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Albuminfo

distressed to marrow - half a spine
Band:
Distressed to Marrow
Album:
Half A Spine
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
848
Views:
569

Review

ber die bewegte Geschichte der Band mit allen Auf und Ab`s seit der Grndung Ende 2008 informiert ihr euch am besten auf der Webseite der Band ( http://www.distressedtomarrow.com/biographie/ ). Im hier und heute soll es um den aktuellsten Output gehen, "Half A Spine". DeathDoom als Schublade passt dabei perfekt, die Jungs loten gekonnt beide Seiten aus. Vor allem durch die langsam schwermtigen Passagen weht ein ordentlicher Hauch britischer Eleganz. Doch auch dem themengebenden Deathmetal wird ordentlich Tribut gezollt, immer wieder werden auschweifend doomigen Anteile von kraftvollem Gebretter unterbrochen. Der Gesang bleibt dabei durchweg dster growlend, Klargesangphobiker drfte "Half A Spine" also sehr zusagen. Einzelne Songs mchte ich gar nicht hervorheben, das Album luft am besten am Stck durch. Beim hren hatte ich des fteren mal "A Shroud of Believe" im Hinterkopf, das ebenfalls deathdoomige `95er Meisterwerk der Baden Wrttemberg Combo Apotheosis. Wer dieses Album ebenso verehrt wie ich und mit dem darauf folgenden "Black&Blue Reality" nichts mehr anfangen konnte, hier ist der perfekte Nachfolger!
Doch bei so viel Licht gibt es auch etwas Schatten. An der ein oder anderen Stelle htte man vielleicht etwas weniger Trigger auf die Drums packen knnen. Dazu kommt das mir manche Passagen etwas zu lang sind und Teile zu oft wiederholt werden oder zu zeitintensiv ausgebreitet werden, eine leichte Straffung innerhalb der Songs htte das Material noch intensiver gemacht.
Vielleicht kann man die Songs beim nchsten Album auch etwas mehr "fliessen" lassen. Ist jetzt schwierig zu erklren, aber auf mich wirken manche Richtungswechsel zu erzwungen oder zu sehr "gewollt".
Das war es aber schon an Gemecker und ich senke respektvoll mein Haupt vor der Tatsachen das die Jungs das Album komplett in Eigenregie fertiggestellt haben, ohne Label oder sonstwas im Hintergrund. Und wenn man bedenkt was man so manchmal vor sich liegen hat an Verffentlichungen mit Labelsupport wo ich mich beim Klang dann frage "hat sich das vor dem Release berhaupt mal jemand angehrt?", dann verdienen die Jungs hier noch mehr den Daumen hoch. Jedem DeathDoom Jnger mchte ich dieses Album ans Herz legen, zumindest mal zum antesten. Gebt den Jungs eine Chance sich euch zu beweisen. Die Undergroundeinstellung stimmt hier zu 100% und wird nicht nur durch Promoflyer oder Pressekit`s verkaufsfrdern vorgespielt.


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