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Hell-is-open

 


Review: Concrete Winds - Primitive Force
Geschrieben am 21.09.2019, 13:11 von ALUCARD

Concrete Winds - Primitive Force

"Früher war alles besser und Raider hieß noch nicht Twix. Doch klebrig war's schon immer, geändert hat sich nix" sangen Daily Terror einst. Selbiges gilt auch für Concrete Winds die aus der Asche von Vorum erschaffen wurden.

"Besser" ist dadurch nichts geworden, wenn ein Album "Primitive Force" heisst dann hat das auch so zu klingen. Somit primitivster Death Metal ohne erkennbare Songstrukturen, Abwesenheit von Melodien und einem Schreihals der sich Sänger nennt. Das alles im LoFi Soundgewand das die Kratzigkeit der einzelnen Auswürfe noch verstärkt. Neun Mal gibts auf die Nuss falls man bis zum Ende durchhält. Ein oder zwei Titel geht das ja, aber dann ermüdet mich diese nervenzerrende Tortur einfach nur noch. Wer ein Ohr für simples Geschepper hat der kann es ja mal riskieren, mir ist das zu eintönig und, wie es der Titel vorgibt, zu primitiv.

4 von 10 Punkten

Gesamtlänge: 25 Minuten
Label: Sepulchral Voice Records
Vö: 12.07.2019

1.Infant Gallow 02:30
2.Sulphuric Upheaval 02:17
3.White Cut Manifest 02:43
4.Primitive Force 02:32
5.Tyrant Pulse 03:30
6.Dissident Mutilator 02:18
7.Volcanic Turmoil 03:05
8.Angelic Laceration 02:18
9.Death Transmission 04:03



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Review: Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering
Geschrieben am 21.09.2019, 12:42 von ALUCARD

Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering

Virtuell wird die Scheibe ja einigermassen abgefeiert, aber ich habe keine Ahnung warum?
"Diorama Of Human Suffering" bewegt sich irgendwo zwischen OSDM und DeathDoom, kann sich aber irgendwie nicht entscheiden was es sein will. Der Markt ist im Moment wieder ziemlich überlaufen, vor allem aus Amerika kommen momentan gefühlt jede Woche neue Meilensteine im Deathmetalbereich, meistens sogar von jungen, vorher völlig unbekannten Truppen die aus dem Nichts Landmarken setzen an denen die alten Herren schwer zu knabbern haben.
Um da zu bestehen fehlt es bei Bastard Grave für mich an zwei Ecken: Kreativität und Wucht. Dem Sound fehlt einfach die Kraft um dir gehörig in den Eingeweiden zu wühlen, anstatt Super plus haben BG scheinbar nur E10 getankt oder der Soundmann hat geschlafen.
Und dann kommt von der Instrumentenfraktion wenig erbauliches. Klar, geile Riffs sind vorhanden und auch die groovigen Parts tönen ganz angenehm, auch wenn ihnen was fehlt (ihr wisst schon, der erwähnte Sound). Doch die Riffs sprühen nicht vor "Geilheit", irgendwie alles schonmal gehört und anderweitig verarbeiten. Die Aneinanderreihung von Wiederkäuerriffs zieht sich durch die komplette Scheibe und somit schafft man es nicht das Blut in Wallung zu versetzen.
Am Ende des Tages ein gutes Album das man hören kann aber nicht muss. Dafür ist die Konkurrenz zu gross(artig).

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 16.08.2019

1. Life In The Sewers
2. Translucent Visions
3. Drowning In An Ocean Of Bile
4. Diorama Of Human Suffering
5. Transubstantiation Into Feces
6. Inner Carnivore
7. Madness Of Creation
8. Non-Functioning Pile Of Rot
9. Stench Of Infection

https://bastardgrave.bandcamp.com/album/diorama-of-human-suffering

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Review: Dold Vorde Ens Navn - Gjengangere I Hjertets Mørke
Geschrieben am 21.09.2019, 12:14 von ALUCARD

Dold Vorde Ens Navn - Gjengangere I Hjertets Mørke

Aus der Kategorie Band- und Albumnamen die ich mir nie werde merken können. Hinter Dold Vorde Ens Navn stecken namhafte Mitglieder von bekannten Bands die bei ihrem Hauptarbeitgeber scheinbar nicht ausgelastet sind oder da gar nicht mehr auf dem Lohnzettel stehen. Das soll jetzt aber reichen, es geht um die Musik.

DVEN "has risen to bring forth a fresh and unique Norwegian Black Metal sound often reminding of the early nineties and its purity.". Genau so sieht es aus, die Jungs beweisen wie unaufgeregt und, ja, "pur" Black Metal mal war. Das Einstiegsriff von "Drukkenskapens Kirkegård": hundertmal in diversen Variationen gehört, aber immer wieder geil wenn es authentisch und packend gespielt wird und mit ordentlich Energie hinterlegt ist. Dieser zweite Titel ist mein Favorit auf diesem kurzen Lebenszeichen, Startpunkt des Tracks ist wie gesagt reiner norwegischer Black Metal. Doch das Blatt wandelt sich, nach drei Minuten wird es schwerstens melodisch hymnisch und heldenhafter Klargesang gesellt sich dazu. Gänsehaut garantiert.
Die nächste Erpelpelle bekommt ihr dann mit dem psychotischen Klargesang bei "Vitnesbyrd" der für die die direkte Einweisung in die Geschlossene reicht. Zu dem Punkt vermutet man gar nicht das der Titel sich noch in ein heftiges Groovemonster verwandelt, ist aber so. Der Schlussteil ist ist ein meilensteinhaftes Beispiel das norwegischer Black Metal eiskalt über das Land fegen kann und dennoch so voller Feuer brennt. Bitte schnellstmöglich mehr davon!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 21 Minuten
Label: Soulseller Records
Vö: 13.09.2019

1. Den Ensomme Død
2. Drukkenskapens Kirkegård
3. Vitnesbyrd
4. Blodets Hvisken

https://soulsellerrecords.bandcamp.com/album....s-m-rke

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Blood Incantation
Geschrieben am 19.09.2019, 20:45 von Exorzist

 Dark Descent Records haben den Release des neuen Blood Incantation Album "Hidden History of the Human Race" für den 22.November bekannt gegeben, das Album wird in den USA von Dark Descent Records vertrieben und Century Media Records wird den Vertrieb in Europa übernehmen.

Featuring classic 1970s artwork by Sci-Fi god Bruce Pennington, "Hidden History of the Human Race" promises to be both a meditative inquiry on the mystery & nature of human consciousness, and a dynamic foray into the realms of progressive, brutal & atmospheric death metal, as revealed by Blood Incantation.

Recorded completely analogue at World Famous Studios in Denver, CO, Hidden History of the Human Race expands the sonic cosmos explored on Blood Incantation's critically acclaimed debut "Starspawn" (Dark Descent Records) and contains the following new tracks:

BLOOD INCANTATION - Hidden History of the Human Race
1. Slave Species of the Gods
2. The Giza Power Plant
3. Inner Paths (to Outer Space)
4. Awakening From the Dream of Existence to the Multidimensional Nature of Our Reality (Mirror of the Soul)

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DEATHRITE, EURYNOMOS, INFERNAL ASSAULT, N. WEED -30.11.19-CAT/Ulm
Geschrieben am 12.09.2019, 04:19 von Tyrant2303

Am Sa., 30.11.2019 spielen DEATHRITE, EURYNOMOS, INFERNAL ASSAULT und NOCTURNAL WEED im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal


Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

DEATHRITE:
Not too many bands share the ability to instinctively hit the sweet spot where only the most severe elements of death-metal and punk converge. Surely one of the most thrilling acts of this rare breed are DEATHRITE from Dresden, Germany, who honed their knuckle-dragging savagery for four years now over a series of releases, including the highly praised „Into Extinction“, released through the esteemed German label Per Koro in 2013. On numerous tours and countless shows DEATHRITE have played with internationally renowned artists like Napalm Death, Rotten Sound, Aura Noir, Mutilation Rites, Integrity and Full Of Hell, just to name a few. Coming from – and sticking to – Germany’s vivid DIY punk scene these four guys have never been afraid to add a huge amount of old school Death Metal riffage and even hints of head-hits-concrete sludgecore villainy into the mix. The preliminary peak of this malign mixture is DEATHRITE’s newest album „Revelation Of Chaos“, that will reveal itself via Prosthetic Record in 2015. The outcome sounds like a beer and blood soaked Death Metal show that might very well have happened in a Swedish basement around 1992, including the trademark HM2 sound that hasn’t been presented in such a sordid perfection since Dismember’s “Like An Ever Flowing stream”. Yet the song-writing is so bare-bones to the point that “Revelation Of Chaos” will bring together Metalheads, Punks and Grindcore freaks at ease to destroy themselves in every mosh pit ever. Let the chaos arise.
https://www.facebook.com/deathrite666/

EURYNOMOS:
From the forgotten Valleys of Hades comes the metallic beast EURYNOMOS.
EURYNOMOS' spirit was born years ago but never left the realm of shadows until the line-up was finally completed in 2014.
Musically, EURYNOMOS stands for tradition and keeps the flame of the creators of the raw and dark Heavy Metal genre burning, no more - no less.
Lots of elements for a huge amount of songs has been written during the years, a lot of material which now is sorted out step by step.
https://www.facebook.com/eurynomosofficial/

INFERNAL ASSAULT:
Die Rheinland-Pfälzer Infernal Assault liefern laute Gitarren, stürmische Drums und eingängige Songs die stilistisch irgendwo zwischen frühen Bathory, Venom und Motörhead fallen.
Mit der aktuellen EP „Spectres Of The Night“ führt die junge Band konsistent fort was sie 2014 begonnen haben und behalten die jugendliche Aggressivität in ihrem Sound. Trotzdem haben Infernal Assault eine interessante Prise Rock’n’Roll in ihren Songs der sie von einigen Bands dieser Musikrichtung abhebt.
Das Trio spielt nur wenige Shows im Jahr, umso heißer dürften sie bei uns in Ulm auf die Bühne steigen.
https://www.facebook.com/infernalassault666/

NOCTURNAL WEED:
Die in Ulm ortsansässige Band macht keinen Hehl daraus, sich ihrer Umgebung des nebligen Donautals anzupassen. Hier trifft drückender Sludge auf doomigen Death Metal, gepaart mit lyrischer Kräuterkunde und einem Hauch von Rauch. Mit ihrem baldigst erscheinenden Demo-Release "Smoke Inhaler", werden sie das CAT einmal mehr aus allen Wolken fallen lassen. Legalize the world!
https://www.facebook.com/NocturnalWeed/

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Protzen Open Air Festival 2020
Geschrieben am 10.09.2019, 21:22 von Exorzist

 Hier die News der Veranstalter vom Protzen Open Air !

Hallo

Wir hoffen Ihr hattet alle ein geilen Sommer!

Von uns war jetzt lange nichts zu hören, deshalb heute ein paar Neuigkeiten.

Wir arbeiten gerade an einer neuen Hompage mit coolem Design und vielen Inhalten, die bald online gehen wird! Lasst euch überraschen!

Ausserdem arbeiten wir natürlich am Billing für 2020 und wollen Euch nicht noch länger auf die Folter spannen, deshalb hier ein paar neue Bandbestätigungen:

Chapel of Disease (D)
Obscenity (D)
Chaos and Confusion (D)

Die nächsten Bands werden kommen, schaut ab und zu rein.

Gruß POA!

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[OUT NOW] Vindorn - Perdition LP
Geschrieben am 07.09.2019, 15:46 von Sol Records

Out Now on SOL RECORDS

Vindorn - Perdition LP



VINDORN's debut full-length "Perdition" is the atmospheric epitome of this obscure band's exceptional discography.
Cold and grim, unsophisticated yet elaborated, masterfully crafted Black Metal somewhere between a stubborn
pounding ARMAGEDDA-vibe, the eeriness of LÖNNDOM and a harsh dose of KULT OFENZIVY.

Out now on black wax, limited to 100 copies, mastered for vinyl by Trollhorn Music (Finland).

