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Hell-is-open

 


Out Soon SHORES OF LADON Cds
Geschrieben am 17.02.2020, 20:11 von Sol Records

OUT SOON:



SHORES OF LADON - Promo 2020

Listen:
Shores of Ladon - Abgrund

This raw mixed advance track will be published next to two others and the Rehearsal 2011 tracks as bonus on the limited Promo 2020 CD which will be out at the gig in Rostock on 29th of february. Remaining copies will be sold afterwards at Sol Records or at the bandcamp homepage of the band. (Next to this there is a limited repress of the Lupercal MCD also) So the waiting for the album is shortened a bit

- limited CD released for the gig at „Stahlbeton X“ in Rostock
- remaining copies available from the band and from sol records
- contains unmastered raw mix advance tracks for upcoming releases
- this CD release also contains the Rehearsal 2011 tracks as bonus
- pro pressed CD, 4 pages booklet, limited to 100 handnumbered copies




SHORES OF LADON - Lupercal

Listen:
Shores of Ladon - Lupercal Full MCD

- identical repress of the sold out MCD from 2012
- no remix, no remaster, no altered artwork
- Limited to 300 copies

www.solrecords.de

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Never Surrender Festival III Berlin
Geschrieben am 13.02.2020, 23:12 von ALUCARD



Einfach mal zum geniessen, das Line Up vom Never Surrender Fest.
5-7 November in Berlin.

Ancient Moon
Ares Kingdom
Blood
Cénotaphe
Deathly Scythe
Death Worship
Doombringer
Embrace of Thorns
Genocide Shrines
Grabunhold
Hagzissa
Horn
Masacre
Mortuary
Prosanctus Inferi
Rope Sect
Sex Messiah
Stargazer
The Funeral Orchestra
Volahn
Weregoat

So muss ein Underground Billing aussehen....

https://www.facebook.com/events/472205516737717/

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Benighted
Geschrieben am 12.02.2020, 20:02 von Exorzist

 BENIGHTED haben jetzt den zweiten Song vom kommenden Album "Obscene Repressed" Online gestellt. Die neue Death / Grind Walze wird am 10.April über Season of Mist veröffentlicht. Den neuen Song 'Implore the Negative' mit Gastvocals von Jamey Jasta! / HATEBREED könnt ihr euch als Lyricvideo HIER anhören.

BENIGHTED comment: "Massive brutality unleashed, here we go! We are so happy and proud to deliver the 2nd track of our new album "Obscene Repressed" with the mighty Jamey Jasta from Hatebreed featuring as guest vocalist. We really thank him for being such a passionated guy and be a part of our new baby! Here it is sickos, we hope you enjoy "Implore The Negative" .

This neck-breaking track is about the very moment Michael's mind is running away from reality, and lets him fall into a psychosis to keep him alive!"



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Metal vs. Ambient
Geschrieben am 11.02.2020, 14:55 von Slaypultura

Da hier ja immer alle so offen für neue Sachen sind, möchte ich euch das nich vorenthalten!!

"Der österreichische Komponist Bernhard Gander thematisiert in seinem neuen Werk die Urkraft der Elemente und den Kampf der Menschheit gegen die Natur. Für dieses ultimative Lamento verknüpft Gander die Musiker*innen des Ensemble Modern mit zwei Stars der Metal-Szene. Flo Monier, der Extreme-Metal-Drummer der Band Cryptopsy und Attila Csihar, Mayhem-Sänger und Stimme der Kult-Band Sunn O)))"

Freitag, den 06.03.2020
Batschkapp Frankfurt
20:00 bis 22:00


FB Event

VVK Tickets gibt es hier



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Review: Victorius - Space Ninjas From Hell
Geschrieben am 09.02.2020, 18:07 von Nabu

Victorius – Space Ninjas From Hell

Habt ihr euch schon einmal gefragt was passiert wenn ein Ninja-Clan in den Weltraum, genauer gesagt hinter die Sonne, verbannt wird und nach tausenden Jahren zurückkehrt? Was passiert, wenn ein Cyborg-Samurai durch die Gegend wütet? Welche Folgen eine Begegnung mit einem Schwarm kybernetischer Hai-Assassinen hat? Nicht? Tja, dann habt ihr ja Glück gehabt – die Jungs von Victorius decken nämlich all das oben genannte in ihrem fünften Langspieler ab. Und wie!

Allerdings muss ich auch gleich eine Warnung aussprechen: wer mit „einfach gestricktem“ Power Metal à la Sabaton oder Gloryhammer nichts anfangen kann wird vor „Space Ninjas From Hell“ vermutlich schreiend wegrennen. Denn die Jungs schießen den Absurditätenvogel (Worterfindung Nr. 1) mit der Kitsch-Kanone (Worterfindung Nr. 2) ohne zu zögern aus dem Orbit. Um diese Aussage besser verstehen zu können reicht ein schneller Blick auf die Tracklist: „Super Sonic Samurai“, „Shuriken Showdown“ und „Wasabi Warmachine“ sind genau so wie es ihre Titel vermuten lassen. Konsequent absurd mit super solidem Power Metal unterlegt. Die Songs sind eingängig, das Rad wird nicht mal ansatzweise neu erfunden und die bereits angesprochene „Einfachheit“ führt in erster Linie dazu, dass man jeden Song nach dem ersten Hören direkt im Ohr hat. Und da bleibt er auch. Wer in seinem Herzen sowohl für Power Metal als auch für nerdige Fantasy einen Platz hat darf dieses Album nicht an sich vorbeiziehen lassen.

„Ninjas From Hell“ findet man entweder richtig gut oder richtig doof. Tipp: wer den Film Kung-Fury mag ist auf dem richtigen Weg!



Anspieltipp: Super Sonic Samurai, Wasabi Warmachine, Astral Assassin Shark Attack


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 45:37
Label: Napalm Records

VÖ: 17. Januar 2020



Tracklist


1.   Tale of the Sunbladers
2.   Ninjas Unite
3.   Super Sonic Samurai
4.   Evil Wizard WuShu Master
5.   Nippon Knights
6.   Shuriken Showdown
7.   Wasabi Warmachine
8.   Wrath of the Dragongod
9.   Astral Assassin Shark Attack
10. Space Ninjas from Hell
11. Cosmic Space Commando Base
12. Shinobi Strike 3000
Website der Band: Victorius bei Facebook

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Review: Horresque - Chasms Pt.1 - Avarice and Retribution
Geschrieben am 08.02.2020, 14:55 von ALUCARD

Horresque - Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution

Da ist es nun endlich, das Debütalbum der Mainzer Truppe. Das erste Demo erschien 2016, es sollte somit knapp 4 Jahre dauern bis das Anschlussalbum jetzt auf dem Tisch liegt. Hat sich das warten gelohnt?

Auf jeden Fall, soviel kann ich sagen. Warum genau es so lange gedauert hat kann ich nicht sagen, eventuell könnte man das mal in Form eines Interviews aufdröseln. Hier und heute soll es um die Musik gehen.
Die lange Zeit hat auf jeden Fall (und dankenswerterweise) nicht zu einer musikalischen Kehrtwende geführt, das was beim Demo schon anklang wurde fortgesetzt. Ob das jetzt am Ende angeschwärzter Death Metal oder todesmetallischer Black Metal ist ist eigentlich egal da das ja im Prinzip auf das selbe hinausläuft: Horresque stehen für Dunkelheit und flechten aus dieser einen dichten musikalischen Nebel der dich immer weiter einnimmt.
Im Vergleich zum Demo haben alle beteiligten Mitglieder einen grossen Schritt weiter gemacht, deswegen möchte ich jetzt gar keine Einzelheiten hervorheben. Aber hört man sich die ersten Gehversuche an und hält dann mal die Tracks von "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" daneben dann wird einfach hör-und spürbar wie die Band mit dem Album gewachsen ist. Dieser Vergleich gelingt gut da die drei Titel vom Demo auch auf dem neuen Album zu finden sind, allerdings wurden sie nicht 1:1 übernommen sondern überarbeitet. Somit fügen sie sich sehr gut in das restliche Material ein ohne das man das Gefühl hat komplett neue Titel vor sich zu haben. Kleiner Kritikpunkt meinerseits: Ich fand den Gesang von "Murder Castle" auf dem Demo eindringlicher.

Was damals schon auffällig war und jetzt noch mehr hervorsticht: Horresque haben es geschafft sich einen eigenen Klang zu erschaffen. Querverweise zu andern Truppen schenke ich mir, "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" ist kein "klingt wie" Album. Es ist Black Metal, dunkel, mächtig, facettenreich, etwas womit man sich beschäftigt.
Mir gefällt auch die Reihenfolge der Titel, "Collateral Murder" und "MQ1-Predator" gehören für mich zum Beispiel zusammen und würden auseinandergerissen nicht mehr so viel Sinn ergeben. Das man nicht nur im flotten Galopp überzeugen kann beweist das auf diese zwei flotten Tracks folgende, etwas depressiver gehaltenen "Of Pride and Kazim" das durch seine gedrosseltes Tempo nochmals eine andere Facette der Band offenbart. Und auch die instrumentalen Zwischenspiele (Praeludium, Interludium I & II) fügen sich gut in den Charakter der Scheibe ein und stören den Albumfluss in keinster Weise.

Somit steht dem unterbrechungsfreien Hörvernügen nichts im Wege und jeder der etwas mit dunkler Tonkunst anfangen kann sollte das Album zumindest mal antesten.
Mein Problem ist nur folgendes: Ich haben das Gefühl das "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" ein Album ist das im Laufe der Zeit noch wächst. Somit bin ich noch nicht in der Lage ein abschliessendes Urteil zu fällen da die Scheibe momentan mit jedem Durchlauf detailreicher wird. Was ich aber sagen kann ist das "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" ein grossartiges Album geworden ist das die Wartezeit auf jeden Fall rechtfertigt.

Ein hoffentlich kommendes "Chasms Pt​.​2..." darf sich aber durchaus etwas zeitnäher einfinden. Da könnte man die Texte im Booklet dann vielleicht etwas grösser abdrucken oder mehr Abstand zwischen den Zeilen lassen. Aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters (der Kalauer musste jetzt einfach sein).
Erwähnt sei noch folgendes: Wer mehr zum Hintergrund der einzelnen Texte wissen möchte dem wurden auf der Bandcampseite noch Links hinterlegt, einfach auf die Titel klicken und etwas runterscrollen.
Abgerundet wird das Album dann von einem stilvollen gestalteten Digipak mit einem Coverartwork das für mich einen Hauch Edgar Allan Poe verbreitet.

Wünschenswert wäre das das Album die Aufmerksamkeit bekommt die es verdient und sich die Mühen der Jungs bezahlt machen, ebenso drückt man die Daumen für ein stabiles LineUp um das Album auch standesgemäss auf die Bühnenbretter zu transportieren. Und wo die Wunschfee schon grad da ist: eine Vinylversion bitte.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
Vö: 07.02.2020

1.Praeludium 02:05
2.The Guts of the Falun Gong 06:21
3.Gary Heidnik 06:15
4.Interludium I 01:10
5.Murder Castle 05:42
6.Collateral Murder 04:25
7.MQ1-Predator 06:24
8.Of pride and Kazim 05:18
9.Interludium II 01:30
10.Deepwater Horizon 03:58
11.My Lai '68 06:15

https://www.facebook.com/Horresque/
https://horresque.bandcamp.com/releases



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Downfall of Gaia, Implore & Horresque
Geschrieben am 06.02.2020, 09:27 von Slaypultura

Wir sind stolz verkünden zu dürfen, dass wir für die epischen Downfall of Gaia eröffnen dürfen!! Das wird auch sowas wie unsere Record Release Show!!

5.3.2020
Einlass: 19:00
Beginn: 19:30
VVK: 16,00
AK 20,00

Opener: Horresque
Blackend Death Metal aus Mainz
Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution by Horresque

Special Guest: Implore
Grindcore/Crust aus Berlin, Barcelona, Milan
Alienated Despair by Implore


Headliner: Downfall of Gaia
Post-Black Metal aus Hanover, Hamburg, Berlin
Ethic of Radical Finitude by Downfall of Gaia

FB Event

Also, wer ist dabei :Frage:



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Review: Midnight - Rebirth By Blasphemy
Geschrieben am 04.02.2020, 22:42 von UnDerTaker

Midnight - Rebirth By Blasphemy

Da ist er wieder der Kapuzenmann aus den USA. Gemeint ist hier Sänger, Gitarrist, Bassist und Drummer Athenar mit seiner Band Midnight. Auf dem nunmehr dritten Album „Rebirth By Blasphemy“ zündet Midnight ein buntes Feuerwerk aus Speed, Thrash und Black Metal, D-Beat und Punkrock. Midnight klingt immer noch wie Midnight. Wer die Band nicht kennt der stelle sich Venom, Motörhead, Rose Tattoo und Toxic Holocaust gemeinsam auf einer Bühne vor, das Ganze um ein paar Takte schneller gespielt und schon hat man den „tanzbaren“, rockig rotzigen Sound von Midnight im Ohr! Übrigens kommt der Sound von Midnight am besten rüber wenn man dabei ein kühles Bier in der Hand hält. So war die erste Amtshandlung beim Schreiben des Reviews, der Griff zur Bierpulle im Kühlschrank.
„Rebirth By Blasphemy“ strotzt vor Kraft, Schnelligkeit und rauer Schönheit und an Venom’s Cronos erinnerndem Gesang. Der fette und dennoch knarzige Sound wurde in den Mercenary Studios mit Noah Buchanan in Cleveland, Athenar’s Heimatstadt, produziert.
Der Opener “Fucking Speed And Darkness” ist ein D-Beat-mäßiger Thrasher der einem sofort in seinen Bann zieht und die Beine unwillkürlich zu zucken beginnen. Dieser Song beinhaltet alle Elemente die eine Speed/Heavy/Thrash-Metal Hymne braucht – Schnelle Gitarrenriffs, Solos, D-Beat-Rhythmen, Groove, böses kratzige Vocals. Was ein geiler Scheiß! “Escape The Grave” und “Warning From The Reaper” hauen in die gleiche Kerbe wenn auch nicht ganz so brillant.
„Raw Attack“ und „You Can Drag Me Through Fire” gehören ebenfalls zu den starken Speed/Thrash/Heavy-Metal-Songs.
Das langsam stampfende „Rising Scum“ mit den tief bollernden Drums erinnert mich stark an Venom‘s „At war with Satan“ oder „Buried Alive“ und ist die große und gelungene Ausnahme auf dem Album.
Der ein oder andere Song auf dem Album, wie z.B. „Devils Excrement“ ist mir etwas zu flach oder verfrickelt, aber bei leibe immer noch nicht schlecht.
Laut Athenar begann er das Schreiben der Texte mit recht positiver Stimmung was man bei „Escape The Grave“ merken kann, allerdings kippte die Stimmung nachdem er zwischenzeitig völlig angeekelt von der Menschheit war.

Resümee: Jeder der einen Mix aus Speed, Thrash und Black Metal, D-Beat und Punkrock mit der Attitüde von Venom, Motörhead, Rose Tattoo und Toxic Holocaust interessant findet, der sollt sofort zum Händler seines Vertrauens gehen und die Scheibe abgreifen.
Im übrigen sind die Live-Shows von Midnight immer ein Highlight und eine Demonstration von Power und Authentizität.


Wertung: 8 / 10




Gesamtlänge: 33:49
Label: Metal Blade Records
VÖ: 24.01.2020

Tracklist
1. Fucking Speed And Darkness 3:58
2. Rebirth By Blasphemy 3:07
3. Escape The Grave 2:47
4. Devils Excrement 2:15
5. Rising Scum 4:01
6. Warning From The Reaper 4:05
7. Cursed Possessions 2:23
8. Raw Attack 3:49
9. The Sounds Of Hell 3:16
10. You Can Drag Me Through Fire 4:04

Website: midnightofficial.com



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Review: Dimholt - Episteme
Geschrieben am 03.02.2020, 13:02 von ALUCARD

Dimholt - Epistēmē

Bulgarien und Black Metal? Da musste ich passen, eine Suche bei Metal Archives spuckte neben ziemlich obskuren Bands (88, Aryan Art, Gaskammer) nur zwei mir bekannte Truppen aus: Grond und Hajduk. Und nun noch Dimholt. Sollte man die kennen? Ich denke schon!

Die 2003 gegründete Truppe legt mit "Epistēmē" ihr zweites Album vor. Und das kann überzeugen, zuallererst mit dem Klang. Veröffentlichungen aus dem östlichen Ausland klingen grad im Black Metal Bereich öfters mal wie mit einem in 30 Meter Entfernung stehenden Ein-Spur Recorder aufgezeichnet, Dimholt zeigen das das nicht so sein muss. Klanglich hätte ich das Album sofort nach Skandinavien oder Amerika & Kanada verorten, kraftvoll und dennoch natürlich und klar läuft "Epistēmē" ins Gehör. Ertönt "Death comes First" noch relativ erwartbar, spitzt man spätestens bei "Into Darker Serenity" die Ohren. Getragen und mächtig rauscht dieser Titel heran und ändert an dieser Stimmung nicht viel, verzückt dadurch mit Atmosphäre und Instrumentenbeherrschung. Das Tempo ziehen die Jungs zwar zwischendurch mal an, an der finster drückenden Stimmung ändert sich aber nichts. Der erste Hit der Scheibe.
Flotter geht es mit "Sacrilege" weiter das zur Mitte hin eine sehr okkulte Stimmung aufbaut, auch durch die unmenschlichen Schreie. Auch hier begeistert mich die durchweg düstere Stimmung des Titels, die Instrumentenfraktion baut eine Wand aus Dunkelheit vor dir auf die dich Stück für Stück gefangen nimmt.

Ich möchte jetzt gar nicht jeden Titel sezieren, wer bis hier hin am Ball geblieben ist der wird auch vom Rest nicht enttäuscht. Oder, wer das Album bei Bandcamp antestet und Titel Nummer 2 & 3 herzerwärmend findet der kann das Teil bedenkenlos in den Warenkorb packen. Den auch "The Martyr's Congregation" hat wieder diese allzeit präsenten Gitarren die immer gut hörbar sind, sich aber nie zu sehr in den Vordergrund stellen. Und auch mit dem Schlagzeugsound kann ich sehr gut leben, druckvoll aber nicht überproduziert verpasst es den Titeln den nötigen Antrieb. Und hält sich aber auch mal zurück wenn die Stimmung des Titels es verlangt. In dem sauber ausbalancierten Klangteppich bewegt sich dann noch Sänger Woundheir angenehm undramatisch mit seinen finsteren Texten. Für diese bekommt er auch ausreichend Zeit, abgesehen von "Death comes First" gehen alle Titel über die 5-Minuten Marke.

"Epistēmē" klingt für mich so wie ich es in letzter Zeit von diversen skandinavischen Formationen erwartet hätte die mich dann doch nur enttäuscht haben. Das erstaunliche an der Sache ist das das Album in verschiedenen Sessions in verschiedenen Studios aufgenommen wurde, erst in Belgien wurden die Einzelteile zu einer Einheit verschmolzen. Respekt, so einen Klang bekommen die meisten Truppen nicht hin die alles in einem Studio machen. Man beachte dabei, Dimholt erschaffen das alles in Eigenregie ohne Label im Rücken.  

Schwarzmetaller: Antesten!
Anspieltip: "Into Darker Serenity", "Sacrilege", "The Hollow Men" und eigentlich auch alle anderen Titel der Scheibe.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62:35 Minuten
Vö: 26.10.2019

1.Death Comes First 02:57
2.Into Darker Serenity 06:31
3.Sacrilege 05:19
4.The Martyr's Congregation 06:57
5.Nether 06:08
6.The Fall 05:55
7.The Hollow Men 06:22
8.Scars Of Seclusion 07:13
9.Reliquae 08:04
10.Aletheia 06:51

https://dimholt.bandcamp.com/
https://dimholt.org/

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NERVE SAW
Geschrieben am 02.02.2020, 12:32 von Exorzist

 Testimony Records haben das Signing der finnischen Death Metaller NERVE SAW verkündet!

Das Debutalbum der Band "Peril", wird am 27.März als CD, Vinyl (mit einem anderen Cover) und in digitalem Format veröffentlicht. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch in Form des neuen Songs "Last Verse for the Buried" verschaffen.

Checkt den Song HIER! an.

"Peril" combines the no-nonsense approach of early punk albums to gnarly, brain melting death metal. It is an unstoppable bulldozer of a record, with obvious crossover potential. Imagine At the Gates playing GBH, or Carnivore and you start getting there. It was recorded, produced and mixed by Javier Félez (Graveyard, Teitanblood) at Moontower Studios, mastered by Mikko Saastamoinen / Transistor Media (Hooded Menace, Solothus) and features an outstanding artwork by Raúl Fuentes / Mörtuus-Art.


Tracklist:
1. A Fool
2. Life Goes On... Not
3. No Lead
4. The Red Line
5. Ghosts in Dialogue
6. Empty Heart
7. Nails
8. Last Verse for the Buried
9. P.I.A.T.
10. The Eye of the Golem
11. Wolves of the 80's

Line-up:
Markus Makkonen - Vocals / Bass
Heikki Matero - Guitars
Michael Dorrian - Drums

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The Path of Death IX
Geschrieben am 31.01.2020, 19:48 von Exorzist

 Da schon einiges an Terminen für dieses Jahr ansteht, wollen wir euch auch voller Vorfreude bekannt geben, dass wir mit der 9.Auflage des "The Path of Death" Fest in Mainz erneut am Start sind.

Meisselt euch den Samstag 10.10.2020 ganz dick in euren Kalender, denn es wird definitv eine rauschende und angeschwärzte Death Metal Party in Mainz im M8 abgehen, so viel ist vorab schon mal versprochen!

Erwartet wieder tödliches Riffing, düsternis und morbide Klänge, genauso wie groovende und vor Power und heavyness strotzende todesmetallische und dunkle Rhythmen!

Mark your calendar ... you will not be disappointed!

Mehr zu den Bands in kürze!!!

(3 Antworten)

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Blackened Death Metal Band NIGHT CROWNED aus Schweden
Geschrieben am 28.01.2020, 10:49 von UnDerTaker

night%20crownedNIGHT CROWNED haben ein Lyric-Video zum Song "IRA" veröffentlicht. Der Song ist Teil des am 28.2.2019 via Noble Demon kommenden Albums "Impius Viam".Die Schweden setzen sich aus ehemaligen und aktuellen Mitgliedern von Bands Dark Funeral, Nightrage und Cipher System zusammen und lässt sich vom Sound der 90er Szenegrößen inspirieren.
Das bereits bekannte Video "Unholy Path" findet ihr hier ebenfalls.



Tracklist:
01. Impius Viam
02. Reborn
03. Nocturnal Pulse
04. Ira
05. Your Ending, Your Demise
06. Your Sacrilegious Flesh
07. Black Bone Cross
08. Unholy Path
09. All Life Ends
10. Beneath No One
11. No Room For Hope
12. Ego Sum Bestia


NIGHT CROWNED is:
K. Romlin – Vocals
J. Jaloma – Drums
J. Eskilsson – Lead Guitar
H. Liljesand – Bass, Guitar, Keys

https://www.facebook.com/nightcrowned
https://www.nightcrowned.bandcamp.com

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Rothadás
Geschrieben am 27.01.2020, 00:56 von ALUCARD

Rumpelig vermoderter DeathDoom muss nicht aus Skandinavien oder Amerika kommen, Ungarn kann das auch.

Rothadás vereinen dabei alles was die ganzen Röcheltodtruppen so geil macht, erstes Lebenszeichen gab es nur als (ausverkauftes) Tape oder Digital. Aber derbe ist es auf jeden Fall, mich fixt dabei vor allem "Hantolt méreg" an.



