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Festivalbericht zum Protzen Open Air
- , Protzen

Foto: Festivalgelände
Bereits zum 27. Mal fand das POA nun schon statt und das Billing lockte geschätzte 900 Metaller wieder in das kleine Dorf Protzen in Brandenburg, um bei familiärer Atmosphäre mit netten Leuten und guten Bands abzufeiern. Faire Preise, gutes und abwechslungsreiches Essen, Late-Night-Acts und Partymucke nachts im Hangar waren weitere gute Gründe für uns, das Protzen Open Air nun schon zum 11. Mal zu besuchen.

Am Start waren folgende Bands: Rotting Christ, Pro-Pain, Fimbul Winter, Hideous Divinity, Gravestone, Baest, F.K.Ü., Facebreaker, Avulsed, Dustborn, Jesus Crustus, Maceration, Purgatory, Undertow, Casket, Traitor, Blutgott, The Spirit, Retarded Noise Squad, Resurrected, Stillbirth, Haeresis, Goregonzola, Metall, Tigercage, Ravagar, Confusion Master, Wojczech, Keitzer, Bonded, Disharmonic Orchestra, Just Before Dawn, NDW Docs, Warpath, Infective Decay, Drill Star Autopsy, Decembre Noir, Morsrot, Space Chaser

Foto: POA Gelände und Fans
Auch in diesem Jahr musste man mit heißen Temperaturen und Gewittern rechnen. Neben der Hauptbühne im Freien gab es auch wieder Gigs im „Hangar“. Während der Umbaupausen auf der Hauptbühne bretterten dort weitere Bands auf der ehrwürdigen Stage. Erneut war jeweils ein Late-Night-Act am Start, der im Hangar den Fans den Rest gab. Wer dann noch nicht genug hatte, konnte sich noch ein paar Takte Konserven-Mucke bei der anschließenden Metaldisco geben.
Mehrere Essens-, Merchandise-, CD-, Vinyl- und T-Shirt-Stände sowie die Erdbeerbowle waren natürlich wieder neben diversen Schnäpsen, Weinen und Bier auf dem Gelände zu finden. Die schicken Spültoiletten inklusive Waschbecken waren ebenfalls vor Ort und im Sportlerheim konnte man zu bestimmten Zeiten die Duschen ansteuern. Gerade bei dieser Hitze war das Gold wert.

Vorweg muss man sagen, dass alle Bands, die wir gesehen haben, eine gute bis sehr gute Show abgeliefert haben und der Sound in diesem Jahr sogar noch stärker war als sonst. Auch organisatorisch lief das POA wieder angenehm rund. Kurze Wege, faire Preise, entspannte Leute und diese familiäre Grundstimmung machen das Festival weiterhin zu einem sehr sympathischen Pflichttermin im kleinen, aber feinen Underground-Kalender.

Freitag: 19.06.2026, Tag 2

Foto: Facebreaker
Facebreaker
Am Freitag gab es um die Mittagszeit ein heftiges Gewitter mit starkem Regen, das beim POA zu einer Unterbrechung führte, da auch der Strom für die Bühnen ausfiel. Positiver Effekt: Es kühlte zumindest etwas ab.
Da wir erst am Freitagnachmittag ankamen, hatten wir die Bands vom Donnerstagabend und die frühen Freitagsbands leider verpasst.

So waren Facebreaker die erste Band des Festivals für uns. Bei strahlendem Sonnenschein und Hitze zeigte die Truppe aus Schweden, wie echter Schwedentod gespielt wird. Die seit Ende der Neunziger aktive Band steht für klassischen Death Metal mit sägenden Gitarren, dreckigem Groove und ordentlich Druck im Nacken. Ein überzeugender Gig der sehr sympathischen Truppe und ein guter Start für uns in das POA 2026.

