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Thema: Review: Septic Flesh - Communion, Black-/Death-/Dark Metal aus Griechenland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
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Total Satan
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Gruppe: Super Administrators
Beiträge: 8797
Seit: 04.2002

Mitglied Bewertung: 4.83
PostIcon Geschrieben: 19.04.2008, 20:25   Ignore posts   QUOTE

Septic Flesh - Communion

Die Griechen SEPTIC FLESH bringen ihr mittlerweile achtes Album via Season Of Mist in die Läden.
Man hat sich hiermit anscheinend ein Denkmal setzen wollen und die Prager Philharmonie mit einem 80-teiligen Orchester und einem Chor mit 32 Sängern verpflichtet. Die Presse ist hellauf begeistert von solch neuen "Ideen" und zollt der Band Lob in höchsten Tönen.

Wie sieht das aber aus Sicht von Hell-is-open, die sich nun nicht gerade rühmen Weicheiermusik zu ihrer bevorzugten Musikrichtung zu zählen, aus?
Von rauem oder brutalen Black- oder Death-Metal kann man hier nicht sprechen, das gebotene würde ich als theatralischen und bombastischen Black-/Dark Metal bezeichnen. Was die Keyboards und den orchestralen Sound angeht, so klingt das Ganze über weite Strecken wie ein Abklatsch von DIMMU BORGIR. Gerade die Besetzung mit Orchester und Chor klingt oftmals "erzwungen", da man versucht das Orchester und den Chor immer irgendwo in die Songs einzubauen. Dem geschuldet, ist die Tatsache dass das Album "Communion" teilweise wie ein Soundtrack klingt. Da haben Bands wie zum Beispiel METALLICA diese Idee deutlich besser umgesetzen können.
Die Griechen beherrschen ihre Instrumente tadellos, Sänger Seth grunzt abgrundtief und teils aber unverständlich in sein Micro. Über das ganze Album verteilt sind immer wieder auch mal cleane Gesangslinien zu hören. Dazu wurde im Studio Fredmann ein glasklarer Sound erzeugt, der allerdings wiederum sehr digital und steril klingt.
In den Lyrics beschäftigen sich die Griechen, wie bereits zuvor, mit orientalischer Kultur und Mythologie.
Das Album beginnt mit "Lovecraft's Death" im dem man sich, was die Keyboards und das Druming betrifft, eifrig bei DIMMU BORGIRs Song "Progenies Of The Great Apocaly" bedient hat. "Anubis" ist ein voluminöser orchestraler gewaltiger Epos, der im Mid-Tempo zu überzeugen weis. In "Communion" werden stupide Chorgesänge eingestreut die eher nerven als dass der Song dadurch besser wird. Der Song "Persepolis" klingt sehr stark nach Soundtrack, dieser hätte durchaus Chancen den Soundtrack für den nächsten Teil des Filmes "Die Mumie" zu stellen. Der Schluss-Song "Narcissus" kommt ganz ohne das Orchester-Gedöns aus und überascht mit Powermetal ala BRAINSTORM. Das selbe gilt über weite Strecken auch für den vorletzten Song "Sangreal".
Einige Songs werden am Ende einfach ausgeblendet, für mich enttäuschend, gerade wenn man so einen hohen Anspruch an seine Musik stellt und diese unbedingt mit Orchester etc. darstellen will, da hätte man sich doch die Mühe machen sollen und einen ordentlichen Schluss für die Songs schreiben können.
Für Freunde die auf bombastische Inszenierungen und orchestralen Death-/Black Metal stehen, könnte das Album ein Hit sein. Für Fans von rohen, schnellen Death-/Black Metal und natürlichem Sound ist das Album nicht wirklich empfehlenswert.


Wertung 8 von 10 Punkten




Gesamtlänge: 38:07 Minuten
Label: Season of mist
VÖ: 25.03.2008

Tracklist
1. Lovecraft's Death
2. Anubis
3. Communion
4. Babel's Gate
5. We, The Gods
6. Sunlight/Moonlight
7. Persepolis
8. Sangreal
9. Narcissus


Website: www.septicflesh.net
Myspace: www.myspace.com/septicfleshband


--------------
I will rise up from the chaos
I will rise up from the grave
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