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Thema: Review: Chernaa - Empyrean Fire, Black Metal mit Postflair aus Tschechien< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Enunciator of Evil
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Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 3250
Seit: 09.2008

Mitglied Bewertung: 4
PostIcon Geschrieben: 29.06.2019, 17:14   Ignore posts   QUOTE

Chernaa - Empyrean Fire

Ohne Vorwarnung haut uns diese Truppe aus Prag ihr Debütalbum um die Ohren. Und das hat es in sich, ob die einzelnen Mitglieder eine Vorgeschichte in anderen Bands haben ist nicht ersichtlich. Aber ich denke schon, den es ist schwer vorstellbar das man aus dem Stand heraus so ein Album raushauen kann.
"Empyrean Fire" bewegt sich zwischen flirrendem bis garstigem Black Metal neuerer Schule und landschaftszeichnendem Postmetal, mit starker Gewichtung auf die dunkle Seite. Und treten damit den Beweis an das diese Schublade nicht staubtrocken und anstrengend klingen muss, hier ist viel Bewegung drin. Auch vor Klargesang wie in "As I Succumbed" schreckt man nicht zurück und fährt dabei gekonnt auf der Gothmetalschiene weiter ohne das es peinlich wird. Doch das sind nur Nebenschauplätze, tonangebend ist wie gesagt Black Metal der Neuzeit wie er auch aus Kanada oder Deutschland (ich denke da an King Apathy, Harakiri for the Sky usw) kommt.
Anspieltip ist für mich der Titel mit dem ungewöhnlichsten Namen: Pink Powder. Hochmelodisch, garstiger Gesang, treibendes Drumming, so geht es los. Dann folgt der komplette Zusammenbruch und man gleitet in die depressive Ecke bevor man wieder Vollgas gibt. Mit diesem Titel kommen Chernaa problemlos in Schlagweite von Bands wie Uada oder Mgla.
Antesten!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: Noizr Productions
Vö: 07.06.2019

1.Pink Powder 06:02
2.Ominous 06:39
3.Alice Syndrome 05:02
4.As I Succumbed 05:42
5.Mania 04:44
6.Camus 06:16
7.Discrepancy 05:38

https://chernaa.bandcamp.com/releases


--------------
BC
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