Foto: Just Before Dawn
Just Before Dawn
Im Hangar spielten nun Just Before Dawn. Die schwedische Death-Metal-Formation um Anders Biazzi (Fimbul Winter), mit dem Niederländer Remco Kreft (Graceless, Soulburn) am Mikro, ist tief im schweren Kriegs-Death-Metal verwurzelt. Der fette, groovige Sound drückte mächtig durch den Hangar, und trotz starker Hitze und Schwüle wurde ordentlich gebangt und abgefeiert. Für uns eines der frühen Highlights des Freitags.

Foto: Bonded
Bonded
Bonded aus dem Ruhrpott hatten mit ihrem Thrash auf der Hauptbühne zunächst einen etwas schweren Stand. Vor der Bühne hatten sich nicht allzu viele Fans eingefunden, wie es dieser wuchtige Abriss eigentlich verdient gehabt hätte. Die Dortmunder um Ex-Sodom-Gitarrist Bernd „Bernemann“ Kost ließen sich davon aber nicht beirren, gaben alles und zeigten sich spielfreudig, tight und kämpferisch. Wer vorne stand, bekam eine amtliche Thrash-Kelle serviert.

Foto: Undertow
Undertow
Im Hangar spielten anschließend Undertow mit neuem Mann an der Gitarre. Leider hatten sich zu dem Gig nur sehr wenige Fans im Hangar eingefunden. Schade, denn die Baden-Württemberger gehören seit den Neunzigern zu den verlässlichen Schwerarbeitern der deutschen Szene und verbinden Groove Metal mit doomigen und düsteren Elementen. Die Band ließ sich davon nicht beirren und spielte tight ihr Set herunter. Mit dabei war auch das Cover von Mel C, „I Turn To You“, das in dieser Version natürlich deutlich mehr Schub bekam als das Pop-Original.

Foto: The Spirit
The Spirit
Die Schatten krochen zum beginnenden Abend immer näher vor die Hauptbühne, und so konnten The Spirit vor deutlich mehr Leuten ihren gewohnt guten Gig abliefern. Die Saarbrücker stehen für rasenden Black/Death Metal mit frostigen Melodien, eisiger Kälte und viel Schärfe in der Gitarrenarbeit. Technisch sauber, atmosphärisch dicht und mit ordentlich Druck lieferten The Spirit einen starken Auftritt ab, der vor der Bühne gut angenommen wurde.

Foto: Disharmonic Orchestra
Disharmonic Orchestra
Dogmen über Metal bzw. Bands sind meist ambivalent, denn die Szene der Metalfans ist heterogen, somit auch ihre musikalischen Vorlieben. Aber dennoch kann man unisono festlegen, dass Disharmonic Orchestra (zusammen mit Pungent Stench) Legenden der österreichischen Metal-Landschaft darstellen. Die Kärntner haben Kultstatus und sind ein Paradigma für anspruchsvollen, virtuosen und authentischen Sound, ohne jedoch in Endlosschleifen zu verfallen. In diesem Jahr waren sie nun nach Protzen eingeladen, um im hohen Norden etwas südösterreichisches Death-Metal-Flair zu verbreiten. Disharmonic Orchestra fungierten als letzter Act am Freitag um 19.55h im Hangar mit 40 Minuten Spielzeit.
„Okay Ladies & Gentlemen, we are Disharmonic Orchestra from Austria” begrüßte Sänger Patrick alle im bis nach hinten gefülltem Hangar. Die Band gibt es seit 1987, also eine halbe Ewigkeit, lediglich Basser Hoimar ist „erst“ im Jahr 2008 dazugestoßen. Mit „Life Disintegrating“, einem Song aus ihren Anfangsjahren, wird gleich von Beginn an das Tempo festgetackert, das bis zum Schluss nicht einen Deut gelockert wurde. Es folgte eine Zeitreise aus den letzten 25 Jahren, sozusagen eine Hommage an den progressiven Death-Metal der 1990er Jahre. Die Band wartete auf mit sich immer wieder ändernden Klangfolgen, atemberaubend schnellen und groovenden (tight, wie Hoimar es im Interview betitelt) Riffs, dazu noch die ganz eigene fein nuancierte Klarstimme von Patrick. Die Taktungen von Martin an den Drums waren schneller als ein Wimpernschlag. Unglaublich! Im Innenraum hatte es gefühlt fast 40° und die Mannen um Sänger Patrick brachten keine Abkühlung, ganz im Gegenteil. Sie schmetterten zentrifugal ihr energetisches und musikalisch sowie textlich unkonventionelles Songmaterial in den Hangar. Es wurden dann auch viele „Zugabe“-Rufe laut und die Band begab sich noch einmal auf die Bühne. AWESOME!