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01.05.2020 - Violent Noise Infliction - Thorybos / Hadopelagyal +
Geschrieben am 22.01.2020, 23:03 von Sol Records

We disgustedly present this desecration of saliva and black venom. A night to piss into your comfort zone:



THORYBOS - This will mark the band's first of their rare notorious and violent live desecrations in nearly 4 years, for the first time including songs from their filthy 2019 abomination "The Foul and the Flagrant". Bestial bareknuckle blasphemy, presented with subversive abhorrence, ruthless aggression and an excessive no-bullshit attitude.
HADOPELAGYAL - This utterly possessed two-piece will turn the stage into pure darkness. A sinister vortex of destructive mania and depraved obscurity, as showcased on their suffocating "XXXVI XXXI N XXV XXVIII O" demo.
NECROMANCER - The band's 2019 "Awakening of the Evil Forces" debut demo displayed genuinely ill-spirited filthy old school Black/Thrash. Expect nothing but raw hellhammer-ish devotion.

This live ritual will accompany the release of the limited THORYBOS "The Foul and the Flagrant" 10" vinyl. More, exclusive merchandise planned. Watch out for the Sol Records / Deviant Records / Bleak Bone Mortualia merchandise stand: https://www.solrecords.de/order/information

Friday, 1st of May 2020
Klex
Lange Str. 14, 17489 Greifswald
venue: 8 pm

Facebook: https://www.facebook.com/events/153261072777641

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Der rote Milan, Horresque, Äera
Geschrieben am 22.01.2020, 08:15 von Slaypultura



Freitag, 08.05.2020
Mitternachtsgasse 8
55116 Mainz
M8 FB
M8 HP

Eintritt: 7-10 €
Einlass: 20 Uhr


21 Uhr
Äera (atmosphärischer Black Metal aus Münsterland)

Äera FB
Äera - Schein (Full Album Premiere)
Äera Bandcamp

22 Uhr
Horresque (Blackend Death Metal aus Mainz)

Horresque FB
Horresque - Gary Heidnik (Live 2016)
Horresque - Gary Heidnik

23 Uhr
Der rote Milan (Black Metal aus Trier)

Der rote Milan FB
Der Rote Milan - Moritat (Full Album Premiere)
Der rote Milan Bandcamp

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Review: Kvaen - The Funeral Pyre
Geschrieben am 21.01.2020, 14:18 von ALUCARD

Kvaen - The Funeral Pyre

KVAEN ist das Soloprojekt von Jakob Björnfot den man eventuell von The Duskfall kennen könnte. Mit "The Funeral Pyre" versucht er sich an flottem Black Metal und bekommt dafür ordentlich Schützenhilfe diverser anderer Musiker. Abgesehen von einigen Momenten die aufhorchen lassen schwimmt der Rest aber recht eintönig vorbei und lässt mich etwas ratlos zurück.

Das man den Titelsong als Single ausgekoppelt hat macht Sinn, ist das an dritter Stelle platzierte "The Funeral Pyre" doch das stärkste Stück der Platte. Frostig, melodisch, treibend, einfach ein Genuss für die Ohren. Vorher passierte nicht viel aufregendes, "Revenge by Fire" verfügt über prägende Gitarrenlinien, mich stört aber das zu sehr nach Plastik klingende Schlagzeug. "“Yee Naaldlooshii” hat zwar den besseren Drumsound (und einen anderen Schlagzeuger), kann sich aber trotzdem irgendwie nicht festsetzen. Dann wird das Album durch "The Funeral Pyre" sehr interessant, mit “Septem Peccata Mortalia" folgt allerdings ein Titel der so generisch und langweilig klingt so das die Begeisterungskurve wieder sinkt. Ich weiss gar nicht wo der Titel hin will, es hört sich ein bischen so an als hätte man alle losen Enden die noch übrig waren zu einen Titel zusammengepresst. Und das Schlagzeug nervt wieder.
“The Wolves Throne” wäre gerne so gross wie Watain`s "Wolves Curse", schafft das aber nicht und bleibt trotz (oder wegen) gleichem Aufbaus nur eine Kopie. Ich hatte übrigens im kompletten Verlauf der Scheibe das Gefühl das die Band gerne im Fahrwasser von Watain mitschwimmen würden, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und so trudeln auch die restlichen Songs vorbei ohne das wirklich etwas hängenbleibt an was man sich festhalten könnte. Wer jetzt durch das vorab ausgekoppelte Titelstück Appetit bekommen hat dem wird die komplette Mahlzeit nicht schmecken. Zu eintönig, zu ideenlos, immer wieder Anklänge von Plastikproduktion und allgemein ein viel zu kraftloser und sauberer Klang. Da konnten auch die zahlreichen Gäste nix mehr retten.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47:22 Minuten
Label: Black Lion Records
Vö: 28.02.2020

1.Revenge By Fire
2.Yee Naaldlooshii 04:33
3.The Funeral Pyre 06:45
4.Septem Peccata Mortalia
5.The Wolves Throne
6.As We Serve The Masters Plan
7.Bestial Winter
8.Hymn To Kvaenland

https://kvaen.bandcamp.com/album/the-funeral-pyre

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Review: Sárnes - None More Black
Geschrieben am 17.01.2020, 13:49 von ALUCARD

Sárnes - None More Black

Auch wenn die Band aus Amerika kommt, mit US Black Metal hat das hier nix zu tun. Das Duo Sárnes bewegt sich in den dreckigsten Winkeln des Genres. Hörbar ist es dennoch.

Aber ich musste meine Ohren auch erstmal auf den ursprünglichen, sehr roh gehaltenen Klang einstellen. Durch viele (zu) saubere Produktionen ist man es erschreckenderweise gar nicht mehr gewöhnt wie es klingt wenn die Aufnahmen unpoliert durch die Boxen brechen. Aber das Ganze nicht mit einer schlechten Produktion verwechseln, Gitarre, Schlagzeug und Gesang kommen noch gut hörbar durch. Das Ergebnis klingt halt nur unbearbeitet und natürlich, so wie es eigentlich ja auch sein sollte.

Sárnes legen mit diesem "Antisound" eine kleine Undergroundperle vor die man antesten sollte wenn man auf Black Metal der reinsten Art abfährt. Mir gefällt es das die Jungs nicht primitiv drauflosscheppern sondern ein klares Songwriting erkennbar ist. Der Verzicht auf Dauerfeuer macht "None More Black" noch eine Spur angenehmer hörbar, Melodiefragmente sind auch vorhanden.
Stören könnte man sich eventuell am garstigen Gesang. Keine Keifen, keine Growlen, eher eine Art hysterisch eitriges Gebelle. Ich finde das jetzt nicht so tragisch, ist aber definitiv Geschmackssache.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 33 Minuten
Label: Born For Burning
Vö: 31.05.2019

1.DeaÞ HeresíÞ 01:54
2.Blood Ritual Sacrifice 05:02
3.Scythe 03:12
4.Æt Gùd 04:20
5.Misanthropic Manifesto 00:58
6.Preaching Misanthropy 03:22
7.Nurturing Hatred 02:34
8.Desecrate All Shrines 04:39
9.Obsidian Tomb 05:39
10.Lost in the Sea of Nothing 00:58

https://sarnes.bandcamp.com/album/none-more-black

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Fuck the Commerce XIV
Geschrieben am 16.01.2020, 10:05 von UnDerTaker

ftc%202020Das Fuck the Commerce XIV stellt den ersten Teil seines Billing vor:
Armada - Mex
Basement Torture Killings
Centinex
Endseeker
Fleshworks
FOETAL JUICE
FETO IN FETUS
Gutted
MagnaCult
Mercyless
Putrid Offal
Reckless Manslaughter
REQUIEM
Shitshifter
Stillbirth
Sublime Cadaveric Decomposition
- Weitere Bands in Vorbereitung!

Das Festival findet vom 20. - 23.5.2020 in 17207 Röbel/Müritz statt. Am 20.05.20 wird es eine Warm Up Show geben.
Tickets bekommt ihr für 53€

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RAW ENSEMBLE, ABRASIVE, DEAD SUNDAY, KRUG - 31.01.2020 - CAT/Ulm
Geschrieben am 14.01.2020, 12:27 von Tyrant2303

https://www.facebook.com/events/770049410134018/

10 Jahre Blasting Thrash Metal in Ulm!

RAW ENSEMBLE:
https://www.facebook.com/RawEnsemble/
https://rawensemble.bandcamp.com/album/suffer-well

Wat is, schon so lange? Das muss gefeiert werden!

Wer es noch nicht mitbekommen hat:
Das Raw Ensemble ist eine 4-köpfige Thrash Metal Band aus Ulm, die sich Ende 2009 zusammenfand und aus den Einzelvorlieben Thrash, Death, Grind and Melodic Songwriting der Bay-Area in Kombi mit teutonischer Garstigkeit und einigen Blast Beats kreierte. 2011 enstand die erste EP "Jesus is back...but he is fucking angry!". Eine Mischung aus Testament, Destruction, Kreator, Testament oder Dark Angel (Frank Albrecht, Rock Hard).

Das Line Up wechselte und die Vorlieben ergänzten Hard- und Mathcore und nochmals Death und Thrash. Der Raw Ensemble Stil blieb ähnlich, das Tempo zog an, die Vocals wurden aggressiver und sind seither doppelt vertreten. Das neue Line Up schuf 2016 das Album “Suffer Well”, welches vermehrt Exodus und Slayer Vergleiche erhielt als zuvor genannte Bands.

Das Line Up wechselte zuletzt an der Gitarre.
(Als Fabi Raw Ensemble auf Grund seines Studiums gen München verlassen hatte wurde Ihm dann doch langweilig. Und so kehrt er mit seiner Truppe KRUG zum 1. Konzert in Ulm zu seinen Wurzeln zurück!)

Neue Songs enstehen in zähen Verhandlungen und Sitzungen, Konzerte werden mit viel Schweiß und Bier vorgetragen und ein nächstes Album wird es bestimmt geben. Bis dahin.....

Thrash `til Death

Laute Unterstützung gibt es dabei von langjährigen Wegfefährten, die bisher noch nicht im CAT oder gar in Ulm aufgetreten sind!

ABRASIVE:
https://www.facebook.com/abrasivedeathmetal/

ABRASIVE was founded by Ralf Köhler (git./vocals), Alex Ringwald (bass/screams) and Alex Mäckle (drums) in April 1999! They combined the old school styled Death Metal sound with a piece of Grindcore and US brutal Death Metal a la SUFFOCATION or SEVERE TORTURE. The result was a gooving bastard of aggression and brutality with the typical ABRASIVE guitar lines. Ralf’s typical Death Metal growls and guttural style vocals, which are completed by the relentless screams of Alex became a trademark of the band. Lyrically they are focused on erotic thoughts and fantasies. After several releases for example at NICE TO EAT YOU Records or MDD Records und countless shows and festival shows (Soul Grinding, Mountains of Death, Ludwigshafener Deathfest) inside and outside Germany to spread the name of the band out to the world. 800 sold copies of “Desire” MCD (2001) and 1000 sold copies of each “Devotion” (2004) and “Awakening Of Lust” (2007) shows ABRASIVE as a well known band in the underground scene. For 2011 release “The Birth – Born in Sodom” they used a cover artwork of the French artist Bolek Budzyn (LOUDBLAST). With the new groundbreaking CD “Book of Sin” (RTM 82), ABRASIVE shows that they did not loose their power. The 12 songs were mixed and mastered by Timo from MUCUPURULENT!

KRUG:
https://www.facebook.com/KRUGmetal/

KRUG - die neue Heavy-/Thrash-Metal-Band aus München!
Im Oktober 2016 gegründet, erschien Anfang 2018 die erste EP mit 5 Songs! Charismatischer Sänger, knallharte Guitar-Riffs, grooviger Bass und pulsierende Drums! WATCH OUT!

DEAD SUNDAY:
https://www.dead-sunday.de/

Im Allgäu ist nichts los? Mag in metallischer Hinsicht stimmen, doch hierfür wird jetzt Abhilfe geschaffen! Mit melodischen Melodien und idyllischem Gesang lassen die Nerds von Dead Sunday nun Würfel und Block im Keller und begeben sich auf eine unerwartete Reise. Sie verlassen ihre gewohnten Gefilde und überqueren die Einöden des Müßigganges und stellen sich nach nun einem Jahr auf der Reise, Horden an Metal hungrigen Lauschern. Nachdem die ersten Auftritte allen fünfen Appetit auf mehr gemacht hat, fangen sie an, mehr und mehr ihre Erfahrungen aus Mythen, Sagen und Abenteuer von einem Leben in Aventurien durch verschiedene Töne und Klänge der elektronischen Gitarrenmusik zu untermauern. So entsteht eine Mischung aus Moderne und Fantasie die eventuell zwar nicht jedermann´s Geschmack trifft, aber dafür immer die zwölf.

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Review: Hovmod - Doedsformasjon
Geschrieben am 12.01.2020, 12:08 von ALUCARD

Hovmod - Doedsformasjon

Mit meinen nicht vorhanden norwegischen Sprachkenntnissen übersetze ich das als "Todesformation". Also angsteinflössende Klänge oder nur Plastikkrieger? Zeit das herauszufinden...

Die Todesformation bietet norwegischen Black Metal, mal zügig, mal etwas getragener. Und da hier keine Amateure an den Instrumenten werkeln kann das musikalische auch überzeugen. Ich spreche aber nur von der handwerklichen Leistung, in Sachen Songwriting müssen die Jungs nochmal nachsitzen. Denn klingen tut das wie jede andere norwegische Black Metal Truppe die sonst noch so im Untergrund rumdümpelt. Hat ein Titel erstmal Fahrt aufgenommen wird die Fahrspur auch nicht mehr verlassen, sprich es passiert nicht mehr viel. Die Titel an sich unterscheiden sich schon in punkto Aufbau und Geschwindigkeit, was aber fehlt sind einprägsame Momente. Das Album rödelt durch, weiss zu gefallen da es auch nicht nervt, aber am Ende bleibt nichts hängen. Schade, denn die Ansätze sind gut. Flotte Gitarrenläufe mit frostigem Klirren, angenehm undramatisch antreibendes Schlagzeug, galliger Gesang: Alles da was es braucht. Nur auf die komplette Titellänge ändert sich halt nicht viel und dem Material fehlen einfach die Widerhaken.
Fazit: Diese Todesformation muss nochmal in die Kaserne zum weiterbilden.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 22.11.2019

1.Total Krig 02:46
2.Doedsformasjon 03:49
3.I Grevens Tid 05:04
4.Blodsbaand 05:08
5.Hatskapt 05:21
6.Evig Mistru 03:17
7.Maktdemon 03:29
8.I Endens Kapittel 07:42

https://dusktone.bandcamp.com/album/doedsformasjon

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Review: Hell Priest - The Hell Priest
Geschrieben am 12.01.2020, 11:20 von ALUCARD

Hell Priest - The Hell Priest

Die Info sagt was von Speed Metal, ich finde hier ist aber auch eine ordentliche Menge von frühzeitlichem Black Metal dabei. Passend dazu schliesst man dieses Demo mit einem Hellhammer Cover ab. Aber alles der Reihe nach....

Das Teil ist deutlich als Demo deklariert, dafür wird man aber sehr gut unterhalten. Klanglich ist das schon ein ganzes Stück weiter als manch andere Rumpelkombo mit Demostatus und auch das Songwriting ist schon recht ausgereift. Also kein Schnellschuss sondern ein gut überlegtes erstes Lebenszeichen.
Wie schon gesagt, die Band spricht von Speed Metal. Aber sehr dunkel gehalten, deswegen kommt es auch in die Nähe vom Black Metal der ersten Stunde. Kein Eierkneifgesang, keine Quietschgitarren oder sonstiges Rumgeeier wie man es bei dem Begriff Speedmetal erwarten könnte. Sondern gut ausgearbeitet Titel die im ersten Durchlauf zünden. Das gilt vor allem für die Bandhymne "The Hell Priest" an zweiter Stelle, ein Mitgröhltrack erster Güte.
Klanglich ist das wie erwähnt meiner Meinung nach schon über Demostatus, die einzelnen Instrumente sind gut hörbar und haben genug Kraft. Mir gefällt der recht ursprünglich gehaltene Klang sogar sehr gut - ein Schlagzeug sollte auch wie ein Schlagzeug klingen und nicht wie eine Maschine. Somit hier alles bestens.

Wenn die Jungs ihre Mischung aus klassischem Heavy Metal, Speedanteilen und schwarzen Einflüssen beibehalten und weiterhin so Titel wie die ersten beiden raushauen dann wüsste ich nicht warum sich Hell Priest nicht durchsetzen sollten. "Speed Demon" könnte man eventuell nochmal etwas überarbeiten, da fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas. Das Hellhammercover zum Schluss passt recht gut, da ich aber eh kein grosser Hellhammerfreund bin hätte ich das jetzt auch nicht zwingend gebraucht. Aber "Infernal Church Blaze" und vor allem "The Hell Priest" machen richtig Laune! Antesten und dranbleiben.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 20 Minuten
Label: Born for Burning Records
Vö: 21.03.2019

1.Infernal Church Blaze 04:18
2.The Hell Priest 05:39
3.Speed Demon 06:29
4.Third of the Storms - Evoked Damnation (Hellhammer cover) (free) 03:03

https://hellpriestvt.bandcamp.com/album/the-hell-priest-demo
https://bornforburning.bandcamp.com/

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Konvent
Geschrieben am 11.01.2020, 15:21 von Exorzist

Ich bin wahrlich nicht derjenige, welcher femal Bands / Sängerinnen abfeiert, aber heilige Scheisse, dass ist mal echt ne geile Hausnummer !

Karl Willets und Band in Frauengestalt ... saugut!





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Way Of Darkness Festival 2020, Lichtenfels, Stadthalle
Geschrieben am 03.01.2020, 16:16 von UnDerTaker

AgrypnieDas Way Of Darkness Festival hat, nach Massacre, Tankard, Disbelief, Vulture und Bodyfarm im Dezember, nun die Post Black Metal Band Agrypnie für die 2020er Edition bestätigt.
» Wir heißen 2020 willkommen und wünschen euch alles Gute für dieses neue Jahr! Euch einfach ein paar lapidare Neujahrswünsche entgegenzuschleudern entspricht allerdings nicht unserem Habitat - deswegen packen wir gleich noch eine Band mit drauf. Dementsprechend heißt unser erster Neuzugang in diesem Jahr Agrypnie! Vertrackt und melodisch, allzeit tiefgründig und ständig in der düstersten Ecke anzutreffen gilt die Band um Mastermind Torsten als einer der Pioniere in Sachen deutscher Post Black Metal.«

Das Festival findet vom 2. Okt. – 3. Okt. 2020 in der Stadthalle Lichtenfels statt.

Tickets für 62€: https://www.cudgel.de/produkt/way-of-darkness-2020-2-tage-ticket/

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Berzerker Legion
Geschrieben am 02.01.2020, 21:36 von Exorzist

With a vision to create death metal of the highest quality they recruited a line-up of solid well-known musicians consisting of James Stewart (Vader) on drums, Jonny Pettersson (Wombbath) on vocals and Fredrik Isaksson (Dark Funeral) on bass to complete the Legion.

Bei dem Line-Up muss es ja einfach an jeder Ecke knallen oder ? Unser Review zum Album gibt es hier: https://www.hell-is-open.de/cgi-bin....;t=7652

Als Fan der alten Schule, muss ich hier aber mal etwas gegen die Rezi dagegen halten. Ich finde, dass dieser klassische Death Metal Mix doch sehr gelungen ist, sicherlich sind viele Hypocrisy-Klänge heraus zu hören, was mir aber in keinster Weise aufstösst und die Verbindung zu den alten Göteborg-Helden ist auch sehr gelungen. Wie man hier unschwer heraus lesen kann, ist Musik immer wieder Geschmacksache ( und Geschmack hat unser Reviewmaster Alu definitv, dass will ich hier auch gar nicht ins Feld führen ) und jeder sollte wenigstens mal ein Ohr in die Songs riskieren!

Also testet die Legion hier mal an.





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Hellwerk Heavy / Thrash / Black / Death Metal Party
Geschrieben am 02.01.2020, 20:41 von Exorzist

Wenn schon mal was hier in der Gegend im Bereich deftiger Mucke auf die Beine gestellt wird, sollte es auch einen Thread dazu geben.

"Just In & Franko open the door to hell

Metal Fans aufgepasst: Am Samstag, den 18.01.2020 ab 18.00 Uhr gibt's was für die Hardcore Metal Ohren: Just In & Franko präsentieren Euch Heavy / Thrash / Black / Death Metal vom Feinsten.

Let's rock and bang your head!"

FB Event: https://www.facebook.com/events/595168201255479/



Also, Dosenmucke im härteren Bereich, wir sind gespannt!

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Kvaen, Black Metal aus Schweden
Geschrieben am 02.01.2020, 15:29 von UnDerTaker

 "The Funeral Pyre", das Debütalbum der schwedischen Black Metaller KVAEN, erscheint am 28.02.2020 bei Black Lion Records.
Die Band ist ein Solo-Projekt von  Jakob Björnfot, seines Zeichens Gitarrist von THE DUSKFALL.
Den siebenminütigen Titelsong sowie einen weiteren Song könnt ihr jetzt schon antesten.
In den Titeln sind Sebastian Ramstedt (Necrophobic, Nominon) und Freddy Ortscheid (Black Lily, Omnicide) als Gäste zu hören.
Musikalisch soll es sich bei KVAEN um eine Mischung aus Black und Speed Metal mit Pagan-/Viking-Einflüssen handeln.

Jakob Björnfot von KVAEN kommentiert: “‘The Funeral Pyre’ was one of the first songs that I composed for this album. I lived in a big house on a huge mountain in the VERY north of Sweden. I had nature around me everyday. It was very inspiring, to say the least. One day, I was messing around on my computer, trying out ideas. I remember that I had the fireplace burning and it was snowing outside. I wanted to write a song where I could feel the connection of spirits in Tornevalley and I have to say: I succeeded. The atmosphere, Sebastian’s solo, and the lyrics became something truly unique.”

Tracklist:
1. Revenge By Fire
2. Yee Naaldlooshii 04:33
3. The Funeral Pyre 06:45
4. Septem Peccata Mortalia
5. The Wolves Throne
6. AS We Serve The Masters Plan
7. Bestial Winter
8. Hymn To Kvaenland



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Review: Berzerker Legion - Obliterate The Weak
Geschrieben am 28.12.2019, 21:04 von ALUCARD

Berzerker Legion - Obliterate The Weak

Viele Köche verderben den Brei?
Nicht ganz, aber bei dem Lineup habe ich irgendwie mehr erwartet....

Tomas Elofsson (Hypocrisy), Alwin Zuur (Asphyx), James Stewart (Vader), Jonny Pettersson (Wombbath), Fredrik Isaksson (Dark Funeral), da kommt schon ordentlich was zusammen. Der Zusammenschluss dieser Schwergewichte nennt sich Berzerker Legion und wirft mit "Obliterate The Weak" sein Debütalbum in den Ring. Durch das Personal wird die Truppe sicherlich ordentlich Aufmerksamkeit bekommen, ob das musikalische dem dann gerecht wird muss jeder selbst entscheiden.

