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Bericht zum Festivalsamstag vom Dark Easter Metal Meeting
- , München, Backstage

Foto: Plakat
Metallischer Ostersegen im Backstage! Am Osterwochenende fand nun zum 12. Mal das etablierte DARK EASTER METAL MEETING im Backstage in München statt. Wochen vorher war das Festival bereits ausverkauft, wen wundert dies bei 32 renommierten Bands gepaart mit bayerischer Gemütlichkeit und in diesem Jahr erneut bei angenehm sonnigen Frühlingstemperaturen!
Dunkle Auferstehung der Black-, Dark-, Death- und Doom-Genres nach dem langen Winter, das wurde mit den Bands gefeiert! Das Festival ist entstanden aus einer kleinen Veranstaltung mit sechs Bands im Jahr 2012, nun bespielt man drei Hallen mit mehr als dreißig Bands. Auch in diesem Jahr war das Line-up international besetzt, die Acts reisten etwa an aus Skandinavien, Griechenland, Brasilien, Schottland, USA, Schweiz, Polen oder Österreich.

Foto: Desaster
Backstage
Das Backstage Gelände ist weitläufig und bietet viel, von einem Biergarten, bis zu einer Merchandise-Area, drei Hallen und einen großzügige Outdoor-Food-Bereich. Sehr positiv zu vermerken ist, dass es überall Getränkeausgaben gab, man musste nie lange warten und konnte reichlich bestes Augustiner Bier genießen. Auch essenstechnisch fand man eine große Auswahl vor und es wurde bestimmt jeder Hunger gestillt.
Man kann zwischen drei Hallen/Bühnen hin- und herwechseln, es gab jedoch keine Überschneidungen zwischen der großen und den beiden kleinen Bühnen. Das Werk stellt die größte Location dar, die sogenannte Halle ist im mittelgroßen Bereich und der Club die kleinste Bühne/Halle.
Wir konnten in diesem Jahr leider nur am ersten Tag dabei sein und sind bereits um 14:00h zum Einlass vor Ort gewesen!

Sonntag: , Tag 1

DESASTER + IMPERIUM DEKADENZ + GAAHL’S WYRD + TSJUDER + IN THE WOODS + CAN BARDD + ZEMIAL + BELPHEGOR

Foto: Desaster
Desaster
Eröffnet im Werk haben das DEMM 2025 die Koblenzer Black/Thrasher von DESASTER. Von Veranstalterseite gut kalkuliert, denn dort herrschte somit bereits zu Beginn des Festivals dichtes Gedränge. Desaster werden von vielen Metalfans sehr geschätzt, man sah auch reichlich Desaster-Shirts bei den Anwesenden (uns miteingeschlossen). Wir hatten sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen und mit diesem zeitlichen Abstand erkennt man erst wieder, welch starke Band Desaster ist! Man spürt ihre Freude am Spielen und sieht ihre Präsenz auf der Bühne und bei Jahrzehnten an Bandhistorie hat Desaster auch sehr viele allseits bekannte Songs vorzuweisen. Sie sind mit den Jahren gewachsen, für mich auch eine der authentischsten deutschen Bands in dem besagten Genre und der allseitige Jubel in der Halle gab ihnen Recht. An diesem Abend bot man den Fans eine Auswahl an älterem Material, hervorragend präsentiert und es war einfach nur eine Freude mit den Jungs zu bangen, zu grölen und die Fäuste gen oben zu strecken! DANKE und hoffentlich ehest bald wieder! „We always meet to have fun and celebrate the music, it's not a business for us“ (Desaster) – Das haben sie geboten und genau dafür liebt man die Band!

