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Bandbericht zum Party.San Open Air 2014
Da der Fokus zur Berichterstattung in diesem Jahr eher auf Interviews von Fans und ihre Meinung zum Party.San lag und Bandberichte ja eh immer so eine Sache sind, haben wir uns hier kurz gehalten und nur ein paar der sehenswerten Gigs heraus gepickt. Grundsätzlich rappelte es bei allen gesehenen Bands wieder amtlich im Karton und es wurden wieder eine Menge derber Riffkanonaden abgefeuert, ob auf der Hauptbühne oder im Zelt. Es ist sicherlich wieder jeder auf seine Kosten gekommen! So, dann hier mal unsere subjektiven Eindrücke zu ein paar fetzigen Auftritten, here we go:

Undergroundstage:
Generell konnten alle Bands, die wir uns im Zelt angesehen haben, mit ihren Auftritten gut punkten. Abyssous hämmerten im Venenum Style ihren okkulten Death Metal gnadenlos unters Volk. Rogash gaben eine brutale und musikalisch ansprechende Attacke nach der anderen zum Besten. Thulcandra konnten mit schwedisch klirrenden Melodien und musikalischer Kälte begeistern und Arroganz trumpften mit Black/Death der allerfeinsten Art auf, welche die Vorfreude auf das kommende Album schon mächtig steigerte. Ein Zeugnis dafür, dass die Undergroundstage eine rundum gelungene Sache ist und hoffentlich auch in den nächsten Jahren in dieser Form Bestand hat.
Incarceration
Incarceration
Incarceration: Die brasilianisch-deutsche old school Death Metal Truppe durfte am Freitag den Opener im Zelt geben und es hatten sich eine Menge Fans vor der Bühne eingefunden. Der zumeist schnell gespielte rotzig rohe Death Metal wurde mit einer Menge Enthusiasmus vorgetragen und die Band durfte sich an einer guten Stimmung im Zelt erfreuen. Technisch ausgefeilt, aber auch mit fetten groovigen Parts versehen, machten Incarceration mächtig Alarm im Zelt. Die Band hatte die Gelegenheit beim Schopf gepackt und einen sehenswerten Gig auf die Bretter gelegt, dafür konnten die Death Metal Recken den gerechten Lohn in Form von einer Menge Beifall der Anwesenden einsacken.

Unlight:
Die Freiburger Truppe hatte mit ihrem neuen Album “The Katalyst Of The Katharsis“ bereits die Vorfreude auf diesen Gig ordentlich geschürt und es hatten sich auch wieder viele Fans im Zelt versammelt. Mit krachigem Sound wurde ein gelungener Mix aus altem und neuem Material präsentiert und mit ansprechender Optik sehr gut umgesetzt. Mit Wucht gespielter Black Metal, welcher mit den bekannten thrashigen Parts durchzogen, ein überaus geiles Gebräu bildete. Aggressiv und tight wurde den Anwesenden ein Hassbatzen nach dem anderen übergebraten. Der Song “Sulphurblooded“ vom gleichnamigen Album konnte zum Beispiel genauso begeistern wie das übrige Material. Zum Abschluss wurde als vorgefertigte Zugabe noch das Sodom Cover "Der Wachturm" arschgeil aus der Hüfte geballert. Sehr geil umgesetzt, war dies noch das Sahnehäubchen auf einem sowieso schon sehr starken Auftritt von Unlight. Daumen hoch Jungs, alles richtig gemacht!

Bölzer: Auf das Schweizer Duo waren doch sehr viele gespannt, denn das Zelt war gut 3/4 gefüllt und so viele Fans hatte bisher keine Band vor die Zeltbühne locken können. Die Stimmung im Zelt war schon beim ersten Song am brodeln und man sah überall gereckte Fäuste und fliegende Matten. Es ist aber auch schon sehr beachtlich, was zwei Mann von diesem Format auf der Bühne abliefern können. Dieses Rhythmusgefühl und das Zusammenspiel der beiden Protagonisten ist schon wirklich beeindruckend. Passend dazu gab es diesen schon leicht an Wahnsinn grenzenden Death Metal mit all den genialen Leads und Riffs, welcher eine Show von Bölzer zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt. Die Songs der Demo und der beiden EP's wurden musikalisch völlig überzeugend dargeboten, auch optisch passte das mit den vielen Nebelschwaden und der passenden Beleuchtung wie die Faust auf's Auge. Ein echter Ohren- und Augenschmaus der Schweizer und definitiv ein weiteres Highlight auf dem Party.San 2014 !

Mainstage:
Auch hier wurde wieder Top Qualität geboten.
Von old school Klassikern wie Protector und God Macabre über Grinder wie Mumakil, Napalm Death oder die Legende Repulsion und brutal Deather wie Suffocation bis hin zu Heavy Metallern Grand Magus und Thrashern wie Havok oder Lost Society und etlichen Black Metal Acts wurde amtlich die Bühne gerockt. Für Softies waren mit Solstafir (mit neuen Songs im Gepäck) und Katatonia (überraschten mit teils alten harten Songs) auch ruhigere Vertreter der Marke Metal an Bord.

