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Albuminfo

keitzer - the last defence
Band:
Keitzer
Album:
The Last Defence
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
550
Views:
1295

Review

English conclusion below.

Endlich die neue Keitzer in den Hnden zu halten ist ein geiles Gefhl, hat man sich doch schon lange darauf gefreut und der erste Demo Song "Forever War" im Internet klang schon mal sehr vielversprechend. Ach, es gibt immer noch Menschen im Death Metal Business die Keitzer nicht kennen? Dann will ich mal versuchen ein paar Worte vorweg zu schreiben. Die Deutschen Keitzer machen brutalen groovenden Death Metal mit ordentlich Grindcore Attitde - wie ich schon beim letzten Album schrieb: "Blitzkrieg fr die Ohren". Hier wird nur gebrettert! Der tiefe, heisere Gesang im Grindcore Stil ist bsartig und der Drummer attackiert dich mit der Doublebass unermdlich. Trotz der kriegshnlichen Atmosphre versteht es die Gitarrenfraktion feine Melodien in dem Gemetzel zu verstecken.
Das mittlerweile 5. Studioalbum der Band und Nachfolger vom 2011er "Descend Into Heresy" (Review) wurde aufgenommen und gemischt im Soundlodge Studio von Jrg Uken. Verffentlicht wird die Scheibe wieder ber FDA Rekotz. Fr das Coverartwork, welches wieder heranstrmende Skelettreiter und Ritter zeigt, passend zur letzten Scheibe, wurde von Florian Furtkamp kreiert. Das Booklet enthlt dieses Mal 12 Seiten mit den Songtexten, Album- und Banddetails, Widmungen und ein groes Bandfoto.
Die fnf brtigen Musiker haben 14 Songs am Start, die hauptschlich vom Untergang der Welt oder der Menschheit handelt. Unsere kaputte Gesellschaft, Krieg, Kampf und Niederlage sind weitere Themen. Mit dem Song "Todgeweiht" hat sich auch ein deutscher Song eingeschlichen. Der Song "Ausgelscht" erweckt zwar den Eindruck, dass hier wieder ein deutscher Song folgt, aber nur die erste Zeile ist in deutscher, der Rest in englischer Sprache, so wie alle anderen Songs auch. Die Texte sind so geschrieben, dass diese immer nur sehr kurze Phrasen haben, also ideal, um in die kurzen Grindshouts zu passen. Groe Stories finden in den Songtexten keinen Platz.
Der Sound der Scheibe ist wieder fett und klar, aber wie ich finde, etwas matschiger wie auf der letzten Scheibe. Bestimmend sind eindeutig der Gesang und die Drums. Bass und Gitarren finde ich etwas zu weit in den Hintergrund gestellt.

"The Last Defence" beginnt mit dem Intro "Bellum Indicere", gefolgt von "Exist To Destroy" und einem handwerklichen Fehler, denn der bergang der vermutlich wohl flieend sein sollte, wird mit einer kleiner Lcke gespielt. "Exist To Destroy" ballert denn auch gleich aus vollen Rohren. Stakkatoartiges Riffing und Blastbeats zum Gesang von Christian Chaco hacken alles zu Kleinholz. Der Song "Forever War" beginnt mit einem netten Akustik Gitarrenstck vom Gastmusiker N. Hinse, wechselt dann in den gewohnten Death Metal und Grindcore Mix. Erfreulicherweise werden hier auch mal ein paar langsamere Parts eingebaut, die mit sehr tiefem zweitstimmigen Grindgesang anschwellend zurck in den schnellen Beat wechseln. In "Marching Forward To Victory" zeigen die Gitarren, dass sie auch etwas zu vermelden haben. Verschiedene schne Gitarrenmelodien wechseln mehrfach im Song und auch die Geschwindigkeit wird gekonnt variiert. Ein Stck, was sehr an neuere Misery Index Songs erinnert. Bei "The Last Defence" geben die Drums mit den Blastbeats wieder den Takt vor und so geht es im Stakkatorhythmus mal schneller, mal langsamer durch den Song. Ein Brecher, der einem die Fe nicht still halten lsst und unwillkrlich fngt der Schdel an zu bangen. "Next Offensive" und "We Are The Serpents Of Doom" sind nicht schlecht, bringen aber keine neuen Innovationen. "Fleshcrawl" ist erneut ein Kracher, der stakkatoartig zu Werke geht. Hier geht es im Tempo mal auf, mal ab. Kluge, feine Gitarrenriffs machen den Song zu einem der besseren fr den Livemoshpit! "Todgeweiht" kommt mit fnf Zeilen Text aus, mit knapp einer Minute ist der Song denn auch entsprechend kurz. "Crusade" schwillt, von den Gitarren getrieben, unheilverkndend an, gefolgt vom Keitzer-typischen Death/Grind und Blastbeats. Mehrfach wird das Tempo kurz rausgenommen, um dann erneut heftig los zu brettern. Der Schlusssong "... Before Annihilation" ist eher eine durchschnittliche Nummer ohne besondere Akzente.

Fazit: Wieder haben es Keitzer geschafft ein brutales Death Metal Hackbrett mit derber Grindcore-Kante zu erschaffen. Vom Anfang bis Ende wird hier ohne Pause aus allen Rohren geschossen - Die Blastbeats der Drums, brutale Shouts und dennoch viele feine Gitarrenriffs frsen sich in dein Gehirn und du willst unwillkrlich in den Moshpit, um deinen Aggressionen freien Lauf zu lassen. Fr Fans der neueren Misery Index definitiv eine Empfehlung.

English conclusion: They made it again! Keitzer are back with their 5th studio record and created a brutal death metal piece with violent grindcore additions. From the beginning to the end they kick your ass with any break. The blastbeats, brutal shouts and loads of fine guitar riffs mill in your brain and automatically you want to join the moshpit to unleash your aggressions. Fans of newly Misery Index should definitely check out this album.


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