Setlist:
  • Sacrilege (Stormbringer)
  • Damnatio Ad Bestias (The Oath of an Iron Ritual)
  • Teutonic Steel (Hellfire’s Dominion)
  • Nekropolis Karthago (Tyrants of the Netherworld)
  • Hellbangers (Satan Soldiers Syndicate)
  • Divine Blasphemies (Divine Blasphemies)
  • Metalized Blood (Hellfire’s Dominion)

Foto: IMPERIUM DEKADENZ
IMPERIUM DEKADENZ
Die deutschen Post-Black-Metaller IMPERIUM DEKADENZ folgten als Opening-Act um 15:30h in der Halle.
Wenn man atmosphärischem Black-Metal zugetan ist, dann ist man bei den Schwarzwäldern bestens aufgehoben. Wunderbar feine Melodien, komplexe Strukturen vereint, nein eigentlich verschmolzen mit der prägnanten Stimme von Horaz. Dieser dankte auch dem Veranstalter Michael und seinem Team, dem kann man sich nur anschließen! Eine Setlist voller filigraner Töne, eingebettet in eine Parallelwelt von eisigem Licht und visualisiert durch die monumentale Darbietung der Musiker. Die Halle brechend voll, kein Wunder, geht die Musik von Imperium Dekadenz unter die Haut, atmosphärisch, emotional, aber gleichzeitig auch kraftvoll und aufrüttelnd. Ein Ruhepol für die Seele, bevor es weiter ging mit lauteren Tönen…

Setlist:
  • Trauma (Intro)
  • BIS ICH BIN
  • AURA SILVAE
  • AWAKENED BEYOND DREAMS
  • AURORA
  • MEMORIES… A Raging River

Die Veranstalter haben die „Amidst The Ruins“ Tour der Bands SAOR mit Begleitung von IN THE WOODS, IMPERIUM DEKADENZ und CAN BARDD gebucht. Als Nächstes nun war um 17:15h Pagan Metal mit IN THE WOODS aus Norwegen angesetzt. Klare Gesangslinien, umrahmt von folkigen Harmonien und gefälligen Melodien, die Halle auch dieses Mal bis nach hinten hin übervoll.

Foto: TSJUDER
TSJUDER
Der erste Höhepunkt des Festivals stand nun bevor. Die Norweger TSJUDER machten sich bereit und traten um 18:10h auf der großen Bühne vor die sehr zahlreich und voller Vorfreude wartende Meute, da neben den eigenen Sachen ebenfalls ein BATHORY Set angekündigt war. Was will man mehr?? Sie eröffneten den Reigen monströs mit „Malignant Coronation“. Die Norweger sind wahre Helden des Black-Metal, mit einer schier überirdischen Energie und Vehemenz. Diese Gewalt an Riffs und die Intensität, die von Frontmann Nag ausging, zauberte jedem ein Lächeln auf das Gesicht beziehungsweise ein kollektives Nicken und Zucken, ein definitiv gelungener erster Teil. Nun bestritt man andere Pfade und zur Freude aller erschien Bassist Frederick Melander, einer der Originalmitglieder von Bathory auf der Bühne um die Musiker durch das kommende „Bathory-Set“ zu begleiten. Es gab kein Halten mehr, mit „Sacrifice“ konnte man eintauchen in das grandiose Schaffen von dem leider viel zu früh verstorbenen Quorthon. TSJUDER sind definitiv die „Götter des schwarzen Blutes“, vielen Dank für diese Darbietung! Danach herrschte im Werk gefühlt 40°C und Luftfeuchtigkeit von 90%...

Setlist:
  • Malignant Coronation
  • Possessed
  • Presthammeren
  • Mouth of Madness
  • Slakt
  • Goods of Black Blood

Bathory Set featering Frederick Melander:
  • Sacrifice
  • Woman of Dark Desires
  • Satan My Master
  • Raise the Dead
  • Born for Burning

Foto: CAN BARDD
CAN BARDD
Im Anschluss entschlossen wir uns, die Schweizer CAN BARDD im Club anzuschauen, eine durchaus gute Entscheidung. Denn eine Verschnaufpause tat gut, gemächlich ein Bierchen getrunken und dem Mix aus gefühlvollen, aber durchaus intensiven Klängen, gepaart mit folkloristischen Einwürfen und lauten Gesangselementen gelauscht. Wir kannten das Schweizer Musikprojekt noch nicht, waren aber angenehm überrascht.

