Please rotate your device to landscape mode!
Otherwise you'll not see all content (like images).
Bitte drehe dein Gerät auf Landscape (Quer) Modus!
Anderenfalls wirst du nicht alle Inhalte (z.B. Bilder) sehen.

Dein letzter Besuch war am: 14.12.2017, 14:11

Search Members Help

» Willkommen Gast
[ Einloggen :: Registrieren ]

1 Mitglieder haben dieses Thema betrachtet
>Guest

Alle Beiträge auf einer Seite

[ bei Antworten benachrichtigen :: per E-Mail senden :: Thema ausdrucken ]

reply to topic new topic new poll
Thema: Review: Perdition’s Light – Endzeit 2.0, Scheuklappenfreier Black Metal aus Deutschland< Älteres Thema | Neueres Thema >
 Beitrag Nummer: 1
ALUCARD Search for posts by this member.
Prayer of Death
Avatar



Gruppe: Bangerfront
Beiträge: 2832
Seit: 09.2008

Mitglied Bewertung: 4
PostIcon Geschrieben: 07.12.2017, 10:00   Ignore posts   QUOTE

Perdition’s Light
Endzeit 2.0
Eigenveröffentlichung
Vö:03.11.2017



Perdition’s Light ist ein junges Projekt von Sorath (Thorngoth) und Umbra (Atrorum/Nebelkrähe). Wer das Ganze jetzt nur als weiteres Black Metal Gebilde ansieht der verpasst eventuell sein diesjähriges Highlight. Allerdings nur wenn der Hörer vorher seine Scheuklappen und Genregrenzen in der Schublade gelassen hat.

Umschreiben würde ich Material mal ganz einfach als Dark Metal, verwurzelt im Black Metal. Aber das einengende Korsett ist den Jungs zu starr, sie flechten diverse andere Stile mit ein. Da hört man Einflüsse aus modernem Extremmetal, mal melodisch, mal industriell hämmernd. Dann sind da aber auch träumerische Einsprengsel durch Klavierarbeit und Klargesang die dem Ergebnis eine unkitschige Gothmetalnote verleihen, dazu kommen klangliche Stellen die heutzutage unter dem alles-und nichtssagenden Banner Postrock/Postmetal verortet werden.
Englischer und deutscher Gesang agieren wie selbstverständlich nebeneinander, vorgetragen durch zwei Sänger die durch ihre Erfahrungswerte einfach wissen wie es trotzdem ernstzunehmend und unpeinlich präsentiert wird.
Klingt jetzt etwas durcheinander, wird aber clever arrangiert und befindet sich so immer im Fluss. Die verschiedenen Elemente und Wechsel sind gekonnt ineinander verwoben, so entstehen keine Brüche oder unlogische Verschiebungen und hört sich als Resultat immer noch wie ein grosses, zusammenhängendes Etwas an. Nicht verschachtelt, nicht verkopft.
Positiv ist die Spielweise der Jungs, durch sie schaffen sie es das sich die diversen Einflüsse nicht wie Gegner gegenüberstehen und sich bekämpfen sondern sich eher gemeinsam befruchten, aufeinander aufbauen und dadurch zu etwas viel Besserem werden.

Wer natürlich zu sehr in seiner eigenen Engstirnigkeit gefangen ist und seine Musik immer ordentlich nach Genres sortiert hört, für den ist das nix. Alle anderen erfreuen sich an der erfrischenden Mischung und entdecken mit Freude die verschiedenen Schattierungen dieses Werkes.

1. Dark Passenger
2. Bleeding Tides
3. Seelentransplantation
4. Mighty Observer
5. Fall of Mankind
6. Die Sichten der anderen Seite
7. Mournings Breeze
8. Blackend wine of Remembrance
9. Crop of Fatality
10. Endzeit 2.0

https://perditionslight.bandcamp.com/releases

8,5 von 10 Punkten


--------------
BC
Offline
Profile CONTACT 
0 Antworten seit 07.12.2017, 10:00 < Älteres Thema | Neueres Thema >

[ bei Antworten benachrichtigen :: per E-Mail senden :: Thema ausdrucken ]


Alle Beiträge auf einer Seite
reply to topic new topic new poll

» Schnellantwort Review: Perdition’s Light – Endzeit 2.0
iB Code
Du schreibst Themen als:

Möchtest Du die Signatur in diesem Beitrag hinzufügen?
Möchtest Du Smilies für diesen Beitrag aktivieren?
Thema beobachten?
Zeige alle Smilies
Zeige iB Code
Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon Emoticon