Ich bin wie gesagt etwas enttäuscht da das Material so "normal" klingt. Überraschungsmomente bleiben aus, das Fahrwasser von modernem Deathmetal mit melodischer Kante wird so gut wie nie verlassen. Die Gitarrenarbeit kann sich ja noch sehen lassen, auch wenn diese recht berechenbar ist. MeloSweDeathriffs in altbekannter Pracht und Stärke bei denen man aber des öfteren mal meint diese schon woanders gehört zu haben.
Als störend empfinde ich das maschinelle Schlagzeuggeknatter was einfach so klingt wie hundert andere moderne Deathmetalveröffentlichungen. Jungs, da wäre mehr drin gewesen wenn man Vader`s James Stewart im Lineup hat. Und sonst habe ich mit dem Gesang von Jonny Pettersson (Wombbath) eigentlich keine Probleme, aber hier finde ich ihn einfach nur eintönig. Keine Ahnung ob es an seinem Gesangsstil oder der Musik liegt, irgendwie fehlt mir einfach Power.
Power ist auch das Stichwort für die Albumproduktion, diese klingt für mich einfach zu sauber und todproduziert. Hört euch zum Beispiel mal "Upon The Throne Of Mortem" an: Was könnte das doch für eine fette Walze sein wenn nicht dieses Maschinenschlagzeug und die kraftlosen Gitarren wären. Die Grundstruktur passt bestens, aber dem Titel fehlen ein erdig kraftvolles Drumming und derb brazzelnde Gitarren. Das sollte nur mal als Beispiel für das ganze Album dienen. Man spürt das Talent und die Erfahrung der einzelnen Mitstreiter, aber sie bekommen es (leider) nicht zu 100% umgesetzt. Schade.
Zurück bleibt ein mittelmässiges Deathmetalalbum der neueren Art das man gerne durchlaufen lassen kann, Überraschungen oder prägende Momente sollte man aber nicht erwarten. Grosse Namen hin oder her.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47:52 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 31.01.2020

1) Rise of the Berzerkers
2) A World In Despair
3) I Am The Legion
4) Of Blood And Ash
5) Obliterate The Weak
6) The Falling Dawn
7) The King Of All Masters
8) Upon The Throne Of Mortem
9) A Lurking Evil
10) In The Name Of The Father
11) Death Euphoria (CD exclusive bonus track)

https://www.facebook.com/berzerkerlegion/

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Review: Violation Wound - Dying to Live, Living to Die
Geschrieben am 24.12.2019, 13:12 von ALUCARD

Violation Wound - Dying to Live, Living to Die

Er hat es schon wieder getan....

Chris Reifert kennt ihr alle von Autopsy und Abscess. Mit Violation Wound hat er ein "ich mach das jetzt einfach" Projekt am Start das ausser seiner Person keinerlei Verbindung zur Hauptband hat. "Einfach" ist das Stichwort der Scheibe, rüpelhaft rumpelnd brettern die Titel dir entgegen. Die musikalische Schnittmenge ist dabei erneut die Mischung aus simplem Deathmetal, Thrash, Punk und Hardcore. 3 Akkorde für ein Hallelujah....
Wirklich erbauliches finde ich nicht, die Titel rödeln angenehm durch aber können sich nicht festsetzen. Dazu fehlt ihnen einfach die Substanz weil die Struktur eben recht einfach gehalten ist.

Final ist "Dying..." ein Album wie eine Scheibe Weissbrot: Du hast zwar was gegessen, danach aber immer noch Hunger weil es dich nicht sättigt. Ist das Album durchgerattert bleibt beim Hörer nichts davon hängen. Steht noch die Frage im Raum ob die Truppe auch so viel Aufmerksamkeit und positives Fedback bekommen würde wenn da nicht so ein prominentes Mitglied am Werk wäre?

5 von 10



Gesamtlänge: 31 Minuten
Label: Peaceville
Vö: 01.11.2019

1 Off With His Head
2 Guns! Guns! Guns!
3 No Consequence
4 Follower
5 Lack Of Focus
6 Dead Flags
7 Exorcism Of Ignorance
8 Neighborhood Psycho
9 The Day Lemmy Died
10 Stress Bomb
11 Chainsaw Brain
12 Dying To Live, Living To Die
13 Last Pill In The Bottle
14 Pay To Hate
15 Insult Culture
16 Pick Up The Crumbs
17 Losers And Freaks
18 Hostage

https://www.facebook.com/Violationwound/

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Review: Liosber - Constrictor : Redeemer
Geschrieben am 23.12.2019, 14:46 von ALUCARD

Liosber - Constrictor​​:​​Redeemer

Ist leider irgendwie auf der Strecke geblieben, soll und darf aber nicht unter den Tisch fallen: Lisober mit ihrer "Constrictor​​:​​Redeemer" EP.
Bei den dänischen Black Metaller gibt es personelle Überschneidungen mit Horned Almighty, das das weitere Personal auch schon weit über den Anfängerstatus hinaus ist hört man deutlich.
Die EP klingt so wie man es bei der Lage meines Lieblingsurlaubsziels vermuten könnte: "Constrictor​​:​​Redeemer" vereint aktuellen Black Metal aus Deutschland und Skandinavien zu einer dichten tiefschwarzen Masse. Also nix mit True Norwegian BlaBla, kein Cvltgeleier, sondern packend und leicht melodisch. Dabei bleibt die Aura der Titel angenehm undramatisch, das man trotzdem bei jeder Sekunde mitfiebert liegt am Können und dem Erfahrungsschatz der beteiligten Musiker. Und mit undramatisch meine ich auch einfach die Stimmung der Scheibe, die Titel fliessen im Midtempo durch die Boxen und hüllen dich sanft ein ohne irgendwelche überzogenen Elemente einzusetzen. Also bitte nicht mit langweilig oder zähfliessend verwechseln, beides ist "Constrictor​​:​​Redeemer" in keinster Weise! Dieses Album brennt, innerlich, vor Leidenschaft für das Genre, die schwarze Flammen lodern voller Inbrunst.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 21:10 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 21.11.2019

1.Constrictor​:​Redeemer 05:32
2.Herostratum 04:57
3.Nefarious Paradigm 05:30
4.The Serpent's Glance 05:09

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/constrictor-redeemer

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Review: Hazzerd - Delirium
Geschrieben am 23.12.2019, 13:58 von ALUCARD

Hazzerd - Delirium

Solange nicht irgendwo ein schwarzmetallischer Anteil vorhanden ist findet Thrashmetal selten den Weg in mein Herz. Aber den kanadischen Hazzerd gelang das trotzdem.

Der Vierer aus Calgary kann mich vor allem in punkto Spielfreude und handwerklichem Können überzeugen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit dürfte auch euch das gefallen. Die Warmlaufphase brauchte ich vor allem wegen dem etwas "anderen" Schlagzeugsound bei dem immer etwas metallisches mitklingelt. Aber das soll sicher so sein, und vielleicht sind die Ohren nach so vielem überproduzierten und todgetriggertem Material einfach keinen richtigen Schlagzeugsound mehr gewöhnt. Anyway, da gewöhnt man sich schnell dran und dann geht die Post ab. Eben weil man wie gesagt spürt mit wie viel Leidenschaft und Herzblut die Jungs zu Werke gehen. Das Songwriting hat diverse Haken die man gerne mitverfolgt weil man sich genau dadurch vom Einheitsthrash abhebt, deshalb konnte ich mich mit "Delirium" auch sehr schnell anfreunden.
Innerhalb der Titel spannen Hazzerd den Bogen von ernsthaftem Thrsah über aktuellen Us Metal (Illuminated Truth) bis hin zu gutem altem Speedmetal aus deutschen Landen ala Helloween und Co. Insgesamt ist hier ordentlich Feuer unterm Dach um die Gliedmassen ordentlich durchzuschüttelt, Pluspunkt für mich ist die angenehm unhysterische Stimme vom Sänger. So lassen ich mir Thrashmetal gefallen, auch weil hier nicht diese nervige "Bier, Bermuda und Basecap" Atmosphäre herscht sondern "Delirium" ernsthaft klingt und feinen Undergroundspirit versprüht.
Ich mag die Scheibe, testet die Jungs mal an.

8 von 10 Punkte



Gesamtlänge: 50:45 Minuten
Label: M-Theory Audio
Vö: 24.01.2020

1.Sacrifice Them (In the Name of God)
2.A Tormented Reality
3.Sanctuary For The Mad
4.Victim of a Desperate Mind
5.Call of the Void
6.Dead in the Shed
7.Illuminated Truth
8.Waking Nightmare
9.The Decline
10.The End (Outro)

https://hazzerdthrash.bandcamp.com/album/delirium

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Narvik & Support Blood Torrent
Geschrieben am 22.12.2019, 20:01 von Exorzist

Am 14.März 2020 gibt es Black Metal im Dudelsack Bad Kreuznach mit den Bands Narvik & Support Blood Torrent.

Narvik ( Occult Black Metal ) aus Freiburg.
https://www.facebook.com/NarvikOfficial/

Blood Torrent ( Black/Death ) aus Schwäbisch Gmünd.
https://www.facebook.com/BloodTorrent/

Wichtiger Hinweis!
Aus Platzgründen ist die Personenanzahl auf 150 Personen beschränkt. Das heißt, wer zuerst kommt,malt zuerst. Es gibt kein Vorverkauf,nur eine Reservierung ist möglich.Tel. 067134535,oder per Email info@dudelsack-bk.de

FB Event: https://www.facebook.com/event/2381975348586453/



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Konzertbericht und Fotos: Numenorean und Gaerea, 11.12.19, Mainz
Geschrieben am 22.12.2019, 12:05 von UnDerTaker

Ein kurzer Konzertbericht und einige vernebelte Handyfotos zum Gig der Post Black Metaller Numenorean aus Kanada und den düsteren Black-/Death Metallern Gaerea aus Portugal auf der Adore Co-Headline Tour am 11.12.2019 im Kulturclub Schon Schön in Mainz sind online.

https://www.hell-is-open.de/konzert....rea.php







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[OUT SOON] Blood Red Fog & Nartvind Vinyls
Geschrieben am 22.12.2019, 11:17 von Sol Records

Out on 6th of  January - Preorder starts on 25. December

DEVIANT RECORDS

Blood Red Fog - Thanatotic Supremacy LP



Death prevails - Resistance is futile. On the surface, BLOOD RED FOG's 4th album "Thanatotic Supremacy" manifests the Finns' most raging, aggressive and cathartic approach to the reign of the inescapable to date. Exclamating leads and enthralling melodies breath in a dark realm full of voids, twists and dynamic curiosity. Still, the band manages to impart the same captivating passion and dismal thoughtfulness that has always given their sound the presence of a desperate, possessed, utterly diabolical sanctity.

Limited to 300 copies on black 180 gr vinyl
Comes with Poster and Insert

Listen:
https://www.youtube.com/watch?v=cJMxmoZ-Mvk

++++++

DEVIANT RECORDS & GRAMSCHAP

Nartvind - Ruinous LP



Back in the day it took Belgium’s NARTVIND seven years to follow-up on their infamous demo. Finally, in 2010, the band’s so far sole full-length album “Ruinous” was unearthed on CD and tape format courtesy of, amongst others, Finnish Grievantee Productions. Any kind of hype certainly was never to be expected for such a release in the early 2010’s and those times’ shallow uncalled-for perspectives to evaluate and experience the dark arts. To us “Ruinous” and its haunting grave-like coldness nevertheless always was a mysterious cultish gem of bleak and painful Black Metal. Still today, from its first note onwards, this exceptional piece of total grimness cuts deep under your pale skin and takes any listener on a pure transgressive ride into the self-destructive empty black void.
In clandestine conspiracy, Deviant Records and Gramschap proudly summon this harsh classic of raw & timeless intensity again. On the format it deserves, for your genuine displeasure.

Limited to 300 copies on black wax.
Including poster & insert.

Listen:
https://www.youtube.com/watch?v=bTghbAaP3v0

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Masters of the Unicorn Open Air 2020
Geschrieben am 19.12.2019, 15:36 von UnDerTaker

motu%20flyerDas Masters of the Unicorn 2020 hat vier weitere Bands bekannt gegeben.

» Rotten Sound werden unser Headliner am Samstag! Geil!
Nekrovault bringen mit ihrem angeschwärzten Death Metal Tod und Chaos auf die Bühne . Sauber!
Live Burial liefern qualitativ hochwertiges Geballer der alten Schule! Astrein!
Cancer Clan lieben Blast Beats und den HM-2! Bombe! «

Das Festival findet vom 04.-05. September 2020 in Ernsthausen/Burgwald statt.

Aktuelles Billing:
Exhumed
Rotten Sound
Wormrot
Nekrovault
Dödsrit
Dawn Of Obliteration
FUBAR
ESCARNIUM
Eremit
Cancer Clan
Karloff
KHNVM
Live Burial

+4 weitere Bands!

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Review: REVEL IN FLESH - The Hour Of The Avenger
Geschrieben am 18.12.2019, 16:00 von Cosmower



REVEL IN FLESH
"The Hour Of The Avenger"




Über die letzten Jahre haben sich die Schwaben im inländischen Death Metal – Geschehen souverän als eine sehr amtliche  Nummer etabliert. Nach den bereits gelungenen ersten beiden Scheiben, auf denen man seine Liebe zum OSDM schwedischer Prägung schon recht eigenständig auslebte, mengte die Band ihrem Sound ab dem dritten ( Killer-) Album „Death Kult Legions“ zunehmend melodische Komponenten hinzu, ohne dabei an Härte oder gar Reputation innerhalb der Anhängerschaft einzubüßen. Schon zu der Zeit dachte ich,daß qualitativ allmählich das Ende der Fahnenstange erreicht sein dürfte, die Band legte aber stetig nach und verstand es mit „Emissary Of All Plaques“ ,trotz Beibehalten all ihrer bekannten Attribute, ein auf seine Art noch stärkeres Album rauszuhauen. Und bis heute bleiben REVEL IN FLESH einfach eine Bank,wenn es um das aktuelle OSDM-Geschehen geht. Ja, das neue Album ist wohl nochmal etwas melodischer. Und ja, der „Avenger“ schlägt soundtechnisch mit einer immensen Wucht zu. Wenn dann jemand noch sagt,daß die Band teilweise nach AMON AMARTH klingen würde,so widerspreche ich dem auch nur teilweise.  Nur wenn dann Unterstellungen in der Richtung, daß RIF auf kommerziellere Erfolge schielen würden, kommen...dann kann ich nur lächelnd auf Durchzug schalten. Im Death Metal mit Erfolg und gar Startum zu rechnen,ist allzu träumerisch; viel eher herrscht hier die Seuche,daß sich Bands einem Genretrend anbiedern – und gerade das geschieht hier ja mal gar nicht!  Gehen wir aber die bereits erwähnten Fakten durch: Es ist einfach ein engstirniger Ansatz,wenn man sich an der Tatsache,daß „The Hour Of The Avenger“ mehr Melodien in sich birgt, aufhängt; denn dadurch hat die Band in keinster Weise an DM-Power verloren, das teilweise AMON AMARTH'sche erklärt sich in Form eines Riffings,das  an das ältere Schaffen der Schweden erinnert und mit deren aktuellen Werken nix gemein hat – man hat es hier somit definitiv nicht mit einem stilistischen Totalschaden zu tun, wie er seinerzeit leider EVOVATION widerfahen ist. REVEL IN FLESH klingen nach wie vor nach sich selbst und der fette Swanö – Sound setzt dem Ganzen noch die Krone auf.  Gerade diese Dinge,die man der Band ankreidet, sind eben diese, die sie zugleich von der Masse abheben und zu der Institution machen,die sie sind. Während mich das Geballer niederstreckt, fräsen mir die Melodien jeden Song tief ins Gedächtnis. Durch das gewohnt kräftige Organ von Meister Haubersson wird zudem nochmal eindrücklich untermauert,wo RIF auch heute noch zu verorten sind: im Death Metal. Punkt.
Auch dieses mal gilt die Devise „No fillers,just killers“, die man von den bisherigen Alben gewöhnt ist. Daher will ich hier auch keinen Song nennen und ihn irgendwie herausheben. Im  „progressions“- wie hallfreien Non-Keller – Traditions- Death Metal ( nennt ihn von mir aus Kumpel Death Metal, mir egal ) macht den Schwabenschweden auch dieses Jahr kaum einer was vor. Die Stunde des Rächers hat geschlagen und wo er hinhaut,da ist Ende. Nicht nur Gras weg, alles ist platt.

> Wertung: 9/10


Tracklist ( 11 Tracks / 44:44 Min ):
01. The Hour Of The Avenger
02. My Trial
03. Blood Oath
04. The Nihilistic Nothingness
05. Sky Burial
06. Deathblow
07. Pervitin Speed Kill
08. The Wayfarer
09. Skull Sacrifice
10. The Nightbreed
11. Rock Out ( Motörhead - Cover )

> Release: bereits erhältlich (06.12.2019 )
> Label: War Anthem Records

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VULCANO bringen neues Album "Eye In Hell" 13.03.2020
Geschrieben am 17.12.2019, 13:35 von UnDerTaker

volcanoBrasilianer VULCANO bringen neues Album "Eye In Hell" am 13.03.2020 via Mighty Music.
Das Album der Black/Thrasher wurde von Zhema Rodero Und Ivan Pelliciotti in den O Beco Studios, in Curitiba, Brasilien, aufgenommen. Das Artwork stammt von Roberto Toderico.
Einen ersten Song mit dem Titel "Bride Of Satan" vom neuen Album könnt ihr unten anhören.

Tracklist:
Bride of Satan 3:26
 Cursed Babylon 2:57
 Evil Empire 3:15
 Strugglin Besides Satan 2:56
 Sinister Road 3:14
 Devil´s Bloody Banquet 2:53
 Sirens of Destruction 3:35
 Dealer of My Curses 3:50
 Mysteries of the Black Book 2:45
 Inferno 3:14
 Cybernetic Beast 3:29
 When the Day Falls 2:59
 Eye in Hell 4:07



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KRATER, TOTAL HATE, NOCTEM, LUNATIC AFFLICTION -22.02.20 -CAT/Ulm
Geschrieben am 16.12.2019, 20:46 von Tyrant2303

Am Sa., 22.02.2020 spielen KRATER, TOTAL HATE, NOCTEM und LUNATIC AFFLICTION im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

KRATER:
A study in patience and progress, KRATER formed in 2003. In the band's earliest days - across two demos, two splits, and 2006's debut album - the KRATER sound tended more toward pagan black metal, but powerfully so. Come 2008, however, a period of silence and self-reflection followed...
When at last those sounds arrived, KRATER had taken on a new form: one partly tied to their earlier traditionalism, another more so modernized. This burst-chrysalis came in the shape of 2011's "Nocebo", and following yet another lineup shake-up, 2016's masterful "Urere", courtesy of current label home EISENWALD. However, with these still-poignant albums as the foundation, KRATER have now delivered their magnum opus with "Venenare".
https://www.facebook.com/abstrusekrater/

TOTAL HATE:
Hailing from the Bavarian woods of Germany, TOTAL HATE unifies the essence of Scandinavia's true black metal sound. Emerging as a side project of sorts in 2000, the band pays homage to the second wave of black metal with its original blend of orthodox and primitive blackened frost. "Throne Behind A Black Veil" marks 19 years of existence for the band, and proves some things do get better with age. Crushing black metal treasures that stretch away into the Night Sky of 2019.
https://www.facebook.com/totalhate666/

NOCTEM:
Noctem is a Blackened Death Metal band with a long trajectory of more than 15 years. With 2 demos, 1 live LP and 4 albums, released with Prosthetic Records, Art Gates Records, NHR and Metal Blade Records.
After 15 years career, Noctem is one of the most active bands from Spain.
The band played on many festivals, more than 15 tours around Europe and Asia, supporting lot of bands like Marduk, Enthroned, Impiety, Napalm Death, Samael, Gorgoroth, Nargaroth, Keep of Kalessin, Taake, Immolation, Vomitory, Malevolent Creation, Incantation, Hate, Ragnarok, Melechesh and many more...
Extreme music, aggressive shows, blood and fire is the mark of this band.
https://www.facebook.com/noctemofficial

LUNATIC AFFLICTION:
Atmospheric Black Metal (influenced Death/Thrash)
https://web.facebook.com/lunaticaffliction/

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Review: Massive Assault - Unholy Trinity Madness
Geschrieben am 11.12.2019, 14:54 von ALUCARD

Massive Assault - Unholy Trinity Madness

Beim ganzen OSDM Worshipping der letzten Jahre sind Massive Assault immer irgendwie untergegangen, warum weiss ich selbst nicht so genau.  Überzeugenden Veröffentlichungen, energiegeladenen Liveshows, eigentlich ist alles gegeben was der Fan braucht. Und auch die neue 7inch zeigt die Band wieder von der stärksten Seite.

2 Geschosse sind auf "Unholy Trinity Madness" zu finden, beide finden sofort den Weg ins Ziel. Der Titelsong kommt etwas schleppender ums Eck und beeinhaltet alle Zutaten die eine Deathwalze braucht. Fetter Sound, grooviger Marschrhythmus, mitgrölkompatibler Chorus - fertig ist das Teil und brennt sich eine Schneise ins Gehör.
"Stumpers" betont die D-Beat/Crust/Punk Seite des holländischen Trios und knallt dir unbehandelt und direkt in die Kauleiste. No Mery for the Weak.
"Gewinner" des Zweikampfes ist für mich die A-Seite da der Titeltrack bei mir einfach besser reinläuft und das Blut in Wallung versetzt.

Insgesamt gut aufgemacht inklusive ironischem Coverartwork zum Thema "Unholy Trinity Madness". Das Beiheft mit Texten und allen nötigen Infos machen die 7Inch zu einer runden Sache. Das kann ich beurteilen da die Scheibe mir im Original vorliegt, sprich als Vinyl. Sehr lobenswert, das darf ruhig öfters passieren.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 7:28 Minuten
Label: Crash Landing Records
Vö: 14.11.2019

1.Unholy Trinity Madness 03:56
2.Stumpers 03:30

https://massiveassault.bandcamp.com/album/unholy-trinity-madness

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SVRM
Geschrieben am 04.12.2019, 21:14 von ALUCARD



Könnt ihr mal antesten:

SVRM, ein Black Metal Soloprojekt aus der Ukraine.
Erstaunlicherweise klingt es gar nicht nach Alleingang, hier könnte genauso eine komplette Band am werkeln sein. Dabei ist das Material auch noch schon melodisch mit melancholischer Note, einzuordnen eher in Richtung Kanada (ich sag nur Métal Noir Québécois) und weniger Skandinavien. Ich finde es grossartig.

Song vom neuen Album "Занепад" : https://svrm.bandcamp.com/track/--54

Vom Vorgängeralbum "Згарище" : https://svrm.bandcamp.com/track/--27

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Vinyl Sammlung Okkult BM, Rock etc.
Geschrieben am 01.12.2019, 11:34 von Lodfanir

Hey zusammen,

ich will mich von meiner Plattensammlung trennen. Daher frage ich hier in die Rund ob wer was davon abhaben will... Leider nicht umsonst ;)

Verzeihung für die Unübersichtlichkeit... Ich kann die Liste auf Anfrage auch per mail rausschicken.

