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Albuminfo

sodom - genesis xix
Band:
SODOM
Album:
Genesis XIX
Genre:
Thrash Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Hölli
ID:
1434
Views:
219

Review

SODOM hauen 2020 ihr neues Album raus, welches jedes Thrasherherz höher schlagen lässt. Das Ruhrpottquartett begab sich während der ersten Pandemie-Lockerungen des Jahres ins Studio um „Genesis XIX“ einzutrümmern.
Was mir im Vorfeld schon gefällt, ist der rohere Sound im Vergleich zu den Vorgängeralben. Wobei ich das letzte grandiose Album „Decision Day“ nicht runterspielen möchte. Es geht eben wieder mehr „Back to the Roots“.
Nach dem Intro „Blind Superstition“, welches schon auf dem „Mortel Way Of Life“-Album (1988) zu hören gab, geht’s direkt über zu dem vernichtenden „Sodom & Gomorrah“. Der Song haut vom Anfang bis zum Ende direkt auf die Zwölf, sowie man es von Sodom gewohnt ist. Und mit „Euthanasia“ geht’s im selben Tempo erbarmungslos weiter.
Der Titeltrack „Genesis XIX“ versprüht eine etwas düstere Atmosphäre und fährt das Tempo ein wenig zurück aber die gewisse Härte wird dennoch beibehalten. Nicht unbedingt schlecht aber der Mittelteil ist für mich etwas zu lange geraten und zieht den Song unnötig in die Länge.
Mit „Nicht mehr mein Land“ gibt es seit 10 Jahren wieder mal einen deutschen Sodom-Song. Dieser beginnt mit einem deatmetalartigen Donnerwetter und geht (leider) kurze Zeit später in einen gewöhnlichen Midtempostampfer über. Was Angelripper damit ausdrücken möchte, kann ich nicht sagen. Dafür müsste ich den Text vor mir liegen haben. Ein solider Track. Der rasante Abschluss erinnert an Slayer.
Bei „Glock ‚n‘ Roll“ gibt’s dann wieder was auf die Glocke. Ein wechselhafter Thrasher der ins Bein geht. Genauso verhält es sich auch mit den beiden Hassbatzen „The Harponeer“ und „Dehumanized“. Sie bestechen in ihrem Riffing und ihrer Dynamik.
Kommen wir nun zum Rohrkrepierer „Occult Perpetrator“. Das Ding plätschert einfach nur unauffällig und lahm vor sich dahin. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.
„Waldo & Pigpen“ beginnt mit einem melodiösen Gitarrenspiel, anschließend nimmt das Stück immer mehr an Fahrt auf und entwickelt sich zu einer ordentlichen Thrashwalze.
Das darauffolgende „Indoctrination” geht in die punkige Ecke. Nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht zwingend nötig.
„Friendly Fire“ tritt einem zum Abschluss noch mal richtig in den Allerwertesten . Ein geiler Rausschmeißer in Sodom-Manier, den man auch hoffentlich Live zu hören bekommt. Dreckig, rotzig und ein Hauch von Motörhead.
So muss ne Sodom-Scheibe enden.

Fazit: Mir macht die Platte echt Laune. Klingt frisch und lässt einen die Spiellaune spüren. Nichts gezwungenes,, einfach nur zusammen Zocken. Glaube, dass da eine Truppe zusammen ist, die richtig Spaß daran hatte dieses Album einzuspielen. Geile Scheibe, je öfter ich sie höre.


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Tracklist

1. Blind Superstition 1:02
2. Sodom & Gomorrah 4:06
3. Euthanasia 3:54
4. Genesis XIX 7:09
5. Nicht mehr mein Land 4:29
6. Glock N‘ Roll 5:02
7. The Harponeer 7:10
8. Dehumanized 3:53
9. Occult Perpetrator 4:53
10. Waldo & Pigpen 6:26
11. Indoctrination 3:10
12. Friendly Fire 3:36

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