Stream Vindorn - Perdition

Buy Vindorn - Perdition LP

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Deathswarm
Geschrieben am 05.09.2019, 20:57 von Exorzist

 FDA Records ist stolz euch verkünden zu dürfen, dass die schwedischen Death Metaller DEATHSWARM ihr 2. Album im Früjahr 2020 via FDA Records veröffentlichen werden.
Das Debüt erschien erst vor wenigen Monaten beim mexikanischen Label Chaos Records und schlug ein, wie eine Bombe. Selten schafft es eine Band Eingängigkeit, Authentik und Brutalität so zu vereinen, wie DEATHSWARM. Stellt euch einfach einen musikalischen Bastard aus BOLT THROWER's 'In Battle There Is No Law', 'The IVth. Crusade' und DISMEMBER's 'Like An Everflowing Stream' vor und ihr wisst in etwa, wie DEATHSWARM klingen.
Die Band wurde zwar erst im Sommer 2017 gegründet, besteht zum größten Teil aber aus erfahrenen Musikern der schwedischen Kultband SARCASM.

Was DEATHSWARM zum Signing und kommenden Album sagen, Sänger Heval Bozarslan verrät es euch:
“We're delighted to announce that DEATHSWARM have signed a worldwide deal with the German death metal label FDA Records. The deal is for all the formats as we think It's the perfect label for this band, we are certain that they will do their best to promote the next album as it will deserve, an album which will make our debut pale in comparison. Too early to reveal any details but the direction of the music will be similar to our first, but much better, heavier and sinister, and of course it's death metal in its truest form, so you have been warned! The recording will start October/November at HSH Studios, and we hope to have it released in the spring of next year. Cheers!”

☛ Überzeugt euch selbst und zieht euch das aktuelle Album 'Shadowlands of Darkness' rein: https://youtu.be/EBSdoMbZbOk

DEATHSWARM Line-up:
Heval Bozarslan: Vocals
Johan Haag: Guitars
Anders Eriksson: Guitars
Nicklas Gelotte: Bass
Alvaro Svanerö: Drums

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Ragnarök Festival 2020: 17. - 18.4.2020 in Lichtenfels
Geschrieben am 04.09.2019, 13:50 von UnDerTaker

ragnar%C3%B6k%20festival%202020%20flyer Das Ragnarök Festival hat für die 2020er Auflage bisher folgende Bands bestätigt:
Kampfar (NO)
Moonsorrow (FI)
Necrophobic (SE)
Winterfylleth (GB)
Naglfar (SE)
The Spirit (DE)
God Dethroned (NL)
Skiltron (AR)
Anomalie (AT)
1914 (UA)
XIV Dark Centuries (DE)
Karg (AT)
Avast (NO)
Ferndal (DE)
OCEANS (AT)

Das Festival findet vom 17. - 18.4.2020 in Lichtenfels statt.


Bisher nicht schlecht wie ich meine...



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Mindreaper & One Last Legacy Dudelsack KH 14.09.2019
Geschrieben am 03.09.2019, 12:58 von ALUCARD

Mindreaper & One Last Legacy // Metalnight AK 8 .- €

Samstag, 14. September 2019

Dudelsack Bad Kreuznach
Rüdesheimer Straße 44, 55543 Bad Kreuznach

Mindreaper
spielen seit über fünfzehn Jahren Death/Thrash Metal mit traditionellen und melodischen Einflüssen im Underground der Republik. Neben unzähligen Clubgigs, beispielsweise im Vorprogramm von Vader, Tankard, Hatesphere, Squealer, Accuser, Burden of Grief, Arven und Lay Down Rotten, absolvierte die Band Auftritte auf regionalen und überregionalen Festivals.
Die bisherigen Highlights stellten zwei Shows auf dem Metalfest Germany und eine auf dem Ragnarock Open Air dar, sowie eine Support Tour für Six Feet Under durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

One Last Legacy stehen für abwechslungsreichen metallastigen Rock/Heavy Metal, in dem auch moderne Spielarten härterer Gitarrenmusik Ihren Platz haben. Charakteristisch für die Band ist die Kombination drückender Riffs mit melodischen Parts und detailreicher Gitarrenarbeit, bei der auch anspruchsvolle Soloparts nicht zu kurz kommen. Am 12. Oktober 2018 erschien ihr zweites Album "II", welches die Jungs aus Rheinhessen aktuell promoten.

https://www.facebook.com/events/785537085171953/



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Review: Darkened - Into The Blackness
Geschrieben am 02.09.2019, 17:02 von Nabu

Darkened – Into The Blackness

Wenn sich Musiker aus verschiedenen Bands, welche aus unterschiedlichen Ländern stammen, zusammenfinden um gemeinsam zu musizieren ergibt die bunte Mischung aus Einflüssen und Vorlieben oft eine äußerst interessante Mischung. Im Falle von Darkened ist dies theoretisch der Fall. Denn obwohl mir die Musik auf ihrer EP „Into The Blackness“ stellenweise sehr gut gefällt habe ich das Gefühl hier mit einer Veröffentlichung abgespeist worden zu sein, deren einziger Zweck die Existenz an sich zu sein scheint.

„Was meint der Vogel denn damit?“, mag sich der Eine oder Andere jetzt fragen. Und das völlig zu recht. Die Sache ist die: natürlich macht es für eine junge Band Sinn mit einer EP erst mal die Zehen in den Metal-Tümpel zu tauchen um die Temperatur zu fühlen. Bei Darkened? Eher nicht so. Ich zitiere mal das Promo-Sheet betreffend des Band-Lineups: „Although a brand-new entity, DARKENED host a wealth of experience in the death metal underground, comprising drummer Andy Whale (ex-Bolt Thrower / Memoriam), bassist Daryl Kahan (ex-Disma / Funebrarum), vocalist Gord Olson (Ye Goat-Herd Gods / Demisery), and guitarists Linus Nirbrant (A Canorous Quintet / This Ending) and Hempa Brynolfsson (Excruciate / Ordo Inferus).”

Es wird klar was ich meine. Die Musik auf dieser EP klingt genau so fett, krachend und brutal wie man es anhand dieses Lineups erwartet. Warum also nur eine 4-Track EP (von denen der erste „Song“ ein 66-sekündiges Intro ist) und nicht gleich mit einem Album voll auf die Zwölf? Vielleicht bin ich hier etwas zu streng, aber die drei echten Songs auf diesem Silberling sind schon sehr geil und machen Bock auf mehr – warum kriegen wir das nicht?

Egal, genug gejammert. Wer auf klassischen, walzen-artigen Death Metal steht kann hier ohne Bedenken zugreifen. Wäre etwas mehr Musik auf dem Tonträger hätte es bestimmt noch ein Pünktchen mehr gegeben. So bleibt uns aber „nur“ ein viel zu kleines Häppchen bei welchem die Freude den Frust kaum überwiegt.



Anspieltipp: The Offering, Darkening of My Soul, Unredeemed


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 15:17
Label: Chaos Records

VÖ: 23. August 2019



Tracklist

1. Into the Blackness
2. The Offering
3. Darkening of My Soul
4. Unredeemed
Website der Band: Darkened bei Facebook

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Reincarnage
Geschrieben am 31.08.2019, 14:59 von Exorzist

 Mit Reincarnage aus Schweden können wir euch heute einen weiteren Zugang bei Apostasy Records bekannt geben. Die Band besteht aus Andreas Björnson (Vocals / Guitars), Christian Fredriksson (Guitars), Kristian Karlsson (Bass) und Johannes Eklund (Drums). Auf dem Debütalbum erwartet euch ein brachialer Mix aus Death / Black Metal und Grind gepaart mit einer angemessenen Portion Melodie.

Mit "Reap" können wir euch endlich die erste Hörprobe und zugleich den Titeltrack des kommenden Albums von Reincarnage präsentieren: http://bit.ly/rcreapyt

Das neue Album der Schweden um Andreas Björnson (Vocals / Guitars), Christian Fredriksson (Guitars), Kristian Karlsson (Bass) und Johannes Eklund (Drums) erscheint am 22.11.2019 über Apostasy Records!

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Review: In Cold Blood - Leggion of Angels
Geschrieben am 23.08.2019, 12:46 von ALUCARD

In Cold Blood - Legion of Angels

Das sich hinter dem düsteren Albumcover Hardcoremukke verbirgt vermutet man nicht unbedingt, das Artwork ist aber die perfekte optische Version der Musik.
Die 1996 gegründeten In Cold Blood aus Cleveland spielen auf ihrem neuen Album sehr verbitterten und negativen Hardcore, die Hüpfburgfraktion kommt hier nicht zum Zuge.

Wutschnaubend arbeiten sich die Jungs durch die 9 Titel, die Grundstimmung ist durchweg pessimistisch. Dadurch das man auf "moderne" Zutaten wie Gangshouts oder Breakdowns verzichtet ist das Material bestens für alte Hasen und neue Schüler der "alten Schule" geeignet. Anfangs war ich etwas verwundert das Type O Negative in der "geeignet für" Liste mit auftauchen. Jetzt muss ich sagen das das schon passt, man sollte nur keinen TON Gesang erwarten. Aber die dunkle Textur der Titel und die bittere Wucht stehen schon auf einer Linie mit den grünen Göttern aus Brooklyn. Positiv fällt auf das In Cold Blood ihre Kraft nicht nur aus schnellen energiereichen Passagen beziehen sondern immer wieder schleppende und melodische Stellen mit einbauen die dafür sorgen das das Album noch eindringlicher und niedergeschlagener erscheint. Aber keine Angst, hier gibt es keinen Heulsusenalarm oder Emogejammer, Hardcore der ersten Stunde ist das oberste Gebot. Getreu dem Stepanović Motto "Lebbe geht weider" verteilt die Clevelandtruppe noch ausreichend Motivation trotz finstere Miene, als Leitsatz könnte da "Embrace your Demons" dienen.

Bleibt die finale Frage: "Ist das Album auch für Schwermetaller interessant?" Ich denke schon, auch weil man komplett auf dieses Gute-Laune Konzept verzichtet und einfach nur richtig guten Hardcoresound bietet der auf dem Teppich geblieben ist. Kein dicke Hose Bollo Gehabe, keine "wir sind die krassesten" Attitüde, kein Metalcoregekuschel. In Cold Blood verteilen ihre düsteren Visionen und Erkenntnisse ohne dafür den Sound künstlich aufzublasen, jedes Instrument klingt so wie es klingen soll. Das ist die perfekte Basis für das angepisste Gebelle von ex-Integrity/Ringworm Sänger & Gitarrist Blaze Tishko der sich glaubhaft durch die 9 Titel quält. Schön das es in all dem Plastikmüll der sich sonst so Hardcore schimpft doch noch so ehrliche und bodenständige Bastionen gibt die den alten und wahren Werten treu geblieben sind.

8 von 10 Punkten  



Gesamtlänge: 35 Minuten
Label: Fast Break Records
Vö: 23.08.2019

1. Dark Visions
2. The Wretched Souls
3. No More Lies
4. Slipping Into Senility
5. Reaper
6. In Trance
7. So Many Heavens
8. Omega
9. Hell Hallow

http://www.facebook.com/In-Cold-Blood-269643304780

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Vultur
Geschrieben am 22.08.2019, 21:25 von Exorzist

Dreckiger, finsterer und wüster Death Metal aus Griechenland. Finde ich doch sehr ansprechend das Gehämmer.

"Bludgeoning Death Metal from Greece, that's stuffed with assorted tempos that go from relentless eruptions of savagery, to torturous and doomed out passages replete with morbid harmonies, and through mid-paced onslaughts of sheer heaviness".



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STRIGOI
Geschrieben am 21.08.2019, 19:55 von Exorzist

 Als PARADISE LOST-Gitarrist Greg Mackintosh sein Sideproject VALLENFYRE 2018 zu Grabe trug, schloss er damit ein schwieriges und zugleich kathartisches Kapitel seines Lebens. Das als Hommage an seinen 2009 verstorbenen Vater John erschaffene Projekt war ursprünglich nur zur Verarbeitung von Gregs tiefer Trauer gedacht, entwickelte sich im Laufe der Jahre jedoch zu einem nihilistischen Statement an die Welt. VALLENFYREs kurze Existenz war von vorn herein geplant und sollte nach den drei veröffentlichten Studioalben ein Ende finden. Doch nur wenige Tage, nachdem die Band ihre letzte Show im September 2018 gespielt hatte, verkündete Greg Mackintosh, dass die Reise weitergehen würde und aus der Asche sein neues Projekt STRIGOI aufgestiegen war. Nachdem die Band einen Vertrag bei Nuclear Blast uinterzeichnet hatte, wird das englische Duo am 22. November sein Debütalbum »Abandon All Faith« veröffentlichen - ein erster Vorabtrack erblickt bald das Licht der Welt.

