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Albuminfo

exhorder - defectum omnium
Band:
EXHORDER
Album:
Defectum Omnium
Genre:
Thrash Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
54:16
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Oli
ID:
1613
Views:
87

Review

Die Truppe existiert bereits seit 1985 und veröffentlicht dieser Tage Album Nummer Vier. Nicht gerade viel in dieser Zeit, aber die Band war sehr lange Zeiträume inaktiv. Interessierte finden die genaue Geschichte der US-Thrasher aber an anderer Stelle im Äther. Wir konzentrieren uns auf das Neuwerk "Defectum Omnium", was für nicht Lateiner grob so viel bedeutet wie das "Scheitern Aller"! Eins kann man schon vorweg nehmen, gescheitert sind die Herrschaften mit ihrer neuen Platte definitiv nicht! Hauptsongwriter, Sänger und auf diesem Album zum ersten Mal auch durchgängig als Gitarrist tätig, ist der einzig Verbliebene aus der Urbesetzung, Kyle Thomas. Sascha Horn an den Drums und Jason Viebrocks (Bass) gaben ihren Albumeinstand schon auf der 2019 erschienenen Comeback Scheibe "Mourn the Southern Skies", dort war auch noch Ur-Axtschwinger Vinnie LaBella zu hören, dessen Position wurde mittlerweile prominent neu besetzt, kein Geringerer als Pat O´Brien (den meisten durch sein langjähriges Wirken bei Cannibal Corpse bekannt) zupft jetzt den Sechsaiter. Wer da eine Schlagseite in Richtung Death Metal erhofft oder befürchtet hat, davon ist nichts zu spüren, außer ein paar coolen Leads von ihm, die sich aber schlüssig in den Bandkontext einfügen. Soundtechnisch orientiert man sich stark am Vorgänger, jedoch nicht ganz so modern, geschliffen und fett im Klang, aber trotzdem eine runde Sache, produziert von Jens Bogren und Band. Insgesamt bekommt man fast 55 Minuten sehr abwechslungsreichen Thrash Metal mit Einflüssen aus "Southern-style", dem durch Pantera bekannt gewordenem Riff & Groove Metal, Hardcore/Punk, Doom und eben auch schnellem Thrash.
Das Dutzend an Songs unterscheidet sich zum Teil doch sehr voneinander. Vom beinharten Thrash/Death des Debuts ist nicht mehr so viel zu hören, trotzdem gehen Tracks wie der Opener "Wrath of Prophecies", die erste Vorabsingle "Year of the Goat" oder "Desensitized" ordentlich nach vorne. Zwei feine treibende und flockig aus dem Handgelenk geschüttelte nach Punk klingende Nummern gibts mit "Sedition" und "Forever and Beyond Despair" ebenfalls zum "beswingten" Kopfschütteln. Ein richtiges Juwel ist für mich der Titeltrack, nach langem A Capella Intro und kurzem Thrashpart, entpuppt sich die Nummer als ein atmosphärisch starker Doomsong mit dezenten Black Sabbath Einflüssen und einer echt geilen Gesangsperformance des Bandchefs. Der 53jährige Kyle liefert erwähnenswerter Weise über die gesamte Spieldauer eine beachtliche Leistung, einige der wenigen "Cleansänger" die mir echt gut gefallen. Mein persönliches Highlight ist das Lied "Divine and Conquer", klassischer Speed Metal in Reinkultur, einfaches aber effektives Galoppriffing und eine sehr eingängige Chorus-Line. Der Gesang, sowie der ganze Song könnte so auch aus der Feder und Mund von Flotsam & Jetsam stammen, da war ich äußerst positiv überrascht! Nicht jeder der zwölf Songs zündet so bei mir, aber wer sich freimacht von der Hoffnung auf ein zweites "Slaughter in the Vatican" und offen ist für die "südlichen Gitarrenklänge und Gesänge", der bekommt hier echt was geboten.
Da man Nuclear Blast als Plattenfirma im Rücken hat, sollte man das Teil problemlos überall bekommen, natürlich auch in Vinyl, damit man sich das "Todesengel Cover" auch in Groß anschauen kann, es handelt sich anscheinend um eine von Menschenhand gefertigte Arbeit, da gibts ja zur Zeit eine Diskussion in der Kreativwelt wegen der steigenden Nutzung von AI (KI) Kunst. Des Künstlers Name, liegt mir aber nicht vor.
Also Exhorder-Horden, auf geht´s zum Plattenladen eures Vertrauens...



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Kommentare

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Tracklist

1. Wrath of Prophecies 4:13
2. Under the Gaslight 4:20
3. Forever and Beyond Despair 3:02
4. The Tale of Unsound Minds 5:00
5. Divide and Conquer 2:38
6. Year of the Goat 3:26
7. Taken by Flames 5:18
8. Defectum Omnium - Stolen Hope 7:13
9. Three Stages of Truth - Lacing the Well 6:45
10. Sedition 2:56
11. Desensitized 4:58
12. Your Six 4:27

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