Arckanum - þþþþþþþþþþ - 2009 - - 7,50 €
Arckanum - Helvítismyrkr - 2011 - Nummer 302/500 - 8,25 €
Archivist - Archivist - 2015 - Clear Vinyl - 10,00 €
Archivist - Construct - 2017 - Blue Vinyl - 10,00 €
Ascension - With Burning Tongues - 2010 - - 30,00 €
Ascension - Consolamentum - 2010 - White Vinyl - 30,00 €
Ascension - The Dead Of The World - 2015 - - 7,50 €
Atman - L'Assassi De Venus - 2008 - - 7,50 €
Behexen - My Soul For His Glory - 2008 - - 60,00 €
Behexen - Nightside Emanations - 2012 - - 15,00 €
Blaze Of Perdition - Towards The Blaze Of Perdition - 2010 - - 8,75 €
Blaze Of Perdition - The Hierophant - 2011 - - 10,00 €
Blaze Of Perdition - The Burning Will Of Expansion - 2010 - 7" Grey Vinyl - 4,00 €
Chaos Invocation - In Bloodline With The Snake - 2009 - Brown Vinyl + Poster - 7,50 €
Darkened Nocturn Slaughtercult - Hora Nocturna - 2008 - Poster - 10,00 €
Deathspell Omega - Paracletus - 2010 - - 8,50 €
Deathspell Omega - Drought - 2012 - - 10,00 €
Devil's Blood - The Time of No Time Evermore - 2009 - CD + Patch, ohne Poster - 112,50 €
Devil's Blood - The Thousandfold Epicentre - 2011 - Amber Vinyl + CD, Poster - 90,00 €
Dissection - Reinkaos - 2014 - - 112,50 €
Fides Inversa - Hanc Aciem Sola Retundit Virtus - 2009 - - 7,50 €
Fornost - Der Wind Hat Mir Ein Lied Erzählt - 2004 - White Vinyl + 7" Vinyl, Nummer 287/287 - 30,00 €
Funeral Mist - Maranatha - 2009 - - 10,00 €
Geïst (Eis) - Kainsmal - 2007 - Red Vinyl - 5,00 €
Geïst (Eis) - Patina - 2007 - Nummer 62/500 - 7,50 €
Ghost - Opus Eponymous - 2010 - Blue Vinyl - 6,00 €
Glorior Belli - Meet Vs At The Sovthern Sign - 2010 - - 4,00 €
Horna - Herran Edessä - 2009 - 7" Vinyl - 5,00 €
Irrlycht - Irrlycht - 2007 - - 6,00 €
Katharsis - Kruzifixxion - 2003 - Poster + Ltd. Booklet - 52,50 €
Katharsis - VVorldVVithoutEnd - 2006/2009 ? - - 15,00 €
Katharsis - Fourth Reich - 2009 - - 10,00 €
Kythrone - Kult Des Todes - 2007 - Nummer 334/666 - 5,00 €
Koldbrann - Nekrotisk Inkvisition - 2005 - Nummer 858/999 - 10,00 €
Nefandus - The Nightwinds Carried Our Names - 2005 - - 10,00 €
Nefandus - Death Holy Death - 2010 - Red Vinyl - 7,50 €
Odroerir - Odroerir - 2004 - 7" Vinyl - 7,50 €
Ondskapt - Arisen From The Ashes - 2010 - - 9,00 €
No Empathy - Rust - 2010 - - 5,00 €
Ofermod - Mystérion Tés Anomias - 2005 - Poster - 30,00 €
Ofermod - Tiamtü - 2008 - - 10,00 €
Primordial - Redemption At The Puritan's Hand - 2011 - - 15,00 €
Saat, Die - Niedergang - 2002 - Nummer 477/500 - 7,50 €
Sargeist - Let The Devil In - 2010 - - 52,50 €
Serpent Noir - Sanguis XI - 2012 - Red-Splatter Vinyl - 8,00 €
Teitanblood - Seven Chalices - 2009 - Booklet - 12,50 €
Teitanblood - Purging Tongues - 2011 - Etched B-Side - 7,50 €
Therion - Gothic Kabbalah - 2007 - Yellow + Orange Vinyl, Nummer 194/1000 - 75,00 €
Urfaust - Ritual Music For The True Clochard - 2013 - Etched B-Side - 37,50 €
Urfaust - Der Freiwillige Bettler - 2010 - Red Vinyl + Booklet - 37,50 €
Urfaust - Geist Ist Teufel - 2009 - Poster - 7,50 €
Urfaust - Drei Rituale Jenseits Des Kosmos - 2014 - Etched B-Side - 7,50 €
Urfaust - Der Einsiedler - 2009 - White Vinyl - 7,50 €
Urfaust +  The Ruins Of Beverast - Urfaust / The Ruins Of Beverast - 2007 - 7" Vinyl - 17,50 €
Watain - Lawless Darkness - 2010 - Poster - 60,00 €
Watain - Rabid Death's Curse - 2008 - PIC-LP - 15,00 €
Watain - Casus Luciferi - 2008 - PIC-LP - 15,00 €
Watain - Sworn To The Dark - 2008 - PIC-LP - 17,50 €
Watain - The Wild Hunt - 2013 - - 15,00 €
Watain - Opus Diaboli - 2012 - DVD + 2 x CD + 4 x Postcards + Photobook, Nummer 746/1000 - 112,50 €
Wolves In The Throne Room - Demo 2005 - 2011 - Clear Vinyl - 15,00 €
Wind In His Hair - Earthwrecker - 2017 - Poster - 7,00 €
Year Of The Goat - Angels' Necropolis - 2012 - Poster + Booklet - 45,00 €
Year Of The Goat - Lucem Ferre - 2011 - - 15,00 €

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Review: Cattle Decapitation - Death Atlas
Geschrieben am 29.11.2019, 12:04 von The Lu 999

Da ist es nun… Das seit Anfang/Mitte des Jahres heiß erwartete neunte Studioalbum des Fünfers aus San Diego. Und eins vorne Weg: Es ist ein grandioses Meisterwerk geworden!

Aufgenommen, gemixt und auch gemastert wurde das gute Stück einmal mehr in DER Schmiede für dickes Geballer in Denver/Colorado. Nämlich in den Flatline Audio Studios bei Herrn Dave Otero himself. Und der Mann hat sich mal wieder selbst übertroffen. Aber dazu später mehr….

Ich werde in diesem Review nicht darauf eingehen, wie gut oder weniger gut die einzelnen Bandmitglieder ihre jeweiligen Instrumente beherrschen. Das ist bei einem solchen Kaliber vollkommen überflüssig, denn die Herren setzen einfach mal wieder Maßstäbe.

Wenn der letzte Silberling „The Anthropocene Extinction“ noch davon erzählt, wie wir als Menschen den Planeten zu Grunde richten, scheint „Death Atlas“ direkt daran anzuknüpfen und zeichnet ein Bild der Resultate unseres Handelns.
Gleich mit dem Intro wird eine dermaßen bedrückende Stimmung erzeugt, die einen völlig in den Bann zieht. Mich erinnert das Ganze ein wenig an den Soundtrack von einem der Resident Evil Filme, aber da mag ich mich auch irren. Auf jeden Fall ist der Grundstein gelegt.
Es folgt ein Paukenschlag (wortwörtlich) und dann geht es direkt gegen. „The Geocide“ startet gleich mit einem Brachialblastgewitter der Extraklasse und zeigt jetzt schon, wie sauber und dick dieses Album produziert ist. Alles ist auf den Punkt gemischt und klingt überragend.
Die angesprochene Stimmung und das damit verbundene Feeling zieht sich nun durchgängig durch das Album. Travis (Vocals) setzt sich wieder in feinster Cattle-Manier in Szene und präsentiert das gesamte Spektrum seines Ausnahmeorgans. Vom tiefsten Gurgeln bis in den Cleanbereich ist einfach alles dabei. Der Anteil an den typischen (Gollum-)Screams ist auf Death Atlas deutlich höher als bisher und auch weitaus melodischer als sonst.
Musikalisch ist dieses Album ebenfalls mehr als nur komplex. Vom stumpfen Stampfen über filigranste Gitarrenfiguren und –soli bis hin zum alles zerreißenden Blast, durchzogen von Blackmetalanleihen, ist alles mehrfach dabei. Ohne allerdings in langweilige Wiederholungen zu verfallen arrangieren die Herren hier alles bis ins kleinste Detail durchdacht. Eine Wucht an Musik erschlägt einen förmlich und der Sound der Platte tut sein übriges. Mix/Master ist absolute Spitzenklasse und lässt selbst Audiophile aufhorchen, was bei der standardisierten Einordnung der Band in den „Death-Grind-Bereich“ nicht Gang und Gäbe ist….aber es ist deutlich mehr als das.
Neben dem Intro haben sich auch noch drei Einspieler,  in die Tracklist eingereiht. Diese unterstreichen die apokalyptische Grundstimmung mehrfach und leiten jeweils perfekt in das darauffolgende Gewitter ein.
Den Abschluss des Albums bildet mit „Death Atlas“ ein über 9 minütiger Brecher, der nochmal zeigt mit welchem Kaliber Band man es hier zu tun hat. Ein grandioses Werk, welches dem gesamten Album zum Abschluss nochmal genau diesen Stempel aufdrückt. Nach dem Ersten Durchlauf ist man womöglich etwas erschlagen von der Schallwand, allerdings bleiben die Meloparts schon beim ersten Lauschen im Gehörgang kleben, was ebenfalls in diesem Bereich nicht selbstverständlich ist.


Fazit: Mit „Death Atlas“ haben sich Cattle Decapitation und auch Dave Otero selbst übertroffen. Selten habe ich ein so gut durchdachtes und auch so gut in Szene gesetztes Album gehört. Musikalisch polarisiert „Cattle Decap“ nach wie vor. Die einen lieben sie wofür andere sie absolut nicht mögen, und das nicht nur wegen der Screamvocals.
An dieser Stelle kommt ja sonst immer sowas wie: „Wer diese oder jene Band mag, sollte hier unbedingt mal reinhören etc….“
Das ist bei Cattle Decapitation über, denn einen wirklichen Vergleich gibt es nicht. Ich empfehle an dieser Stelle jedem, der gute Musik im Extrembereich (Death/Grind/Black/Prog) zu schätzen weiß, hier mal Zeit zu investieren und unvoreingenommen an das Album ranzugehen.
Die Zeitinvestition erwähne ich nicht ganz grundlos, denn mit 14 Tracks und fast 55 Minuten ist Death Atlas kein Leichtgewicht. Aber es lohnt sich!
Wenn der Weltuntergang einen Soundtrack hätte, würde es so oder sehr ähnlich dem klingen was die Amis hier dieses Mal gezaubert haben. Definitiv ein Höhepunkt des musikalischen Schaffens der Band und ich denke bald auch schon ein Klassiker im Bereich Extremmusik. Für mich ist „Death Atlas“ DAS Album des Jahres 2019 und deshalb auch volle Punktzahl.



Bewertung: 10 von 10 Punkten




Line Up:
Gesang - Travis Ryan
Gitarre - Josh Elmore
Gitarre - Belisario Dimuzio
Bass - Olivier Pinard
Schlagzeug - David McGraw


Tracklist:
01. Anthropogenic-End Transmission
02. The Geocide
03. Be Still Our Bleeding Hearts
04. Vulturous
05. The Great Dying
06. One Day Closer To The End Of The World
07. Bring Back The Plague
08. Absolute Destitute
09. The Great Dying II
10. Finish Them
11. With All Disrespect
12. Time’s Cruel Curtain
13. The Unerasable Past
14. Death Atlas

VÖ: 29.11.2019



(3 Antworten)

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Review: Wandar - Zyklus
Geschrieben am 26.11.2019, 22:18 von ALUCARD

Wandar - Zyklus

Bei dem neuesten Kind aus dem Hause Vendetta Records fällt es mir wieder schwer das Gehörte in Worte zu fassen da mir einfach keine passende Umschreibung für "Zyklus" einfällt. Das ist durchaus positiv gemeint, ich finde nur keine dienlichen Sätze um das Album würdevoll zu umreissen ohne alles vorher schon geschriebene wiederzukäuen.

Ganz neu ist die Scheibe nicht, als Eigenveröffentlichung erschien "Zyklus" bereits im Juli diesen Jahres. Dankenswerterweise hat sich wie gesagt Vendetta Records das Album nochmals vorgenomen und neu aufgelegt, es wäre eine Schande wenn dieses Ausnahmewerk irgendwie unbeachtet geblieben wäre. Ja, Ausnahmealbum, so viel kann ich jetzt schon verraten.

Wo fange ich an? Also der Grundriss besteht aus Black Metal. Mal melodisch getragen, das eisig kalt rasend. Aber zu keiner Sekunde stumpf bretternd oder trotz Themenwechsel zu sehr ausfasernd, das Grundgerüst bleibt erhalten und die stimmungsvollen Veränderungen im Titelverlauf bleiben stets nachvollziehbar.
Auffällig ist der mehrdimensionale Gesang, für mich immer ein wichtiges Kriterium. Skoll arbeitet in einem sehr vielfältigen Spektrum, von heiserem Geschrei über Klargesang, finsterem Grollen bis zu galligem Keifen wird viel geboten. Dabei bleibt der Gesang stehts kraftvoll und glaubhaft, soll heissen er wirkt nicht erzwungen oder gepresst. Die Wut, die Enttäuschung aber auch der Wille nicht aufzugeben und eine gewissene Erhabenheit sind hör- und mitfühlbar. Grossartig.

Aber "Zyklus" besteht ja nicht nur aus Gesang, dazu gehören auch Instrumente. Und die beweisen wie effektiv sauber und punktgenau gespielter Black Metal sein kann ohne ihn künstlich aufzublasen oder durch faulen Studiozauber zu verweichlichen. Das gilt sowohl für die Saitenfraktion als auch für das Schlagzeug, beide Parteien drängen sich nie zu sehr in den Vordergrund, sind aber stets deutlich präsent. Hier gilt das Lob auch dem Soundmann dem es gelungen ist dem Album einen Klang auf den Leib zu schneidern der besser nicht sein könnte. Durch die allgegenwärtige Präsenz der Musik wird "Zyklus" dein Herz vielleicht nicht im ersten Durchlauf im Sturm erobern, aber gib dem Album bitte ein paar Chancen. Auch ich war bei der ersten Runde quasi überfordert aufgrund der massiven Aura die das Album verströmt und musste das erst mal einordnen und verarbeiten. Aber ich war infiziert, da war etwas das mich dazu animierte die Scheibe nochmal zu hören. Und nochmal, und nochmal....
Klar kategorisieren kann ich das Werk immer noch nicht, würde es aber in in Spannungsfeld aus Eis, Mosaic, Narvik, Lunar Aurora, Membaris und frühen Dornenreich einordnen. Zusätzlich passt es noch gut zu den vorangegangenen Veröffentlichungen des Labels, sei es Sun Worship, Verheerer oder auch Vukari. Wer davon was in seinen heimischen vier Wänden ein Zuhause gegeben hat der kann auch bei Wandar zweifelsfrei sein Herz verlieren.

Soweit ich das bis zum heutigen Tag einschätzen kann ein Album das Zeit braucht um seine Wirkung zu entfalten, somit ist jetzt einfach noch kein finales Fazit möglich. "Zyklus" wächst noch...

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 53:06 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 15.11.2019

1.Winden 08:59
2.Tothfall 08:10
3.Fylgia 08:29
4.Rast 03:09
5.Se(E)Hen 08:15
6.Heimgang 07:31
7.Basalt 08:31

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/zyklus
https://wandar.bandcamp.com/album/zyklus



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Review: Souldevourer - Realms of the Netherworld
Geschrieben am 25.11.2019, 21:10 von ALUCARD

Souldevourer - Realms of the Netherworld

Griffiger Bandname? Check!
Ansprechender Albumname? Passt!
Genrekonforme Titelnamen? Mal schauen...."Grave, Dismembered, Rot, Death, Flesh, Blood...", jupp, alles da was der Deathmaniac braucht um sich Appetit zu holen. Nun muss die Fuhre ja nur noch vernünftig klingen und alles ist in Butter.

Das selbst auferlegte RAW & CRUSHING HM-2 DEATH METAL Motto wird problemlos eingehalten, das was man sich darunter vorstellt wird erfüllt. Krachig, brummig und dreckig rödeln die Tracks aus`m Speaker - ein Freudenfest für jeden der es gerne roh und blutig mag. Das Tempo bleibt dabei im überschaubaren Rahmen, soll heissen hier gibt es kein primitives Geboller der Marke Wildsau im Tollwutrausch.
Das Bild passt dann schon besser zu dem Gesang von Oliver und Axel der von wütendem Geschrei ala Goregast über bäriges Growlen der Marke John Tardy bis zu fiesem van Drunen "Gesang" alles abdeckt. Feines Ding auf jeden Fall, somit schafft man es den zwar angenehmen aber eben mittlerweile etwas ausgeleierten und durchgenudelten HM-2 Klang spannend zu gestalten damit man als Hörer am Ball bleibt.
Nicht falsch verstehen, das Teil klingt in meinen Ohren ganz gut, vor allem weil die Jungs nicht so übertrieben auf dicke Hose machen und das Material somit noch recht "basisch" tönt. Aber der Kettensägensound hat seine Wirkung im Moment für mich ausgehaucht, es gab einfach zu viel davon in kurzer Zeit. Wobei man sagen muss, vieles davon kam trotz Labelunterstützung usw. nicht so in meinem Herzen an wie "Realms of the Netherworld". Den ich möchte gerne noch erwähnen das das alles hier (soweit ich das einsehen und überblicken kann) in Eigenregie auf die Beine gestellt wurde, Herzblut, Schweiss und vielleicht auch Tränen sind fühlbar und man merkt wieviel Energie die Jungs in das Album gesteckt haben. Wie schon erwähnt, ich hatte schon zahlreiche Alben als Reviewmaterial vorliegen die trotz Labelsupport und namhaftem Studio qualitativ nicht so gut ankamen. Durch den kratzigen Charakter der Scheibe habe ich mich sehr wohlgefühlt und wurde gut unterhalten, und wenn das der Fall ist dann hat ein Album doch alles richtig gemacht, oder? Die knapp 39 Minuten sind zügig durchgelaufen und absolut nichts spricht gegen eine zweite Runde....
Das dazu passende Coverartwork stammt von Roberto Toderico.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38:26 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 28.12.2019

1.Intro - Black Carnage in the Temple of Zaragoza in the Winter
2.The Grave
3.Primitive Instincts
4.Patience
5.Rot in the Sea of Flames
6.Khaoz Lords
7.Operation Mind-Crime
8.Dismembered to Death
9.Dead End
10.Flesh Cult Rituals
11.Taste of Decay
12.Blood on my Hands
13.Outro - An Abyss Poem

https://souldevourerhm2.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/Souldevourer-467022526816848/

(1 Antworten)

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Review: Hexekration Rites - Desekration Manifesto
Geschrieben am 16.11.2019, 14:44 von ALUCARD

Hexekration Rites - Desekration Manifesto

Blackened Death Metal aus Frankreich, die nächste. Aber ich war überrascht wie zugänglich das Material des Zweiergespanns ist. Den normalerweise klingt extremes Liedgut aus unserem Nachbarland meistens etwas verdrehter oder abgehobener, bei "Desekration Manifesto" ist das nicht der Fall.

Das Duo verwöhnt des Hörers Gehörgang zwar schon mit feinst finsterer Materie, bleibt aber sehr eingängig und ist im gemässigten Tempo unterwegs. Auf das rituelle Intro folgt "The Altar of Madness", wer mit dem ersten Titel warm wird der mag auch den Rest der EP. Norwegischer Black Metal kommt etwas durch, auch durch die summenden Gitarren und das treibende Drumming. Auffällig ist hier schon das sich das Schlagzeug nicht zu sehr in den Vordergrund stellt und somit eine Einheit mit dem Gitarrensound bildet. Durch die hochdrehende Gitarre erfolgt der Übergang zu finsterem Deathmetal, ins Ziel wuchtet sich der Titel dann derb groovend. Umgarnt wird das Liedgut von wütend bis anbetendem Gesang. Und im Stil setzen sich die restlichen Titel fort, "Necrotriumph" und "Blazing Purification" sind eine Spur flotter unterwegs und "Ascension" folgt eher dem Motiv des Einstiegssong.
Am Stück genossen läuft das Teil natürlich am besten rein da sich dabei die Dunkelheit am besten entfaltet. Dabei kann man dann gerne mal ein Ohr in Richtung der sehr gelungenen Gitarrenarbeit richten die auffällig unauffällig ihr Werk verrichtet. Das gilt auch für das Soundbild der EP, nicht zu kratzig oder zu "undergroundig" passt der gewählte Klang sehr gut zu den Kompositionen.
Testet die EP mal an und behaltet Hexekration Rites im Auge und im Ohr, die Jungs könnten ein neuer Stern am Black/Death Firmament werden.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 25:30 Minuten
Label: Atavism Records
Vö: 22.11.2019

1.Ouverture
2.The Altar of Madness
3.Necrotriumph
4.Blazing Purification
5.Ascension

https://atavism-records.bandcamp.com/album/desekration-manifesto

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Review: Hamelin - Hamelin
Geschrieben am 16.11.2019, 14:02 von ALUCARD

Hamelin - Hamelin

Recht spannende Angelegenheit die das belgische Projekt hier mit seinem selbsbetitelten Debüt vorlegt. Neu sind die Jungs zumindest nicht, sie haben wohl schon Erfahrungen in diversen anderen Bands gesammelt und spielen ihr Wissen gekonnt aus.

"Hamelin" zeigt wie vielfältig Postmetal eigentlich sein kann, von Langeweile ist hier keine Spur. Dafür passiert in den Titeln viel zu viel, stille Momente treffen auf wütend angeschwärzte Anteile die den Hörer emotional ordentlich durchrütteln. Dabei driftet man nie ins Chaos ab, die Abläufe und Übergänge sind flüssig und geordnet so das man sich als Hörer mit ruhigem Gewissen auf die Soundreise einlassen kann.

Mir gefallen auch die flirrend melodischen Gitarren die dem ganzen etwas sehr flächig atmosphärisches verleihen. Das Soundbild an sich ist dabei sehr dienlich da "Hamelin" sehr offen und druckvoll klingt ohne die Aura der Titel zu zerstören.
Zum antesten würde ich gleich den Opener "Below the Waves" empfehlen: Die zuerst vorherrschende Dunkelheit wird im Verlauf von fragilem Klavierspiel durchbrochen, das sorgt für einen sehr spannenden Themenwechsel innerhalb des Titels den dadurch dreht sich dieser in eine sehr positive Richtung.

Wer auf der Suche nach gehaltvollem Postmetal mit schwarzem Überzug ist der sollte hier mal reinhören. "Hamelin" punktet nicht durch extreme Darbietungen, überzeugt aber mittels Atmosphäre, abwechslungsreichem und ausgereiftem Songwriting, dem Können der Musiker und einem sehr ohrenfreundlichen Klang.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 31:26 Minuten
Label: Wolves of Hades Records
Vö: 30.11.2019

1.Below The Waves
2.Thirty Pieces
3.A Lullaby of Conjuring
4.Nadir
5.The Sun's Light When He Unfolds It

https://wolvesofhades.bandcamp.com/album/s-t-2

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Review: Ragnarok - Non Debellicata
Geschrieben am 13.11.2019, 14:17 von ALUCARD

Ragnarok - Non Debellicata

Album Nummer 9 der norwegischen Horde die mir zwar immer wieder aufgefallen ist sich aber irgendwie nie durchsetzen konnte. Sollte "Non Debellicata" da etwas dran ändern?

Eher nicht. Das Album zeigt warum es die Band nie nach "ganz vorne" geschafft hat. Zu generisch, alles folgt dem altbekannten Muster. Wobei, es ist erkennbar wo die Band hin will bzw. was sie für Absichten hatte. Das schwarzmetallische Tun wird durch melodische Anteile und Temporeduzierungen aufgelockert, teils mit paganen oder auch folkig angehauchten Fragmenten. Aber all das geht in dem glattgebügelten Sound verloren, dieser hat keinerlei Eigenständigkeit. "Non Debellicata" klingt wie viele andere nordische Black Metal Alben zuvor, zu sauber und auch zu dünn. Es fehlt sowohl an Wucht als auch an Dreck. Das knatternde Schlagzeug klingt stellenweise auch eher nach Steckdose als nach Mensch.

Schade, da man ja merkt das die Band versucht weiterzukommen indem sie ihr Liedgut durch hinzunahme anderer Elemente aufzuwerten, "Sanctimoneous" könnte ein richtig fetter Track sein wenn er den die Energie dazu hätte.
Problemhaft ist für mich auch der Gesang der aus seiner Schiene nicht herauskommt, warum arbeiten Sänger nicht auch ein bischen an ihrer Stimme um etwas flexibler zu sein? Das könnte hier noch einiges zum besseren wenden, Einheitsklang und Stimme sorgen dafür das die Titel eigentlich nicht unterscheidbar sind. Auch nach einigen Durchläufen könnte ich nicht sagen an welcher Stelle sich der jeweilige Track der grad läuft befindet ohne auf die Tracklist zu schauen.