Mit einem Bandnamen, der von den ruhelosen Geistern der rumänischen Mythologie inspiriert wurde, die aus dem Grab aufsteigen und eine völlig andere Form annehmen können, wird die Besetzung von STRIGOI durch den ehemaligen EXTREME NOISE TERROR- und VALLENFYRE-Bassisten Chris Casket abgerundet. (Der Schlagzeuger von PARADISE LOST, Waltteri Väyrynen, war als Studiomusiker ebenfalls dabei, wird aber kein Vollzeitmitglied sein.) Das resultierende 12-Song-Debüt »Abandon All Faith« wurde in Gregs Black Planet-Studio zwischen Januar und März 2019 aufgenommen und vermengt Death Metal mit Grindcore und Punk für ein knochenzermalmendes Erlebnis. Während VALLENFYRE schmutzig und crust-geladen durch die Ohren krachte und den Eindruck vermittelte, direkt aus den dunkelsten Hintergassen zu stammen, konzentriert sich STRIGOI auf filigrane Angst und elegante Feindseligkeit, die mit Mackintoshs unverkennbaren Lead-Gitarren und Old School Death Geröhre vermischt wird, aber auch nicht auf cineastisch große, höllische Momente verzichtet.

„Mit VALLENFYRE sind wir einen Weg gegangen, bei dem es immer grober und crust-lastiger wurde“, erklärt Greg Mackintosh. "Irgendwann konnten wir das einfach nicht mehr weiter voran treiben, also musste ich neue Elemente einfügen. STRIGOI lebt von Schauermomenten, subtilen Klängen von Industrial und sogar Black Metal. Das Ziel war, einfach alles etwas anders klingen zu lassen. Ich war völlig zufrieden mit dem, was ich mit VALLENFYRE geschaffen habe, aber damit STRIGOI für sich allein steht, wollte ich neue Dinge ausprobieren.“

STRIGOI sind:
Greg Mackintosh - Gesang, Gitarren
Chris Casket - Bass
Waltteri Väyrynen - Schlagzeug (nur Studiomitglied)

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Review: SUPERSTION - The Anatomy Of Unholy Transformation
Geschrieben am 21.08.2019, 15:48 von Cosmower

S U P E R S T I T I O N
The Anatomy Of Unholy Transformation






Eine der wirklich großen Künste im Death Metal ist es, das scheinbare musikalische Chaos in kontrollierte Bahnen zu lenken und die Energie so zu bündeln,daß es den Hörer niederstreckt. Zu den Großmeistern und Urvätern dieser Kunst gehören sicher MORBID ANGEL, die sie gleich auf ihren Frühwerken quasi in Perfektion dargeboten haben. So geht der erste Gedanke beim Hören von „The Anatomy Of Unholy Transformation“ auch gleich in Richtung „Altars Of Madness“, weshalb schon der ein oder andere ohne weiterzulesen losstürmen dürfte,um sich das Debütalbum des Ami-Quartetts zu krallen; und man sollte diejenigen nicht aufhalten,denn es ist die einzig richtige Entscheidung. Klar, auch SUPERSTITION kommen natürlich nicht an das Meisterwerk der kranken Engel ran, das eben ein revolutionärer Meilenstein ist. Aber die Richtung stimmt ! Die Mucke  knüppelt mich nämlich amtlich zurück ins Jahr 1989 und triggert in mir auf eine angenehme Art das Gefühl,das  ich  beim Hören von MORBID ANGELs Monolith hatte. Das heißt nichts anderes,als dass „The Anatomy Of Unholy Transformation“  die coolste  Nah-Oldschooltod -Erfahrung seit den letzten Scheiben von CRUCIFIER und SKELETAL REMAINS ist. Mit jedem weiteren Hören offenbaren sich dann auch immer wieder mal Details,die noch verliebter machen. Zu den sechs „richtigen“ Ballereien gesellen sich noch 3 instrumentale Intros bzw Interludien, die zum Teil durch gekonnten Keyboardeinsatz einen Gruselfaktor im Stile von ACID WITCH erschaffen, was dem Ganzen eine weitere feine Nuance verleiht sowie dazu  als Gesamtwerk zusammenkleistert und außerdem auch kurze Verschnaufpausen vom Soundinferno gönnen.
Fazit ist somit,daß der Band aus Santa Fe ein zwar recht kurzes, jedoch ebenso effektives und geiles Album gelungen ist,das für die entsprechende Hörerschaft wahrlich eine Göttergabe darstellen müsste; mit "Spiritual Sunderance" hat's sogar noch nen kleinen Hit mit an Bord. Fettes Gerät mit noch etwas Luft nach oben.


Wertung: 8 / 10

> Tracklist ( 9 Tracks / 34:20 Min ):

1. Unholy Transformation Pt.1  (1:16)
2. Highly Attuned Beast Of  The Dark   (4:09)
3. Spiritual Sunderance  (5:12)
4. Unholy Transformation Pt.2  (0:45)
5. Passage Of Nullification  (4:48)
6. Torn In The Outer Lands  (4:33)
7. Unreclaimed Blood  (5:06)
8. Unholy Transformation Pt.3  (1:10)
9. Charnel Pleasures  (7:21)

> Release: bereits erhältlich ( 21.Juni 2019 )

> 20 Buck Spin

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Review: Mystagogue - And the Darkness was cast out into the....
Geschrieben am 20.08.2019, 22:49 von ALUCARD

Mystagogue - And the Darkness was cast out into the Wilderness

So muss das für mich klingen wenn ein Zweiergespann extreme Musik macht. Erdig, kompromisslos, harsch und dennoch voller Leidenschaft. Somit macht das Duo aus dem Laster & Gnaw their Tongues Umfeld beim Debüt alles richtig.

Da nur wenig Infos vorliegen direkt zur Musik: Black Metal wird geboten, dazu gehört ein thrashiger Unterbau und eine dezente Waverocknote ala Killing Joke oder aktuellen Postrockvertretern wie Rope Sect. Passend dazu spendiert man "And the Darkness was cast out into the Wilderness" ein krachig bodenständiges Klangkostüm das noch genug Platz für Feinheiten lässt. Denn in all dem an den 90er Black Metal angelehnten Sound trägt der Wind von irgendwo her immer noch eine magische Melodie die das Album vom Standardstumpf abhebt. Dadurch kann man sich sofort ohne viel Anlaufzeit in das Album verlieben wenn man die einzelnen Komponenten mag und nicht zur feingeistig verdrehten Hifi Society gehört.
Vom Grundaufbau sind die Titel recht ähnlich, das sollte man aber nicht mit eintönig verwechseln. Jeder Titel für sich hat noch seine eigene Note und seinen eigene Charakter, aus der Rolle fällt dabei nur das famose schleppende "A Nacreous-tinted Halo of Bright Sorrow" mit dem Klargesang. Ansonsten dominiert fieses Geschrei das weit weg ist von schwarzmetallischem Einheitsgegrunze und somit zur Geschmacksfrage wird. Mir gefällt es, es verleit dem Album eine angenehm abgedreht psychotische Note die ich sonst auch an DSBM Bands schätze. Mit nicht einmal 30 Minuten Spielzeit bieten Mystagogue dem Hörer ein kurzweiliges Vergnügen was als Debüt vollkommen in Ordnung ist. Hat man sich beim ersten Durchlauf mit der bitteren Atmosphäre der Scheibe angefreundet dann drückt man eh nochmal auf "nochmal". Und das dann immer wieder...
Feines Ding das mal wieder zeigt das man keinem schwarzen Cvlt angehören muss um ein schwerstens überzeugendes Black Metal Album loszulassen. "And the Darkness..." punktet vor allem mit seiner durch und durch fiesen Art und der dennoch vorhandenen Melodik die sofort ins Herz geht. Die Schöne und das Biest quasi in einer Person.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 27:44 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 30.08.2019

1.And Shrieking Winds Lash The Oceans Into Madness
2.Bereaved of Light
3.And The Darkness Was Cast Out Into the Wilderness
4.Here in the white Silence of the Dawn
5.The Gift of Grief Upon The Black Earth
6.A Nacreous-tinted Halo of Bright Sorrow
7.Nothing But The Night-Black Mantle
8.The Splendour of Our Demise

http://mystagogue1.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Mystagogue-356393981864414/

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Festivalbericht und Fotos zum Bavarian Battle Open Air 2019
Geschrieben am 19.08.2019, 21:21 von UnDerTaker


Unser Festivalbericht und die Fotos zum Bavarian Battle Open Air 2019 in Kirchdorf bei Haag in Oberbayern sind online.

Am 31.5. und 01.6.2019 waren folgende Bands am Start:
DEATHRITE, DUST BOLT, THE CROWN, GROZA, DEAD ALONE, PEQUOD, PRIPJAT, ENDSEEKER, DÉCEMBRE NOIR, ILLDISPOSED, ASPHYX ,BLOODLINE, COMMANDER, RAYGUN REBELS, ASPHAGOR, GRACELESS

» UR-Bayerisch, sehr gemütlich und dazu noch ein starkes Line-up.
Mittlerweile zum 9. Mal stellten die Mitglieder des Vereins B.B. Events e.V. das "Bavarian Battle Open Air" auf die Füße. Etwa 800 Metal Begeisterte trafen sich Ende Mai mitten in der Natur bei Kirchdorf bei Haag in Oberbayern zu einem Wochenende mit bayerischer Behaglichkeit, verbunden mit einer internationalen Bandauswahl. Es war für jeden Metal Fan etwas dabei, dennoch familiär und mit Herzblut organisiert. Kurzum, alles richtig gemacht! «

Zum Bericht und den Bildern geht es hier... lang.

illdisposed
asphyx

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Review: Birdflesh – Extreme Graveyard Tornado
Geschrieben am 17.08.2019, 21:56 von UnDerTaker

Birdflesh – Extreme Graveyard Tornado

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

For those who have not come across Birdflesh before, they are a massively entertaining grind band from Växjö Sweden, whose members have or do play in some of Sweden’s best underground bands. However, don’t be fooled, Birdflesh is in no way a side project, it is very much a real band. Having formed in the early 90’s they have been regularly releasing music and bringing their brand of demented grind awesomeness to stages across the world.  

Comprised of Smattro Ansjovis, Panda Flamenco and Billy Bob Banjovich. Birdflesh is one grind trio that have a huge sense of fun about them. However, if you believe that somehow means they are a joke band, you would be very much mistaken. Rather, they are an extremely potent musical force who not only understand the grind genre, but metal as a whole. When I was a kid we used to joke that Swedes must be taught metal at school based on that countries musical output, well if that were true then trust me Birdflesh would’ve gotten straight A’s.

So now the history lesson is over, I will turn to their latest release Extreme Graveyard Tornado. Containing 24 tracks in a mere 27 minutes, it is a furious listen. Although, as ever the puns and comedic elements are never that far away. First song Towards Insanity starts off as fast and furious full on grind, suddenly this is replaced with a slower stomp section which is introduced with some guitar dive bombs and a super cool harmonic trick (sorry my inner guitar geek has appeared), the mid-section is super groovy and I think will work live really well. However, before it outstays its welcome the accelerator is once again pulled, and we are back into break neck speed territory. At a mere 2 minutes long it’s not only one of the longest songs on the album it’s also fucking awesome. And that is true of the entire album, its packed full of surprises and musical puns.

The production is really clear and effective. The drums being a particular highlight for me, although that is because they are really punky and don’t overly rely on technicality, it’s a style that I love. Overall the level of song craft and musicianship maintains high, with heaps of fun guitar work. There are musical nods to the likes of SOD, Morbid Angel, Macabre and many others as well. I could list all that I noticed, but that would only spoil the surprise.

Another highlight for me is the song Home Of The Grave, the opening riff is a bizarre fusion of the coldest Nordic black metal style trem picked riff you could picture and something you’d expect from a pop punk album, imagine Mayhem having a jam with Greenday, it really is that twisted. This song also has a classic Gothenburg style outro riff. The start of Mouth of Gore has a cheeky nod to Morbid Angel’s Day of Suffering, whilst Grind Band even manages to squeeze in a sax/clarinet or Kazoo solo (read that as I can’t tell what it was but its either windy or horny haha).

