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Albuminfo

distressed to marrow - half a spine
Band:
Distressed to Marrow
Album:
Half A Spine
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
848
Views:
601

Review

Über die bewegte Geschichte der Band mit allen Auf und Ab`s seit der Gründung Ende 2008 informiert ihr euch am besten auf der Webseite der Band ( http://www.distressedtomarrow.com/biographie/ ). Im hier und heute soll es um den aktuellsten Output gehen, "Half A Spine". DeathDoom als Schublade passt dabei perfekt, die Jungs loten gekonnt beide Seiten aus. Vor allem durch die langsam schwermütigen Passagen weht ein ordentlicher Hauch britischer Eleganz. Doch auch dem themengebenden Deathmetal wird ordentlich Tribut gezollt, immer wieder werden auschweifend doomigen Anteile von kraftvollem Gebretter unterbrochen. Der Gesang bleibt dabei durchweg düster growlend, Klargesangphobiker dürfte "Half A Spine" also sehr zusagen. Einzelne Songs möchte ich gar nicht hervorheben, das Album läuft am besten am Stück durch. Beim hören hatte ich des öfteren mal "A Shroud of Believe" im Hinterkopf, das ebenfalls deathdoomige `95er Meisterwerk der Baden Württemberg Combo Apotheosis. Wer dieses Album ebenso verehrt wie ich und mit dem darauf folgenden "Black&Blue Reality" nichts mehr anfangen konnte, hier ist der perfekte Nachfolger!
Doch bei so viel Licht gibt es auch etwas Schatten. An der ein oder anderen Stelle hätte man vielleicht etwas weniger Trigger auf die Drums packen können. Dazu kommt das mir manche Passagen etwas zu lang sind und Teile zu oft wiederholt werden oder zu zeitintensiv ausgebreitet werden, eine leichte Straffung innerhalb der Songs hätte das Material noch intensiver gemacht.
Vielleicht kann man die Songs beim nächsten Album auch etwas mehr "fliessen" lassen. Ist jetzt schwierig zu erklären, aber auf mich wirken manche Richtungswechsel zu erzwungen oder zu sehr "gewollt".
Das war es aber schon an Gemecker und ich senke respektvoll mein Haupt vor der Tatsachen das die Jungs das Album komplett in Eigenregie fertiggestellt haben, ohne Label oder sonstwas im Hintergrund. Und wenn man bedenkt was man so manchmal vor sich liegen hat an Veröffentlichungen mit Labelsupport wo ich mich beim Klang dann frage "hat sich das vor dem Release überhaupt mal jemand angehört?", dann verdienen die Jungs hier noch mehr den Daumen hoch. Jedem DeathDoom Jünger möchte ich dieses Album ans Herz legen, zumindest mal zum antesten. Gebt den Jungs eine Chance sich euch zu beweisen. Die Undergroundeinstellung stimmt hier zu 100% und wird nicht nur durch Promoflyer oder Pressekit`s verkaufsfördern vorgespielt.


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