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Albuminfo

illdisposed - in chambers of sonic disgust
Band:
Illdisposed
Album:
In Chambers of Sonic Disgust
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
44:23
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Petra Welles
ID:
1626
Views:
711

Review

Nach fünf Jahren endlich ein neues musikalisches Oeuvre der dänischen Death-Metaller Illdisposed, normalerweise äußerst produktiv seit über drei Dekaden. Gemäß Pressetext durchlief die Band – durch Pandemie und Erkrankung des Gitarristen Rasmus Henriksen – eine schwierige Zeit seit der letzten Veröffentlichung im Jahr 2019 („Reveal Your Soul For The Dead“). Daher wäre wohl das Cover Artwork als Stufen, die ins Licht führen, zu interpretieren.
Wer Illdisposed mag, wird zufrieden sein ob des modernen, groovigen und dennoch melodisch-harten Songwritings. Ich selbst gehöre der meist geneigten treuen Anhängerschaft der dänischen „Nutten“ (wie Sänger Bo die Band gerne mal vorstellt) seit vielen Jahren an und habe mich daher sehr gefreut, dass ich das Review für das Hell-Is-Open verfassen darf. Man weiß als Hörender, was man bekommt und das meine ich durchaus positiv.
Those in Pain! Das kommende Album ist nun das sechzehnte Studioalbum der dänischen Death-Metaller. Es waren unter anderem diese vorher angeführten Herausforderungen, die in den Songs verarbeitet werden. Ja, es ist erkennbar Illdisposed, aber ohne die manchmal von den Medien monierte Eindimensionalität.

„Spitting Your Pain“
Los geht es mit einem Alarm! Illdisposed geben gleich zu Beginn ein kraftvoll-intensives Lebenszeichen von sich. Dieser Song ist die erste Single-Auskoppelung der Neuerscheinung; melodisch im Mid-Tempo-Bereich angesiedelt. Da liegt sowieso die Stärke der Band. Macht sich bestimmt gut als mögliches Opener-Stück für die zukünftige Tour.
„I Walk Among the Living“
Wurde als die zweite Auskoppelung gewählt. Der Song beginnt instrumental und auch etwas schneller und härter. Die Strukturen sind stimmig und bieten stringente Tempi-Wechsel. Dazu Bo`s tief-gehaltene Vocals. Für mich ebenfalls stark.
„Lay Low“
Ein Hammer-Song, melodiös und balladesque. Hier hat sich Herr Summer gesangliche Unterstützung geholt von einer dänischen Sängerin, Sandie Lilith (Frontfrau der Band Defacing God, die auch die kommende Tour begleiten werden). Ganz laut aufdrehen und einfach nur genießen!
Die Sängerin ist später noch einmal zu hören und zwar bei meinem Lieblingssong des Albums „I Suffer“. Die Struktur eher reduziert auf den Gesangspart, filigran mit einem wunderschönen Chorus, die beiden Stimmen harmonieren perfekt.
Die restlichen Tracks sind allesamt wuchtig, der Sound klingt modern und Bo „malträtiert“ unsere Gehörgänge mit seinem bewegungs- und nuancenreichen Growling.
„Pain Suffer Me“
Den letzten Song des Albums kann man wie bei einem guten Wein beschreiben, nämlich eine gehaltvolle und harmonische Note im Abgang. Vier Minuten stimmliche Erschütterung à la Bo Summer, rhythmisch mal heller und mal dunkler mit einem abrupten Ende. „The challenge: find the ballance“ – die Balance zwischen dem gewohnten Illdisposed-eingefärbten Sound und neuem Anstrich, die Ausgewogenheit zwischen Wut, Frustration und Hoffnung – das haben die Dänen mit diesem Werk definitiv manifestiert.

Das Album enthält eigentlich keinen richtig schwachen Song, den man weiterklicken möchte. Ich „musste“ es mir ja einige Male anhören und war nie gelangweilt. Und das kommt ehrlicherweise nicht oft vor. Es ist abwechslungsreich und vielschichtig mit starken Riffs, die beiden Songs mit Sandie Lilith sind sowieso prädestiniert für eine Endlosschleife… Illdisposed sind stark, wenn sie das tun, das sie gut können, nämlich kompromisslose, groovige Nackenbrecher zum Besten zu geben.
Die Dänen touren aus gegebenem Anlass in diesem Jahr ausgiebig und ich bin überzeugt, dass die Songs auch live einiges hermachen werden. Gratulation zu dem starken Album!
Die guten 9,5 Punkte sind absolut verdient!



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Tracklist

1. Spitting Your Pain
2. I Walk Among The Living
3. Lay Low
4. The Ill-Disposed
5. Flying Free
6. Start Living Again
7. For Us
8. I Suffer
9. And Of My Hate
10. All Electric
11. Pain Suffer Me

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Bandwebsite: