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Albuminfo

keitzer - ascension
Band:
Keitzer
Album:
Ascension
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
893
Views:
735

Review

English conclusion below

Da ist es endlich wieder: Das brutale Death/Grind Kommando Keitzer ldt nicht zum Tanz, sondern zum Headbangen und Moshen. Zwei lange Jahre mussten wir uns gedulden, um ein weiteres Album der Deutschen vor den Latz geknallt zu bekommen. Und mit Ascension halte ich endlich den Nachfolger des 2014er Album The Last Defence (Review) in den Hnden.
Zum Glck hat der Fnfer nur wenig Innovationen an ihrem Stil vorgenommen und ist dem groovenden brutalen, aber dennoch melodischen Death Metal mit ordentlich Grindcore und Hardcore Attitde treu geblieben. Wer das Booklet aufschlgt, sieht die fnf Kerle in Groaufnahme und auf den T-Shirts der Band prangen Bandnamen wie Agoraphobic Nosebleed, Misery Index und Marduk sptestens da muss jedem Kenner klar sein, dass es hier keine Musik fr Millionen gibt, sondern ordentlich Fratzengeballer!
Aber genug der Einleitung, hier nun mein Statement zum 6. Album von Keitzer und das dritte, welches ich zum Reviewen hatte.
Los geht es mit dem schnellen Song We Will Drown You In Blood, der in der Mitte mit einem catchy Riff und geilem Moshpart aufwartet. Danach folgt der Titelsong Ascension, welcher ganz groes Kino ist. Treibendes Riffing, krachendes Drumming, Tempowechsel, stakkatoartige Parts und ein wtender Gesang schlagen einem entgegen. Gegen Ende wird man kurz etwas ruhiger, um dann wieder Fahrt aufzunehmen und mit kreisenden Gitarren und grellem Gesang, der schon leicht nach Black Metal klingt, den Abgang zu markieren. Groartiger Song.
Peace Was Never An Option haut in die gleiche Kerbe.
Generell kann man sagen, dass die Songs sehr abwechslungsreich sind, es wird nie nur geradeaus gespielt, es sind immer geile Riffs dabei, catchiness ist da. Keitzer folgen trotzdem immer einer Linie und es wird nie langweilig, die Songs haben einen Anfang und ein Ende, Tempowechsel, Moshparts, die Drums bollern tief und schnell, die Snare ist trocken und klar abgemischt und die Gitarren kreisen stndig um einen herum Einfach ein groartiges Songwriting. Snger Christian Silva Chaco singt gewohnt wtend, grindig und wechselt zwischen tieferen Growls und helleren Shouts.
Der nchste Titel ist dann in Deutsch und nennt sich bermensch. Danach folgt mit Ritual ein fast 3-mintiges Instrumental. Salvation ist ein weiteres Highlight, nicht zuletzt wegen der Eingngigkeit und dem Mitsing Refrain. Song Nummer 8 Conquistador berrascht mit einem ber einmintigen Outtro in der Art, dass ber eine Minute lang der groovende Death leiser wird und im Hintergrund mehr und mehr eine Cello, gespielt von Sabrina Mertinkat, die auch schon bei Ritual mitmischte, im Moll der Rhythmus als klassisches Streichinstrument zu Ende bringt. Klasse gemacht!
Eine weitere berraschung findet man im sehr guten vorletzten Song Enemies Of Existence, denn hier haben Keitzer in der Mitte einen dieser typischen Asphyx Doom Parts eingebaut. Aber keine Angst, die Ruhe whrt nur fr ca. 30 Sekunden, bevor es wieder schnell und groovy zur Sache geht.
Wolves among us bildet ohne groe berraschungen den gelungenen Abschluss dieses 6. Albums von Keitzer.
Das Coverartwork, wurde wieder von Florian Furtkamp kreiert und zeigt dieses Mal keine Skelettreiter, sondern Skelette, die sich um einen Jesus mit Totenschdel ranken. Ein Blick in das 12-seitige Booklet zeigt oben erwhntes Bandfoto und die Songtexte, Infos und Danksagungen sowie eine weitere Zeichnung. Leider ist die Schrift sehr klein, verschnrkelt und somit fast nicht lesbar.
Neugierig geworden durch den Titel bermensch, der nach Friedrich Nietzsche klingt, habe ich mir mal die Songtexte angeschaut. Soweit ich das sehe, sind diese recht kurz gehalten und setzen sich aus kurzen, aneinandergereihten Stzen zusammen, die nicht unbedingt eine flssige Story abbilden. Ach ja, in bermensch hat man sich tatschlich an Nietzsches "Also sprach Zarathustra" (1885) und "Ecce homo" (1888) bedient.

Fazit: Abermals schaffen es Keitzer ein brutales und dennoch melodisch und eingngiges Death Metal Album mit Grindcore-Attitde zu erschaffen. Blastbeats, brutale Shouts, viele feine Gitarrenriffs, Tempo- und Rhythmuswechsel berzeugen von Anfang bis Ende. Das tdliche Gebru wird dieses Mal hier und da mit kleinen Feinheiten wie ein klassisches Streichinstrument oder doomige Parts la Asphyx angereichert. Ich finde Ascension ist einen Tick besser als der Vorgnger The Last Defence geworden.


[EN]: English conclusion: Keitzer are back with their 6th studio record and created again a brutal death metal piece with violent grindcore ingredients although melodic and catchy. From the beginning to the end they kick you in your ass. The blastbeats, brutal shouts and loads of fine guitar riffs drill in your brain and you cant resist to join the moshpit to unleash your aggressions.


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