It’s clear with song titles such as Crazy Train Decapitation, Milkshake is Nice, Guacamolestation of The Tacorpse, Almost Aggression and Garlic Man that this record may not work for those most serious of metal heads. But for the rest of us who sometimes like to just crack open a beer and have a good time then this is the perfect soundtrack. Most of all though, it’s obvious that Birdflesh understands Metal’s most important and secret unwritten rule, and that is Metal is and always will be ………..


Rating: 9/10




Length: 27 Minutes
Label: Everlasting Spew Records

Release date: 28.06.2019

Track list
1 Towards Insanity 2:02
2 Are We Great Again? 0:06
3 Crazy Train Decapitation 1:53
4 Grind Band 0:50
5 Home Of The Grave 0:57
6 Milkshake Is Nice 1:18
7 Another Pig 0:59
8 Guacamolestation Of The Tacorpse 0:50
9 Crazyful Face 0:39
10 Thank You For The Hostility 0:49
11 Crazy Nights 0:29
12 Botox Buttocks 0:55
13 House Guest 1:55
14 Accused Of Suicide 1:42
15 Back Hole Jaw 1:41
16 Amish Girl 1:01
17 The Rise Of Stupidity 1:45
18 Pub Night 0:10
19 Pyromaniacs 2:11
20 Bite The Mullet 1:05
21 Almost Aggression 1:31
22 Garlic Man 0:53
23 Mouth For Gore 1:10
24 Land Of Forgotten Riffs 0:18

Website of band: www.facebook.com/birdfleshgrind

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IN FLAMMEN Open Air 2020 – Germany´s hellish Gartenparty
Geschrieben am 14.08.2019, 19:45 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air – Deutschlands hellish Gartenparty
09.-11.07.2020 Torgau / Entenfang

confirmed:

+ MEMORIAM (UK)
+ INCANTATION (US)
+ BETHLEHEM (D)
+ RUNEMAGICK (SWE)
+ MYSTIFIER (BRA)
+ DEMONICAL (SWE)
+ THE FUNERAL ORCHESTRA (SWE)
..... and many more


EARLY BIRD Tickets und VVK seit dem 01.09. !!
Infos & Tickets: www.in-flammen.com
see you in.....Torgau!

3 Tage / 39 Bands / METAL IST FREIHEIT & NO COMMERCE



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Party.San Open Air 2020
Geschrieben am 12.08.2019, 14:45 von Exorzist

Maniacs, Heute präsentieren wir Euch die ersten fünf Bands für das Party.San Metal Open Air 2020. Der Vorverkauf startet am 1. September.

 Was sollen wir euch zu dieser Band noch erzählen, was ihr nicht schon längst wusstet?! Gesetz dem Fall dass ihr die letzten Jahrzehnte unter einem Stein gelebt und eure Ohren erst kürzlich in Betrieb genommen habt: Wir reden hier von DER Institution in Sachen Schweden-Death Metal schlechthin. Klassischer Old School Death? Dismember! HM2-Sound? Dismember! Die eine Band die unzählige andere der jüngeren Generation im Sektor des skandinavinischen Death Metals maßgeblich beeinflusst hat? Dismember! Wir sparen uns an dieser Stelle alle weiteren Umschweife denn das würde sowieso zu nichts führen. Nur soviel sei gesagt - wir freuen uns riesig die Schweden in Originalbesetzung begrüßen zu dürfen, die 2008 das letzte mal bei uns auftauchten und von 2011 bis '19 im Winterschlaf verweilten.

 Ein weiteres Urgestein wird 2020 Schlotheim heimsuchen: "None Shall Defy" hieß der 1887 erschienene Erstling der Kanadischen Thrashlegende INFERNÄL MÄJESTY. Seitdem sind viele Jahre vergangen, doch was ist passiert? So einiges - oder doch nicht?! Man muss zugeben: Zwischen besagtem ersten Album und der aktuellen Langrille "No God" liegen satte 20 Jahre und dazwischen hat die Band gerade mal 2 weitere Alben veröffentlicht. Das klingt in erster Instanz nicht gerade fleißig, jedoch muss man der Band attestieren dass sich keins der 4 Alben als Schwächling entpuppt. Getreu dem Motto lieber Qualität statt Quantität sind diese Recken so unerbittlich und herrlich trashig wie eh und je. Mal scheppernd groovig mal kratzbürstig rumpelnd - das wird geil!

 Ganze 9 Jahre ist es her dass uns die Schweden von MANEGARM das letzte mal beehrten. Die vergangene Zeit hat die Band nicht nur zur Veröffentlichung von 3 weitern Alben genutzt sondern vor allem um an ihrem recht eigenen Stil zu feilen und jenen zu perfektionieren. Black Metal, Folklore, kehlige Vocals, Doublebassattacken und Melodien zum dahinschmelzen sind nur einige der Zutaten die Eingang in den Gesamtsound einer Band finden denen das Prädikat Viking Metal eigentlich nicht gerecht wird. Abwechslungsreich, voller Herzblut und immer wieder für eine Überraschung gut, zählt die Band zum Besten was schwedischsprachige Musik zu bieten hat.

 Die 1.Weltkriegsspezis von 1914 werden 2020 das erste Mal auf dem Party.San spielen. Wie - ihr kennt die Band nicht?! Eher unglaubwürdig! Keine andere Band stand auf eurem Wunschzettel so hoch wie die Ukrainer. Man stelle sich eine langsam feuernde pechschwarze Panzerfaust vor die Geschosse auf den Weg bringt, die im Ziel die Wirkung entfachen die so mancher Bolt Thrower Song auf der Hochzeit deines BWL-Freundes hinterlassen würde (für alle Begriffsstutzigen - die Wirkung wäre verheerend!). Ein bisschen Death, ein bisschen Black, eine Prise Sludge und alles im Topf des hervorragenden Songwritings aufkochen lassen - fertig!


 Unablässig die europäischen undergroundbühnenbeackernd habe sich die Niederländer von GRACELESS inzwischen in so manches Herz gespielt. Old School Death Metal mit doomiger Note, wie man ihn bei ihren Landsmännern von Asphyx geboten bekommt und vielleicht sogar noch eine Ecke doomiger. Soll heißen: runter vom Gaspedal und das Schepper-Walzen-Sound-Pedal ordentlich durchgetreten! Erst 2016 gegründet hat sich die Formation inzwischen eine beachtliche Fanbase erspielt und wird euch mit aller Gewalt zeigen was es heißt die Schamlosigkeit schon im Namen zu tragen - FEUER FREI!

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Review: Mars Red Sky - The Task Eternal
Geschrieben am 11.08.2019, 13:14 von ALUCARD

Mars Red Sky - The Task Eternal

Ich hätte schwören können das hier eine Frau am Mikro steht, sämtliche Infos sagen aber das es sich bei den französischen Doomern um ein reines Männertrio handelt. So kann man(n) sich täuschen...

Sehr entspannt geht das Trio bei "The Task Eternal" zu Werke, Musik zum Füsse hochlegen und Rotwein trinken. Als Doomrock würde ich das mal einordnen, hat aber auch jamsessionartige Momente bei denen sich die Titel in sich selbst verlieren. Aber nie zu abgedreht oder verdrogt, der grobe Faden bleibt erhalten. Man kann sich jedenfalls bestens dazu fallen lassen und dann davontreiben. Trotzdem bietet "The Task Eternal" ausreichend gehaltvolle Kost um nicht in sinnfreies Gedudel abzudriften, das Songwriting ist durchaus spannend und bietet so manchen Spannungsbogen den man gerne mitverfolgt. Auch die Soundkulisse ist druckvoll und klar aufgebaut so das man die Feinheiten der Kompositionen gut raushört und aufsaugen kann. Das es sich hierbei "nur" um ein Trio handelt fällt auf jeden Fall nicht auf, vom Gefühl her könnte hier auch eine klassische 4-5 Mann Band am werkeln sein.
Das abschliessende Instrumentalstück "A Far Cry" hätte man sich sparen können, recht reduziert läuft es so durch während der Hörer immer wartet das noch was passiert. Kommt aber nix mehr...Abgesehen davon wird man aber gut unterhalten wenn man auf der Suche nach Downtempo Doomrock ist.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 27.09.2019

1. The Proving Grounds
2. Collector
3. Recast
4. Reacts
5. Crazy Hearth
6. Hollow King
7. Soldier On
8. A Far Cry

https://www.youtube.com/channel/UCgxmlXUs0y1vzLJMH2_HHjQ
https://www.facebook.com/marsredskyband/

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Review: Isole - Dystopia
Geschrieben am 06.08.2019, 13:43 von ALUCARD

Isole  - Dystopia

Die 1990 noch unter dem Namen Forlorn gegründeten Isole legen mit "Dystopia" ein neues Album vor das Traditionalisten als auch entdeckungsfreudige Doomheads begeistern könnte.

Anfangs geht man noch relativ erwartbar zu Werke, schwelgerische Melodien treffen auf erhabenen Klargesang. Auffällig ist dabei allerdings schon der Härtegrad der Kompositionen der über dem Durchschnitt liegt. Ich mag vor allem den Gesang, er hat eine angenehme Schwere und Tiefe die mich des öfteren mal an Solstice denken liess. Auf jeden Fall besser als das nölige Geleier das man sonst so serviert bekommt. Die Instrumentenfraktion agiert dazu "songdienlich". Soll heissen sie reissen sich kein Bein aus, erfinden das Rad nicht neu, ziehen ihren Stiefel aber überzeugend und gut hörbar durch. Interessant wird das Album in seiner zweiten Hälfte...

Wendepunkt ist dabei der Schlussteil von "You went away". Die ersten sechs Minuten folgen der Rahmenhandlung von blitzsauberem Doom Metal, der dann einsetzende Growlgesang kommt völlig unerwartet und verleit dem Titel einen finsteren Anstrich. Auch in "Forged by Fear" ist er zu hören, wobei mir dieser Titel etwas zu unorientiert dahindümpelt. "Galenskapens Land" weiss zunächst auch nicht so richtig wo es hinsoll, die Irrfahrt wird aber mit einem genialen Schlussritt belohnt der schwerstens Richtung Deathmetal drängt. Und wo die Fuhre schon mal Schwung aufgenommen hat da schliesst sich "Nothingness" an. Der fragile Einstieg verwirrt die Sinne bevor man einem Donnerschlag gleich zu melodischem Death Metal rüberwechselt. Sind halt doch Schweden, da liegt das im Blut. Mit Growlgesang wäre das eine fette Hymne ala Demonical und Co., aber der wird nur sparsam eingesetzt. Dadurch könnte man es mit Amorphis zu "Elegy" Zeiten vergleichen. Zum Ende hin drosselt man das Tempo und baut nur noch auf Growlgesang, Death Doom kann die Truppe also auch.

Freaks der reinen Lehre greifen zur ersten Seite, Entdecker und Freunde der härteren Kost erfreuen sich am zweiten Teil. Somit für jeden was dabei, ob sich beide Lager mit dem kompletten Album anfreunden wird sich zeigen. "Dystopia" ist auch jeden Fall ein gutes Doom Metal Album das handwerklich und härtegradtechnisch schwerstens überzeugen kann. Durch Hinzunahme von Anteilen aus dem extremeren Lager vermeiden Isole gekonnt Austauschbarkeit und die Scheibe bleibt spannend bis zur letzten Sekunde. Eventuell sollten die Schweden mal darüber nachdenken ein reines Death/Doom Nebenprojekt zu starten, könnte interessant sein da die hier vorgezeigten Stellen ebenfalls sehr gelungen sind.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48:27 Minuten
Label: Hammerheart Records
Vö: 23.08.2019

1.Beyond The Horizon
2.Written In The Sand
3.The Beholder
4.You Went Away
5.Forged By Fear
6.Galenskapens Land
7.Nothingness

https://isolehhr.bandcamp.com/album/dystopia

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Review: Zeit - Drangsal
Geschrieben am 31.07.2019, 13:05 von ALUCARD

Zeit - Drangsal

Der nächste Emporkömmling aus dem Leipziger Unterground. Na gut, das stimmt nicht. Zeit gibt es schon seit 2010 und man hat schon diverse Tonträger vorzuweisen. Aber mit "Drangsal" sind die Jungs erstmals in meinen Fokus gerückt, ich kann mich dem Werk also völlig unbefleckt nähern.

