Albuminfo
Band:
Véhémence
Album:
Assiégé pour l'Eternité
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
10.06.2026
Label:
Spielzeit:
42
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1680
Views:
122
Review
.Kurz zur Einleitung: Das Album gab es so in ähnlicher Form schonmal, unter dem Namen "Assiégé" war es 2014 das Debütalbum der Franzosen. Das kenne ich nicht und ich kann somit keine Vergleiche herstellen, dieses Review bezieht sich nur auf die Neuauflage.
Wobei der Begriff Neuauflage eigentlich nicht passt, Véhémence haben sich richtig Mühe gemacht und "Assiégé pour l'Eternité" ist viel mehr als nur alter Wein in neuen Schläuchen. Und eigentlich mag ich sowas auch gar nicht, wie man das richtig verkacken kann haben Dimmu Borgir mir ja mit der Neufassung von "Stormblast"gezeigt.
Véhémence allerdings gehen da viele Schritte weiter, am Ende könnte man sogar von einem völlig neuen Album sprechen. Das Album wurde komplett neu eingespielt, im Vergleich zum Debüt hat sich das LineUp vergrössert. Zudem wurden mehr folkloristische Instrumente hinzugefügt, der Albummix verfeinert und alles irgendwie griffiger gestaltet. Oder, wie es der Promozettel sagt: "definitely MORE EPIC".
Und auch die Texte wurden überarbeitet ohne die Grundaussage der Originaltexte zu verändern.
Und wie klingt das Ganze? Nun genau so wie ich es mir vorstelle wenn man mir was von "Medieval Black Metal" erzählt. Gäbe es einen Dudeneintrag dazu, der Direktlink müsste zu diesem Album führen. Dazu noch der spezielle französische Charme bei dem man sich nicht entscheiden kann ob man die Streitaxt schwingen oder das Schwert erhaben in die Luft strecken soll. Hochmelodisch, dramatisch, emotional, und trotz dem Einsatz von Folkelementen keine Spur von Paganschunkelei oder Verweichlichung der Grundstruktur. "De Célestes Cavalcades" gibt es mit seinen viereinhalb Minuten als Appetithappen, danach geht es mit Spielzeiten jenseits der 8 Minuten Marke ans Eingemachte. Und die Zeit vergeht so schnell...
Also, antesten! "Assiégé pour l'Eternité" hat fühlbar mehr Seele und Herzblut als viele andere Produktionen aus dem Bereich. Ich weiss nicht so richtig wo ich es einordne: Bei folkigeren Stellen kommen frühe Empyrium durch oder die metallischen Gehversuche von Stille Volk, teilweise geht es auch in Richtung vom etwas anderen 90er BM aus Frankreich ala Eros Necropsique. Man kann aber auch Verweise zum französisch-kanadischen "Métal Noir Québécois" erkennen.
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Wobei der Begriff Neuauflage eigentlich nicht passt, Véhémence haben sich richtig Mühe gemacht und "Assiégé pour l'Eternité" ist viel mehr als nur alter Wein in neuen Schläuchen. Und eigentlich mag ich sowas auch gar nicht, wie man das richtig verkacken kann haben Dimmu Borgir mir ja mit der Neufassung von "Stormblast"gezeigt.
Véhémence allerdings gehen da viele Schritte weiter, am Ende könnte man sogar von einem völlig neuen Album sprechen. Das Album wurde komplett neu eingespielt, im Vergleich zum Debüt hat sich das LineUp vergrössert. Zudem wurden mehr folkloristische Instrumente hinzugefügt, der Albummix verfeinert und alles irgendwie griffiger gestaltet. Oder, wie es der Promozettel sagt: "definitely MORE EPIC".
Und auch die Texte wurden überarbeitet ohne die Grundaussage der Originaltexte zu verändern.
Und wie klingt das Ganze? Nun genau so wie ich es mir vorstelle wenn man mir was von "Medieval Black Metal" erzählt. Gäbe es einen Dudeneintrag dazu, der Direktlink müsste zu diesem Album führen. Dazu noch der spezielle französische Charme bei dem man sich nicht entscheiden kann ob man die Streitaxt schwingen oder das Schwert erhaben in die Luft strecken soll. Hochmelodisch, dramatisch, emotional, und trotz dem Einsatz von Folkelementen keine Spur von Paganschunkelei oder Verweichlichung der Grundstruktur. "De Célestes Cavalcades" gibt es mit seinen viereinhalb Minuten als Appetithappen, danach geht es mit Spielzeiten jenseits der 8 Minuten Marke ans Eingemachte. Und die Zeit vergeht so schnell...
Also, antesten! "Assiégé pour l'Eternité" hat fühlbar mehr Seele und Herzblut als viele andere Produktionen aus dem Bereich. Ich weiss nicht so richtig wo ich es einordne: Bei folkigeren Stellen kommen frühe Empyrium durch oder die metallischen Gehversuche von Stille Volk, teilweise geht es auch in Richtung vom etwas anderen 90er BM aus Frankreich ala Eros Necropsique. Man kann aber auch Verweise zum französisch-kanadischen "Métal Noir Québécois" erkennen.
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Kommentare
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Tracklist
01 - De Célestes Cavalcades 4:37
02 - Assiégé pour l'Éternité 9:01
03 - Le Sang Respire Encore 8:21
04 - En Quête du Graal 8:54
05 - Chant d'Honneur 8:28
06 - Par Sombres Forêts et Vastes Plaines 2:45
02 - Assiégé pour l'Éternité 9:01
03 - Le Sang Respire Encore 8:21
04 - En Quête du Graal 8:54
05 - Chant d'Honneur 8:28
06 - Par Sombres Forêts et Vastes Plaines 2:45
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