Mit den drei Musikern von Disharmonic Orchestra konnte ich am Abend nach ihrem fulminanten Auftritt ein Interview führen. Wir haben es uns im Backstage Zelt gemütlich gemacht und bei einem Kaltgetränk habe ich sie über dies und das ausgehorcht. Und ich habe Etliches erfahren! Übrigens, sehr nette Jungs…
(Bericht Petra Welles)
Setlist:
  • LIFE DISINTEGRATING (Expositionsprophylaxe 1990)
  • KEEP FALLING DOWN (Ahead 2002)
  • ACCELERATED EVOLUTION (Expositionsprophylaxe 1990)
  • SUPERVISION (Ahead 2002)
  • DISAPPEARED WITH HERMAPHRODITE CHOIRS (Expositionsprophylaxe 1990)
  • THE VENUS BETWEEN US (Fear of Angst 2016)
  • PERISHING PASSION (Not to be Undimensional Conscious 1992)
  • THE SICK DEEPUNDER (Pleasuredome 1994)
  • THE RETURN OF THE LIVING BEAT (Raw 2017)
  • IDIOSYNCRASY (Not to be Undimensional Conscious 1992)


Foto: Hideous Divinity
Hideous Divinity
Der Co-Headliner des Tages Hideous Divinity sorgte mit seinem brachialen, extrem schnellen technischen Death Metal für erstaunte Gesichter. Die Italiener aus Rom sind für Technical/Brutal Death Metal bekannt und zogen ihre Sache entsprechend präzise, laut und gnadenlos durch. Ähnlich wie im Jahr zuvor bei Decapitated stand mancher im Publikum eher staunend als eskalierend vor der Bühne. Der Funke sprang nicht bei vielen komplett über, beeindruckend war diese Druckbetankung aber allemal.

Foto: Pro-Pain
Pro-Pain
Ganz anders dann beim Headliner Pro-Pain. Der metallisch-groovige Hardcore der Herren aus New York funktionierte in Protzen sofort. Hier war es brechend voll vor der Bühne, es wurde gebangt, gesungen, die Fäuste gingen hoch und im Pit war endlich richtig Bewegung. Pro-Pain schafften es, das Publikum zu animieren und mitzunehmen, und so wurde daraus eine große Metalparty bei mittlerweile angenehmen Temperaturen. Als die Amis zum Schluss plötzlich ein Cover des Songs „Terpentin“ von den Böhsen Onkelz spielten, gab es kein Halten mehr und alle gingen vollends steil.



Zum Aftershow-Act Retarded Noise Squad aus Halle kamen nur noch sehr wenige Leute in den Hangar. Der Metal der Band in Lederhosen war schon etwas gewöhnungsbedürftig. Irgendeine schräge Mischung aus Grindcore, schrägem Ost-Charme und Eisregen-Wahnsinn kam mir in den Sinn. Für die ganz späten Überlebenden war das jedenfalls ein ziemlich eigener Abschluss des Freitags.
Foto: POA Gelände