Besonders gefreut hatte ich mich auch auf GAAHL’S WYRD. Nachdem von Gaahl keinerlei Merchandise ausgestellt war, befürchtete ich schon, er wäre nicht gekommen, aber meine Ängste waren unbegründet. Gaahl’s Wyrd existiert nun schon seit zehn Jahren, eine neue Veröffentlichung ist für Juni angekündigt, es läuft also gut.
Foto: GAAHL’S WYRD
GAAHL’S WYRD
Der Abend wurde mit „Ghosts Invited“ eröffnet und bei „Carving The Voices“ hatte ich Gänsehaut. Diese Stimme, brachial, monumental und alles durchdringend. Sein Habitus und die Litanei an Worten durchdrangen das Werk quasi als Anrufung an die (Metal-)Gemeinschaft.
Ich hatte Gaahl’s Wyrd vor etwa acht Jahren in Slowenien bei einem Festival gesehen und damals wurde die Show mit „Sign of an Open Eye“ (Gorgoroth-Cover) eröffnet, zuerst die prägnanten Gitarren, immer schneller werdend und dann erschien die hünenhafte Gestalt von Gaahl aus dem Nebel. Damals empfand ich es als perfekte Symbiose zwischen den extrovertierten Musikern und Gaahl als Gegenpol – das habe ich in München leider nicht so empfunden.
Mit „Prosperity and Beauty“ endete der fulminante Auftritt, man kann sich sicherlich auf eine anstehende Tour zum Promoten des neuen Albums freuen, es gibt ja bereits zwei Videos dazu und Gaahl’s Wyrd sind immer eine Anreise wert.

Setlist:
  • Ghosts Invited
  • Carving a Giant (Gorgoroth Cover)
  • Aldrande Tre (Good Seed Cover)
  • Carving the Voices
  • From the Spear
  • Høyt opp i dypet (Trelldom Cover)
  • Through and Past and Past
  • Exit (Gorgoroth Cover)
  • Alt Liv (Good Seed Cover)
  • Prosperity and Beauty (Gorgoroth Cover)

Wieder zurück in den CLUB zu den Griechen ZEMIAL. Meine Freundin würde sagen: „Welch Sahnestücke“ – ja, recht hat sie – aber musikalisch auch. Obwohl Zemial seit vielen Jahren aktiv sind, muss ich gestehen, dass ich sie bisher nie live gesehen habe. Facettenreicher Thrash/Epic/Heavy, sehr kultig!

Foto: Belphegor
Belphegor
Fast pünktlich (und das heißt schon was…) verstummte das lange Intro und die Mannen von BELPHEGOR begaben sich ins Licht der Bühne.
Die Black Metaller aus Österreich wurden freundlich empfangen, schon im Vorfeld hörte man etliche „Helmuth“-Rufe. Die Bühne war dekoriert mit riesigen Kerzen, Schalen und Tierschädel, so wie es sich gehört. Die Stimmung im Saal war euphorisch, das spornte Belphegor an. Mastermind Helmuth agierte in seiner ganz eigenen Art und Weise, mit eindrucksvoller Mimik und großer Gestik. Das muss man mögen, oder eben nicht. Den Fans hat es offensichtlich gefallen, im Publikum auch etliche Österreich-Flaggen, die Belphegor Anhänger waren angereist. Die Band bot eine krude und tighte Show, Helmuth als Prediger von Gift und Galle und ihre Songs sind sowieso kompromisslos mitreißend.
Heute Abend hat alles gepasst!

Setlist:
  • The Procession
  • Baphomet
  • The Devil’s Son
  • Sanctus Diaboli Confidimus
  • Belphegor – Hell’s Ambassador
  • Stigma Diabolicum
  • Pactum in Aeternum
  • Lucifer Incestus
  • Virtus Asinaria – Prayer
  • The Devils
  • Der Lichtbringer
  • Totentanz – Dance Macabre
  • Gasmask Terror


Es war ein behaglicher Ostersamstag auf einem gemütlichen Festival, das sich einen festen Platz in den Reihen der deutschen Metal-Veranstaltungen erobert hat! Das wissen die Besuchenden zu schätzen, denn das DEMM ist seit Jahren immer weit voraus ausverkauft.
Es gibt schon die ersten Ankündigungen (z.B. Triptykon) und wir werden euch im HELL-IS-OPEN auf dem Laufenden halten! Macht es gut & genießt die Festival Saison 2025.
Bericht und Fotos von ,