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Thema: Review: Zombified – Backroom Eugenics, Death Metal aus Nordirland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
stalinorgeler Search for posts by this member.
Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 235
Seit: 11.2006

Mitglied Bewertung: 5
PostIcon Geschrieben: 01.11.2011, 21:09  Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Zombified – Backroom Eugenics

Sechs Songs in etwas über 15 Minuten. Normalerweise würden diese Geschwindigkeitsrekorde einer Grindcore-Combo gut zu Gesicht stehen. Wie der Name Zombified hingegen nahe legt, haben wir es hier nicht mit sozialkritischem punkig-grindigem-Gebollere zu tun sondern sind einer waschechten Death-Metal-Band auf den Leim gegangen. Dabei lassen es die Nordiren auf dieser EP ganz schön krachen. Titel wie Limb After Limb oder The Forgotten Art Of Strangulation machen schon klar dass es sich hier weder um netten Melodic Death noch um progressives Überkönnen handelt. Bevor die ersten Töne die Trommelfelle in Fetzen zersäbeln. Zombified verstehen es auf dieser kurzen Schlachtplatte ausgezeichnet ein gewisses Feeling old-school´scher Musizierkunst im Stile der frühen Cannibal Corpse mit einem ordentlichen aber niemals übertriebenen Hang zu technischer Fingerfertigkeit zu kombinieren. So gibt es einige nette Tappingläufe zu hören aber auch schnelle  Up-Tempo-Einfingerriffs oder wie etwa zu Anfang des abschließenden Tracks Murder Serpent schaurlich anmutende Melodien. Dabei wird auch gerade in diesem Song die Handbremse mal ordentlich angezogen, was im Vergleich zu den ansonsten eher schnellen Songs das Old-School-Feeling noch verstärkt. Songwriterisch gibt es hier eigentlich keine Ausfälle zu verzeichnen. Neben den schnellen Blasts gibt es oft die thrashtypischen Uptempo-Drumbeats oder auch Doublebass-Salven im 4/4-Takt die einen an die Wand tackern wie die Römer einst den Messias ans Kreuz. Vocal-technisch ist ebenfalls für beste Abwechslung gesorgt, wenn etwa wie in Human Cull neben dem abyssalen Gegrunze noch eine zweite geifernde Kreischstimme an den textlichen Appetitlichkeiten teilnimmt. Erinnert ein bißchen an die Cultus Luciferi von Purgatory.

Warum man allerdings auf die Idee kommt am Ende des Songs Human Cull ein Streitgespräch aus der russischen Politik als Soundsample einzufügen, erschließt sich auch nicht nach dem zehnten Hördurchgang. Die wohl gehaltvollere Debüt-Scheibe der Iren soll 2012 erscheinen. So schnell wie die MCD begonnen hat, so schnell fliegen die Songs auch an einem vorbei. Ob sich das Songstrickmuster ohne größere Abnutzungsspuren bewehren wird, muss die Full Length zeigen. Auf der MCD zünden die Songs zumindest ganz passabel.

Wertung: 7 / 10





Gesamtlänge: 15:31
Label: Grindscene
VÖ: 01.09.2011

Tracklist
1. An Introduction to the Human Disgrace
2. Limb after Limb
3. The forgotten Art of Strangulation
4. Human Cull
5. The insidious Tragedy
6. Murder Serpent




Myspace: www.myspace.com/grindscene.co.uk


Bearbeitet von stalinorgeler an 02.11.2011, 12:28

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 Beitrag Nummer: 2
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Total Satan
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Gruppe: Super Administrators
Beiträge: 8864
Seit: 04.2002

Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 01.11.2011, 23:22 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Schön rezensiert der Herr.
Die Iren haben wohl nicht bedacht dass es Leute gibt, wie du, die das russische Sample verstehen können  ;)


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1 Antworten seit 01.11.2011, 21:09 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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