Nee, das ist mir in allem einfach zu wenig, über Mittelmass kommt die Scheibe nicht hinaus.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 15.11.2019

1.Non Debellicata
2.Chapel of Shadows
3.Sanctimoneous
4.Bestial Emptiness
5.Nemesis
6.The Great Destroyer
7.Gerasene Demoniac
8.The Gospel of Judas Iscariot
9.Jonestown Lullaby
10.Asphyxiation

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/non-debellicata



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Review: Krater - Venenare
Geschrieben am 08.11.2019, 19:43 von UnDerTaker

Krater - Venenare

KRATER sind wieder da. Die deutschen Black Metaller haben nach dem großarten 2016er Album „Urere“ nun ein neues Album mit dem Titel „Venenare“ in den Startlöchern. Knapp 50 Minuten in 9 Songs werden uns hier mit sauberem Sound und gut abgestimmten Instrumenten präsentiert – hier hat Greg Chandler von Esoteric im Studio einen klasse Job gemacht. Das Artwork stammt von Misanthropic-Art und ist eher unauffällig in Graustufen gehalten. Es zeigt eine Zeichnung über und mit dem Tod. Denn hier sieht man, passend zum lateinischen Albumtitel „Venenare“, was vergiftet bedeutet, eine vergiftete tote Person am Boden, während eine andere dem Tod im Hintergrund zuprostet.
Das Album startet mit dem Intro „Erution“, einem düsteren Sprachsample und geht dann perfekt in den Song „Prayer for demise“ über. Hier geht es gewohnt heftig vorwärts. Die Drums rattern schnell und gut abgemischt im Hintergrund, melodische Gitarren und mehrstimmiger Gesang aus hohen und mittleren Stimmlagen runden den Black/Death Kracher ab. Hier und da sind feine Gitarrenleads eingestreut, welche die Qualität des Songwritings unterstreichen. Überhaupt wird auf dem gesamten Album mit vielen Tempovariationen dafür gesorgt, dass es nie langweilig oder eintönig wird. „Zwischen den Worten“ startet schnell und wütend, wechselt dann aber in einen erhabenen Midtempostampfer. Krater wären nicht Krater, wenn nicht hier und da ein passendes kleines Sprachsample eingebaut wird, so auch in diesem Song. Mit teilweise cleanen Gitarren, einem unaufdringlichen Gitarrensolo und erhabenen chorähnlichen Gesängen in deutscher Sprache geht der Song weiter und endet urplötzlich. Erneut Hut ab für das Songwriting! „Steller sparks“ beginnt mit tieferem Gesang, der an düstere Gothic-Rocker wie Sisters of Mercy erinnert, im weiteren Verlauf gesellen sich schnelles Drumming und Black-Metal-Riffing dazu. Aber auch Parts mit rhythmischen düsteren Shouts finden sich hier. Insgesamt ein ausdrucksvolles Opus ähnlich deren von Sulphur Aeon. „When thousend hearts“ geht in die ähnliche Richtung. „Atmet Asche“ wiederrum startet mit den tiefsten Toms des Drumkits und geht deutlicher in die Black Metal Richtung, was man an dem finster kreischenden Gesang bei den deutschen Texten und den kratzigen Gitarren ausmachen kann. „No place for you” geht ähnlich zur Sache, aber bei mir bleibt nicht allzu viel davon hängen. Der längste Titel des Albums „Darvaza breeds” beginnt wieder mit einem Sprachsample und mit dem Ausspruch „Ich wollte den Tod“ beginnt der Song loszuballern. Krater wütet mit den bereits bekannten mehrstimmigen Gesängen, heftigem Geblaste und kratzigen Black Metal-Gitarrensounds. Im Mittelteil wird es doomig und melodisch, cleane Gitarren erzeugen eine tolle Atmosphäre. Zum Ende hin wird das Tempo wieder stark hochgeschraubt und ohne Vorwarnung befinden wir uns im Outro wieder – auch dies wieder ein perfekter Übergang. Die letzten 1:39 Minuten werden mit sanften cleanen Gitarren und einem Sprachsample, indem es wieder mehr oder weniger um den Untergang der Menschheit geht und mit den Worten „Ich habe nicht die Veranlagung für den Freitod“ endet das Album – depressiv wie es begonnen hat.
Persönlich finde ich das Album etwas weniger aggressiv als der Vorgänger. Die ruhigen und atmosphärisch erhabenen Parts haben zugenommen und verschieben damit die Ausrichtung ein wenig. Hier finden sich bestimmt Fans von zum Beispiel  Sulphur Aeon oder Wolves In The Throne Room wieder und sollten mal ein Ohr riskieren.


Wertung: 8 / 10




Gesamtlänge: 49:10
Label: www.eisenton.de
VÖ: 15.11.2019

Tracklist
1. Eruption (1:31)
2. Prayer for Demise (4:09)
3. Zwischen den Worten (6:31)
4. Stellar Sparks (5:38)
5. When Thousand Hearts (5:41)
6. Atmet Asche (6:55)
7. No Place for You (6:12)
8. Darvaza Breeds (10:59)
9. Wasted Carbon (1:40)

Website: www.facebook.com/abstrusekrater



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Souldevourer
Geschrieben am 07.11.2019, 21:30 von Exorzist

 Nicht mehr all zu lange müsst ihr auf das Debutalbum der deutschen Deather Souldevourer warten. Hier schon mal das komplette AlbumCoverArtwork,erstellt von Roberto Toderico (todericoart), sowie die Trackliste.
Knapp 40min roher HM2 Todesstahl wird euch in 11 blutigen Häppchen plus Intro & Outro serviert!

Am Samstag haut die Band den ersten kompletten Track raus....seid gespannt!

Trackliste:
01. Intro - Black Carnage in the Temple of Zaragoza
02. The Grave
03. Primitive Instincts
04. Patience
05. Rot In The Sea Of Flames
06. Khaoz Lords
07. Operation Mind-Crime
08. Dismembered To Death
09. Dead End
10. Flesh Cult Rituals
11. The Taste of Decay
12. Blood on my Hands
13. Outro - An Abyss Poem

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Fotos vom Path of Death 8 im Liveclub M8 in Mainz sind online
Geschrieben am 03.11.2019, 15:38 von UnDerTaker

Hier sind sie endlich: 117 Fotos von den Bands, Fans und der Aftershow-Party vom Path of Death VII vom 26.10.2019 im M8 in Mainz sind Online.
Folgende Bands waren am Start: Dawn of Diease, The Ominous Circle (pt), Ichor, Funeral Whore (nl), Bösedeath und Supreme Carnage.

Die Fotos findet ihr bei uns in der Bildergalerie

Kommentare und Anmerkungen könnt ihr gerne hier im Forum hinterlassen.

Mehr Infos zum Path of Death VIII findet ihr hier...

The Ominous CircleDawn of Disease
IchorFuneral Whore
BösedeathSupreme Carnage
Fans und Bands auf der Aftershowparty



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Review: Kosmokrator - Through Ruin... Behold
Geschrieben am 02.11.2019, 10:41 von ALUCARD

Kosmokrator - Through Ruin... Behold

Kapuzenträger aller Länder verneigt euch, hier kommt euer neues Manifest. Die mysteriösen Belgier kommen endlich mit neuem Material um die Ecke....

Ein Blick auf die Titelliste verrät es, auf "Through Ruin... Behold" haben sich Titel eingefunden die auch schon in den Setlisten der (leider) spärlichen Liveauftritte auftauchten, diese nun auch in Studioversionen vorliegen zu haben macht die Sache sehr reizvoll.

Viel hat sich nicht geändert, die Dunkelheit der vorangegangenen Werke hat man sich erhalten und noch vertieft. Vor allem die nicht greifbaren sphärischen Stellen (Mittelteil von "Kosmokratoras I - In His Name Shineth the Sun" zum Beispiel) verleihen den Titel eine sehr okkulte und entrückte Aura. Diese vernebelt Stück für Stück die Sinne des Hörers, das "Through Ruin... Behold" am Stück gehört werden muss versteht sich von selbst.
Auch der Klang wurde so belassen wie man ihn schon von "First Step Towards Supremacy" kennt, leicht verwaschen, wabernd, immer präsent und eine ungemütliche Stimmung verbreitend. Das ist ein Punkt den ich an der Band liebe, diese stetige Präsenz aller Instrumente ohne das man eines speziell herausgreifen könnte oder hervorhebt. Eben wie ein Nebel der dich umgibt, erdrückend, dunkel.

Bei einem Album das in einer Einheit gehört werden MUSS Titel einzeln zu bewerten ist unsinnig, diese tiefgehende und dich bezwingende Atmosphäre funktioniert nur vollständig. Aus dem Albumkonzept gerissen machen die Stücke an sich keinen Sinn und verfehlen ihre Wirkung.
Das "grosse Ganze" klingt einheitlich, Veränderungen im Titelverlauf sind allerdings ausreichend vorhanden und werden stimmig und dezent vorgenommen. Um noch mal den Nebelvergleich aufzunehmen, das Album ist wie die Reise durch eine nebelverhangene Landschaft. Eigentlich sieht alles gleich aus, aber durch das Dickicht dringen immer wieder Einzelheiten und Details an denen man sich festhalten kann.
Ob das alles am Ende noch Death oder schon Black Metal ist muss jeder selbst entscheiden, "Nathir" zum Beispiel tendiert eher in die schwarze Richtung. Eigentlich ist es aber auch egal, finster genug ist es für beide Schubladen.

In all dem Gewaber thront noch der vielfältige Gesang, mal eine unheilige Macht anrufend, mal verachtend schreien, finster grollend oder gequält brüllend. Wer mit der Band vertraut ist wird dieses Wechselspiel kennen und ebenso lieben wie ich, die verschiedenen Gesangsstile wurden auf "Through Ruin... Behold" meiner Meinung nach noch eine Spur passender aufeinander abgestimmt.

Das finale "Gestorben muss sein" lässt aufmerken wenn man das volkstümliche "Flandern in Not" kennt das hier gänsehauterzeugend als Schluss rezitiert wird, der ein oder andere kennt es vielleicht auch unter dem Namen "Der Tod reit".
Hier zeigt sich nochmals die Stärke der Belgier atmosphärisch dichte Stücke aufzubauen, Teilchen für Teilchen erwächst aus dem ruhigen Einstieg ein angeschwärzter Sturm der dich einfach mitreisst. Im weiteren Verlauf nimmt man das Tempo raus und der Titel kommt fast zum erliegen bis aus der Stille diese faszinierende weibliche Stimme dringt.

Fazit: Müsst ihr haben!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47 Minuten
Label: Van Records
Vö: 31.10.2019

1.The Push Towards Daath 07:31
2.Ruins 06:50
3.Irreversible Pathways 04:25
4.I Am the Utterance of My Name 06:41
5.Kosmokratoras I - In His Name Shineth the Sun 07:04
6.Nathir 05:21
7.Gestorben muss sein 09:03

https://initiate-decimation.bandcamp.com/album/through-ruin-behold

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03.11.2019 - Profanatica, Demonomancy - ROSTOCK
Geschrieben am 31.10.2019, 19:44 von Sol Records



03.11.2019

Zwischenbau Rostock
Erich Schlesinger Str. 19a, 18059 Rostock, Germany

Running Order:

20:00 Hadopelagyal
21:00 Demonomancy
22:00 Profanatica

Deviant Records/Sol Records will be present with a sales booth on site

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Review: Sun Worship - Emanations of Desolation
Geschrieben am 28.10.2019, 21:20 von ALUCARD

Sun Worship - Emanations of Desolation

Also wie Musik für Sonnenanbeter klingt das definitiv nicht, ebenso bezweifele ich das die Klänge von Sonnenanbetern stammen. "Emanations of Desolation" ist das komplette Gegenteil...

Black Metal steht auf dem Menüplan, keine Sonnenklänge, nur Schatten. Dunkle Schatten. Das drängende Schlagzeug verleit dem Material Flügel, aber die Reise geht nicht dem Ikarus folgend ins Licht sondern abwärts. Was Ikarus von seiner Sehnsucht hatte wissen wir alle, SW gehen den direkten Weg.
"Emanations of Desolation" erscheint zuerst sehr roh und abweisend, das wärmende Verhältnis zum Hörer baut sich erst nach und nach auf. Wenn dieser das den möchte, man kann sich natürlich auch an den kalten und schroffen Kanten der Scheibe erfreuen. Aber unter der harten Schale verbergen sich einige melodische Fragmente die dem ganzen Wiedererkennungswert verleihen und so jeden Titel für sich eigenständig machen.
Die Herangehensweise ist sehr reduziert, ausladende Stimmungsbögen sind nicht das Element mit dem die Berliner arbeiten. "Emanations of Desolation" frisst sich eher einem Geschwür gleich ins Herz des Hörers, unbemerkt und gleichmässig. Die Widerhaken die die Titel setzen sorgen für ein Bleiberecht im Gehörgang des armen Opfers das gar nicht bemerkt wie das Album nach und nach von seinem Körper Besitz ergreift.

Mir gefällt vor allem der unbearbeitete Charakter des Albums, alles klingt sehr angenehm bodenständig und erdnah. Das verleiht "Emanations of Desolation" eine sehr aufrichtige Stimmung die vielen Alben im Black Metal verloren gegangen ist. Sun Worship sind bei all dem weit weg von Dosenwerfenklang, das man trotz der "einfachen" Mittel treibend und erhaben klingen kann zeigt "Torch Reversed" eindrucksvoll: Ein Musterbeispiel für das herausarbeiten verschiedenster Schattierungen einen Titels ohne den Titel selbst zu zerstören.
Bei den Spielzeiten der einzelnen Titel folgt man der alten Seglerweisheit "Länge läuft", es fühlt sich überhaupt nicht so an das schon wieder eine Stunde ins Land gegangen ist wenn das Album endet. Ein weiterer Kunstkniff der Hauptstädter denen es unauffällig gelingt auch längere Monster zu bändigen und abwechslungsreich zu gestalten. Das alles wie schon erwähnt ganz ohne den grossen Zauberkasten der Illussionen zu öffnen.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 60 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 18.10.2019

1.Zenith 02:08
2.Void Conquerer 06:39
3.Devoured 07:09
4.Torch Reversed 08:59
5.Soul Harvester 07:41
6.Pilgrimage 05:32
7.Coronation 08:26
8.Without End 12:36

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/emanations-of-desolation

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Review: Ofdrykkja - Gryningsvisor
Geschrieben am 24.10.2019, 20:40 von ALUCARD

Ofdrykkja - Gryningsvisor

Ofdrykkja bedeutet in der alten nordischen Übersetzung so viel wie "exzessives trinken", ich denke mal da ist nicht Wasser gemeint. Das Coverartwork sagt irgendwie "es ist Winter", die Band besteht aus drei Leuten die teilweise auch schon bei anderen Bands in Erscheinung getreten sind. Bekannt ist mir Sänger Pessimisten von den von mir sehr geschätzen und leider aufgelösten Apati, dort hiess er allerdings noch C9H13N. Also könnte man ruppigen oder auch leicht abgedrehten Black Metal erwarten wenn man das Datenblatt betrachtet, oder? Es kommt aber ganz anders...

"Gryningsvisor" (frei übersetzt "Balladen in der Dämmerung") ist ein typisches Herbstalbum, gemacht für ausgedehnte Wanderungen durch nebelverhangene Landschaften. Das Album ist in seiner Gesamtheit recht ruhig gehalten, hektische Passagen oder wütenden Ausbrüche werdet ihr hier nicht finden. Dazu passen auch die geflüsteren Gesänge denen sich noch stimmungsvoller Klargesang und weiblicher Gesang anschliesst. Für letzteren muss man ein Ohr haben, in "Swallowed by the Night" ist die weibliche Stimme sehr dominant. Da aber textlich nicht viel passiert und der Gesang eher klingt wie eine rituelle Anbetung wiederholt sich der Titel quasi immer wieder selbst, bei siebeneinhalb Minuten Spielzeit war mir das einfach zu viel.

Müsste ich die Stimmung des Albums mit anderen Werken vergleichen dann wäre das Dornenreich`s "Hexenwind" und Empyrium zwischen "Songs of Moors an misty Fields" & "Where at Night the Wood Grouse plays", bei allem schimmert dann noch "Filosofem" durch. Also träumerisch, nebelig, romantisch und märchenhaft. Immer noch Black Metal, zweifelsfrei, aber sehr reduziert und innehaltend. Und das ist eventuell auch ein Knackpunkt und mein Kritikpunkt: Das Album ist mir eine Spur zu ruhig. Die akustischen Anteile sind sehr gelungen, aber zu "unaufgeregt" und können mich nicht fesseln. Gleitet man dann mittels Stromgitarreneinsatz und harscherem Gesang rüber zum Black Metal dann fangen mich Ofdrykkja allerdings sofort wieder ein. Die ein oder andere Passage ist mir etwas zu lang geraten und man droht die Bindung zum Album zu verlieren die man vorher aufgebaut hat.
Und die Version von "Herr Mannelig" ist mir zu "normal", könnte aber auch eine persönliche Ursache haben: Meiner Meinung nach ist seit der Einspielung von Garmarna zu diesem Titel alles gesagt.

Abgesehen davon kann man Balladen in der Dämmerung sehr gut lauschen, empfohlen ist dabei wie gesagt eine Wanderung durch den herbstlichen Blätterwald. Diese sollte länger wie eine Stunde gehen denn "Gryningsvisor" läuft fast 62 Minuten.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62 Minuten
Label: Art of Propaganda
Vö: 29.11.2019

1.Skymningsvisa
2.The Swan
3.Swallowed By The Night
4.Ensam
5.Wither
6.In I Natten
7.As The Northern Winds Cries
8.Herr Mannelig
9.Våra minnens klagosång
10.Köldvisa
11.Grey
12.Gryningsvisa

https://artofpropaganda.bandcamp.com/album/gryningsvisor

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MIGHTIEST 25 YEARS - SECOND COMING / DEPRESSIVE SILENCE
Geschrieben am 18.10.2019, 16:08 von MIGHTIEST

Nach 25 Jahren ist es an der Zeit, uns selbst zu feiern!
25 Jahre und eine LP, 25 Jahre und Konzerte, die man an zwei Händen abzählen kann, 25 Jahre und noch immer die gleiche Musik.
In einer immer schnelllebigeren Umgebung, die täglich okkultere, echtere, extremere und auch miesere Bands ausscheißt, die ihren Müll -ausschließlich digital- fünf Minuten nachdem sie die ersten Töne aus Ihrem Gitarren-und Schlagzeugprogramm gekitzelt haben, auf die anderen interessierten 15jährigen loslassen, ziehen wir unser Ding weiterhin ohne Kompromisse durch. Wir freuen uns darüber, dass wir in den 25 Jahren vielen Leuten ans Bein gepisst haben und uns diese auch weiterhin ignorieren oder -was uns noch lieber ist- beschimpfen.
Noch mehr freuen wir uns über die wenigen, die all die langen Jahre zu uns gehalten haben, unsere Platten gekauft haben, zu unseren Konzerten gekommen sind, mit uns die Bühne geteilt haben, mit uns brüllend vor der Bühne standen und mit uns Bier getrunken haben.
Für diese wenigen ist dieser legendäre Abend gedacht. Wie könnten wir dieses Jubiläum besser begehen als mit den Bands, die uns am nächsten stehen?

Mit SECOND COMING spielt die Legende des deutschen Death Metal ihr erstes und einziges Re-Union-Konzert seit der Auflösung vor gut 15 Jahren. Es erwartet euch nichts weniger als brutalstmögliche Liveaction dieser ursprünglichen, primitiven und aggressiven Death Metal Berserker.

Als ganz besonderen Leckerbissen wird die Dungeon-Synth-Legende DEPRESSIVE SILENCE ihr erstes und wohl einziges Livekonzert überhaupt darbieten...und wir meinen „live“. Unterstützt von klassischen Instrumenten und Sängern werden die zwei kreativen Barbaren hinter dieser bahnbrechenden Band eine Performance bieten, die in diesem Bereich einmalig bleiben wird.

Die Hauptakteure MIGHTIEST werden an diesem Abend mit zwei Sets auftreten. Zunächst werden die historisch interessierten Metaller einem Gig beiwohnen dürfen, bei dem noch nie live gespielte Stücke vom „Eden‘s Fall“-Demo und natürlich vom legendären „Recreation of the Shadowlands“-Demo aufgeführt werden. Danach gibt es eine reguläre MIGHTIEST-Show mit all dem Blut, Schweiß und den Tränen, die man von diesen Black-Metal-Urgesteinen gewohnt ist.

Einmal mehr wird im Freiburger Traditionsclub Cräsh ein Stück deutscher Underground-Metalgeschichte geschrieben. Seid dabei, lasst eure Telefone in der Tasche und schnappt euch ein Bier...wir sehen uns in der ersten Reihe!

MIGHTIEST
SECOND COMING
DEPRESSIVE SILENCE
23.11. CRÄSH FREIBURG

https://de-de.facebook.com/Mightiest.Metal/?ref=page_internal
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After 25 years it is about time to celebrate ourselves.
25 years and one LP, 25 years and just a handful of gigs, 25 years and still ye olde music.
In a quickly developing environment where more occvlt, trve and etxreme bands pop out of nowhere on a daily basis and release their shit-music on shit-internet-portals with shit-computers just five minutes after they achieved their first guitar-samples on daddys computer and present it to the other 15 year-olds, we chose to stay on course. We are happy to have pissed off so many people the last 25 years and we are happy that they ignore -or even better- insult us.
We are even happier about the chosen few that stood by our sides, bought our records, came to our concerts shared the first row with us and drank beer with us.
This legendary night is especially for you, our dear comrades in arms. We will celebrate this night with the bands closest to us.

You will witness the rebirth of German Death Metal Legends SECOND COMING who will play their first and only Reunion-Show since the split 15 years ago. Violent, bonecrushing, primitive Death Metal and a neckbreaking Liveperformance of these Berserkers awaits.

As a special treat you will be able to see the first and probably only Liveperformance by Dungeon Synth Gods and originators DEPRESSIVE SILENCE...and we mean LIVE. Supported by classical instruments choirs and singers these iconic Dungeon Masters will deliver one outstanding performance.

And do not forget mighty protagonists of this cold night. MIGHTIEST will be delivering two sets in November. First all you friends of fierce music will be able to listen to ye olden Black Metal—Songs some of which were never performed live before. Be sure not to miss these tunes both from “Eden’s Fall” and from the legendary “Recreation of the Shadowlands” Demos. After that stay tuned in the front row for another MIGHTIEST-set with all the blood, the sweat and the tears you are used to experience.

So German Metal-Underground-History will be written in Freiburgs glorious Cräsh-Club once more. Be there, leave your telephones at home and grab a beer...see you in the front row!

MIGHTIEST
SECOND COMING
DEPRESSIVE SILENCE
23.11. CRÄSH FREIBURG
https://de-de.facebook.com/Mightiest.Metal/?ref=page_internal



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Review: Vukari - Aevum
Geschrieben am 09.10.2019, 14:10 von ALUCARD

Vukari - Aevum

Auf dieses Album gehört der Emojisticker der die Kopfhörer aufhat und ganz verliebt guckt. Ach so, die Kids streamen ja nur noch, da geht das ja nicht...

