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Thema: Review: Iuramentum – The Awakening, Melodic Viking Death aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
stalinorgeler Search for posts by this member.
Evil
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PostIcon Geschrieben: 25.03.2008, 11:47  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Iuramentum – The Awakening

So so, das sind die Nachwuchswikinger aus dem Siegerland! Melodischer Wiking Tod –  … was hat man sich darunter vorzustellen? Hangeln wir uns doch mal an den Begrifflichkeiten entlang. Death ist es dem Gesang nach auf jeden Fall. Und gerade da muss ich Iuramentum attestieren, dank verschiedener Crowlfärbung der zwei Sänger durchaus gelungen um Abwechslung bemüht zu sein.
Thematisch behandelt die Band natürlich meist die kriegerische Seite des Wikingertums. Geschichten von Blut, Verderben und Tod sind so reichlich vorhanden, dass man Angst hat, das Klapp-Booklet könnte in Leichenstarre verfallen und anfangen zu verwesen. Derselbe Met also wie bei anderen Bands vergleichbaren Kalibers. Und da kommt mir beim Lauschen von The Awakening permanent eine in den Sinn. Unser aller Lieblingsnordmannen von Amon Amarth. Die Gitarren unserer Nachwuchsrecken dröhnen ähnlich darnieder gestimmt einher.
Da sind diese typischen Midtempo-Stampfer wie Twilight of the Gods, bei denen vorm geistigen Auge Drachenboote auftauchen, die sich durch die vom peitschenden Wind aufgewühlte Nordsee kämpfen. Jedoch für meinen Geschmack zu selten werden dabei die Zielorte der Reise wie etwa Lindisfarne erreicht, wo es gilt, sich im Uptempo durch die Reihen der Christen-Mönche zu metzeln. Tretet einfach mal öfters das Gaspedal vom Drachenboot bis zum Boden durch, Jungs!
Damit wären wir auch schon beim letzten Punkt angelangt: der Melodie. Denn die ist ständig im Reisegepäck an Bord dabei. Die Leads gehen ganz gut ins Ohr, ab und auch mal zweistimmig und ab und an erinnert es an alte Amorphis (Beowulf I), was ja nicht unbedingt die schlechteste Referenz ist. Song Nummer vier, Bloody Vengeance, hingegen tendiert wieder stark in Richtung Amon Amarth, nicht zuletzt wegen des getappten Intros, welches an den Alltime-Hit Death in Fire besagter Combo erinnert. Überhaupt wird in manchen Liedern so ausführlich getappt, dass König Edward van Halen I., König der Tappinger seine wahre Freude gehabt hätte. Weiter wären noch die eingestreuten Solos zu erwähnen. So wird die Technik des Saitenzerrens so extrem exerziert, dass es irgendwie auch schon mal an den Nerven zerrt und sich einem die Fußnägel aufrollen. Hier werden keine Gegner mit Kampfgebrüll niedergemacht, sondern harmlose Schweine im Stall abgeschlachtet! Auch die Divebombs und Natural Harmonics haben eher was von 'nem Stuka-Angriff als von einem gepflegten Wikingergemetzel. Kurzum, die Soli sorgen meiner Meinung nach für die Flaute auf offener See. Die Produktion hingegen ist für ein Erstlingswerk ganz gut und klar geworden.
Fazit: Erschienen ist das Ganze auf Northfire Records. Irgendwie bezeichnend, löst das Gehörte bei so manchem Nordophilen vielleicht einen Flächenbrand im Herzen aus, so reicht's bei mir nur zum wirkungslos verpuffenden Funkenflug. Der Grundstein ist gelegt, die Ideen sind da, ich bin mir sicher, das wird noch besser. Anspieltipp: Bloody Vengeance
Genug der Worte….

Wertung: 6,5 / 10





Gesamtlänge: 34:51
Label: Northfire Records
VÖ: Bereits raus

Tracklist
1. Awakening (Intro)
2. Twilight of the Gods
3. Arrival of the Horde
4. Bloody Vengeance
5. Beowulf I
6. Baldurs Death
7. Beowulf II



Website der Band: www.iuramentum.de
Myspace: www.myspace.com/iuramentum


Bearbeitet von UnDerTaker an 25.03.2008, 21:54

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Evil
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PostIcon Geschrieben: 25.03.2008, 13:07 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Hab grade mal reingeschnuppert - is scho recht... gute Ansätze - aber irgendwo is bei den Jungs der Wurm drin.

schickes review    ;)


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PostIcon Geschrieben: 25.03.2008, 21:56 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Schön beschrieben, dass fahren auf Wikingerschiffen mit musikalischer Untermalung.

P.S. Hab den Weblink korrigiert.


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PostIcon Geschrieben: 25.03.2008, 22:54 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Nun ja das Durchschnittsalter erscheint mir doch ziemlich jung zu sein, also noch Ausbaufähig.
Das Gehörte haut mich jetzt mal nicht vom Hocker.


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No Glatz - No Glory
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PostIcon Geschrieben: 26.03.2008, 09:39 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Immer wieder ein Vergnügen deine Reviews zu lesen, Orgler! :ok:
Später werd ich bestimmt auch ma bei der Band reinhören..
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4 Antworten seit 25.03.2008, 11:47 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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