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Thema: Konzertbericht: Obscure Infinity, Wound : Koblenz, Florinsmarkt, 10.09.2016< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Total Satan
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PostIcon Geschrieben: 15.09.2016, 18:10  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Obscure Infinity, Wound
10.09.2016, Koblenz/Florinsmarkt
Preis: 8 € VVK, 10 € AK

Der Florinsmarkt in Koblenz konnte am 10.09.2016 wieder mit einem feinen Billing aufwarten und so war es für uns keine Frage, die 93 Kilometer Autofahrt in Kauf zu nehmen. Denn für einen Fan der ersten Stunde von Wound war es klar bei einem Gig dabei zu sein, wenn die ersten Songs des im Januar 2017 erscheinenden neuen Albums gespielt werden und Obscure Infinity sind nicht weniger interessant.

Der Florinsmarkt war deutlich voller als man aufgrund der Facebook Reaktionen erwarten konnte, denn es war kaum mehr ein Platz in dem Pub zu ergattern. Und so war es leider auch unglaublich heiß in der Hütte, was sicher zusätzlich dem sehr guten Sommerwetter zu verdanken war. Nichtsdestotrotz legten Wound aus Wiesbaden relativ pünktlich los.
Gewohnt crustig gewürzter old school Death Metal wurde bei erstaunlich gutem Sound in die Menge geblasen. Los ging es mit „Kindom of deceit“ von der diesjährigen 7“ Split mit Obscure Infinity, den wir leider erst mal nur von draußen hören konnten. Danach, als wir endlich einen Platz im Florinsmarkt ergattert hatten, folgte mit „Carrion“ ein neuer Song von Anfang 2016, der bisher nur live gespielt wurde und bislang nur auf dem Wolfsbane Records Sampler zu finden ist. Ein neuer Song names „of non serviam“ konnte im Anschluß überzeugen. Mit „Echos“ und dem neuen „The gateway to madness“ wurden zwei weitere feine Death Metal Stücke präsentiert. Mit „Thy warth & fire“ knallte man uns den nächsten Song vor den Latz, nur dieser ist bereits auf dem Sampler „SYMPHONIES OF MADNESS Vol. I“ von FDA Rekotz erschienen und dreht bei mir schon seit August seine Runden im CD-Player. Mit „Forever Denial“ vom 2012er Demo und dem späteren Album „Inhale the Void“ kam nun ein altbekannter Brecher an die Reihe.
Die wohl mittlerweile 30° C Hitze in der Bude ließen nicht nur die Band mächtig ins Schwitzen kommen, auch uns Fans lief der Schweiß so langsam den Rücken runter. Aber keiner war ja zum Spaß hier und so machten Wound ohne Pause weiter. Und zwar in Form einer neuen Death Metal-Hymne mit dem Titel „Engrained“. Dieser Song baute sich langsam mit einem instrumental sehr melodisch, rockig und filigran gespielten Anfang auf, um dann gewohnt old schoolig (mit Gesang) vorwärts zu gehen. Im Mittelteil wechselte man über mehrere Minuten in einen ungewohnt rockigen, von teils gar zweistimmig gespielten Gitarrensolis getragenen, Midtempo-Part. Das Ende sieht wieder genauso geil aus wie der Anfang, atmosphärisch melodisch wird der Song „ausgeblendet“. Wow, was war denn das? Großes Kino, meine Herren!
Nun wollte die Band eigentlich Schluss machen, das wollte aber das aufgeheizte Publikum nicht und forderte eine Zugabe und Wound ließen sich nicht lange bitten. Mit dem neuen „The Plague“, der crustig, rotzig, aber doch auch etwas eintönig war, wurde der Schlusspunkt für den Gig gesetzt.  
Was soll man sagen? Das war ja bei den vielen neuen Songs schon fast ein Release Gig und jeder, der Wound mag und seinen Hintern nicht hierher bewegt hat, der kann sich jetzt getrost in selbigen beißen, denn er hat echt etwas versäumt. Die neuen Songs klingen meiner Meinung nach schon etwas anders als das bisherige Material. Teilweise mit weniger Crust-Anteil, mehr Rockanteil und filigrane Gitarrenarbeit lassen das Gebotene reifer, aber auch weicher klingen. Mit dem Hinzunehmen des zweiten Gitarristen Flo haben Wound nun auch mehr Möglichkeiten, die Gitarrenstrukturen flexibler zu gestalten. Aber mit Songs wie „Thy warth & fire“ hat man auch weiter in die harte Death Metalschiene gefahren und sogar einen Hauch Black Metal Sound hinzugepackt. Man darf also gespannt sein, wie das neue Album von Wound im Januar 2017 klingen wird und sollte sich auf den Release Gig im Schlachthof Wiesbaden freuen.

Nach kurzer Umbaupause waren nun Obscure Infinity an der Reihe. Old school Death Metal ist seit jeher Programm bei dem Fünfer und man spielt unermüdlich live auf den Bühnen der Republik und so war es schon mein dritter Obscure Infinity Gig in diesem Jahr.
Auch hier war der Sound sehr gut und die Band spielte mit sichtlicher Freude und Aktion trotz der Hitze. Sänger Jules war guter Laune und guter Stimme und machte einen guten Job. Er growlte  souverän seine Songstexte, ließ teilweise seine Stimme kurz noch derber und verzweifelter klingen, poste mit den Gitarristen und dem Publikum und bangte dazwischen, als ob es kein Morgen gäbe. Auch die Gitarrenfraktion und Drummer machten einen klasse Job. Mit dem Songmaterial von Obscure Infinity bin ich nicht so sehr vertraut, aber neben vielen älteren Sachen, wurden auch einige Songs vom großartigen letzten Album „Perpetual Descending Into Nothingness“ gespielt.
Nach dem letzten Song waren Fans und Band so durchgeschwitzt, dass man heute auch mal ohne Zugabe den Gig beendete.

Bei heftiger Mucke vom heutigen Death Metal DJ, kühlen Bieren und netten Gesprächen ließen Fans und Bands diesen gelungenen Abend langsam ausklingen.


Verfasst von Pit


Die Fotos vom Gig gibt es hier... in unserer Fotogalerie.


Band-Links:

Wound
https://www.facebook.com/wound.deathmetal

Obscure Infinity
https://www.facebook.com/obscureinfinitygermany


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PostIcon Geschrieben: 15.09.2016, 21:36 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Schicker Bericht, wäre auch gerne da gewesen, aber man kann halt nicht überall dabei sein ....

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1 Antworten seit 15.09.2016, 18:10 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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