So falle ich gleich mit der Tür ins Haus: Wer Totenmond mag der wird auch Zeit ins Herz schliessen. Die finsteren Brocken bewegen sich in einem ähnlichen Krachkosmos wie die Truppe aus Backnang. Doomige Schleifer treffen auf schwarzmetallisches Getrümmer, klanglich deutlich im Underground verwurzelt wütet sich das Trio durch 6 Titel die jede schwarze Seele erfreuen dürften. Vor allem die bretternden Abfahrten wie zum Beispiel in "Menschmaschine" sind deutlich im klassischen Black Metal zuhause, durch den bellend keifenden Gesang habt man sich aber vom Durchschnittseinerlei ab.

Von Gefälligkeiten an den Hörer ist das Material weit entfernt, kantig, kalt und unbequem dringen die Noten zum Hörer. Dieser muss sich die Liebe zu den Titeln erst erarbeiten, Zeit reichen ihm nicht die Hand zum Einstieg sondern bleiben schemenhaft im Dunkel verborgen. Doch die Mühe wird belohnt wenn die Kälte weicht und der krustige Panzer aufbricht indem man sich auf die Songs und vor allem die langen instrumentalen Passagen einlässt. Empfohlen sei hier "Stirn". Der Titel ist zwar der schwarzmetallischste auf der Scheibe, durch die Gitarrenführung aber auch der melodischste.  

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 30.08.2019

1.Schweigen
2.Stirn
3.Babylon
4.Menschmaschine
5.Granne
6.357

https://rumsdiezeit.bandcamp.com/

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Festivalbericht und Fotos zum Protzen Open Air 2019
Geschrieben am 30.07.2019, 01:36 von UnDerTaker


Unser Festivalbericht und die Fotos zum Protzen Open Air 2019 im brandenburgischen Protzen sind online.

Am 28.6. und 29.6.2019 waren folgende Bands am Start:
Krisiun, Necrophobic, General Surgery, Nervecell, Bodyfarm, Deranged, Wombbath, Distillator, Sinners Bleed, Souldemise, Abjured, Bloodland, Attacktion, Vader, Misery Index, Bölzer, Deathrite, Endseeker, Sodomized Cadaver, Macbeth, Murderline, Metall

» Im Juni eines jeden Jahres steht für die hell-is-open-Gemeinde seit vielen Jahren das Protzen Open Air Festival auf dem Programm. Nicht anders war es auch im Jahre 2019 nach Christus und mit fünf Headbangern ging es auf den 640 km-Trip in das brandenburgische Protzen... «

Zum Bericht und den Bildern geht es hier... lang.

wombbath
necophobic

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Review: MISANTHROPIC RAGE - Towards The Greyscale Aphorysm
Geschrieben am 28.07.2019, 18:40 von Cosmower




MISANTHROPIC RAGE
Towards The Greyscale Aphorysm

In der Welt des Black Metals scheint das polnische Duo noch keine allzu große Rolle zu spielen. Wenn die Anhängerschaft der ultraorthodoxen, alles verachtenden Wurzeln mit der Band nichts anfangen können,ist das verständlich und nachvollziehbar – in den weitverzweigten,oftmals extrem musikalischen Blüten,die das Genre hervorgebracht hat, müssten MISANTHROPIC RAGE aber doch heftig einschlagen. Wie aus meinen Worten zum grandiosen Vorgänger herauszulesen ist, scheint es als sei meinereiner doch sehr,seeehr angetan von dem,was die Band macht. Hmmm, da könnte dann doch so mancher etwas wie „Kumpel Black Metal“ aus dem Floskelnhut ziehen. Zumindest der Bandname scheint so manchen in meinem Umfeld zu belustigen – wobei mir da im Extrem-Metal-Bereich weitaus schlimmere Albernheiten untergekommen sind. Sei's drum, wenn jemand die Wahl des Namens „primitiv“ oder „einfallslos lächerlich“ bezeichnen mag – die Musik ist es definitiv nicht ! Warum ? Here we go:
Musikalisch bewegen sich die Herren „Ar“ und „W“  weit abseits des kalten,hasserfüllten Ursprungs und bepflanzen das Wurzelwerk ihres Black Metals schon seit dem ersten Album mit allerlei bunten stilistischen Pflänzchen und bringen so mit jedem Album neue Kreuzungen hervor. Wo beim Debüt zB Meshuggah(!)-artige Riffs aufhorchen ließen, spielte man beim Folgewerk u.a. mit merklichen Post Punk – Einflüssen ( in meinem Begeisterungssturm nachzulesen ). Auch jetzt beim dritten Album tritt man nicht auf der Stelle,aber bleibt dem Weg treu. So sind die wunderschönen, entrückten Sphären weiterhin präsent,werden jedoch anders gewichtet und von einem größeren „Bombast“ flankiert als bisher. Man klingt doch etwas monumentaler. Zudem wirken dann die Vocals noch facettenreicher, immer im Dienste der kontrastreichen musikalischen Darbietung. Ungeachtet des riesigen Schattens,den die beiden vorherigen Alben in all ihrer Großartigkeit bedrohlich über dem eigenen Schaffen schweben lassen, präsentieren die Polen mit „The Greyscale Aphorysm“ ein weiteres Meisterstück,das sich schon beim zweiten Durchgang unter meinen Jahresfaves postionieren konnte und mit jedem weiteren immer besser wird.
Umso bewundernswerter ist das Ganze angesichts der kurzen Zeit,die seit dem letzten Album vergangen ist. Ein Umstand der zeigt,welche kreative Kraft die Macher überschäumen läßt. Unter all den Großartigkeiten kristallisiert sich dann mit dem Fast – Zehnminüter „The Traveller“ noch ein richtiges Highlight heraus. Hammer !
Einmal mehr ist die Mucke von MISANTHROPIC RAGE für mich – und hier sehe ich gefühlsmäßige Parallelen zu meinen Faves SULPHUR AEON und CHAPEL OF DISEASE,wenn auch andere Baustelle – etwas ganz Spezielles, das mich alles um mich herum,einschließlich jeglicher Sorgen und Arschgeigengehabe, für die Zeit vergessen läßt. Ob das etwas ist,was eine Black Metal Band erreichen will,sei dahingestellt. Fakt ist aber,daß ich kein größeres Kompliment aussprechen kann. Wieder einmal eine Meisterleistung,die da aus Polen kommt. Den halben Zähler weniger im Vergleich zum zweiten Album kann man wohl dem fehlenden Neuentdeckungswahn zurechnen. Bleibt trotzdem was extrem Großes !


> Wertung: 9/10


> Tracklist ( 8 Tracks / ca.42 Min):

1. Towards The Greyscale Aphorysm
2. The Noise Of A New Dawn
3. Nothing But Rage
4. The Luring Lament
5. Divine Malediction
6. Here Is Deeper,Here Is Higher
7. The Traveller
8. Curse - Despise - Reject - Deny

>> Bandcamp

> Release: bereits erschienen ( 6.6.2019 )
> Label: GodzOvWar Productions

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Review: Fister - Decade of Depression
Geschrieben am 25.07.2019, 14:48 von ALUCARD

Fister - Decade of Depression

Die Doomsludgehärtner Fister gibt es jetzt genau zehn Jahre, das muss gefeiert werden. Und was bietet sich bei so Gelegenheiten an wenn man grad kein eigenes Material im Lauf hat? Richtig, in Livealbum, eine Best-of Zusammenstellung oder ein Coveralbum. Letzteres liegt mit "Decade of Depression" vor.

Überraschenderweise covert man nicht die erwartbaren Bands aus dem Doom/Sludge Bereich sondern widmet sich unter anderem Slayer, Metallica, Danzig und Darkthrone. Das gelingt je nach Ansichtsweise mal mehr oder weniger gut, kommt halt auch drauf an welches Verhältnis man zum Original hat. "For Whom the Bell Tolls" zu Beispiel kommt im reduzierten Tempo ziemlich geil, sogar das Intro ist besser als bei der Vorlage. Bei "How the Gods Kill" fehlt einfach die Stimme vom Schinkengott, die Umsetzung ist zudem mit dem Schreigesang von Eva (Chrch) nicht sehr gelungen. "Too Old Too Cold" fängt bestens die rotzige Aura des Originals ein, aber die Darkthrone Version ist einfach zu grossartig um als Coverversion zu überzeugen.

Das Trio schafft es recht gut die Stimmung der Vorlage mit eigenen Elementen zu verbinden, einziges Manko ist der eintönige Gesang. Dieser raubt den Titeln etwas ihre Energie da er immer auf der selben Schiene unterwegs ist. Schade, den musikalisch ist das schon nicht schlecht umgesetzt.

6,5 von 10 Punkten




Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 27.09.2019

1) City of The Living Dead - FABIO FRIZZI
2) For Whom the Bell Tolls - METALLICA
3) Mandatory Suicide - SLAYER
4) Too Old Too Cold - DARKTHRONE
5) How the Gods Kill - DANZIG
6) Reaper - HELLHAMMER
7) And Only Hunger Remains - PUNGENT
STENCH
8) The Failure - FISTER

FISTER - Decade of Depression Album Trailer

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Review: Goatburner - Extreme Conditions
Geschrieben am 24.07.2019, 14:14 von ALUCARD

Goatburner - Extreme Conditions

Das finnische Krachduo besteht aus Keijo Niinimaa (ROTTEN SOUND, MORBID EVILS, AGE OF WOE) und Jaakko Forsman (RATFACE, SKULMAGOT), Qualität und Können sind also vorhanden. Aber reicht das auch?

Das Gespann verwöhnt den Hörer mit einer ordentlichen Portion abgefucktestem Deathmetal mit Grindkomponenten. Vom Autopsy-artigem Geschleife bis zum Napalm Death Gebretter ist alles dabei, meistens sogar innerhalb eines Titels. Hat man sich erstmal an das eintönige Geschrei von Sänger Kaos aka Keijo Niinimaa gewöhnt dann kann man sich freudig der Krachwand von "Extreme Conditions" hingeben. Schade, etwas mehr Abwechslung beim Gesang hätte der Scheibe gutgetan. Ansonsten arbeitet man sich zeimlich angepisst an allem ab was so möglich ist mit einer Besetzung die nur aus Schlagzeug, Gitarre und Gesang besteht. Wütend rumpeln sich die Finnen durch 10 Titel den etwas die Unterscheidbarkeit fehlt, liegt aber wahrscheinlich auch in der Begrenzung an Instrumenten.
"Extreme Conditions" wird nicht der hellste Stern im Kosmos der 2-Mann Bands werden, aber wenn man Bock auf primitives Geboller mit Groove und ordentlich Härte hat dann kommt die Scheibe genau richtig. Positiv fällt dabei der erdige Klang auf.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 33 Minuten
Label: Time To Kill Records
Vö: 27.09.2019

01. Dead Alert
02. Time to Burn
03. Mayhem
04. Drowned Alive
05. Violent Redeemer
06. Vortex of Chaos
07. Frozen Grounds
08. Get Sick and Die
09. Blown Away
10. Wave of Doom

GOATBURNER line-up:

Spider (Jaakko Forsman) – drums
Kaos (Keijo Niinimaa) – guitar, vocals

https://goatburner.bandcamp.com/

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Wie der Honk zurück nach Europa kam
Geschrieben am 15.07.2019, 14:02 von UnDerTaker

Eigentlich gar kein Witz  ;)

Wer kein Honk ist, kennt das Wort Honk. Seit dem vorigen Jahr steht es auch im Duden. Aber woher kommt der Ausdruck? Die Spur führt nach Amerika und von dort zurück ins ganz alte Europa.

Im Jahr seiner Volljährigkeit bekam das Wort Honk seine Einbürgerungsurkunde überreicht. Seit der 27. Auflage von 2018 steht es im Rechtschreibduden und ist damit auch offiziell ein Wort der deutschen Sprache.

