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Albuminfo

root - kärgeräs - return from oblivion
Band:
Root
Album:
Kärgeräs - Return From Oblivion
Genre:
Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
6 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
902
Views:
579

Review

Die heftigen Zeiten hat die Band längst hinter sich gelassen, das neue Werk kann ich auch nur noch unter "Metal" einordnen.
Von den Black Metal Wurzeln ist nix mehr zu hören, "Kärgeräs - Return From Oblivion" ist eher klassischer Heavy Metal der im zweiten Teil auch noch in seichtere Gefilde abdriftet. Antesten sollten das Leute die der Lehre des reinen Metalls verfallen sind, Doommetaller könnten daran ebenso ihre Freude haben.

Liegt es am Alter das Bandchef Jiri 'Big Boss' Valter seine 1987 gegründete Band in immer stillere Gewässer führt? Grad beim momentan erstarkenden Black/Death Metal aus dem osteuropäischen Raum hätte man doch nochmal ein Ausrufezeichen der Truppe erwarten können. Ein erneutes Aufbäumen, ein beweisen und zeigen das man zu den Gründungsvätern im eigenen Land gehört und schon extremes Material spielte als eine Vielzahl der jetzt aktiven Jungs noch gar nicht geboren war. Aber so wird es schwierig zu Root aufzusehen...

"Moment Of Hope" markiert dabei den Wendepunkt des Albums. War es vorher noch angenehm hörbarer Heavy Metal mit pathosgeladenem Gesang wird es ab hier schwülstig balladesk. Denkt man sich hier noch das das vielleicht nur ein Zwischenspiel war dann wird man von "The Key To The Empty Room" eines besseren belehrt. Uninspiriertes Geklimper trifft auf Gesang der Marke "windschief", spannungsarm leiert der Track so vor sich hin. "New Empire" kriegt dann die Kurve, bleibt aber auch unauffällig ohne erkennbare Struktur. "Up To The Down" ist Gitarrengezupfe mit etwas Getrommel. Wenn Jiri dann fragt "Do You Think Is It The End?" dann möchte man das fast schon mit "hoffentlich" beantworten. Ein Track der versucht an die erste Hälfte anzuschliessen, aber mit Standardriffs gewinnt man halt keinen Blumentopf.

Sicher war die Band mal wichtig und wegweisend, heutzutage hat Root aber viel von seiner Relevanz verloren und bewegt sich streckenweise in erschreckender Beliebigkeit und Ideenlosigkeit.
Die erste Hälfte kann man gut durchlaufen lassen, ab Albummitte fällt das schon schwerer.


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