Us Black Metal bieten Vukari an, atmosphärisch sehr dicht und durchweg nur in dunklen Farben gemalt. Genau deshalb benötigt man die Kopfhörer um völlig in das Werk einzutauchen. Die Stimme kommt dabei wie aus einem Nebel an dein Ohr, nicht greifbar und dennoch ständig präsent. Und dann fällt auch noch diese unterschwellige Melodik auf die den Hörer betört, testet mal "Agnosia" an. Habt ihr diese fiebrig flirrende Melodie einmal erfasst dann lässt sie uch nicht mehr los. Wenn die Gitarre so dezent angezupft wird dann hat das was von The Cure in ihrer finstersten Phase, in "Voidwalker" zum Beispiel ist mir das auch aufgefallen.
"Aevum" ist definitiv ein Album das am Stück und in Ruhe genossen werden muss, ich würde mir das zum Beispiel niemals im Auto bei normalem Stadtverkehr antun. Denn nebenbei gehört geht einfach so viel verloren da man automatisch abgelenkt ist. "Aevum" funktioniert in seiner ganzen Macht und Schönheit nur wenn es sich in voller Länge entfalten kann.
Ich haben beim hören immer das Bild von Wellen im Kopf. Nicht Mikrowellen oder Dauerwellen sondern Wellen am Meer. Wie diese beständig und erhaben an das Ufer brausen, das passt auch irgendwie zum neuen Vukari Werk. Eine einzelne Welle ist nicht so betörend, aber in der Gesamtheit, in der ihnen innenwohnende Wucht und Energie, da verschaffen sie sich Faszination. So auch "Aevum": Ein einzelner Titel aus dem Gesamtkonzept gerissen verfehlt seine Wirkung, erst das vollständiges Bild ergibt Sinn und setzt die Gänsehaut frei. Und das gelingt über eine entrückt eindringliche Aura und einem musikalischen Überbau aus dezenter, dafür sehr tief gehender Melodik. Ein weiterer Pluspunkt ist dabei das stets präsente aber nie zu dominante Schlagzeug das einem anfangs gar nicht so richtig auffällt und sich so aber sehr angenehm in die nebelige Stimmung der Scheibe einfügt. Passend dazu ist dann auch das grossartige Albumartwork gewählt.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 55 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 29.09.2019

1.Abrasive Hallucinations (Reality Hemorrhaging) 05:49
2.Agnosia 07:39
3.Entire Worlds Encased In Ice 04:56
4.Curiosity and Obsession 06:03
5.Voidwalker 06:20
6.Disparity (The Great Works) 07:07
7.The True King Is Death 06:03
8.Vacating Existence (The Final Departure) 11:12

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/aevum

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Into Coffin
Geschrieben am 07.10.2019, 20:39 von Exorzist

 Terror From Hell Records sind stolz das zweite Album Unconquered Abysses der deutschen Death/Doom Formation Into Coffin präsentieren zu können. Weitere News und die VÖ gibt es demnächst. Hier noch ein paar Worte von Cristian Barbieri zum neuen Album.

With this new album the German trio create a 75 minutes-long churning maelstrom of burdensome blackness; while keeping their approach and sound untouched, the final result is incredibly darker than ever.
The horror and suffering perpetrated here is build upon repugnant riffs from sulphurous mazes and pummeling drumming. Aggression balanced with unfathomable and uncomfortable stall.
Vocals are guttural menaces from the netherworld, echoing of ancient horrors.
Furthermore, the excellent production enhance the ominous atmosphere Into Coffin crafted around their music.
Into Coffin songs' lenght is one of the band trademark and the new album is no exception, it encompass 4 extensive songs in 75 minutes (Catacombal Echoes from AB.ZU. And Archetype for the Total Ruin marking +20 minutes each) of uproarious aural assault. But don't be fooled by this aspect: the listening goes on fluently, the slow and fast parts are painstakingly rationed, engulfing the listener into a malevolent mare. While gasping for some air during the slowest parts, again you're rapidly whelmed into the mephitic cauldron of punishing riffage and baneful chants.

Let the horrific void consume you.

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Review: Grendel's Sÿster - Myrtle Wreath / Myrtenkranz
Geschrieben am 06.10.2019, 23:32 von ALUCARD

Grendel's Sÿster - Myrtle Wreath / Myrtenkranz

Die Geschichtenstunde geht weiter....
Grendel`s Schwyster legt knapp ein Jahr nach "Orphic Gold Leaves / Orphische Goldblättchen" ein neues Werk vor und ändert dabei feinerweise nicht viel.

Das "Konzept" der englischen und deutschen Texten hat man beibehalten, ich hoffe das bleibt auch so. Den wenn man ehrlich ist, auch wenn der englische Text gut verständlich ist dann nimmt man den Gesang meistens ja doch nur als weiteres Instrument hin. Sind die Texte allerdings auf deutsch dann hört man automatisch genauer hin. Und das lohnt sich auch hier wieder, die Texte sind erneut gelungen und liegen in ihrer Art irgendwo zwischen Märchenbuch, Sagenwelt, Tolkienkosmos und "altdeutschem" Folk. Ich finde das das die textliche Ebene ein sehr gute Weiterführung von Empyrium`s "Weiland" Album ist. Dabei meine ich die Herangehensweise an die einheimische Sprache und die Ausformulierung. Musikalisch geht das Trio aus Stuttgart einen ganz anderen Weg. Dieser liegt im Bereich von epischem Rock, klassischem Heavy Metal, Folkrock und eventuell auch etwas Krautrock.

Dadurch das man mit der englischen Variante beginnt kann man sich zum Einstieg mehr der Musik widmen, ein sehr guter Schachzug. "Myrtle Wreath / Myrtenkranz" macht es dem Hörer nicht ganz so einfach wie sein Vorgänger, das Album ist erwachsener als die 2018er EP. Klingt jetzt doof, ist aber so. Ich könnte jetzt das übliche Blabla schreiben von wegen das nur an der kleinen Stellschrauben gedreht wurde um die Basiszutaten zu verfeinern usw., das schenke ich mir aber. 2019 klingen Grendel's Sÿster etwas reifer und durchdachter, die hymnisch folkigen Passagen sind nicht mehr ganz so offensichtlich und wollen erhört werden. Sprich, das Album drängt sich einem zuerst nicht so auf sondern schleicht sich hinterrum durch mehrere Durchläufe an, Toröffner könnte hier das treibend melodische "Indra's Jewelled Net" sein. Die "A Elbereth Gilthoniel!" Passagen verpasst einem einen Ohrwurm erster Güte, Nerds erkennen den Herr der Ringe Bezug. Auffälligste Neuerungen sind die melodischeren Gitarrenläufe und die Verwendung von mehrstimmigem Gesang.

Die zweite Runde in deutscher Sprache macht die Songs nochmals interessanter aus dem vorhin genannten Grund das man genauer hinhört. Und wie schon bei "Orphic Gold Leaves / Orphische Goldblättchen" hörens- und lesenswert! Ich möchte mich nicht wiederholen, aber Grendel's Sÿster zeigen einfach das deutsche Sprache so vielfältig und unpeinlich sein kann wenn man mit ihr umzugehen weiss.

Abgerundet wird die EP mit stolzer Spielzeit von 50 Minuten durch die Artworkgestaltung. Sie zeigt das Gemäldes des britischen Malers Lawrence Alma-Tadema von 1888 namens "The Roses of Heliogabalus". Dort zu sehen ist Kaiser Elagabal (204-222) der versucht seine Gäste durch herabfallende Rosenblätter zu beeindrucken, diese ersticken jedoch darunter. Das Triptychon Digipak enthält zudem das 20-seitige Booklet. Momentan nur als Cd oder Digital erhältlich, 2020 soll via Hoove Child Records aber noch eine Vinylversion erscheinen.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 01.10.2019

1.Agnicayana (Intro) 00:22
2.Vishnu's Third Stride 04:26
3.Little Wildling Bird 02:08
4.Entoptic Petroglyphs 04:16
5.Winnowing the Chaff 04:10
6.Count and Nun 03:22
7.Indra's Jewelled Net 03:27
8.Cairns 03:06
9.Agnicayana (Intro) 00:22
10.Vishnus Dritter Schritt 04:27
11.Wildvögelein 02:07
12.Entoptische Petroglyphen 04:16
13.Worfelschwung 04:11
14.Graf und Nonne 03:24
15.Indras Juwelennetz 03:27
16.Steinmännlein 03:03

https://grendelssyster.bandcamp.com/

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BLOOD EAGLE
Geschrieben am 03.10.2019, 14:36 von Exorzist

 BLOOD EAGLE haben vor zwei Wochen bekanntgegeben, dass sie einen weltweiten Vertrag bei Nuclear Blast Records unterzeichnet haben. Im selben Zug haben sie auch ihre erste dreier EPs veröffentlicht, aus denen sich ihr Werk »To Ride In Blood & Bathe In Greed« zusammensetzt. Die dänische Death Metal-Truppe besteht aus ehemaligen VOLBEAT-, MNEMIC-, HATESPHERE-, ILLDISPOSED- uind RAUNCHY-Musikern. 2013 offiziell gegründet, ließen gute Freundschaft und ihr gemeinsames Faible für Old School-Death Metal BLOOD EAGLE zu einer unaufhaltsamen Macht mutieren.

Heute hat die Band ein Visualizervideo zu ihrem Song 'Unsung Zeros' enthüllt, das es hier zu sehen gibt: https://BloodEagle.lnk.to/UZ

BLOOD EAGLE sind:
Michael Olsson | Gesang
Mircea Gabriel Eftemie | Gitarre
Franz Hellboss | Gitarre
Mikael Ehlert | Bass
Morten Toft Hansen | Schlagzeug

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Halphas
Geschrieben am 02.10.2019, 20:50 von Exorzist

 HALPHAS haben ihr zweites Album angekündigt! Es wird den Titel „The Infernal Path Into Oblivion“ tragen und soll Mitte Dezember via Folter Records erscheinen. Gleichzeitig ist es der Nachfolger des hochgelobten Debütalbum „Dawn Of A Crimson Empire“. Hier schon einmal das Albumcover.

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Review: Trespasser - Why Didn't It Happen?
Geschrieben am 01.10.2019, 13:26 von ALUCARD

Trespasser - Why Didn't It Happen?

Na also, geht doch: Black Metal aus (vermutlich) dem Osten Europas ohne faschistischen/rassistischen Beigeschmack, mittlerweile ja auch schwer zu finden. Wenn selbiger dann auch noch so gut reinläuft wie das Album der Ukrainer dann gerne mehr davon. Wobei, so sicher bin ich mir bei der Länderangabe nicht: Die Bandcampseite sagt Ukraine, das Label sagt Schweden. Und auch zum Veröffentlichungsdatum gibt es unterschiedliche Angaben, alles sehr verwirrend und mysteriös. Anyway, es soll um die Musik gehen.

Und die Truppe macht auch gar kein Geheimnis aus ihrer Einstellung: "TRESPASSER was formed by XVI to balance the right wing tendencies in the black metal sphere: "Let me be clear. This is not black metal. It's everything black metal is not. It's un-orthodox, non-magickal, un-true and un-cult. This is political music and these are anarchist anthems. It is materialist and anti-fascist music. I do acknowledge the connection between religion and politics, but I puke on black metals self-centered ego-worshipping and quasi-spiritual rituals. Liberation and emancipation lies not in individualist neo-spiritualist introspection. It lies, like always, in organisation"".

Soweit der Hintergrund, man könnte erwarten das das Ergebnis dann irgendwie anstrengend klingt oder einen schweren studentischen Anstrich hat. Ist aber nicht so, "Why Didn't It Happen?" braucht sich sowohl klanglich als auch musikalisch hinter keinem anderen Album der Neuzeit verstecken. Finster rasselnd und dennoch kraftvoll nach vorne preschend bekommt man mittels 7 Titeln die Ohren freigepustet, steht mit der nötigen Melodik und viel Atmosphäre versehen. Aufgelockert wird der Ritt noch durch diverse Samples und dezente Tempoverschiebungen, vor allem die teils hymnischen Gitarrenläufe heben die Titel über Durchschnittskost und sorgen für Wiedererkennungswert.
Also keine Angst, wer Black Metal im Herzen hat kann die Scheibe problemlos huldigen. Wünschenswert wäre es natürlich wenn der geneigte Hörer durch die Texte, die Einstellung und die Aussagen der Band einige Denkanstösse mitnimmt und sein eigenen Tun hinterfragt. Ich finde es sehr mutig und auch wichtig sich derart deutlich zu positionieren!
"Stand-out" Titel ist für mich "To the Barricades" bei dem zum Ende hin noch kirchlich klingender Chorgesang intergriert wird der mir bekannt vorkommt, ich komme aber einfach nicht drauf woher.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 32 Minuten
Label: Heavenly Vault Records
Vö: 28.02.2019

1.Hunted like Wolves 03:29
2.Black Flags on a Blood-Red Horizon 03:40
3.To the Barricades! 04:14
4.Death to Fight Death 05:36
5.Tachanka 04:42
6.The Execution of Grigor'ev 03:06
7.Miscreant Dawn 06:46

https://trespasserxvi.bandcamp.com/album/-
https://vaultofheaven.bandcamp.com/album/-

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28.09.2019 Author Nornir Thanatomania etc. Rostock
Geschrieben am 27.09.2019, 21:14 von Sol Records

28.09.2019 Stahlbeton IX Rostock


Bands:
Author
Crestfallen Queen
Thanatomania
Nornír


Einlass: 20 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr


AK: 18€

Bunker Rostock
Neptunallee 9 A
18057 Rostock


Ich bin mit Stand Vor Ort und hab die neue Norns / Shroud of Satan EP im Gepäck

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Review: Advent Sorrow - Kali Yuga Crown
Geschrieben am 27.09.2019, 21:11 von Nabu

Advent Sorrow - Kali Yuga Crown

Vier lange Jahre mussten Fans der australischen Depressive Black Metal Band Advent Sorrow auf ein neues Album warten. Mit „Kali Yuga Crown“ hat dieses nun ein Ende gefunden. 10 Tracks mit fast 53 Minuten Spielzeit erwarten die geduldigen Fans. Und ich möchte sagen: das Warten hat sich gelohnt.

Wobei ich im selben Atemzug auch bemerken muss, dass den Australiern mit ihrem zweiten Album leider kein wirkliches Highlight gelungen ist. Aber dazu später mehr. Der erste Track „Verminblood“ erfüllt die Rolle des Intros wie auch die des Openers relativ souverän – ein sehr ruhiger, stimmiger, harmlos wirkender Einstieg gibt sich mit einem rauen, kalten, wütenden Ende die Klinke in die Hand. Ein schöner Kontras innerhalb des Songs, welcher eine schöne Vorschau auf das Album bietet.

Wie vom Debüt gewohnt hält sich klassisches BM-Geballer sehr stark im Hintergrund. Klar, hier und da werden Akzente gesetzt, aber im Großen und Ganzen verlässt sich die Band auf stimmige Melodien, klirrend-kalte Riffs und bedrückende Atmosphäre. Besonders gut gelingt ihnen das im Song „Wells of Poison Water“. Die harmlos anmutenden Klänge am Anfang werden ziemlich schnell von einem geplagten Schrei durchzogen welcher die Grundstimmung des Songs sofort vorgibt. Der Kontras der warmen Melodie zu den kalten, klassischen Riffs ist hervorragend. Rhythmuswechsel sorgen für die nötige Spannung. Etwas Midtempo hat schließlich noch keinem Song geschadet. Selten gelingt die Mischung von emotionaler Atmosphäre und nackenbrecherischen Sklavenschiff-Trommeln so problemlos.

Songs wie diesen hätte ich mir auf dem Album mehr gewünscht – und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn obwohl durchaus noch weitere Songs wirklich stark auftrumpfen (ich denke an „With Conviction“: simple, stimmige Riffs gemischt mit rotzigen Rhythmen im Mittelteil. Eine feine Mischung) verliert mich das Album, besonders in der ersten Hälfte, viel zu oft. Die Ansätze sind richtig gut, schöne Melodien und tolle Riffs. Aber Atmosphäre ist nicht alles. Und so bleibt der Hörer oft mit dem Wunsch nach etwas mehr Druck zurück.

Versteht mich nicht falsch: ich erwarte hier kein 90er Jahre Geblaste. Aber Advent Sorrow hätte gut daran getan etwas mehr Wucht ins Album zu packen. Freunden von melancholischem Atmo Black Metal dürfte das Album aber dennoch sehr zusagen. Und wem das Debüt der Aussies gefallen hat kann hier definitiv zuschlagen. Nur bitte keine Offenbarung erwarten. Dafür hat „Kali Yuga Crown“ – in meinen Augen – noch nicht ganz das Ziel erreicht, welches die Band (so vermute ich) vor Augen hat.



Anspieltipp: Verminblood, Wells of Poison Water, Death in Magic Antagonism


Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlänge: 52:53
Label: Werewolf Records/Eigenproduktion

VÖ: 27. September 2019



Tracklist

1.   Verminblood
2.   Wolf & Weapon
3.   Spearhead
4.   Kali Yuga Crown
5.   Pestilence Shall Come
6.   Caesar
7.   Wells of Poison Water
8.   Majesty Enshrined
9.   With Conviction
10. Death in Magic Antagonism

Website der Band: : Advent Sorrow bei Bandcamp



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[OUT NOW] Norns / Shroud of Satan - Where Demons Prevail EP
Geschrieben am 27.09.2019, 20:09 von Sol Records

Deviant Records /  Sol Records:

Norns / Shroud of Satan - Where Demons Prevail 7" EP



Finnish NORNS and German SHROUD OF SATAN unite for a sinister collaboration.
This traditional 7" split EP is pure evil Black Metal, cold and sublime, summoned to enter the eternal night realm.
Where black mist weaves through darkened woods, where serpents rise from stirring seas, where demons prevail...

7" EP Lim.200
Black Vinyl
2-Panel Fold Out Cover

Listen: https://soldeviantrecords.bandcamp.com/album....prevail

Buy: Norns / Shroud of Satan - Where Demons Prevail EP

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Review: Verheerer - Monolith
Geschrieben am 27.09.2019, 12:08 von ALUCARD

Verheerer - Monolith

"Ich habe einen neuen Verehrer, sein Name ist Verheerer." So könnte man seiner Plattensammlung ab dem 04.10. es erklären warum alle anderen Scheiben im Schrank bleiben und der Hörer nur noch Ohren für die "Neue" hat. "Monolith" hat dazu definitiv das Potenzial...

Mir gefällt vor allem das Gesamtbild am besten das die neue Scheibe abgibt, somit kann ich gar keine einzelnen Elemente hervorheben. Die Gitarren klingen für mich eine Spur "offener" als bei dem Vorgänger, testet mal den Titelsong an und ihr versteht eventuell was ich meine. Diese flirrend fiebrige Art die auch einen Hauch von Postrock in sich trägt, ich mag das. Verheerer gelingt dabei aber auch das Kunststück das die Gitarren dennoch eindringlicher sind und tiefer gehen, keine Ahnung wie sie das schaffen.
Angeschoben wird der "Monolith" von erdig klarem Schlagzeugsound der auf sämtliche aufplusternden Helferlein verzichtet. Genau das hebt es aber vom Einheitsklang ab der meistens totgetriggert oder kaputtkomprimiert wurde, ein echtes Hörvergnügen für alle die auf unverbauten Drumsound stehen. All das funktioniert natürlich nur wenn der Meister der die Schlagstöcke schwingt sein Fach versteht. Auf "Monolith" könnt ihr nachhören wie vielfältig Schlagzeugspiel sein kann ohne sich dabei ständig in den Vordergrund zu stellen. Angenehm warm und weit über dem schwarzmetallischen Normalogebretter fügt sich der Sound des Stöckeschwingers in das allgemeine Klangbild ein.
Wo ich dann gleich beim nächsten Punkt bin, dem Sound der Scheibe: "Monolith" klingt wie eine Einheit, kein Instrument steht im Vordergrund und dennoch bekommt jeder Musiker genug Raum um sich hörbar zu entfalten und verschwindet nicht in der Gesamtheit. Der Klang an sich ist sehr ausgewogen, also weder zu höhenlastig noch zu dumpf. Dadurch entsteht ein sehr natürliches und offenes Erlebnis dem man sich gerne hingibt, vor allem in Zeiten in denen ich das das Gefühl hab das eine Vielzahl von Album immer mit dem gleichen Programm und nach dem selben Muster produziert werden. Hier kommt die rettende Insel...

Über all dem schwebt der Gesang zwischen Anbetung, Anrufung und Verurteilung. Es ist sehr schön zu hören wie sich die Stimmfarbe der momentanen Stimmung des Titels anpasst und diesem somit noch mehr Tiefgang verleiht. Primitiver Grunz`n`Growl hätte dem Material viel Energie geraubt, hier passen Gesang und Musik bestens zusammen und bilden die oft beschworene Einheit. Das ist es dann was ich vorhin schon ausdrücken wollte als ich sagte das "Monolith" in seiner Gesamtheit fasziniernd ist weil einfach darauf geachtet wurde das von der ersten bis zur letzten Note alles zusammenpasst. Wie bei einem Puzzle, dort ergibt sich auch nur durch das richtige zusammensetzen der einzelnen Teile das gewünschte Endprodukt.
Hinsetzen und Anhören!!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 04.10.2019

1.Intro
2.Monolith
3.He who sowed a poisoned seed
4.The Fatalist
5.The Eskapist
6.He shall reap a thousandfold
7.Serpent grave
8.Theios Aner & Irrisio

https://verheerer1.bandcamp.com/album/monolith

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Review: Lik - Stockholm Death Metal
Geschrieben am 26.09.2019, 22:43 von ALUCARD

Lik - Stockholm Death Metal

Eigentlich sagt der Titel der neuen 7Inch doch schon alles. Auf dem Siebenzöller bekommen die Likianer einen neuen Titel und zwei Livekracher. Und der neue Track "Revel In Gore" ist nicht nur ein Abfallprodukt minderer Qualität das bei irgendwelchen Aufnahmen übrig geblieben ist sondern reiht sich problemlos in die bisherige Schaffenskunst der Schweden ein. ABER, die Jungs müssen aufpassen das sie nicht zum Abziehbild ihrer selbst werden. "Revel In Gore" ist ein feines Stück Musik und könnte so auch auf den vorangegangenen Album der Band zu finden sein, mehr aber auch nicht. Mir fehlt etwas die Frische oder das Überraschungsmoment in dem Titel, übrig bleibt ein guter Lik Song nach altbekanntem Muster.
Trainierte Ohren können sogar noch die Gastvocals von Matti Kärki (Dismember) heraushören.

Die zwei Livesongs können überzeugen auch wenn mir hier etwas die Konzertstimmung fehlt, aber die zwei ausgewählten Titel reissen das wieder raus da sie einen Zacker roher ums Eck kommen. Die Titel selbst wurden im Stockholmer "Copperfields" mitgeschnitten in dem LIK damals die Songs ihres "Carnage" Albums uraufgeführt haben.
Dazu kommt noch ein Mark Riddick Artwork mit der Darstellung der Stockholmer Krone in einer etwas untoten Version die mir sehr gut gefällt.
Summasumarum ein nettes Teil bei dem nichts dagegenspricht es sich nicht in die heimischen Gemäuer zu holen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 10:43 Minuten
Label: Metal Blade Records
Vö: 27.09.2019

Tracklist:
1. Revel in Gore 3:30
2. Rid You of Your Flesh (Live) 3:43
3. Embrace the End (Live) 3:28

https://www.facebook.com/LIKofficial

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Review: Concrete Winds - Primitive Force
Geschrieben am 21.09.2019, 13:11 von ALUCARD

Concrete Winds - Primitive Force

"Früher war alles besser und Raider hieß noch nicht Twix. Doch klebrig war's schon immer, geändert hat sich nix" sangen Daily Terror einst. Selbiges gilt auch für Concrete Winds die aus der Asche von Vorum erschaffen wurden.

"Besser" ist dadurch nichts geworden, wenn ein Album "Primitive Force" heisst dann hat das auch so zu klingen. Somit primitivster Death Metal ohne erkennbare Songstrukturen, Abwesenheit von Melodien und einem Schreihals der sich Sänger nennt. Das alles im LoFi Soundgewand das die Kratzigkeit der einzelnen Auswürfe noch verstärkt. Neun Mal gibts auf die Nuss falls man bis zum Ende durchhält. Ein oder zwei Titel geht das ja, aber dann ermüdet mich diese nervenzerrende Tortur einfach nur noch. Wer ein Ohr für simples Geschepper hat der kann es ja mal riskieren, mir ist das zu eintönig und, wie es der Titel vorgibt, zu primitiv.