Um die Jahrtausendwende war es aus dem Englischen importiert worden. In einem Artikel des Schweizer „Tagesanzeigers“ über ein neues Jugendsprache-Wörterbuch hieß es 2003: „,Pommespanzer‘ heisst da eine fette Person, ,Analhusten‘ steht für Blähungen, ,Ritzenputzer‘ für Stringtanga. Wer das alles nicht kapiert, ist ein Honk (Depp).“


https://www.welt.de/kultur....es.html

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Review: Aitvaras - Aitvaras
Geschrieben am 13.07.2019, 13:47 von ALUCARD

Aitvaras - Aitvaras

Melodic Black Metal steht auf dem Stundenplan, im Falle von Aitvaras vorgetragen von einer Band aus Österreich. Ist dieser für die Ohren ebenso in Genuss wie es Wein und Käse aus unserem Nachbarland für den Gaumen sind?

Gleich mit Kritik einsteigen? Ja, das Schlagzeug klingt mir zu modern und ist eine Spur zu vordergründig. Das war es auch schon, ansonsten passt eigentlich alles. Die Gitarrenarbeit, bei melodischem Black Metal ja doch irgendwo wichtig, kommt sehr gelungen rüber und findet den goldenen Pfad zwischen songdienlichem Vortrieb und eigenständiger Note. Von mir aus könnten die Jungs ruhig noch mehr so Momente im gemässigten Tempo einbauen wie in "Pestkammer", dadurch hebt man sich angenehm vom Einheitsgebretter ab und man kann als Hörer noch tiefer in die Songs eintauchen. Denn das "draufeinlassen" ist bei dem Album in wichtiger Faktor, nur nebenbei gehört erschliesst sich einem sonst nicht der Songfluss und die dunkle Atmosphäre die das Album umgibt.

Im Moment gibt es viele Bands die sich der moderneren Spielart des Black Metal verschrieben haben aber iregndwie dünn und austauschbar klingen. Aitvaras haben dankenswerterweise aber die Aggressivität die Black Metal auszeichnet nicht vergessen, das Album klingt nicht nach Studentenwohnheim.
Sehr hörenswertes Debütalbum der Truppe aus Österreich, für das nächste Album wünsche ich mir einen etwas "erdigeren" Drumsound. Und vielleicht kann man beim Songwriting noch was draufpacken um die Titel besser unterscheidbar zu machen.

7 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Anthrazit Records
Vö: 13.06.2019

1.Opus a Aitvaras 01:40
2.Coming from the Abyss 05:02
3.In Times of War 06:16
4.Pestkammer 07:47
5.Mourning Emptiness 08:48
6.Until Memories Fade 05:02
7.Verachtung 05:13
8.Paradise Denied 07:06

https://anthrazitrecords.bandcamp.com/album/aitvaras

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Review: Coil Commemorate Enslave - The Unavoidable
Geschrieben am 12.07.2019, 11:41 von ALUCARD

Coil Commemorate Enslave - The Unavoidable

Alcest Anhänger der mittleren Phase könnten dieses Album ins Herz schliessen. Die Italiener verbinden auf "The Unavoidable" gekonnt rohen Postmetal mit verwaschenem Black Metal.
Aber nicht alles ist im grünen Bereich. Klanglich fehlt dem Werk einfach etwas Kraft, in allen Bereichen. Man kann sich gut vorstellen wie die Titel klingen würden wenn das Schlagzeug mehr Wumms hätte, die Gitarren etwas fetter und der Gesang kraftvoller wäre. Somit fehlt sowohl dem kantigen Postmetal mit seinen verträumten Strukturen als auch dem kargen Black Metal einfach die Durchschlagskraft.
Hat man sich damit abgefunden dann kann einen das Album schon verzaubern, vor allem durch sein gelungenes Songwriting. Das sorgt dafür das die Übergänge fliessend sind und die einzelnen Elemente und Stilrichtungen gekonnt verknüpft werden.
Man sollte beiden Seiten, also Postmetal und Blackmetal, etwas abgewinnen können um sich auf das Album einzulassen und "The Unavoidable" ein zwei Runden geben um sich reinzuhören, dann könnte die Beziehung Band - Hörer eine gute Richtung einschlagen. Auch weil C.C.E. auf dröges Postgeleier verzichten und auch die gemässigteren Stellen spannend arrangiert sind. Nur "La Voce" hätte ich nicht gebraucht, das Stück besteht nur aus gesprochenen Wörtern.  

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Eigenproduktion
Vö: 01.05.2019

1.Intro 00:40
2.Anti prophet 08:10
3.Dirt 08:29
4.Nothing else but black 06:48
5.Nemesis 07:46
6.E.F.S.D. 04:27
7.The snake and the rope 08:29
8.La voce 03:28

https://coilcommemorateenslave.bandcamp.com/album/the-unavoidable

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Review: Old Forest - Black Forests of eternal Doom
Geschrieben am 11.07.2019, 13:57 von ALUCARD

Old Forest - Black Forests of eternal Doom

Nun, Bandname und Albumtitel sagen eigentlich schon alles: Das "alter Wald" Thema passt zum Black Metal als auch zur Pagan/Viking Ecke, der Albumtitel gibt die Richtung an. Die musikalische Reise geht von Black Metal bis hin zu epischem Doom. Durch Klargesang und chorartigen Stellen nimmt man dann auch noch die erwähnten Paganspuren mit. Aber was soll all das Gerede, testet doch am besten mal den Albumopener "Subterranean Soul" an und ihr wisst was ich meine.

Durch die flotten Gitarrenläufe und den dezenten Keyboardhintergrund klingt der Schwarzmetall etwas aus der Zeit gefallen, "Wastelands of Dejection" hätte auch in der "Mother North" Hochzeit eine gute Figur abgegeben. Was aber nicht schlimm ist, der Titel fliegt angenehm durchs Gehör und die melodischen Gitarrenlinien setzen sich sofort fest.
Epischer geht dann das namengebende "Black Forests of eternal Doom" zu Werke und klingt dadurch anfangs eher wie eine frühe Gothmetalhymne obwohl man zwischen melodisch getragenem Doom neuerer Schule (Pallbearer) und erhabenem Vikingstahl segelt. Klingt wild zusammengewürfelt, ist aber ziemlich genial umgesetzt.
Das folkige "Shroud of my Dreams" hat man dann gar nicht auf dem Schirm, ist aber ein feiner Kontrast zu allem vorher gehörten und kann trotz der minimalistischen Instrumentierung überzeugen.
Doomklänge leiten "A Spell upon Thee" ein das dadurch klingt wie eine Fortsetzung von "Black Forests of eternal Doom" und mit einem herzerweichendem Chorusvers aufwartet. Lässt man sich darauf ein dann besteht hier Gänsehautgarantie.
"Hang'ed Man" setzt dort an und feuert dem Hörer direkt Gitarrenmelodien um die Ohren die zum niederknien sind um dann den Schwenk in Richtung Midtempoblackmetal zu vollziehen ohne den epischen Pfad ganz zu verlassen. Dadurch geht der Titel in eine gewisse DSBM Richtung die mir sehr gefällt, My Dying Bride kommen durch die Schwere und das getragene Tempo ebenfalls durch.

Fazit: Ein Album das sich angenehm aus dem Einheitsbrei hervorhebt indem es den Bogen von skandinavischem Black Metal über englischen Goth/Doom Metal bis hin zu erhabenem Doom neuerer Bauart spannt. Nebenbei zeigt man mit "Shroud of my Dreams" das man auch reduzierten Folkrock sehr gut beherrscht.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 21.06.2019

1.Subterranean Soul 07:59
2.Wastelands of Dejection 07:08
3.Black Forests of Eternal Doom 07:41
4.Shroud of my Dreams 05:38
5.A Spell upon Thee 07:42
6.Hang'ed Man 08:54

https://dusktone.bandcamp.com/album/black-forests-of-eternal-doom

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Review: Ungfell - Tôtbringære
Geschrieben am 09.07.2019, 13:26 von ALUCARD

Ungfell - Tôtbringære

Im März letzten Jahres wurde "Mythen, Mären, Pestilenz" vorstellig, jetzt gibt es die nächste Runde mit "Tôtbringære". Nur die Reihenfolge ist nicht ganz richtig, "Tôtbringære" erschien erstmals 2017. Nun hat sich Eisenwald dem Debütalbum angenommen und legt es neu auf.

Und wie auf "Mythen..." reitet auch "Tôtbringære" unter der Fahne des Medieval Black Metal mit all den vertrauten Elementen die ich auf der 2018er Platte schon so geil fand. Mittelalterlich angehauchte Stellen ohne neuzeitlichen Mittelaltermarkteventgestank, garstiger Black Metal der alten Schule und die markerschütternden Schreie von Bandkopf Menetekel. Das man den Gesang dennoch versteht macht es nochmal eine Spur interessanter, dadurch kann man nämlich bestens den Erzählungen lauschen die hier vorgetragen werden.

Ich mag vor allem die gesamte Atmosphäre der Scheibe die wirkt als sei Menetekel pesterkrankt auf dem direkten Weg in den Wahnsinn, geschüttelt von finsteren Visionen und das sichere Ende vor Augen. Wenn man sich alte Stiche aus der Zeit des Pestbefalls oder anderweitige Aufzeichnungen aus diesem dunklen Kapitel vor Augen führt: das hier ist der Soundtrack dazu! Die Schnabelmaskerträger haben schon ihre Hände nach ihm ausgestreckt, der Schnitter spielt dazu fröhlich seine Begleitmusik. Das Coverartwork setzt dieses grafisch bestens um.

Peste Noire kann ich leider nicht mehr hören das sich der Bandkopf zu jemandem entwickelt hat der für alles steht was ich verachte. In Ungfell habe ich etwas gefunden das mich musikalisch ebenso anspricht und mir keine Bauch-oder Kopfschmerzen bereitet, stimmungsmässig und auch musikalisch liegen die Schweizer auf der selben Linie wie die Franzosen.

Wer "Mythen, Mären, Pestilenz" besitzt wird auch hier zugreifen müssen. Wer die Band noch nicht kennt: Es wird Zeit!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eisenwald
Vö: 02.08.2019

1.Viures Brunst 03:00
2.Die Bleiche Göttin 05:20
3.Gottes Acker 07:04
4.Trommler Tod 06:52
5.Der Ûzsieche und sîne Grimmede 07:18
6.Wechselbalg 05:14
7.Slahtære 02:13
8.Der Opfersprung 07:37
9.Das Hexenmal 05:32

https://ungfell.bandcamp.com/album/t-tbring-re

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Cosmic Storms Over Europe Tour 2019
Geschrieben am 07.07.2019, 14:50 von Exorzist

2019-09-28 Sulphur Aeon, Chapel Of Disease & Nekrovault @ Mörlenbach-Weiher

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.45 Uhr

VVK 20,00€ (zzgl. Gebühren) / AK 25,00€



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Rotting Christ/Varathron - Duality of the Unholy Existence
Geschrieben am 04.07.2019, 13:09 von ALUCARD

Rotting Christ/Varathron - Duality of the Unholy Existence

2 griechische Schwergewichte mit wechselhafter Bandgeschichte haben sich hier zusammengetan. Zu hören ist hier keine Resteverwertung, beide Titel wurden exklusiv für diese Splitscheibe aufgenommen.

Rotting Christ starten mit "Spiritus Sancti", in meinen Augen wird das sicher nicht die schärfste Waffe im Bandkatalog. Vor allem komme ich mit dem mechanischen Drumsound überhaupt nicht klar, auch der Titel an sich bietet nicht viel Nährwert. Kann man hören, muss aber nicht zwingend in die Tophits Playlist der Band.

Varathron`s "Shaytan" kann ich da schon viel mehr abgewinnen, ein Titel der so auch auf dem letzten Album eine gute Figur gemacht hätte. Sie setzen ihren Weg fort und bietet ein feines Stück atmosphärischen Blackmetals der alten Schule mit dezenter Keyboardbegleitung. Melodisch, hymnisch und mit angenehmer Gitarrenarbeit versehen ist "Shaytan" eindeutig der bessere Beitrag der Splitplatte.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 9.30 Minuten
Label: Hells Headbangers Records
Vö: 28.06.2019

1.Spiritus Sancti 04:50
2.Shaytan 04:36

https://hellsheadbangers.bandcamp.com/album....tence-2

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Review: Dekadent - The Nemean Ordeal
Geschrieben am 04.07.2019, 12:43 von ALUCARD

Dekadent - The Nemean Ordeal

Die Band aus Slowenien hat bestimmt ein paar Alben von Paradise Lost aus ihrer härteren Phase im Regal stehen, klanglich passt die englische Band gut als Richtungsweiser. Und da dann My Dying Bride nicht weit weg sind kann man die auch noch dazuzählen, auch wenn sie nur dezent durchkommen. "The Nemean Ordeal" fährt trotz der Querverweise im Fahrwasser des atmosphärischen Black Metal, ist somit eher getragen unterwegs und erspart sich wilde Tempoeskapaden meistens.

