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Albuminfo

disbelief - the ground collapses
Band:
Disbelief
Album:
The Ground Collapses
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
47:35
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1379
Views:
419

Review

Wer Disbelief sind und wie sie klingen muss ich nicht erklären, ich setze voraus das das jeder weiss.
Mit "The Ground Collapses" steht das neue Album bereit das sich deutlich im selbstgeschaffenen Kosmos bewegt und trotzdem nicht einfach Altbekanntes aufwärmt.

"The Ground Collapses" klingt für mich frischer und offener als sein Vorgänger, "The Symbol of Death" von 2017. 2020 sind Disbelief immer noch die Disbelief die man kennt und liebt, das Grundgerüst bleibt der derbe Gesang und das aufschichten massiver Gitarrenriffs. In Zusammenarbeit mit dem manischen Wiederholen von Textpassagen und Rifffolgen ergibt sich die typische Wucht und Sogwirkung.
Aber wie gesagt, auf der neuen Platte klingt die Mischung eine Spur lebendiger, das liegt auch am kraftvollen und sehr detailreichen Klang. Mein Bauchgefühl sagt das es hier wieder in Richtung "66sick" geht ohne zu sehr auf Nummer sicher zu gehen. Sprich, man ist sich seiner Kraft bewusst und erweitert diese durch kleine Blicke nach links und rechts. Am besten einfach mal "Colder than Ice" und das darauffolgende "Soul Destructor" (deftiger Schädelspalter) antesten: Vom Grundcharakter völlig verschieden, dennoch beides zu 100% Disbelief. Die verschiedenen Schattierungen so unter einen Hut zu bekommen das am Ende immer noch ein "rundes" Gesamtpaket entsteht ist songwriterisch grosses Kino.
Vorher kam noch "The Waiting": Flugwarnsirenen gehen bei mir immer, somit hatte der Titel schon gewonnen. Und wie man diese mit den ersten Takten des Titels verwebt sorgt für Gänsehaut.

Fazit: Disbelief bleiben Disbelief, aber durch die erdrückende Schwere dringen 2020 dezente Lichtstrahlen. Klanglich ist die Scheibe wieder bestens ausbalanciert, "The Ground Collapses" knallt ordentlich ohne künstlich zu wirken. Jagger läuft wieder zu Höchstform auf, die Instrumentenfraktion schiebt die Fuhre in gewohnter Manier stetig voran. Sie ist es aber die für die Lichtstrahlen sorgt indem man sich auch mal zurücknimmt und nicht nur Dauerdruck ausübt. Münzt man das auf das Coverartwork um dann dringt irgendwo in dieser apokalyptischen Landschaft ein zartes Pflänzchen an die Oberfläche.


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Tracklist

1.The ground collapses 06:00
2.Scaring threat 05:35
3.The awakening 03:08
4.Killing to the last 03:50
5.The Waiting 03:51
6.Colder than ice 04:49
7.Soul destructor 03:04
8.Insane 04:38
9.Hologram for the scum 04:46
10.Kill's ending 04:26

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