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Albuminfo

svartelder - pyres
Band:
Svartelder
Album:
Pyres
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
856
Views:
658

Review

Die Besetzungsliste liest sich ja schon mal sehr gut, auch wenn das natrlich keinerlei Beweis fr Qualitt ist. Den die norwegische Truppe die hier ihr Debtalbum vorlegt besteht aus ehemaligen und/oder aktiven Mitgliedern von Carpathian Forest, Nordjevel, In the Woods..., Den Saakaldte, Pantheon I, Old
Forest und Doedsvangr. Trotzdem klingt das Ergebnis nicht so wie das was man erwarten wrde wenn man all diese Bands in einen Topf wirft.

Empfehlen wrde ich "Pyres" auf jeden Fall Fans von Shining, vor allem denen die mit der Entwicklung und dem aktuellen Klang nicht mehr so viel anfangen knnen. Eben denen die das kaputte, leicht suizidiale Element verloren gegangen ist, die die Unberechenbarkeit und den immer mitschwingenden Wahnsinn vermissen.
6 Titel findet der Hrer auf dem Album, da sich die Titellngen zwischen 5 und zehn Minuten bewegen kommt am Ende doch ein vollwertiges Album zusammen. Und innerhalb dieser 6 Titel tnt dem Hrer klassisch gehaltene Black Metal Kunst entgegegen die noch nicht mal zu sehr an der Geschwindigkeitsschraube dreht. Durch das durchschnittlich recht normal gehaltene Tempo und die einfache Instrumentierung erzeugen sie allerdings eine usserst frostige Stimmung, hier weht ein eisiger Nordwind durch die Boxen und die heimischen Gemuer. Das garstige Keifen von Snger Kristian ien (aka Doedsadmiral) trgt dazu noch seinen Teil bei, wohltuend hebt er sich dabei vom Durchschnitt ab indem er sein ganzes stimmliches Volumen einsetzt.
Grossartige Vernderungen innerhalb der Songs sollte der Hrer nicht erwarten sondern sich einfach von der negativen und depressiven Stimmung gefangen nehmen lassen. "Pyres" ist kein Headbangeralbum, hier dominieren Verzweiflung und Negativitt. Diese Stimmung wurde in einem sehr natrlichen Klangbild eingefangen was sehr gut zu dem ursprnglich gehaltenen Songmaterial passt. Der Keyboardanteil innerhalb der Kompositionen ist stellenweise so dezent das man ihn erst bei einem erneuten Durchlauf wahrnimmt, so sollte das sein. Unterstreichend im Hintergrund und nicht alles zukleisternd untersttzt er die "spooky" Atmosphre noch sehr gut.

Freunde von anspruchsvollem Blackmetal mit schwerer norwegischer Prgung und depressiver Note sollten mal reinhren, Anhnger der Frhwerke von Shining ebenso.


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