Aber so richtig warm werde ich damit nicht. Das ist zwar alles schön erhaben, episch und heavy und auch eine gewisse melancholische Note spreche ich dem Material nicht ab. Auch der Songaufbau ist gelungen, aber wenn der Titel an sich erstmal steht passiert leider auch nicht mehr viel und das Tonstück wabert etwas ziellos durchs Gemäuer. Dadurch fehlen mir Stellen zum festhören und wiedererkennen die mich animieren die Scheibe noch öfter aufzulegen. Die Instrumentenfraktion macht alles richtig, auch der Klang passt. Nur das Endergebnis kann mich nicht völlig begeistern, irgendwie fehlt mir was. Bei weitem kein schlechtes Album, aber eben auch keins das mit vom Hocker schmeisst.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 06.07.2019

1.Paean I 01:20
2.Shepherd Of Stars 04:44
3.Solar Covenant 11:09
4.Wanax Eternal 08:00
5.Lavantine Betrayal 06:16
6.Escaping The Flesh So Adamant 05:52
7.The Nemean Ordeal (Death Of A Lion) 08:23

https://dusktone.bandcamp.com/album/the-nemean-ordeal

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Review: Zerbirst - Eternal Ruin
Geschrieben am 02.07.2019, 14:20 von ALUCARD

Zerbirst - Eternal Ruin

Aus der Kategorie "Ein Bandname sagt mehr wie tausend Worte". Was soll ich da noch gross schreiben? Ich mein, jeder kann sich doch vorstellen wie eine Band klingt die ZERBIRST heisst. Grobe Kelle Death Metal mit Grindzugabe!

Das Wiesbadener Abrisskommando liefert uns vier explosive Geschosse die in der Zwischenwelt von derbem Deathmetal, Hardcore und Grindmetal zuhause sind. Wütend, aggressiv, energiegeladen. Der doppelt ausgestreckte Mittelfinger gegenüber allem, passend dazu auch noch geschmackvoll drückend produziert.
Die ganzen Pisser mit ihren Beatdowns, Backgroundchören, fistelichem Klargesang und Wall-of-wasweissich können sich hier mal anhören wie richtige Musik klingt die Hardcore und Deathmetal vereint und diese ebenso gefühlvoll wieder auskotzt.

Schönes Brett!

8 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 11 Minuten
Eigenproduktion
Vö: 29.03.2019

1.Consumption 00:27
2.Parasitic Construct 02:25
3.Eternal Ruin 03:58
4.Weltschmerz 01:54
5.Social Nausea 02:18

https://zerbirst.bandcamp.com/releases

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Review: Pathetic - Rat King
Geschrieben am 02.07.2019, 13:24 von ALUCARD

Pathetic - Rat King

"Rat King" ist eine ganz schöne Mogelpackung. Erstens ist hier gar nix pathetisch und dann kommen die Jungs überhaupt nicht aus Südamerika. Dabei klingen sie genau so...

Pathetic kommen aus Kanada und zeigen das man auch anders klingen kann als Forteresse und Co. wenn man aus dem Ahornländle kommt. Um das da oben etwas zu entwirren, die Jungs würden musikalisch zu 100% nach Brasilien, Kolumbien oder irgend ein anderes südamerikanisches Land mit vitaler Death Metal Underground Szene passen. Denn undergroundig ist das Material auf jede Fälle, die Glattbügelprogramme wurden bei der Produktion in den Mülleimer befördert. Somit könnten sich neuzeitlich ausgerichtete Ohren am Schlagzeugsound stören, ich find das Gerassel und Geschepper aber sehr angenehm.

"Rat King" beackert in weites Feld im Deathbereich, gleich der Einstieg "Natural Born Losers" spannt den Bogen von doomigen Passagen bis hin zur rasanten Abfahrt. Gut, kurzzeitig gehen ihnen die Gäule durch, das Gitarrensolo wäre verzichtbar gewesen. Ansonsten aber ein feiner Teaser zum Rest der Platte der zeigt das die Jungs aus Calgary nicht auf einem Stuhl festgeklebt sind. Selbst Deathmetal ist ihnen zu wenig, steigert man das Tempo dann geht der Schwenk auch mal problemlos in Richtung Grind und Crust. Aber alles noch so überzeugend das jeder Deathfreak am Ball bleibt und weiter abdreht. Ecken und Kanten an den sich der Hörer abarbeiten kann hat die Platte genug, ist halt ein fieses Undergroundprodukt das seinen Spirit konsequent auslebt. Wie hiess es schon bei den Atempastillen: Sind sie zu stark dann bist du zu schwach. Schöne Momente und Streicheinheiten kannst du dir woanders holen wenn dir danach ist, Pathetic verpassen dir eine saftige Abreibung. Die Zielgruppe schreit danach allerdings laut: "Nochmal".
Wer auf der Bandcampseite der Truppe vorbeikommt kann sich nebenbei gerne mal anhören was Pathetic aus dem Scorpions Stinker "He's a Woman, She's a Man" gezaubert haben.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 12.07.2019

1.Natural Born Losers
2.Hamatsa
3.The Fatal Charade
4.Going Postal
5.Rat King
6.Shetani
7.Frozen to Death (The Starlight Tours)
8.Slob
9.Defecating upon the Grave of the Grand Wizard
10.Empty Threat

https://pathetic666.bandcamp.com/album/rat-king

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Review: Black Flame - Necrogenesis : Chants From The Grave
Geschrieben am 01.07.2019, 12:42 von ALUCARD

Black Flame - Necrogenesis : Chants From The Grave

Wer hätte gedacht das sich hinter diesem ausdruckslosen Bandnamen und dem nichtssagenden Cover so ein Juwel verbirgt.
Das Intro bereitet den Hörer auf beste Weise vor, dunkel dröhnend mit Fetzen von Mönchsgesang geht es abwärts in die finstersten Katakomben Italiens.
Mit "Atra Mors" bricht der Sturm dann los, unaufhaltsam wütet sich diese schwarzmetallische Macht durch deine Gehörgänge. Wer den ersten Angriff überlebt darf sich an "Morbid Worship" laben, ein Stück das noch ein Stück weiter zurück in die Geschichte der dunklen Tonkunst geht und schwerstens nach Norwegen klingt. In dieser Richtung läuft die Band dann richtig warm und bringt mit "Reverse Chants And Rusty Nails" den nächsten Hammer. Ganz ehrlich, hier sind doch keine Italiener am Werk! Das sind entweder ausgewanderte Skandinavier oder Nordmänner die sich als Südländer ausgeben, das Material klingt verdammt noch mal zu 100 Prozent so als wäre es im tiefsten Norden geboren worden, dort wo die Sonne entweder nie scheint oder nicht untergeht. Bis hin zum abschliessenden "A Grave Full Of Serpents" gibt es hier keinen Moment der Langeweile aufkommen lässt oder uninspiriert rüberkommt.
"Necrogenesis : Chants From The Grave" ist ein durch und durch gelungenes Black Metal Album geworden das ohne Füllmaterial oder Zusatzstoffe auskommt, reiner BM wie er sein soll irgendwo zwischen aktuellen Marduk, frühen Satyricon und neueren Enthroned. Kritik? Höchstens das ein alles überstrahlender "Hit" fehlt und das das Albumartwork nicht passend ist.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 22.05.2019

1.Necrogenesis 04:40
2.Atra Mors 04:53
3.Morbid Worship 06:50
4.Reverse Chants And Rusty Nails 04:15
5.The Breath Of The Mud 05:31
6.From My Depths 04:49
7.Mater Larvarum 05:38
8.A Grave Full Of Serpents 06:13

https://dusktone.bandcamp.com/album/necrogenesis-chants-from-the-grave

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Eggs of Gomorrh/Sarinvomit - Encomium of Depraved Instincts
Geschrieben am 30.06.2019, 13:37 von ALUCARD

Eggs of Gomorrh/Sarinvomit - Encomium of Depraved Instincts

Interessante Splitplatte bei der die Schweizer Eggs of Gomorrh auf die türkischen Sarinvomit treffen. Als Sieger geht dabei keiner vom Platz, beide Bands agieren auf Augenhöhe.

Los geht die wilde Fahrt mit Sarinvomit, die Türken startet die erste Runde mit zwei feinen Black/Death/Thrash Granaten. Jeder der damit was anfangen kann müsste begeistert sein, durch den anrufenden Gesangsstil geht das schwer in Richtung Kosmokrator. Die Instrumentenfraktion baut dazu den perfekten Klangwall voller Hass und Aggression, dennoch etwas melodisch und weit weg vom Stump ist Trumpf Bereich. Die darauf folgenden Livesongs wurden beim NRW Deathfest aufgezeichnet, sind aber nur was für Bandultras. Die Qualität ist noch weit unter Demoklang, eigentlich hört man durch den Brei nur das Drumming und den Sänger während der Rest irgendwo drumherumwabert. Kann nicht überzeugen, für Fans die vor Ort waren und sich ein Tondokument des Gigs erhofft haben ist das eine ganz schöne Enttäuschung.

Eggs of Gomorrh fahren einen viel fieseren Sound auf, es rumpelt und scheppert an jeder Ecke. Durch diesen Krachnebel etwas genauer herauszuhören ist schwierig, die Schweizer überzeugen dennoch durch ihre ungezügelte Wucht und finstere Energie. "Shrine of Disgust" ist dabei sogar noch eine Spur zugänglicher und versinkt nicht komplett in diabolischer Extase. Und wenn das Grundmaterial schon so grobkörnig ist dann werden die Liveaufnahmen nicht glattpolierter sein, das kann man sich denken. So ist es dann auch, aber E.o.G. ist es zumindest gelungen ihre tiefschwarze Materie beim Hamburger Gig gut einzufangen ohne das alles im ohrenschädigenden Sumpf erstickt.

Die jeweils (wohl exklusiven) Studioaufnahmen sind feinstes Futter für alle Undergroundmaniacs, die Liveaufnahmen eher was für Fans die anwesend waren und gerne nochmal nachhören möchten. Wobei das bei Sarinvomit schon schwerfällt.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 31 Minuten
Label: Krucyator Productions
Vö: 11.07.2019

1.The Glorious Might of Deccal (SV)
2.Screwing the Nailed Prophets (SV) 04:35
3.Spreading VX Gas Over Kaaba (NRW Deathfest, Germany) (SV)
4.Pandemonic Radiation Descends (NRW Deathfest, Germany) (SV)
5.Redemption Martyr (EOG)
6.Shrine of Disgust (EOG) 03:09
7.Goat Inkvizitor (Live in Hamburg) (EOG)
8.Whore of Sodom (Live Hamburg) (EOG)

https://krucyator.bandcamp.com/album/encomium-of-depraved-instincts

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Review: Mystik - Mystik
Geschrieben am 30.06.2019, 13:01 von ALUCARD

Mystik - Mystik

MYSTIK gelten wohl irgendwie als neue grosse Hoffnung im schwedischen Heavy/Speed Metal Bereich, aber bis zur Spitze fehlt dann doch noch etwas.