4 von 10 Punkten

Gesamtlänge: 25 Minuten
Label: Sepulchral Voice Records
Vö: 12.07.2019

1.Infant Gallow 02:30
2.Sulphuric Upheaval 02:17
3.White Cut Manifest 02:43
4.Primitive Force 02:32
5.Tyrant Pulse 03:30
6.Dissident Mutilator 02:18
7.Volcanic Turmoil 03:05
8.Angelic Laceration 02:18
9.Death Transmission 04:03



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Review: Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering
Geschrieben am 21.09.2019, 12:42 von ALUCARD

Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering

Virtuell wird die Scheibe ja einigermassen abgefeiert, aber ich habe keine Ahnung warum?
"Diorama Of Human Suffering" bewegt sich irgendwo zwischen OSDM und DeathDoom, kann sich aber irgendwie nicht entscheiden was es sein will. Der Markt ist im Moment wieder ziemlich überlaufen, vor allem aus Amerika kommen momentan gefühlt jede Woche neue Meilensteine im Deathmetalbereich, meistens sogar von jungen, vorher völlig unbekannten Truppen die aus dem Nichts Landmarken setzen an denen die alten Herren schwer zu knabbern haben.
Um da zu bestehen fehlt es bei Bastard Grave für mich an zwei Ecken: Kreativität und Wucht. Dem Sound fehlt einfach die Kraft um dir gehörig in den Eingeweiden zu wühlen, anstatt Super plus haben BG scheinbar nur E10 getankt oder der Soundmann hat geschlafen.
Und dann kommt von der Instrumentenfraktion wenig erbauliches. Klar, geile Riffs sind vorhanden und auch die groovigen Parts tönen ganz angenehm, auch wenn ihnen was fehlt (ihr wisst schon, der erwähnte Sound). Doch die Riffs sprühen nicht vor "Geilheit", irgendwie alles schonmal gehört und anderweitig verarbeiten. Die Aneinanderreihung von Wiederkäuerriffs zieht sich durch die komplette Scheibe und somit schafft man es nicht das Blut in Wallung zu versetzen.
Am Ende des Tages ein gutes Album das man hören kann aber nicht muss. Dafür ist die Konkurrenz zu gross(artig).

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 16.08.2019

1. Life In The Sewers
2. Translucent Visions
3. Drowning In An Ocean Of Bile
4. Diorama Of Human Suffering
5. Transubstantiation Into Feces
6. Inner Carnivore
7. Madness Of Creation
8. Non-Functioning Pile Of Rot
9. Stench Of Infection

https://bastardgrave.bandcamp.com/album/diorama-of-human-suffering

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Review: Dold Vorde Ens Navn - Gjengangere I Hjertets Mørke
Geschrieben am 21.09.2019, 12:14 von ALUCARD

Dold Vorde Ens Navn - Gjengangere I Hjertets Mørke

Aus der Kategorie Band- und Albumnamen die ich mir nie werde merken können. Hinter Dold Vorde Ens Navn stecken namhafte Mitglieder von bekannten Bands die bei ihrem Hauptarbeitgeber scheinbar nicht ausgelastet sind oder da gar nicht mehr auf dem Lohnzettel stehen. Das soll jetzt aber reichen, es geht um die Musik.

DVEN "has risen to bring forth a fresh and unique Norwegian Black Metal sound often reminding of the early nineties and its purity.". Genau so sieht es aus, die Jungs beweisen wie unaufgeregt und, ja, "pur" Black Metal mal war. Das Einstiegsriff von "Drukkenskapens Kirkegård": hundertmal in diversen Variationen gehört, aber immer wieder geil wenn es authentisch und packend gespielt wird und mit ordentlich Energie hinterlegt ist. Dieser zweite Titel ist mein Favorit auf diesem kurzen Lebenszeichen, Startpunkt des Tracks ist wie gesagt reiner norwegischer Black Metal. Doch das Blatt wandelt sich, nach drei Minuten wird es schwerstens melodisch hymnisch und heldenhafter Klargesang gesellt sich dazu. Gänsehaut garantiert.
Die nächste Erpelpelle bekommt ihr dann mit dem psychotischen Klargesang bei "Vitnesbyrd" der für die die direkte Einweisung in die Geschlossene reicht. Zu dem Punkt vermutet man gar nicht das der Titel sich noch in ein heftiges Groovemonster verwandelt, ist aber so. Der Schlussteil ist ist ein meilensteinhaftes Beispiel das norwegischer Black Metal eiskalt über das Land fegen kann und dennoch so voller Feuer brennt. Bitte schnellstmöglich mehr davon!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 21 Minuten
Label: Soulseller Records
Vö: 13.09.2019

1. Den Ensomme Død
2. Drukkenskapens Kirkegård
3. Vitnesbyrd
4. Blodets Hvisken

https://soulsellerrecords.bandcamp.com/album....s-m-rke

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Blood Incantation
Geschrieben am 19.09.2019, 20:45 von Exorzist

 Dark Descent Records haben den Release des neuen Blood Incantation Album "Hidden History of the Human Race" für den 22.November bekannt gegeben, das Album wird in den USA von Dark Descent Records vertrieben und Century Media Records wird den Vertrieb in Europa übernehmen.

Featuring classic 1970s artwork by Sci-Fi god Bruce Pennington, "Hidden History of the Human Race" promises to be both a meditative inquiry on the mystery & nature of human consciousness, and a dynamic foray into the realms of progressive, brutal & atmospheric death metal, as revealed by Blood Incantation.

Recorded completely analogue at World Famous Studios in Denver, CO, Hidden History of the Human Race expands the sonic cosmos explored on Blood Incantation's critically acclaimed debut "Starspawn" (Dark Descent Records) and contains the following new tracks:

BLOOD INCANTATION - Hidden History of the Human Race
1. Slave Species of the Gods
2. The Giza Power Plant
3. Inner Paths (to Outer Space)
4. Awakening From the Dream of Existence to the Multidimensional Nature of Our Reality (Mirror of the Soul)

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DEATHRITE, EURYNOMOS, INFERNAL ASSAULT, N. WEED -30.11.19-CAT/Ulm
Geschrieben am 12.09.2019, 04:19 von Tyrant2303

Am Sa., 30.11.2019 spielen DEATHRITE, EURYNOMOS, INFERNAL ASSAULT und NOCTURNAL WEED im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal


Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

DEATHRITE:
Not too many bands share the ability to instinctively hit the sweet spot where only the most severe elements of death-metal and punk converge. Surely one of the most thrilling acts of this rare breed are DEATHRITE from Dresden, Germany, who honed their knuckle-dragging savagery for four years now over a series of releases, including the highly praised „Into Extinction“, released through the esteemed German label Per Koro in 2013. On numerous tours and countless shows DEATHRITE have played with internationally renowned artists like Napalm Death, Rotten Sound, Aura Noir, Mutilation Rites, Integrity and Full Of Hell, just to name a few. Coming from – and sticking to – Germany’s vivid DIY punk scene these four guys have never been afraid to add a huge amount of old school Death Metal riffage and even hints of head-hits-concrete sludgecore villainy into the mix. The preliminary peak of this malign mixture is DEATHRITE’s newest album „Revelation Of Chaos“, that will reveal itself via Prosthetic Record in 2015. The outcome sounds like a beer and blood soaked Death Metal show that might very well have happened in a Swedish basement around 1992, including the trademark HM2 sound that hasn’t been presented in such a sordid perfection since Dismember’s “Like An Ever Flowing stream”. Yet the song-writing is so bare-bones to the point that “Revelation Of Chaos” will bring together Metalheads, Punks and Grindcore freaks at ease to destroy themselves in every mosh pit ever. Let the chaos arise.
https://www.facebook.com/deathrite666/

EURYNOMOS:
From the forgotten Valleys of Hades comes the metallic beast EURYNOMOS.
EURYNOMOS' spirit was born years ago but never left the realm of shadows until the line-up was finally completed in 2014.
Musically, EURYNOMOS stands for tradition and keeps the flame of the creators of the raw and dark Heavy Metal genre burning, no more - no less.
Lots of elements for a huge amount of songs has been written during the years, a lot of material which now is sorted out step by step.
https://www.facebook.com/eurynomosofficial/

INFERNAL ASSAULT:
Die Rheinland-Pfälzer Infernal Assault liefern laute Gitarren, stürmische Drums und eingängige Songs die stilistisch irgendwo zwischen frühen Bathory, Venom und Motörhead fallen.
Mit der aktuellen EP „Spectres Of The Night“ führt die junge Band konsistent fort was sie 2014 begonnen haben und behalten die jugendliche Aggressivität in ihrem Sound. Trotzdem haben Infernal Assault eine interessante Prise Rock’n’Roll in ihren Songs der sie von einigen Bands dieser Musikrichtung abhebt.
Das Trio spielt nur wenige Shows im Jahr, umso heißer dürften sie bei uns in Ulm auf die Bühne steigen.
https://www.facebook.com/infernalassault666/

NOCTURNAL WEED:
Die in Ulm ortsansässige Band macht keinen Hehl daraus, sich ihrer Umgebung des nebligen Donautals anzupassen. Hier trifft drückender Sludge auf doomigen Death Metal, gepaart mit lyrischer Kräuterkunde und einem Hauch von Rauch. Mit ihrem baldigst erscheinenden Demo-Release "Smoke Inhaler", werden sie das CAT einmal mehr aus allen Wolken fallen lassen. Legalize the world!
https://www.facebook.com/NocturnalWeed/

(2 Antworten)

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Protzen Open Air Festival 2020
Geschrieben am 10.09.2019, 21:22 von Exorzist

 Hier die News der Veranstalter vom Protzen Open Air !

Hallo

Wir hoffen Ihr hattet alle ein geilen Sommer!

Von uns war jetzt lange nichts zu hören, deshalb heute ein paar Neuigkeiten.

Wir arbeiten gerade an einer neuen Hompage mit coolem Design und vielen Inhalten, die bald online gehen wird! Lasst euch überraschen!

Ausserdem arbeiten wir natürlich am Billing für 2020 und wollen Euch nicht noch länger auf die Folter spannen, deshalb hier ein paar neue Bandbestätigungen:

Chapel of Disease (D)
Obscenity (D)
Chaos and Confusion (D)

Die nächsten Bands werden kommen, schaut ab und zu rein.

Gruß POA!

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[OUT NOW] Vindorn - Perdition LP
Geschrieben am 07.09.2019, 15:46 von Sol Records

Out Now on SOL RECORDS

Vindorn - Perdition LP



VINDORN's debut full-length "Perdition" is the atmospheric epitome of this obscure band's exceptional discography.
Cold and grim, unsophisticated yet elaborated, masterfully crafted Black Metal somewhere between a stubborn
pounding ARMAGEDDA-vibe, the eeriness of LÖNNDOM and a harsh dose of KULT OFENZIVY.

Out now on black wax, limited to 100 copies, mastered for vinyl by Trollhorn Music (Finland).

Stream Vindorn - Perdition

Buy Vindorn - Perdition LP

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Deathswarm
Geschrieben am 05.09.2019, 20:57 von Exorzist

 FDA Records ist stolz euch verkünden zu dürfen, dass die schwedischen Death Metaller DEATHSWARM ihr 2. Album im Früjahr 2020 via FDA Records veröffentlichen werden.
Das Debüt erschien erst vor wenigen Monaten beim mexikanischen Label Chaos Records und schlug ein, wie eine Bombe. Selten schafft es eine Band Eingängigkeit, Authentik und Brutalität so zu vereinen, wie DEATHSWARM. Stellt euch einfach einen musikalischen Bastard aus BOLT THROWER's 'In Battle There Is No Law', 'The IVth. Crusade' und DISMEMBER's 'Like An Everflowing Stream' vor und ihr wisst in etwa, wie DEATHSWARM klingen.
Die Band wurde zwar erst im Sommer 2017 gegründet, besteht zum größten Teil aber aus erfahrenen Musikern der schwedischen Kultband SARCASM.

Was DEATHSWARM zum Signing und kommenden Album sagen, Sänger Heval Bozarslan verrät es euch:
“We're delighted to announce that DEATHSWARM have signed a worldwide deal with the German death metal label FDA Records. The deal is for all the formats as we think It's the perfect label for this band, we are certain that they will do their best to promote the next album as it will deserve, an album which will make our debut pale in comparison. Too early to reveal any details but the direction of the music will be similar to our first, but much better, heavier and sinister, and of course it's death metal in its truest form, so you have been warned! The recording will start October/November at HSH Studios, and we hope to have it released in the spring of next year. Cheers!”

☛ Überzeugt euch selbst und zieht euch das aktuelle Album 'Shadowlands of Darkness' rein: https://youtu.be/EBSdoMbZbOk

DEATHSWARM Line-up:
Heval Bozarslan: Vocals
Johan Haag: Guitars
Anders Eriksson: Guitars
Nicklas Gelotte: Bass
Alvaro Svanerö: Drums

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Ragnarök Festival 2020: 17. - 18.4.2020 in Lichtenfels
Geschrieben am 04.09.2019, 13:50 von UnDerTaker

ragnar%C3%B6k%20festival%202020%20flyer Das Ragnarök Festival hat für die 2020er Auflage bisher folgende Bands bestätigt:
Kampfar (NO)
Moonsorrow (FI)
Necrophobic (SE)
Winterfylleth (GB)
Naglfar (SE)
The Spirit (DE)
God Dethroned (NL)
Skiltron (AR)
Anomalie (AT)
1914 (UA)
XIV Dark Centuries (DE)
Karg (AT)
Avast (NO)
Ferndal (DE)
OCEANS (AT)

Das Festival findet vom 17. - 18.4.2020 in Lichtenfels statt.


Bisher nicht schlecht wie ich meine...



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Mindreaper & One Last Legacy Dudelsack KH 14.09.2019
Geschrieben am 03.09.2019, 12:58 von ALUCARD

Mindreaper & One Last Legacy // Metalnight AK 8 .- €

Samstag, 14. September 2019

Dudelsack Bad Kreuznach
Rüdesheimer Straße 44, 55543 Bad Kreuznach

Mindreaper
spielen seit über fünfzehn Jahren Death/Thrash Metal mit traditionellen und melodischen Einflüssen im Underground der Republik. Neben unzähligen Clubgigs, beispielsweise im Vorprogramm von Vader, Tankard, Hatesphere, Squealer, Accuser, Burden of Grief, Arven und Lay Down Rotten, absolvierte die Band Auftritte auf regionalen und überregionalen Festivals.
Die bisherigen Highlights stellten zwei Shows auf dem Metalfest Germany und eine auf dem Ragnarock Open Air dar, sowie eine Support Tour für Six Feet Under durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

One Last Legacy stehen für abwechslungsreichen metallastigen Rock/Heavy Metal, in dem auch moderne Spielarten härterer Gitarrenmusik Ihren Platz haben. Charakteristisch für die Band ist die Kombination drückender Riffs mit melodischen Parts und detailreicher Gitarrenarbeit, bei der auch anspruchsvolle Soloparts nicht zu kurz kommen. Am 12. Oktober 2018 erschien ihr zweites Album "II", welches die Jungs aus Rheinhessen aktuell promoten.

https://www.facebook.com/events/785537085171953/



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Review: Darkened - Into The Blackness
Geschrieben am 02.09.2019, 17:02 von Nabu

Darkened – Into The Blackness

Wenn sich Musiker aus verschiedenen Bands, welche aus unterschiedlichen Ländern stammen, zusammenfinden um gemeinsam zu musizieren ergibt die bunte Mischung aus Einflüssen und Vorlieben oft eine äußerst interessante Mischung. Im Falle von Darkened ist dies theoretisch der Fall. Denn obwohl mir die Musik auf ihrer EP „Into The Blackness“ stellenweise sehr gut gefällt habe ich das Gefühl hier mit einer Veröffentlichung abgespeist worden zu sein, deren einziger Zweck die Existenz an sich zu sein scheint.

„Was meint der Vogel denn damit?“, mag sich der Eine oder Andere jetzt fragen. Und das völlig zu recht. Die Sache ist die: natürlich macht es für eine junge Band Sinn mit einer EP erst mal die Zehen in den Metal-Tümpel zu tauchen um die Temperatur zu fühlen. Bei Darkened? Eher nicht so. Ich zitiere mal das Promo-Sheet betreffend des Band-Lineups: „Although a brand-new entity, DARKENED host a wealth of experience in the death metal underground, comprising drummer Andy Whale (ex-Bolt Thrower / Memoriam), bassist Daryl Kahan (ex-Disma / Funebrarum), vocalist Gord Olson (Ye Goat-Herd Gods / Demisery), and guitarists Linus Nirbrant (A Canorous Quintet / This Ending) and Hempa Brynolfsson (Excruciate / Ordo Inferus).”

Es wird klar was ich meine. Die Musik auf dieser EP klingt genau so fett, krachend und brutal wie man es anhand dieses Lineups erwartet. Warum also nur eine 4-Track EP (von denen der erste „Song“ ein 66-sekündiges Intro ist) und nicht gleich mit einem Album voll auf die Zwölf? Vielleicht bin ich hier etwas zu streng, aber die drei echten Songs auf diesem Silberling sind schon sehr geil und machen Bock auf mehr – warum kriegen wir das nicht?

Egal, genug gejammert. Wer auf klassischen, walzen-artigen Death Metal steht kann hier ohne Bedenken zugreifen. Wäre etwas mehr Musik auf dem Tonträger hätte es bestimmt noch ein Pünktchen mehr gegeben. So bleibt uns aber „nur“ ein viel zu kleines Häppchen bei welchem die Freude den Frust kaum überwiegt.



Anspieltipp: The Offering, Darkening of My Soul, Unredeemed


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 15:17
Label: Chaos Records

VÖ: 23. August 2019



Tracklist

1. Into the Blackness
2. The Offering
3. Darkening of My Soul
4. Unredeemed
Website der Band: Darkened bei Facebook

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Reincarnage
Geschrieben am 31.08.2019, 14:59 von Exorzist

 Mit Reincarnage aus Schweden können wir euch heute einen weiteren Zugang bei Apostasy Records bekannt geben. Die Band besteht aus Andreas Björnson (Vocals / Guitars), Christian Fredriksson (Guitars), Kristian Karlsson (Bass) und Johannes Eklund (Drums). Auf dem Debütalbum erwartet euch ein brachialer Mix aus Death / Black Metal und Grind gepaart mit einer angemessenen Portion Melodie.

Mit "Reap" können wir euch endlich die erste Hörprobe und zugleich den Titeltrack des kommenden Albums von Reincarnage präsentieren: http://bit.ly/rcreapyt

Das neue Album der Schweden um Andreas Björnson (Vocals / Guitars), Christian Fredriksson (Guitars), Kristian Karlsson (Bass) und Johannes Eklund (Drums) erscheint am 22.11.2019 über Apostasy Records!

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Review: In Cold Blood - Leggion of Angels
Geschrieben am 23.08.2019, 12:46 von ALUCARD

In Cold Blood - Legion of Angels

Das sich hinter dem düsteren Albumcover Hardcoremukke verbirgt vermutet man nicht unbedingt, das Artwork ist aber die perfekte optische Version der Musik.
Die 1996 gegründeten In Cold Blood aus Cleveland spielen auf ihrem neuen Album sehr verbitterten und negativen Hardcore, die Hüpfburgfraktion kommt hier nicht zum Zuge.

Wutschnaubend arbeiten sich die Jungs durch die 9 Titel, die Grundstimmung ist durchweg pessimistisch. Dadurch das man auf "moderne" Zutaten wie Gangshouts oder Breakdowns verzichtet ist das Material bestens für alte Hasen und neue Schüler der "alten Schule" geeignet. Anfangs war ich etwas verwundert das Type O Negative in der "geeignet für" Liste mit auftauchen. Jetzt muss ich sagen das das schon passt, man sollte nur keinen TON Gesang erwarten. Aber die dunkle Textur der Titel und die bittere Wucht stehen schon auf einer Linie mit den grünen Göttern aus Brooklyn. Positiv fällt auf das In Cold Blood ihre Kraft nicht nur aus schnellen energiereichen Passagen beziehen sondern immer wieder schleppende und melodische Stellen mit einbauen die dafür sorgen das das Album noch eindringlicher und niedergeschlagener erscheint. Aber keine Angst, hier gibt es keinen Heulsusenalarm oder Emogejammer, Hardcore der ersten Stunde ist das oberste Gebot. Getreu dem Stepanović Motto "Lebbe geht weider" verteilt die Clevelandtruppe noch ausreichend Motivation trotz finstere Miene, als Leitsatz könnte da "Embrace your Demons" dienen.

Bleibt die finale Frage: "Ist das Album auch für Schwermetaller interessant?" Ich denke schon, auch weil man komplett auf dieses Gute-Laune Konzept verzichtet und einfach nur richtig guten Hardcoresound bietet der auf dem Teppich geblieben ist. Kein dicke Hose Bollo Gehabe, keine "wir sind die krassesten" Attitüde, kein Metalcoregekuschel. In Cold Blood verteilen ihre düsteren Visionen und Erkenntnisse ohne dafür den Sound künstlich aufzublasen, jedes Instrument klingt so wie es klingen soll. Das ist die perfekte Basis für das angepisste Gebelle von ex-Integrity/Ringworm Sänger & Gitarrist Blaze Tishko der sich glaubhaft durch die 9 Titel quält. Schön das es in all dem Plastikmüll der sich sonst so Hardcore schimpft doch noch so ehrliche und bodenständige Bastionen gibt die den alten und wahren Werten treu geblieben sind.

8 von 10 Punkten  



Gesamtlänge: 35 Minuten
Label: Fast Break Records
Vö: 23.08.2019

1. Dark Visions
2. The Wretched Souls
3. No More Lies
4. Slipping Into Senility
5. Reaper
6. In Trance
7. So Many Heavens
8. Omega
9. Hell Hallow

http://www.facebook.com/In-Cold-Blood-269643304780

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Vultur
Geschrieben am 22.08.2019, 21:25 von Exorzist

Dreckiger, finsterer und wüster Death Metal aus Griechenland. Finde ich doch sehr ansprechend das Gehämmer.

"Bludgeoning Death Metal from Greece, that's stuffed with assorted tempos that go from relentless eruptions of savagery, to torturous and doomed out passages replete with morbid harmonies, and through mid-paced onslaughts of sheer heaviness".



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STRIGOI
Geschrieben am 21.08.2019, 19:55 von Exorzist

 Als PARADISE LOST-Gitarrist Greg Mackintosh sein Sideproject VALLENFYRE 2018 zu Grabe trug, schloss er damit ein schwieriges und zugleich kathartisches Kapitel seines Lebens. Das als Hommage an seinen 2009 verstorbenen Vater John erschaffene Projekt war ursprünglich nur zur Verarbeitung von Gregs tiefer Trauer gedacht, entwickelte sich im Laufe der Jahre jedoch zu einem nihilistischen Statement an die Welt. VALLENFYREs kurze Existenz war von vorn herein geplant und sollte nach den drei veröffentlichten Studioalben ein Ende finden. Doch nur wenige Tage, nachdem die Band ihre letzte Show im September 2018 gespielt hatte, verkündete Greg Mackintosh, dass die Reise weitergehen würde und aus der Asche sein neues Projekt STRIGOI aufgestiegen war. Nachdem die Band einen Vertrag bei Nuclear Blast uinterzeichnet hatte, wird das englische Duo am 22. November sein Debütalbum »Abandon All Faith« veröffentlichen - ein erster Vorabtrack erblickt bald das Licht der Welt.

Mit einem Bandnamen, der von den ruhelosen Geistern der rumänischen Mythologie inspiriert wurde, die aus dem Grab aufsteigen und eine völlig andere Form annehmen können, wird die Besetzung von STRIGOI durch den ehemaligen EXTREME NOISE TERROR- und VALLENFYRE-Bassisten Chris Casket abgerundet. (Der Schlagzeuger von PARADISE LOST, Waltteri Väyrynen, war als Studiomusiker ebenfalls dabei, wird aber kein Vollzeitmitglied sein.) Das resultierende 12-Song-Debüt »Abandon All Faith« wurde in Gregs Black Planet-Studio zwischen Januar und März 2019 aufgenommen und vermengt Death Metal mit Grindcore und Punk für ein knochenzermalmendes Erlebnis. Während VALLENFYRE schmutzig und crust-geladen durch die Ohren krachte und den Eindruck vermittelte, direkt aus den dunkelsten Hintergassen zu stammen, konzentriert sich STRIGOI auf filigrane Angst und elegante Feindseligkeit, die mit Mackintoshs unverkennbaren Lead-Gitarren und Old School Death Geröhre vermischt wird, aber auch nicht auf cineastisch große, höllische Momente verzichtet.

