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Albuminfo

concatenatus - aeonic dissonances beyond light's consumption
Band:
Concatenatus
Album:
Aeonic Dissonances Beyond Light's Consumption
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
844
Views:
580

Review

Wenn man das so hrt knnte man fast nicht glauben das die Band aus nur zwei Leuten besteht. Ist aber so, "Aeonic Dissonances Beyond Lights Consumption" ist dabei die erste regulre Verffentlichung des Duo`s aus Chile, vorher gab es nur das Meditation Through The Inner Vortex Demo das hier als Bonus mit dazu gepackt wurde.
An die Lauscher dringt darkthronischer LoFi Black Metal der auch mal angeschwrzt doomige Elemente mit reinschleppt. Das Ganze lebt vor allem durch die Gesangsarbeit, abwechselnd gibt es hysterisches Geschrei, wtendes Gebrll, tibetianisch anmutende Obertongerusche oder auch mal epischen Klargesang.

Am besten direkt mal "Aeons" antesten, dort bekommt ihr in fast acht Minuten alles geboten. Am besten ist der Moment wo das klagend heisere Geschrei von Klargesang abgelst wird der so dermassen voller Pathos ist das samtliche True oder Epic Metal Bands vor Scham rot werden mssten. Und auch musikalisch erhaltet ihr das ganze Programm von schleifendem Doom bis zu rasendem Frhschwarzmetall. Toll.
Wie der Name "Interlude - Barren Knowledge" schon vermuten lsst ist dieses kein richtiger Song sondern eher unter der Kategorie "beschwrende Anklage meets Gitarrenbungen" zu verstehen, eine frostige Atmosphre verbreitet dieses Zwischenspiel auf jeden Fall.
"Hodie Mihi, Cras Tibi" (?) setzt dann den im ersten Song eingeschlagenen Weg fort, nervt aber kurzzeitig mit sehr hohem Klargesang in der Mitte. Das darauffolgende fiese Gerumpels belohnt die Ohren dafr aber umso mehr mit Schwarzwurzelklang ala first Wave of Black Metal.
Sehr gelungen ist dann der bergang zum schon angesprochenen Demo das jetzt folgt, Nummer 3 endet nmlich so hnlich wie Nummer 4 anfngt. Somit fllt einem erstmal nicht wirklich auf das die eigentliche EP schon zu Ende ist und jetzt der Bonusteil mit Material von 2015 kommt. Auch klanglich ist hier kein Unterschied zu erkennen, den das Material fllt im Gegensatz zum Erstgehrten keineswegs ab sondern schliesst sich perfekt an. Nur das Tempo ist etwas gedrosselt so das es schon in Richtung DSBM geht, allerdings ohne Heulsusenalarm oder Selbstbemitleidung. Das Augenmerk bleibt weiterhin beim Blackmetal in seiner ursprnglichsten Art. Und genau deswegen macht das Teil mchtig Laune. Scheiss auf Perfektionismus, niemand braucht ein sauber ausgewogenes Klangbild oder knstlich berladenen Songs wenn man ber so viel Leidenschaft und Begeisterung verfgt und diese auch gekonnt rberbringt. Diese zwei Chilenen feiern den Untergrundsound und erfllen ihn mit geradezu kindlicher Begeisterung fr`s Genre. Antesten!


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