Samstag: 20.06.2026, Tag 3

Foto: Keitzer
Keitzer
Am Samstag kamen wir rechtzeitig, um eine unserer Lieblingsbands zu sehen : Keitzer. Und es hatte sich auf ganzer Linie gelohnt (hatte ich doch selbst mitgewirkt das Keitzer beim POA auftreten (konnten)). Allem Anschein nach, kannte kaum einer der Festivalbesucher die Death/Grinder, doch von Song eins an gab es staunende Gesichter zu sehen. Keitzer bretterten gewohnt wuchtig los und föhnten den Fans mit energiegeladener Show, hervorragendem Sound und ihrem groovig-fetten Grind/Death-Metal ordentlich die Frisur. Neben einigen älteren Songs wurde auch der Titeltrack des aktuellen Albums „Pandemonium Humanitas“ gespielt. Ein weiteres Highlight war einer meiner Lieblingssongs der Band: „Ascension“ vom 2016er gleichnamigen Album (siehe Video). Nach nur wenigen Minuten versammelten sich immer mehr Leute vor der Bühne, es wurde gebangt, gemosht und laut applaudiert. Sogar eine Zugabe wurde vom Publikum lautstark gefordert und tatsächlich geliefert. Keitzer konnten an diesem Tag viele neue Fans gewinnen, der Merchstand war nach dem Gig lange belagert, und auch im Laufe des Tages wurden die Bandmitglieder immer wieder auf die starke Show angesprochen.


Foto: Metall
Metall
Die Band Metall spielte klassischen Heavy Metal im Hangar und konnte durchaus einige Fans begeistern. Die Berliner Band hat ihre Wurzeln schon in den frühen Achtzigern und bringt damit eine ordentliche Portion Ost-Metal-Geschichte mit. Interessant war auch die Zusammenstellung auf der Bühne: Zwei sehr junge Bandmitglieder spielten mit zwei alten Kameraden zusammen als Einheit. Das hatte Charme und funktionierte live besser, als man es auf dem Papier vielleicht vermuten würde.

Foto: Gravestone
Gravestone
Die Schweden Gravestone zeigten auf der Hauptbühne, wie echter schwedischer Death Metal klingen muss. Old school, ohne Schnörkel und mit dieser rohen Grabesluft in den Riffs bretterten die Jungs ihre Songs von der Bühne. Seit 2013 unterwegs, bedienen Gravestone genau jene Ecke zwischen Moder, Groove und klassischer Todesblei-Abrissbirne. Die Fans hatten sichtbar Spaß an der Show.

Foto: Decembre Noir
Decembre Noir
Decembre Noir aus Thüringen sind wohl jedem bekannt und konnten viele Fans vor die Hauptbühne holen. Der melancholische Death/Doom der Erfurter brachte eine andere, schwerere Farbe in den Samstag und gefiel dem POA-Publikum hörbar gut. Zwischen schleppender Wucht, Melodie und dunkler Atmosphäre wurde ordentlich mitgegangen, ohne dass der Auftritt seine traurige Grundstimmung verlor.

Foto: Space Chaser
Space Chaser
Space Chaser machten mit ihrem Thrash ordentlich Stimmung im Hangar. Die Berliner stehen für schnellen Thrash/Speed Metal mit Science-Fiction-Schlagseite und klassischem Turnschuh-Charme. Die gut gelaunte Show mit alten Thrashband-Shirts, viel Bewegung und reichlich Energie machte dem Publikum richtig Spaß. Der schnelle Thrash konnte voll überzeugen und brachte den Hangar nochmal schön zum Kochen.

Foto: F.K.Ü.
F.K.Ü.
Die Thrasher F.K.Ü. waren aus Schweden angereist und lieferten auf der Hauptbühne eine blutverschmierte, coole Show. Die Band steht seit ihrer Rückkehr in den Neunzigern für Horror-, Humor- und Mosh-Thrash und macht aus dieser Mischung keinen Hehl. Die Fans fanden es klasse, vor der Bühne wurde ordentlich abgefeiert, und der Spaßfaktor war bei dieser Nummer klar auf Anschlag.

Foto: Purgatory
Purgatory
Bei den deutschen Finster-Death-Metallern Purgatory versammelte sich eine ansehnliche Menge Fans im Hangar und bekam die gewohnt intensive und brutale Show zu sehen. Die Band aus Nossen ist seit 1993 aktiv und steht für tiefgestimmten, dunklen Death Metal ohne freundliche Ausfahrt. Mit wenig Licht, viel Nebel, brachialem Sound und Growls aus dem Untergrund war das nichts für Gelegenheitsmetaller. Fans der ganz harten Mucke bekamen hier auf jeden Fall eines der finsteren Highlights des Tages serviert.

