immer präsenten aber nie zu dominanten Synthiespuren und flächigen Keyboardsounds. Diese geben dem Material einen bedrohlig düsteren Hintergrundklang der aber so dezent verwoben wurde das er anfangs gar nicht richtig auffällt. Gesangliche Eintönigkeit vermeiden die Jungs geschickt dadurch das sie mit zwei Sängern arbeiten. Und die sind von ihren Stimmlagen so verschieden das man auch hört das es zwei unterschiedliche Stimme sind, zum schon erwähnten heiseren Geschrei kommt noch tiefvolumiges Growling.

So richtig in Worte fassen lässt sich das Gehörte gar nicht, "Converging Sins" sollte jeder selbst mal antesten um für sich herauszufinden ob er bereit ist sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Denn das ist halt nix zum nebenbeihören, das würde dem hohen Level der Songs nicht gerecht werden und man würde zu viel verpassen. Die leicht sakrale Aura die "You will learn about Loss" anhaftet muss einfach unter Kopfhörern entdeckt werden...


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