NEOLITH - Inbir
*** Review von Chris / Keitzer ***
Die polnische Metal-Band NEOLITH meldet sich mit ihrem neuen Album „Inbir“ zurück. Das Album wurde am 12. September 2026 veröffentlicht und ist das sechste Studioalbum der Band. Nach fast sieben Jahren seit dem letzten Album „I Am the Way“ zeigt die Gruppe, dass sie ihrem düsteren und aggressiven Stil weiterhin treu bleibt.
„Inbir“ bedeutet in der alten sumerischen Sprache „Krieg“. Dieser Begriff passt sehr gut zu den Themen des Albums. Die Songs beschäftigen sich unter anderem mit Macht, Spiritualität, Geheimnissen, menschlichen Konflikten und dem Schicksal der Menschheit. Dabei verbindet NEOLITH die Vorstellung von alten Kulturen und Mythen mit modernem Extreme Metal.
Musikalisch bewegt sich das Album hauptsächlich zwischen Death Metal und Black Metal. Gleichzeitig gibt es viele atmosphärische Momente, wodurch die Songs nicht nur brutal und ordentlich das Gaspedal durchdrücken, sondern auch abwechslungsreich wirken. Die Band orientiert sich bewusst am Old-School-Sound des Death und Black Metal.
8 Lieder wurde hier reingetrümmert mit einer saftigen Produktion und hat eine Gesamtspielzeit von ungefähr 39 Minuten. Zu den Titeln gehören unter anderem „Inbir“, „Ashur Has Given Me a Brother“, „The Dawn Is Waking“, „Modlitwa Na Marny Czas“, „Ouroboros“ und „Morte“. Besonders interessant ist „Modlitwa Na Marny Czas“, da es das erste Lied in der über 30-jährigen Geschichte von NEOLITH ist, das vollständig auf Polnisch geschrieben und gesungen wurde.
Auch die Produktion trägt stark zur Wirkung des Albums bei. NEOLITH arbeitete dabei mit Haldor Grunberg und dem Satanic Audio Studio zusammen. Ziel war es, einen kraftvollen und klaren Sound zu schaffen, ohne die raue und ursprüngliche Atmosphäre der Band zu verlieren. Dadurch klingt „Inbir“ gleichzeitig modern und nach klassischem Extreme Metal.
Insgesamt ist „Inbir“ ein sehr dunkles und intensives Metal-Album. NEOLITH verbindet harte Gitarren, aggressive Vocals und eine düstere Atmosphäre mit Themen aus der sumerischen Mythologie und menschlichen Konflikten. Besonders für Fans von Death Metal und Black Metal dürfte das Album interessant sein. Die lange Pause seit dem letzten Album scheint sich gelohnt zu haben, denn „Inbir“ wird bereits als eines der ambitioniertesten und ausgereiftesten Werke der Band beschrieben.
Fazit: „Inbir“ zeigt, dass NEOLITH auch nach mehr als 30 Jahren Bandgeschichte ihren eigenen Stil bewahren können. Das Album ist aggressiv, düster und gleichzeitig atmosphärisch. Wer dem klassischen Death-/Black-Metal-Sound frönt, findet auf „Inbir“ ein abwechslungsreiches und interessantes Album. Ich hoffe nur das, das Album nicht bei der Flut von Releases untergeht denn dafür ist es in meinen Augen ein echter Brecher geworden.
Wertung: 8 / 10

Gesamtlänge: 39:25
Label:Deformeathing Production
VÖ: 12.09.2026
Tracklist
1. Inbir
2. Ashur Has Given Me a Brother
3. The Dawn is Waking
4. Modlitwa na Marny Czas
5. Of All the Gods
6. Ouroboros
7. The Four ETEMMŪ of KURNUGI
8. Morte
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I will rise up from the chaos
I will rise up from the grave
A brother to the darkness
A master to the slaves