„Mit VALLENFYRE sind wir einen Weg gegangen, bei dem es immer grober und crust-lastiger wurde“, erklärt Greg Mackintosh. "Irgendwann konnten wir das einfach nicht mehr weiter voran treiben, also musste ich neue Elemente einfügen. STRIGOI lebt von Schauermomenten, subtilen Klängen von Industrial und sogar Black Metal. Das Ziel war, einfach alles etwas anders klingen zu lassen. Ich war völlig zufrieden mit dem, was ich mit VALLENFYRE geschaffen habe, aber damit STRIGOI für sich allein steht, wollte ich neue Dinge ausprobieren.“

STRIGOI sind:
Greg Mackintosh - Gesang, Gitarren
Chris Casket - Bass
Waltteri Väyrynen - Schlagzeug (nur Studiomitglied)

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Review: SUPERSTION - The Anatomy Of Unholy Transformation
Geschrieben am 21.08.2019, 15:48 von Cosmower

S U P E R S T I T I O N
The Anatomy Of Unholy Transformation






Eine der wirklich großen Künste im Death Metal ist es, das scheinbare musikalische Chaos in kontrollierte Bahnen zu lenken und die Energie so zu bündeln,daß es den Hörer niederstreckt. Zu den Großmeistern und Urvätern dieser Kunst gehören sicher MORBID ANGEL, die sie gleich auf ihren Frühwerken quasi in Perfektion dargeboten haben. So geht der erste Gedanke beim Hören von „The Anatomy Of Unholy Transformation“ auch gleich in Richtung „Altars Of Madness“, weshalb schon der ein oder andere ohne weiterzulesen losstürmen dürfte,um sich das Debütalbum des Ami-Quartetts zu krallen; und man sollte diejenigen nicht aufhalten,denn es ist die einzig richtige Entscheidung. Klar, auch SUPERSTITION kommen natürlich nicht an das Meisterwerk der kranken Engel ran, das eben ein revolutionärer Meilenstein ist. Aber die Richtung stimmt ! Die Mucke  knüppelt mich nämlich amtlich zurück ins Jahr 1989 und triggert in mir auf eine angenehme Art das Gefühl,das  ich  beim Hören von MORBID ANGELs Monolith hatte. Das heißt nichts anderes,als dass „The Anatomy Of Unholy Transformation“  die coolste  Nah-Oldschooltod -Erfahrung seit den letzten Scheiben von CRUCIFIER und SKELETAL REMAINS ist. Mit jedem weiteren Hören offenbaren sich dann auch immer wieder mal Details,die noch verliebter machen. Zu den sechs „richtigen“ Ballereien gesellen sich noch 3 instrumentale Intros bzw Interludien, die zum Teil durch gekonnten Keyboardeinsatz einen Gruselfaktor im Stile von ACID WITCH erschaffen, was dem Ganzen eine weitere feine Nuance verleiht sowie dazu  als Gesamtwerk zusammenkleistert und außerdem auch kurze Verschnaufpausen vom Soundinferno gönnen.
Fazit ist somit,daß der Band aus Santa Fe ein zwar recht kurzes, jedoch ebenso effektives und geiles Album gelungen ist,das für die entsprechende Hörerschaft wahrlich eine Göttergabe darstellen müsste; mit "Spiritual Sunderance" hat's sogar noch nen kleinen Hit mit an Bord. Fettes Gerät mit noch etwas Luft nach oben.


Wertung: 8 / 10

> Tracklist ( 9 Tracks / 34:20 Min ):

1. Unholy Transformation Pt.1  (1:16)
2. Highly Attuned Beast Of  The Dark   (4:09)
3. Spiritual Sunderance  (5:12)
4. Unholy Transformation Pt.2  (0:45)
5. Passage Of Nullification  (4:48)
6. Torn In The Outer Lands  (4:33)
7. Unreclaimed Blood  (5:06)
8. Unholy Transformation Pt.3  (1:10)
9. Charnel Pleasures  (7:21)

> Release: bereits erhältlich ( 21.Juni 2019 )

> 20 Buck Spin

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Review: Mystagogue - And the Darkness was cast out into the....
Geschrieben am 20.08.2019, 22:49 von ALUCARD

Mystagogue - And the Darkness was cast out into the Wilderness

So muss das für mich klingen wenn ein Zweiergespann extreme Musik macht. Erdig, kompromisslos, harsch und dennoch voller Leidenschaft. Somit macht das Duo aus dem Laster & Gnaw their Tongues Umfeld beim Debüt alles richtig.

Da nur wenig Infos vorliegen direkt zur Musik: Black Metal wird geboten, dazu gehört ein thrashiger Unterbau und eine dezente Waverocknote ala Killing Joke oder aktuellen Postrockvertretern wie Rope Sect. Passend dazu spendiert man "And the Darkness was cast out into the Wilderness" ein krachig bodenständiges Klangkostüm das noch genug Platz für Feinheiten lässt. Denn in all dem an den 90er Black Metal angelehnten Sound trägt der Wind von irgendwo her immer noch eine magische Melodie die das Album vom Standardstumpf abhebt. Dadurch kann man sich sofort ohne viel Anlaufzeit in das Album verlieben wenn man die einzelnen Komponenten mag und nicht zur feingeistig verdrehten Hifi Society gehört.
Vom Grundaufbau sind die Titel recht ähnlich, das sollte man aber nicht mit eintönig verwechseln. Jeder Titel für sich hat noch seine eigene Note und seinen eigene Charakter, aus der Rolle fällt dabei nur das famose schleppende "A Nacreous-tinted Halo of Bright Sorrow" mit dem Klargesang. Ansonsten dominiert fieses Geschrei das weit weg ist von schwarzmetallischem Einheitsgegrunze und somit zur Geschmacksfrage wird. Mir gefällt es, es verleit dem Album eine angenehm abgedreht psychotische Note die ich sonst auch an DSBM Bands schätze. Mit nicht einmal 30 Minuten Spielzeit bieten Mystagogue dem Hörer ein kurzweiliges Vergnügen was als Debüt vollkommen in Ordnung ist. Hat man sich beim ersten Durchlauf mit der bitteren Atmosphäre der Scheibe angefreundet dann drückt man eh nochmal auf "nochmal". Und das dann immer wieder...
Feines Ding das mal wieder zeigt das man keinem schwarzen Cvlt angehören muss um ein schwerstens überzeugendes Black Metal Album loszulassen. "And the Darkness..." punktet vor allem mit seiner durch und durch fiesen Art und der dennoch vorhandenen Melodik die sofort ins Herz geht. Die Schöne und das Biest quasi in einer Person.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 27:44 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 30.08.2019

1.And Shrieking Winds Lash The Oceans Into Madness
2.Bereaved of Light
3.And The Darkness Was Cast Out Into the Wilderness
4.Here in the white Silence of the Dawn
5.The Gift of Grief Upon The Black Earth
6.A Nacreous-tinted Halo of Bright Sorrow
7.Nothing But The Night-Black Mantle
8.The Splendour of Our Demise

http://mystagogue1.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Mystagogue-356393981864414/

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Festivalbericht und Fotos zum Bavarian Battle Open Air 2019
Geschrieben am 19.08.2019, 21:21 von UnDerTaker


Unser Festivalbericht und die Fotos zum Bavarian Battle Open Air 2019 in Kirchdorf bei Haag in Oberbayern sind online.

Am 31.5. und 01.6.2019 waren folgende Bands am Start:
DEATHRITE, DUST BOLT, THE CROWN, GROZA, DEAD ALONE, PEQUOD, PRIPJAT, ENDSEEKER, DÉCEMBRE NOIR, ILLDISPOSED, ASPHYX ,BLOODLINE, COMMANDER, RAYGUN REBELS, ASPHAGOR, GRACELESS

» UR-Bayerisch, sehr gemütlich und dazu noch ein starkes Line-up.
Mittlerweile zum 9. Mal stellten die Mitglieder des Vereins B.B. Events e.V. das "Bavarian Battle Open Air" auf die Füße. Etwa 800 Metal Begeisterte trafen sich Ende Mai mitten in der Natur bei Kirchdorf bei Haag in Oberbayern zu einem Wochenende mit bayerischer Behaglichkeit, verbunden mit einer internationalen Bandauswahl. Es war für jeden Metal Fan etwas dabei, dennoch familiär und mit Herzblut organisiert. Kurzum, alles richtig gemacht! «

Zum Bericht und den Bildern geht es hier... lang.

illdisposed
asphyx

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Review: Birdflesh – Extreme Graveyard Tornado
Geschrieben am 17.08.2019, 21:56 von UnDerTaker

Birdflesh – Extreme Graveyard Tornado

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

For those who have not come across Birdflesh before, they are a massively entertaining grind band from Växjö Sweden, whose members have or do play in some of Sweden’s best underground bands. However, don’t be fooled, Birdflesh is in no way a side project, it is very much a real band. Having formed in the early 90’s they have been regularly releasing music and bringing their brand of demented grind awesomeness to stages across the world.  

Comprised of Smattro Ansjovis, Panda Flamenco and Billy Bob Banjovich. Birdflesh is one grind trio that have a huge sense of fun about them. However, if you believe that somehow means they are a joke band, you would be very much mistaken. Rather, they are an extremely potent musical force who not only understand the grind genre, but metal as a whole. When I was a kid we used to joke that Swedes must be taught metal at school based on that countries musical output, well if that were true then trust me Birdflesh would’ve gotten straight A’s.

So now the history lesson is over, I will turn to their latest release Extreme Graveyard Tornado. Containing 24 tracks in a mere 27 minutes, it is a furious listen. Although, as ever the puns and comedic elements are never that far away. First song Towards Insanity starts off as fast and furious full on grind, suddenly this is replaced with a slower stomp section which is introduced with some guitar dive bombs and a super cool harmonic trick (sorry my inner guitar geek has appeared), the mid-section is super groovy and I think will work live really well. However, before it outstays its welcome the accelerator is once again pulled, and we are back into break neck speed territory. At a mere 2 minutes long it’s not only one of the longest songs on the album it’s also fucking awesome. And that is true of the entire album, its packed full of surprises and musical puns.

The production is really clear and effective. The drums being a particular highlight for me, although that is because they are really punky and don’t overly rely on technicality, it’s a style that I love. Overall the level of song craft and musicianship maintains high, with heaps of fun guitar work. There are musical nods to the likes of SOD, Morbid Angel, Macabre and many others as well. I could list all that I noticed, but that would only spoil the surprise.

Another highlight for me is the song Home Of The Grave, the opening riff is a bizarre fusion of the coldest Nordic black metal style trem picked riff you could picture and something you’d expect from a pop punk album, imagine Mayhem having a jam with Greenday, it really is that twisted. This song also has a classic Gothenburg style outro riff. The start of Mouth of Gore has a cheeky nod to Morbid Angel’s Day of Suffering, whilst Grind Band even manages to squeeze in a sax/clarinet or Kazoo solo (read that as I can’t tell what it was but its either windy or horny haha).

It’s clear with song titles such as Crazy Train Decapitation, Milkshake is Nice, Guacamolestation of The Tacorpse, Almost Aggression and Garlic Man that this record may not work for those most serious of metal heads. But for the rest of us who sometimes like to just crack open a beer and have a good time then this is the perfect soundtrack. Most of all though, it’s obvious that Birdflesh understands Metal’s most important and secret unwritten rule, and that is Metal is and always will be ………..


Rating: 9/10




Length: 27 Minutes
Label: Everlasting Spew Records

Release date: 28.06.2019

Track list
1 Towards Insanity 2:02
2 Are We Great Again? 0:06
3 Crazy Train Decapitation 1:53
4 Grind Band 0:50
5 Home Of The Grave 0:57
6 Milkshake Is Nice 1:18
7 Another Pig 0:59
8 Guacamolestation Of The Tacorpse 0:50
9 Crazyful Face 0:39
10 Thank You For The Hostility 0:49
11 Crazy Nights 0:29
12 Botox Buttocks 0:55
13 House Guest 1:55
14 Accused Of Suicide 1:42
15 Back Hole Jaw 1:41
16 Amish Girl 1:01
17 The Rise Of Stupidity 1:45
18 Pub Night 0:10
19 Pyromaniacs 2:11
20 Bite The Mullet 1:05
21 Almost Aggression 1:31
22 Garlic Man 0:53
23 Mouth For Gore 1:10
24 Land Of Forgotten Riffs 0:18

Website of band: www.facebook.com/birdfleshgrind

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IN FLAMMEN Open Air 2020 – Germany´s hellish Gartenparty
Geschrieben am 14.08.2019, 19:45 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air – Deutschlands hellish Gartenparty
09.-11.07.2020 Torgau / Entenfang

confirmed:
+ PARADISE LOST (UK)
+ MEMORIAM (UK)
+ MACABRE (US)
+ SAMAEL (CH) – Old School Set !!
+ INCANTATION (US)
+ SHINING (SWE)
+ FLOTSAM AND JETSAM (US)
+ STRIGOI (UK)
+ M.O.D. - Method of Destruction (US)
+ FIRESPAWN (SWE)
+ ARCHGOAT (FIN)
+ ORIGIN (US)
+ BETHLEHEM (D)
+ EISREGEN (D)
+ DOOL (NL)
+ THE COMMITTEE (BEL)
+ RUNEMAGICK (SWE)
+ MYSTIFIER (BRA)
+ DEMONICAL (SWE)
+ THE FUNERAL ORCHESTRA (SWE)
+ KONVENT (DK)
+ ULTHA (D)
+ NUMENOREAN (CAN)
+ ULTAR (RUS)
+ INCARCERATION (BRA/DE)
+ BÜTCHER (BEL)
+ SERRABULHO (POR)
+ BAIXO CALAO (BRA)
+ BLIZZEN (D)
+ DARZAMAT (PL)
..... and many more

Infos & EARLY BIRD Tickets nur unter: www.in-flammen.com
see you in.....Torgau!

3 Tage / 39 Bands / METAL IST FREIHEIT & NO COMMERCE



(35 Antworten)

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Party.San Open Air 2020
Geschrieben am 12.08.2019, 14:45 von Exorzist

Maniacs, Heute präsentieren wir Euch die ersten fünf Bands für das Party.San Metal Open Air 2020. Der Vorverkauf startet am 1. September.

 Was sollen wir euch zu dieser Band noch erzählen, was ihr nicht schon längst wusstet?! Gesetz dem Fall dass ihr die letzten Jahrzehnte unter einem Stein gelebt und eure Ohren erst kürzlich in Betrieb genommen habt: Wir reden hier von DER Institution in Sachen Schweden-Death Metal schlechthin. Klassischer Old School Death? Dismember! HM2-Sound? Dismember! Die eine Band die unzählige andere der jüngeren Generation im Sektor des skandinavinischen Death Metals maßgeblich beeinflusst hat? Dismember! Wir sparen uns an dieser Stelle alle weiteren Umschweife denn das würde sowieso zu nichts führen. Nur soviel sei gesagt - wir freuen uns riesig die Schweden in Originalbesetzung begrüßen zu dürfen, die 2008 das letzte mal bei uns auftauchten und von 2011 bis '19 im Winterschlaf verweilten.

 Ein weiteres Urgestein wird 2020 Schlotheim heimsuchen: "None Shall Defy" hieß der 1887 erschienene Erstling der Kanadischen Thrashlegende INFERNÄL MÄJESTY. Seitdem sind viele Jahre vergangen, doch was ist passiert? So einiges - oder doch nicht?! Man muss zugeben: Zwischen besagtem ersten Album und der aktuellen Langrille "No God" liegen satte 20 Jahre und dazwischen hat die Band gerade mal 2 weitere Alben veröffentlicht. Das klingt in erster Instanz nicht gerade fleißig, jedoch muss man der Band attestieren dass sich keins der 4 Alben als Schwächling entpuppt. Getreu dem Motto lieber Qualität statt Quantität sind diese Recken so unerbittlich und herrlich trashig wie eh und je. Mal scheppernd groovig mal kratzbürstig rumpelnd - das wird geil!

 Ganze 9 Jahre ist es her dass uns die Schweden von MANEGARM das letzte mal beehrten. Die vergangene Zeit hat die Band nicht nur zur Veröffentlichung von 3 weitern Alben genutzt sondern vor allem um an ihrem recht eigenen Stil zu feilen und jenen zu perfektionieren. Black Metal, Folklore, kehlige Vocals, Doublebassattacken und Melodien zum dahinschmelzen sind nur einige der Zutaten die Eingang in den Gesamtsound einer Band finden denen das Prädikat Viking Metal eigentlich nicht gerecht wird. Abwechslungsreich, voller Herzblut und immer wieder für eine Überraschung gut, zählt die Band zum Besten was schwedischsprachige Musik zu bieten hat.

 Die 1.Weltkriegsspezis von 1914 werden 2020 das erste Mal auf dem Party.San spielen. Wie - ihr kennt die Band nicht?! Eher unglaubwürdig! Keine andere Band stand auf eurem Wunschzettel so hoch wie die Ukrainer. Man stelle sich eine langsam feuernde pechschwarze Panzerfaust vor die Geschosse auf den Weg bringt, die im Ziel die Wirkung entfachen die so mancher Bolt Thrower Song auf der Hochzeit deines BWL-Freundes hinterlassen würde (für alle Begriffsstutzigen - die Wirkung wäre verheerend!). Ein bisschen Death, ein bisschen Black, eine Prise Sludge und alles im Topf des hervorragenden Songwritings aufkochen lassen - fertig!


 Unablässig die europäischen undergroundbühnenbeackernd habe sich die Niederländer von GRACELESS inzwischen in so manches Herz gespielt. Old School Death Metal mit doomiger Note, wie man ihn bei ihren Landsmännern von Asphyx geboten bekommt und vielleicht sogar noch eine Ecke doomiger. Soll heißen: runter vom Gaspedal und das Schepper-Walzen-Sound-Pedal ordentlich durchgetreten! Erst 2016 gegründet hat sich die Formation inzwischen eine beachtliche Fanbase erspielt und wird euch mit aller Gewalt zeigen was es heißt die Schamlosigkeit schon im Namen zu tragen - FEUER FREI!

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Review: Mars Red Sky - The Task Eternal
Geschrieben am 11.08.2019, 13:14 von ALUCARD

Mars Red Sky - The Task Eternal

Ich hätte schwören können das hier eine Frau am Mikro steht, sämtliche Infos sagen aber das es sich bei den französischen Doomern um ein reines Männertrio handelt. So kann man(n) sich täuschen...

Sehr entspannt geht das Trio bei "The Task Eternal" zu Werke, Musik zum Füsse hochlegen und Rotwein trinken. Als Doomrock würde ich das mal einordnen, hat aber auch jamsessionartige Momente bei denen sich die Titel in sich selbst verlieren. Aber nie zu abgedreht oder verdrogt, der grobe Faden bleibt erhalten. Man kann sich jedenfalls bestens dazu fallen lassen und dann davontreiben. Trotzdem bietet "The Task Eternal" ausreichend gehaltvolle Kost um nicht in sinnfreies Gedudel abzudriften, das Songwriting ist durchaus spannend und bietet so manchen Spannungsbogen den man gerne mitverfolgt. Auch die Soundkulisse ist druckvoll und klar aufgebaut so das man die Feinheiten der Kompositionen gut raushört und aufsaugen kann. Das es sich hierbei "nur" um ein Trio handelt fällt auf jeden Fall nicht auf, vom Gefühl her könnte hier auch eine klassische 4-5 Mann Band am werkeln sein.
Das abschliessende Instrumentalstück "A Far Cry" hätte man sich sparen können, recht reduziert läuft es so durch während der Hörer immer wartet das noch was passiert. Kommt aber nix mehr...Abgesehen davon wird man aber gut unterhalten wenn man auf der Suche nach Downtempo Doomrock ist.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 27.09.2019

1. The Proving Grounds
2. Collector
3. Recast
4. Reacts
5. Crazy Hearth
6. Hollow King
7. Soldier On
8. A Far Cry

https://www.youtube.com/channel/UCgxmlXUs0y1vzLJMH2_HHjQ
https://www.facebook.com/marsredskyband/

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Review: Isole - Dystopia
Geschrieben am 06.08.2019, 13:43 von ALUCARD

Isole  - Dystopia

Die 1990 noch unter dem Namen Forlorn gegründeten Isole legen mit "Dystopia" ein neues Album vor das Traditionalisten als auch entdeckungsfreudige Doomheads begeistern könnte.

Anfangs geht man noch relativ erwartbar zu Werke, schwelgerische Melodien treffen auf erhabenen Klargesang. Auffällig ist dabei allerdings schon der Härtegrad der Kompositionen der über dem Durchschnitt liegt. Ich mag vor allem den Gesang, er hat eine angenehme Schwere und Tiefe die mich des öfteren mal an Solstice denken liess. Auf jeden Fall besser als das nölige Geleier das man sonst so serviert bekommt. Die Instrumentenfraktion agiert dazu "songdienlich". Soll heissen sie reissen sich kein Bein aus, erfinden das Rad nicht neu, ziehen ihren Stiefel aber überzeugend und gut hörbar durch. Interessant wird das Album in seiner zweiten Hälfte...

Wendepunkt ist dabei der Schlussteil von "You went away". Die ersten sechs Minuten folgen der Rahmenhandlung von blitzsauberem Doom Metal, der dann einsetzende Growlgesang kommt völlig unerwartet und verleit dem Titel einen finsteren Anstrich. Auch in "Forged by Fear" ist er zu hören, wobei mir dieser Titel etwas zu unorientiert dahindümpelt. "Galenskapens Land" weiss zunächst auch nicht so richtig wo es hinsoll, die Irrfahrt wird aber mit einem genialen Schlussritt belohnt der schwerstens Richtung Deathmetal drängt. Und wo die Fuhre schon mal Schwung aufgenommen hat da schliesst sich "Nothingness" an. Der fragile Einstieg verwirrt die Sinne bevor man einem Donnerschlag gleich zu melodischem Death Metal rüberwechselt. Sind halt doch Schweden, da liegt das im Blut. Mit Growlgesang wäre das eine fette Hymne ala Demonical und Co., aber der wird nur sparsam eingesetzt. Dadurch könnte man es mit Amorphis zu "Elegy" Zeiten vergleichen. Zum Ende hin drosselt man das Tempo und baut nur noch auf Growlgesang, Death Doom kann die Truppe also auch.

Freaks der reinen Lehre greifen zur ersten Seite, Entdecker und Freunde der härteren Kost erfreuen sich am zweiten Teil. Somit für jeden was dabei, ob sich beide Lager mit dem kompletten Album anfreunden wird sich zeigen. "Dystopia" ist auch jeden Fall ein gutes Doom Metal Album das handwerklich und härtegradtechnisch schwerstens überzeugen kann. Durch Hinzunahme von Anteilen aus dem extremeren Lager vermeiden Isole gekonnt Austauschbarkeit und die Scheibe bleibt spannend bis zur letzten Sekunde. Eventuell sollten die Schweden mal darüber nachdenken ein reines Death/Doom Nebenprojekt zu starten, könnte interessant sein da die hier vorgezeigten Stellen ebenfalls sehr gelungen sind.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48:27 Minuten
Label: Hammerheart Records
Vö: 23.08.2019

1.Beyond The Horizon
2.Written In The Sand
3.The Beholder
4.You Went Away
5.Forged By Fear
6.Galenskapens Land
7.Nothingness

https://isolehhr.bandcamp.com/album/dystopia

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