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Thema: Review: Grave – Burial Ground, Schwedentod in Perfektion< Älteres Thema | Neueres Thema >
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PostIcon Geschrieben: 17.05.2010, 21:46  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

 
Grave sind schon seit über 20 Jahren im Geschäft und bisher immer ein Garant für besten schwedischen Deathmetal der harten Gangart. Daran hat sich kein Deut geändert und das Grave anno 2010 nicht plötzlich anfangen mit Wattebällchen um sich zu werfen war wohl auch zu erwarten. Nicht klar zu erwarten war, das Grave 2010 ein solch aggressives Monster von einem Album auf die wartende Bangerschar loslassen würden. Man könnte dieses Album kurz mit den Attributen Knochentrocken, Fies & Angepisst umschreiben, was aber der tödlichen Vehemenz dieses Meisterwerkes nicht gerecht werden würde. Ein kurzer Abriss der beinharten Songs auf “Burial Ground“ ist das mindeste was man solch einem Hammeralbum schuldig ist.

Mit einem Bombenschlag starten Grave direkt mit "Liberation" voll ins Gemetzel, ein pumpender Bass, das knochentrocken klingende Drumkit, sägende Gitarrenriffs und Ola im Aggressionsrausch. Wenn ab Minute 02:00 diese alles zermahlende Walze in Bewegung gerät fetzt es einem die letzten Schmalzpropfen aus den Gehörgangen, das ist unglaublich fies und groovend. Killer !
“Semblance in Black“ beginnt mit feinen, dezenten Melodiclines und ufert zu einem extrem vorwärts treibenden Song aus, der im Mittelteil wieder im mörderischen Schleichgang alles plättet was sich in den Weg stellt. Gerade diese zerstörerischen Midtempoparts beherrschen Grave wie kein anderer und sind ein unverzichtbarer Bestandteil im Gesamtsound des Trios. Nach dieser kurzen Groovepassage geht es mit wieder mit Volldampf hin zum Songende und es wird nochmals geknüppelt was das Zeug hält. Matti Karki von Dismember gibt auf “Dismembered Mind“ ein paar Vocals zum Besten und verleiht diesem Schleifer noch die zusätzlich gewisse Note. Ein uriger, kompromissloser Track der mit einer gewissen Eleganz und Hymnenhaftigkeit besticht und trotz seiner Länge von über 6 Minuten nie seine rohe Power verliert. “Ridden With Belief“ kommt ganz in typischer Gravemanier daher, man pendelt zwischen Doomartigen Passagen, Midtempo und schnellem Geprügel, wobei hier auch mal die außergewöhnliche Arbeit an der Klampfe erwähnt werden muss. Was Ola da so alles an fettem Riffing aus seiner Klampfe zaubert ist schon allerfeinste Qualität und das Riffgewitter passt sich immer wieder hervorragend in die extrem roh gehalten Songs ein. Der Schlussteil des Songs lädt auf Grund des Riffings wieder zum Kniefall ein – Herrlich !
Track Nr. 5 “Conquerer“ folgt den vorangegangen Songs in seiner Brutalität ist aber vom Songaufbau etwas unspektakulärer als seine Vorgänger. Nichtsdestotrotz wieder ein gewohnt starker Gravehammer. Bei “Outcast“ wird das Gaspedal wieder etwas mehr durchgetreten, Ola growlt wie ein angefahrener Elchbulle und das angeschlagene Riff fräst sich mit Wieder erkennungswert in die Gehirnwindungen. Ronnie Bergerstahl darf bei “Sexual Mutilation“ mal so richtig die Stöcke fliegen lassen und knüppelt erbarmungslos den Track nach vorne, was in einem barbarischen Gemetzel endet das nur durch einen kurz gehaltenen Midtempopart etwas aufgelockert wird. Meine fresse was für ein Pfund ! Und es geht noch besser, denn “Bloodtrail“ ist DER Oberhammer, wuchtige bollernde Drums vs fetteste obergeile Riffs. Ein Track der dich einfach wegbläst wie trockenes Laub, die Kombination der wuchtigen Drumarbeit mit der arschgeilen Melodieführung ( sofern man bei diesem krassen Gehämmer überhaupt von Melodie sprechen kann ) ist schlichtweg genial. Eine mächtige Abrissbirne die einem Live mit Sicherheit die Nackenmuskulatur sprengt, ein Lehrstück in Sachen musikalischer Kriegskunst. Nachdem Grave mittlerweile das Grab tief genug ausgehoben haben, bildet “Burial Ground“ den perfekten Abschluss. Eine Walze par Excellance und ein weiterer absoluter Hammersong. Doomig - Schwarz - Dreckig drücken dich Grave unbarmherzig unter die Erde und ziehen hinter dir die Grabplatte zu. Amen !  