Foto: Fimbul Winter
Fimbul Winter
Sehr gespannt war ich auf die Schweden Fimbul Winter, weiß doch jeder, dass in der Band mehrere alte Ex-Amon-Amarth-Leute aktiv sind und die erste EP „What Once Was“ bereits sehr überzeugend war. Ich erwartete melodischen schwedischen Death Metal mit etwas Wikingerherzblut, wie ihn Amon Amarth auf ihren frühen Alben zelebrierten, und wurde nicht enttäuscht. Die Band mit Anders Biazzi (Just Before Dawn), der damit seinen zweiten Gig auf dem diesjährigen POA hatte, spielte auf der Hauptbühne souverän und überzeugend und konnte sehr viele Fans begeistern. Auch Sänger Clint Williams machte seine Sache stark, während die zweite, keifende Stimme von Risa Andersson, Live-Bassistin, und aus Japan stammenden Frau von Gitarrist Fredrik Anderesson, dem Klangbild zusätzlich Biss gab. Cool war auch die Aktion von Clint, der von der Bühne kam und weiter singend eine Runde mit den Fans in der ersten Reihe bangte und einen Circle Pit startete (siehe unser Video). Die Musik ist kein bloßer Abklatsch aus Amon-Amarth-„Once Sent From The Golden Hall“-Zeiten, sondern hat ihren eigenen Sound. Absolut sehens- und hörenswert!


Foto: Avulsed
Avulsed
Die spanischen Sickos Avulsed wurden vom Publikum ebenfalls ordentlich abgefeiert. Der brutale und teils technische Death Metal der seit 1991 aktiven Band um Dave Rotten weiß live einfach zu gefallen, nimmt einen schnell mit und sorgte vor der Bühne für gute Stimmung. Etwas störend fand ich lediglich die sehr lange Unterbrechung, in der Dave Rotten seine Blutzeremonie abhielt, die Bandmitglieder mit Blut beschmierte und auch Fans aus dem Publikum daran teilhaben ließ. Das gehört sicher zur Show, wirkte für diesen Musikstil aber etwas ausgedehnt. In dieser Zeit hätte man auch locker zwei weitere Songs spielen können. Musikalisch war der Auftritt dennoch stark.

Foto: Rotting Christ
Rotting Christ
Der Headliner Rotting Christ war ein würdiger Abschluss für das POA. Alle Festivalbesucher, die noch fähig waren, strömten bei nun sehr angenehmer Temperatur vor die Hauptbühne, um die alte Band aus Griechenland zu sehen. Rotting Christ gehören seit den späten Achtzigern zu den prägenden Namen des griechischen Black Metal und haben sich längst ihren ganz eigenen, rituellen Sound erspielt. Ich habe die Band schon oftmals sehr gut, manchmal aber auch etwas zu pomadig erlebt. Der Gig heute gehörte eher zu den Guten, auch wenn für meinen Geschmack wieder etwas zu viele dieser okkulten, gebetsartigen Einlagen von Sänger und Gitarrist Sakis Tolis eingestreut wurden. Dennoch bretterten die Mannen ihren groovigen, tanzbaren und sehr eingängigen Black/Death Metal mit immer noch lautem und großartigem Sound gnadenlos in die Menge. Diese feierte den Headliner dankbar ab und hatte ihren Spaß an diesem lauen Sommerabend in Protzen. Sogar eine Zugabe wurde von den sympathischen Griechen gefordert und geliefert.


So endete ein wieder sehr schönes und entspanntes Protzen Open Air. Trotz großer Hitze und Gewittern konnten alle Beteiligten das Festival genießen und freuen sich auf eine neue Ausgabe. Vielen Dank an Mario und Andrea Grimmer sowie alle Helfer und Fans, die dieses Festival immer wieder zu einem großen Familientreffen machen!
Foto: Fans bei Rotting Christ
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