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Thema: Review: Derry's Revenge - Remains, Melo Death aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Master of All Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 597
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Mitglied Bewertung: 4.5
PostIcon Geschrieben: 13.03.2023, 15:20  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Derry’s Revenge - Remains

Nach einer ersten EP 2020 und einer vorab veröffentlichten Single, präsentiert uns Derry’s Revenge aus dem beschaulichen Baden-Württemberg nun ihr Debüt „Remains“. Und was soll ich sagen – das Album hatte es zu Begin nicht leicht bei mir. Einige kleine Dinge haben mich sehr gestört und mit dem Klang des Sängers konnte ich rein gar nichts anfangen. Jedoch sorgte vor allem die zweite Albumhälfte dafür, dass ich mir die Scheibe immer und immer wieder angehört habe. Und mit jedem neuen Durchgang habe ich mich etwas mehr mit dem Album versöhnt – und das obwohl ich mittlerweile nur noch sehr wenig mit melodischem Death Metal anfangen kann. Aber Eines nach dem Anderen.

Was nach mehrmaligem Hören sofort auffällt ist die offensichtliche Qualitätsdiskrepanz zwischen der ersten und der zweiten Albumhälfte. Man hat fast das Gefühl als würde man eine frühe EP hören und im unmittelbaren Anschluss eine weitere EP die einige Jahre später aufgenommen wurde. Nach einer kurzen Rücksprache mit der Band (Gitarrist Martin i.V.) stellte sich heraus, dass die Songs auch in einem Zeitraum von ca. 10 Jahren entstanden sind. Und das hört man. Der Opener „Rituals 1“ kommt mit einer Spielzeit von über 7 Minuten sehr ambitioniert daher und stellt auch einen guten, qualitativ hochwertigen Einstig dar. Dem aufmerksamen Hörer entgeht nicht, dass ein gutes Musikverständnis vorhanden und der Song sehr überlegt geschrieben ist. Allerdings bemerkt eben jener Hörer auch, dass Sänger Steffen sehr gequält klingt – ein bisschen so als hätte er beschlossen seinen Kehlkopf loszuwerden, indem er ihn gewaltsam aus seinem Körper schreit. Das ist aber im Endeffekt Geschmackssache. Des Weiteren fällt auf, dass der Bass leider ab und zu etwas zu kurz kommt – dies zieht sich durch das ganze Album, mit einigen Ausnahmen. An gewählten Stellen erhalten die tiefen Klänge nämlich ordentlich Aufmerksamkeit und das tut der Musik sehr gut. Leider scheint auch der Drummer teilweise etwas das Rampenlicht zu scheuen und greift all zu oft auf simple, einfach, tausendmal gehörte Muster zurück. Etwas mehr Mut zur Kreativität mein Herr!

Das alles ändert aber nichts an dem Fakt, dass die Songs sehr catchy sind und richtig gut ins Ohr gehen. „Blackened Desire“ ist da ein gutes Beispiel. Sehr eingängiger Refrain, leicht verständliche Riffs und trotz der Einfachheit niemals monoton. Einen ersten Höhepunkt – und gleichzeitig der Anfang der massiven Qualitätssteigerung – folgt mit „From Embers To Flame“. Richtig übel knallen die tiefen Growls von Steffen. Er demonstriert hier seine stimmliche Reichweite und lässt in mir die Frage aufkommen warum zum Henker er nicht öfters so singt. Der Sound wird merklich intensiver und dunkler. Auch die Mischung mit seinem eher kreischenden Gesang funktioniert hier ganz ausgezeichnet. Ein richtig fettes Kraftpacket, welches perfekt in den, in meinen Augen, besten Song des Albums führt – „Collapsing Mountains“. Hier wird ein weiteres Mal auf gesanglicher Ebene groß aufgetrumpft. Richtig geiles Riffing, geile Rhythmen und die perfekte Menge Variation machen dieses Stück in meinen Augen nahezu perfekt.

Der Abschluss des Albums ist eigentlich nur noch reine Formsache. Die Band gibt sich auf den letzten Tracks keine Blöße, es scheint als hätte man sich definitiv gefunden und perfekt aufeinander abgestimmt. Selbst die Gitarrensoli die im ersten Teil manchmal etwas fehl am Platz wirkten – im Sinne von „oh, da ist noch Platz im Song, ich drück ein Solo rein“ – sind perfekt platziert und eine Bereicherung anstelle eines Stolpersteines.

In meinen Augen ist „Remains“ nicht das perfekte Debüt – aber es zeigt sehr gut auf was für eine Entwicklung die Band in den letzten Jahren durchgemacht hat. Zumindest für denjenigen der richtig hinhört. Und eines kann ich euch sagen: wenn die Jungs so weitermachen wird ihr nächster Output ein Pflichtkauf für jeden Fan von melodischem Death Metal. Reinhören sollte man aber auch hier schon – um sie nicht zu beachten, klingt die Band jetzt schon zu interessant.

Anspieltipp: From Embers To Flame, Collapsing Mountains, Disciple

Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 46:21
Label: Indipendent
VÖ: 10.02.2023

Tracklist
1. Rituals I
2. Blackened Desires
3. Cult
4. Depths
5. From Embers to Flame
6. Collapsing Mountains
7. Misery Within
8. Disciple
9. Rituals II  

Website der Band: https://www.facebook.com/derrysrevenge/


Bearbeitet von Nabu an 14.03.2023, 13:46

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PostIcon Geschrieben: 15.03.2023, 20:28 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Klingt auf alle Fälle sehr interessant.

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1 Antworten seit 13.03.2023, 15:20 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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