Fazit: Grave haben hier ein brachiales Bollwerk aufgefahren das definitiv in jede heimische Sammlung der harten Töne gehört. Fucking unbelievable !
Bleibt mir nur noch mich in Richtung Schweden zu verneigen und die Höchstnote für dieses Meisterstück zu zücken. Hier gilt ganz klar die Devise Buy or Die !!!!


Anspieltipps: Semblance in Black, Outcast, Bloodtrail

Wertung: 10 / 10





Label: Regain Records, 2010, VÖ 14.06.2010

Gesamtlänge: 42:42min

Tracklist
1. Liberation
2. Semblance in Black
3. Dismembered Mind
4. Ridden With Belief
5. Conquerer
6. Outcast
7. Sexual Mutilation
8. Bloodtrail
9. Burial Ground


Website der Band: http://www.myspace.com/gravespace


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PostIcon Geschrieben: 17.05.2010, 22:54 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Ich verneige mich vor diesem Review! Ich habe eben stundenlang einen Bericht geschrieben und kann keine Buchstaben mehr sehen, doch DAS ließt sich so spannend und flüssig, einfach klasse!  :rock:

Und eins noch: WIE ZUM TEUFEL BIST DU JETZT SCHON AN DIE SCHEIBE RANGEKOMMEN??
Du bist der erste mit dem Review?! Naja wo GRAVE drauf steht, ist auch GRAVE drinne... kanns kaum erwarten...  :)


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PostIcon Geschrieben: 18.05.2010, 22:04 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Geiles Review!
Muss mir das Teil unbedingt besorgen  :rock:


@Runes: Haben doch nun auch Verbindungen zu Regain Records


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PostIcon Geschrieben: 19.05.2010, 06:37 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

FETT!!! Ein eindeutiges MUSS!  :rock:
Fein gemacht Onkel Exo  :winken:


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PostIcon Geschrieben: 19.05.2010, 08:56 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Ei wie geil!!! Da weiß ich doch was in Bitterfeld am HIO-Camp läuft.
Und das Eisenwahn lässt grüßen.
Das Review macht einem schon LUST auf die Scheibe. Wie soll denn erst der Hörgenuss enden?? :p


Bearbeitet von Höllenfürst an 19.05.2010, 08:57

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PostIcon Geschrieben: 19.05.2010, 09:46 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

:eek: Ähäm.. Scheisse, ein 10er vom Urpapst, dann muss das Dingen ja echt der reine Wahnsinn sein!! Bring die bloß aufs F.O.A. mit!!!!!!!!!!
Das das Review sehr geil geschrieben is, muss ich ja fast gar nich mehr sagen.
Aber der Schlußsatz gehört echt in Granit gemeisselt:
QUOTE
Dreckig drücken dich Grave unbarmherzig unter die Erde und ziehen hinter dir die Grabplatte zu. Amen !  

:ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:  :ok:


Bearbeitet von Slaypultura an 20.05.2010, 09:09
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PostIcon Geschrieben: 19.05.2010, 20:26 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

:) Danke, freut mich wenn es gefällt !
Denke auf dem FOA sollte eine Hörprobe schon mal drin sein  :rock:


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wenns sich so anhört wie das Cover aussieht iss's bestimmt der hammer.Grave steht sowieso für Qualität :redfinger:

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PostIcon Geschrieben: 20.05.2010, 16:28 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Die schwedischen Death Metal Götter GRAVE haben einen neuen Song, mit dem Namen "Liberation", auf MySpace gestellt! Der Titel stammt vom kommenden Album "Burial Ground" und wird am 14. Juni über Regain Records veröffentlicht! Hier gehts zum Stream: http://www.myspace.com/gravespace

Also wer will kann ja schon mal in den Track 1 vom Album reinhören  :rock:


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PostIcon Geschrieben: 28.05.2010, 17:07 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Hört sich geil an.Die neue Scheibe wird der Hammer.

Bearbeitet von Satanic an 28.05.2010, 17:11
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9 Antworten seit 17.05.2010, 21:46 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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» Schnellantwort Review: Grave – Burial Ground
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