Jig Ai:
Freitagmittag 12 Uhr, Grindcoretime! Die Prager Sickos zogen eine verdammt große Masse vor die Hauptbühne und für die Grindcore/Porngrindfraktion schlug dann die "große Stunde". Bereits zu den ersten Takten im glasklaren und fetten Soundgewand wurden die Circlepits gestartet. Jig Ai hackten, grindeten und wüteten sich mit Pigsquels und sonstigem Gegurgel souverän durch ihr Set und hatten sichtlichen Spaß an dem bunten Treiben vor der Bühne. Ein spaßiger, aber auch brutaler Start in den metallischen Freitag!

Malevolent Creation: Das amerikanische Abrisskommando war für meinen Geschmack etwas zu früh dran an diesem Samstag, aber die Herrschaften waren nichtsdestotrotz voller Elan bei ihrer deftigen Arbeit. Die Band ist gerade Live immer ein Genuss und mit dem neuen/alten Drummer Justin DePinto im Rücken feuerte die Mannschaft wieder klassischen Death Metal der alten Schule aus allen Rohren ab. War die Stimmung und der Sound anfangs noch etwas verhalten, änderte sich das dann aber von Song zu Song des Sets zum positiven. Die Setlist war u. a. mit Infernal Desire, Manic Demise, Slaughter House gut abgestimmt und die Mannen um Brett Hofmann hatten sichtlich ihren Spaß an der Show. Zum Abschluss wurde wieder der absolute Killersong “Malevolent Creation“ vom Stapel gelassen und die Matten rotierten noch mal fleißig zu diesem Monster von Song. Erneut ein krachender Gig der Florida-Deather, der mit etwas mehr Pegel und druckvollerem Sound sicherlich noch besser eingeschlagen wäre.
Obituary
Obituary
Obituary: Mit bestem Sound im Rücken enterte die Florida-Dampfwalze Obituary die Bühne und die altgedienten Recken zeigten als Co-Headliner am Samstag der jungen Garde nochmal wo der Hammer hängt. Mit unglaublicher Energie und Spielfreude wurde der berühmte Florida Death von den Urvätern des Genre perfekt aus den Speakern gehämmert. Wummernde Bässe, tödliche Riffs und rollende Drumattacken, gepfeffert mit den derben Vocals von John Tardy, weckten noch mal die dunklen Urinstinkte und man verspürte mitunter den Drang, mal so nebenbei seinen bangenden Nachbarn zu verspeisen oder so ähnlich ... Man merkte der Band, im positiven Sinne gesehen, zu keiner Zeit an, wie lange sie schon im Geschäft ist. Obituary sind auch nach über 25 Jahren Death Metal Business hungrig wie eh und je. Auch die Setlist bot einen sehr guten Querschnitt durch die Discography der Band, ob alte Smasher wie "Slowly we Rot" oder neuere Kracher wie "Lost Inside", hier ballerte alles wie aus einem Guss. In dieser Besetzung und mit solcher Hingabe dürfen die Herrschaften gerne noch viele Jahre die Bühnen dieser Erde zerlegen. Einfach herrlich!!
Inquisition
Inquisition
Inquisition: Die Black Metal Vorzeigeband aus den USA musste leider schon nachmittags im Sonnenschein auf die Bühne, was bei einem Black Metal Gig nicht gerade von Vorteil ist. Es hatten sich jedoch eine Menge Fans vor der Bühne versammelt, um zu sehen wie die 2 Mann Band ihren Black Metal zelebriert. Ohne Intro, Ansagen oder Pausen setzte es tiefschwarzes Riffing, kombiniert mit schnellen Tempowechseln und Blast Beat Attacken. Gitarrist und Sänger Dagon polarisierte wieder mit seinem emotionslos knarzendem und hypnotischem Sprechgesang. Während des Gigs wirkten die Anwesenden irgendwie überfordert oder aber auch ehrfürchtig, da es keine großen Reaktionen aus dem Publikum gab. Zum Ende des Sets jedoch hagelte es großen Applaus für die beachtliche Leistung von Inquisition. Auch hier wieder sehr beeindruckend zu sehen, wie 2 Mann auf der Bühne ein derartiges Inferno zünden können und das noch tight und ohne jegliche Soundlöcher. Großes Kino der Amis!!

Satyricon: Mit tollem Sound und scheinbar in bester Stimmung konnten Satyricon dieses Mal auf ganzer Linie überzeugen. Mr. Satyr zeigte sich von der besten Seite und machte mächtig Stimmung auf der Bühne und auch seine Crew spielte einen fehlerfreien Gig. Die beiden Gitarristen waren so eifrig am Bangen, so dass man fast Angst bekam, dass einer der beiden seinen Kopf verlieren könnte ... Bemerkenswert auch, dass dieses Mal nicht "Mother North" das Finale der Satyricon Show darstellte und bereits als vorletzter Song an der Reihe war. Den Schluss der gelungenen Show markierte dann "K.I.N.G", eine gute Wahl, wie ich meine!!

Bandtexte von Mitch und Pit
Verfasst von Mitch

*** Wie immer ist der Bericht subjektiv verfasst und spiegelt unsere persönliche Meinung wieder ***