Musikalisch ist das lupenreiner klassischer Heavy Metal europäischer Bauweise an dem man gar nix zu meckern hat wenn man diese Richtung mag. Und im Gegensatz zu vielen männlichen Kollegen die versuchen wie eine Frau zu singen steht hier eine Frau am Mikro die überzeugen kann. Mir gefällt es das das Material viel frischen Wind mitbringt, die Songs sind gut durcharrangiert und einfach "catchy". Mehr aber auch nicht, die Titel folgen meistens dem selben Muster und sind mir einfach zu brav. Dadurch das sie allen Ecken und Kanten beraubt wurden kann man sie zwar schön mitträllern, viel Substanz bieten sie aber nicht.
Somit bleibt "Mystik" für mich eine Platte die man bei gutem Wetter mal im Auto durchleiern lassen kann, die in eine Playlist aufgenommen werden und somit titelweise immer wieder mal auftauchen. Die Scheibe tut keinem weh, läuft unkompliziert durch und nervt nicht. Aber ist dadurch auch weniger anspruchsvoll weil die Titel halt meistens nach der selben Schablone aufgebaut sind. Da ist noch Luft nach oben, auch beim Klang dem irgendwie die Power fehlt um einzuschlagen.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: I Hate Records
Vö: 17.05.2019

1. Into Oblivion
2. Nightmares
3. Ancient Majesty
4. Gallows Hill
5. Lake of Necrosis
6. Hellish Force
7. Bleed for the Night
8. Mystik
9. Ritual (Outro)

https://ihate.bandcamp.com/album/mystik

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Review: Chernaa - Empyrean Fire
Geschrieben am 29.06.2019, 17:14 von ALUCARD

Chernaa - Empyrean Fire

Ohne Vorwarnung haut uns diese Truppe aus Prag ihr Debütalbum um die Ohren. Und das hat es in sich, ob die einzelnen Mitglieder eine Vorgeschichte in anderen Bands haben ist nicht ersichtlich. Aber ich denke schon, den es ist schwer vorstellbar das man aus dem Stand heraus so ein Album raushauen kann.
"Empyrean Fire" bewegt sich zwischen flirrendem bis garstigem Black Metal neuerer Schule und landschaftszeichnendem Postmetal, mit starker Gewichtung auf die dunkle Seite. Und treten damit den Beweis an das diese Schublade nicht staubtrocken und anstrengend klingen muss, hier ist viel Bewegung drin. Auch vor Klargesang wie in "As I Succumbed" schreckt man nicht zurück und fährt dabei gekonnt auf der Gothmetalschiene weiter ohne das es peinlich wird. Doch das sind nur Nebenschauplätze, tonangebend ist wie gesagt Black Metal der Neuzeit wie er auch aus Kanada oder Deutschland (ich denke da an King Apathy, Harakiri for the Sky usw) kommt.
Anspieltip ist für mich der Titel mit dem ungewöhnlichsten Namen: Pink Powder. Hochmelodisch, garstiger Gesang, treibendes Drumming, so geht es los. Dann folgt der komplette Zusammenbruch und man gleitet in die depressive Ecke bevor man wieder Vollgas gibt. Mit diesem Titel kommen Chernaa problemlos in Schlagweite von Bands wie Uada oder Mgla.
Antesten!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: Noizr Productions
Vö: 07.06.2019

1.Pink Powder 06:02
2.Ominous 06:39
3.Alice Syndrome 05:02
4.As I Succumbed 05:42
5.Mania 04:44
6.Camus 06:16
7.Discrepancy 05:38

https://chernaa.bandcamp.com/releases

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Review: Snøgg - Chhinnamasta
Geschrieben am 29.06.2019, 14:17 von ALUCARD

Snøgg - Chhinnamasta

Verhüllte Gestalten der Marke Kindererschrecker aus der Geisterbahn, seltsamer Bandname, ein ebenso obskurer Albumtitel und ein Artwork das erst Sinn ergibt wenn man die Bedeutung des Albumtitels kennt. Dazu noch in der angesagten 2-Mann Besetzung mit den Eckpunkten Black Metal und Osteuropa - das Teil muss doch einschlagen wie eine Bombe.

Nun, das einzige was der Band im Weg stehen könnte ist die Engstirnigkeit der Zielgruppe. Wer mit dem Katalog der Slowenen vertraut ist weiss das das Zweiergespann weit über dem Durchschnitt arbeitet, "Y (Ddraig Goch)" gibt zum Ende hin gleich eine Kostprobe. Vorher bearbeitet der Titel noch stimmungsvoll das Feld des melodischen Black Metals und verwendet dazu vom atmosphärischen Midtempo bis zum alles zerstörenden Geblaste alles was das Genre hergibt. Da die Tempoübergänge aber flüssig erfolgen und das alles auch irgendwie Sinn ergibt kann man sich das gut anhören. Der dronige Endteil bildet den Übergang zu "Stream of Blood", ein ebenso schwarzer Diamant für dessen Idee sich manch andere grosse Band die Finger lecken würde. Mir gefällt vor allem das finstere Gebelle und Gefauche vom Sänger das dem ganzen noch die Krone aufsetzt.

Das mittig platzierte "Void of Valor" besteht nur aus Geräuschen aus der Noise/Field Recordings Ecke und nimmt damit komplett die Fahrt raus. Aber durch die alptraumhaften Sounds die man einfach nicht richtig einordnen kann ist das Stück bestens fürs Kopfkino unter Kopfhörern geeignet. Dort setzt "Phantom Mountain" an und bietet wieder "richtige" Musik mit dem gleichen Überbau wie Nummer 1&2, allerdings ist mir das Stück etwas zu lang bzw. es fehlen etwas die besonderen Momente um den Hörer bei Laune zu halten. Nach sechseinhalb Minuten findet man sich wieder in der Klanglandschaft wieder in der man bei "Void of Valor" zurückgelassen wurde, der Horrorsoundtrack wird fortgesetzt. Das abschliessende "Fear Beyond Death" ist zwar der längste Titel der Scheibe, besteht aber nur zur Hälfte aus Musik. Die zweite Hälfte besteht, ihr könnt es euch denken, wieder aus andersweltigen Tönen. Durch die dronige Masse dringen immer wieder Klangfetzen die man nicht zuorden und greifen kann, zum Ende hin wird es noisig krachend.

"Chhinnamasta" ist somit ein Album das weiter geht als reiner Black Metal, dafür aber auch viel mehr bietet. Weil die soundtrackartigen Sequenzen durch ihre Undefinierbarkeit sehr spannend sind bekommt der atmosphärische Black Metal einen starken Gegenpol, beide Teile machen in ihrer Gesamtheit aber durchaus Sinn.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Eigenproduktion
Vö: 06.06.2019

1.Y (Ddraig Goch) 08:38
2.Stream of Blood 08:10
3.Void of Valor 05:56
4.Phantom Mountain 08:43
5.Fear Beyond Death 10:33

https://snogg.bandcamp.com/album/chhinnamasta

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Sedimentum
Geschrieben am 26.06.2019, 00:18 von ALUCARD

Hab was feines im Netz entdeckt, leider bisher nur digital.

Sedimentum, OldSchool Death mit doomigen Parts und nem bißchen Gehacke. Bollert ganz gut, auf jeden Fall sehr finster. Und das ist erst das Demo! Hoffentlich kommt da noch mehr und das Demo noch in einem physischen Format.

https://sedimentum.bandcamp.com/

Antesten:



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Review: Indian Nightmare - By Ancient Force
Geschrieben am 20.06.2019, 11:47 von ALUCARD

Indian Nightmare - By Ancient Force

Wenn etwas durch mediale Überpräsenz auffällt und dann aus allen Ecken auch noch gelobt wird als wäre das der heisseste Shit ever dann entsteht bei mir grundsätzlich eine Abwehrhaltung ohne das ich nur einen Ton gehört hab. Irgend so eine Art eigener Beissreflex weil mir die Truppe schon auf die Nerven geht wenn sie überall in den Himmel gehoben wird. Aktuell traf das bei mir auf Idle Hands und Indian Nightmare zu. Erstere habe ich mir angehört und frage mich immer noch was an denen so toll sein soll....
Wenn dann noch eine Platte der betroffenen Bands auf dem Seziertisch landet dann sucht man natürlich in jedem Ton die Bestätigung für seine eigenen Vorurteile. Und da wären wir bei Indian Nightmare. Der Name klingt nach was aus der Ecke Lynyrd Skynyrd oder Molly Hatchet, das Coverartwork sagt "Crust" und das Bandoutfit Rocky Horror Picture Show vs. Village People vs. Mad Max. Passt also alles prima in die vorgefertigte eigene Schublade. Schwierige Vorraussetzungen also für ein Review, ich könnte es mir also so schön einfach machen und einen Verriss schreiben.
Aber das ist nicht meine Art, also die Scheibe ab in den Player und los gehts. (By the Way, gelochte Inlays seitens des Versenders der Promo finde ich immer noch albern.) Musikalisch tat ich mich anfangs schwer weil ich mir natürlich auch noch selbst im Weg stand, aber mit jedem Durchlauf wurde das Material zugänglicher und besser, der aufgebaute Schutzwall begann zu bröckeln...

Irgendwie musste ich des öfteren an frühe, unbekümmerte Metallica denken, angereichert mit dunklem Punk ala Poison Idea und reinem Heavymetal mit Speednote. Letzteres kommt durch die hohen Schreie zustand, stört aber überhaupt nicht. Und wenn die bunte Truppe aus Berlin etwas kann dann ist es treibende Songs mit Ohrwurmpotenzial zu schreiben. Der klare, teils hymnische Gesang passt bestens dazu und verleit den Songs eine kämpferische Note. Äusserst angetan bin ich auch vom Sound der Platte, die Truppe verwendete altes Equipment und Analogbänder um den eigenen Vorstellungen von ehrlichem Klang gerecht zu werden. Und das ist sehr gut gelungen, hier ist nix verfremdet oder verschönert, erdig und trotzdem kraftvoll sind die 7 Titel eine Wohltat für geschundene Ohren.
Also ja, die internationale Band hat mich überzeugt. Die Lobhudeleien sind berechtigt und auch ich kann mich mittlerweile der Indian Nightmare Magie nicht mehr entziehen.
Zudem hätte ich im Metalbereich gerne öfters so klare Aussagen wie diese: "Fuck Racism, Sexism, any Kind of Nationalism, Borders, Nations...Keep on rocking in a free World!"

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: High Roller Records
Vö: 24.05.2019

1. Bastions of Nightmares
2. Incursions of Death
3. Serpent's Eye
4. Land of the Damned
5. Yang Terampas Dan Terhisap
6. Set the Spirit Free
7. The Awakening

https://indiannightmare.bandcamp.com/album/by-ancient-force

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Review: Nocturnal Breed - We Only Came For The Violence
Geschrieben am 19.06.2019, 12:40 von ALUCARD

Nocturnal Breed - We Only Came For The Violence

Das letzte Werk "Napalm Nights" konnte mich nicht so ganz überzeugen, es krankte vor allem am Sound. Und scheinbar bin ich nicht der einzige gewesen der mit dem Endergebnis nicht zufrieden war, die Band hat sich offenbar zusammengesetzt und ihre Zielstellung etwas überarbeitet. Zudem hat man mit Folter Records einen neuen Labelpartner. Also neues Spiel - neues Glück? Oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Nun, stellen wir uns die Metalszene mit all ihren Strömungen als Stadt vor: Da hätten wir die Hinterwäldler die einsam in den Wäldern vor sich hinwerkeln, die Rollenspieler in ihrer eigenen Fantasiewelt, die ewig Gestrigen die mit ihrem braunen Müll an allen Rändern rattenfängergleich nach neuen Opfern fischen, die angepassten Mainstreamer, usw usw....
Nocturnal Breed wären in diesem Kosmos der Köter hinter dem Gartenzaun der jeden ankläfft. Schon etwas abgeranzt und von diversen Kämpfen gezeichnet, aber immer noch wütend und jederzeit bereit dir in die Wade zu beissen und dich für den Rest deines Lebens gehbehindert zu machen. Und genau bei dieser Tat läuft "We only came for the Violence" im Hintergrund als Dauerschleife, allein schon weil der Albumtitel passt wie Arsch auf Eimer.

"We only..." ist die rostige Nagelkeule neben allen anderen Hochglanzwaffen, stumpf, primitiv, wirksam. Das Album wirft dir von der ersten bis zur letzten Sekunde all seine Wut und seine schlechte Laune entgegen, die entrückten bis hysterischen Vocals runden den Wahnsinn passend ab. Die Scheibe ist in all seinen Belangen einfach nur roh und wundervoll unbearbeitet, dem Klang wurden dankenswerterweise alle seine Ecken und Kanten belassen. Und das Songmaterial braucht das auch, wohin das führt wenn man zu viel rumwerkelt hat man ja bei "Napalm Nights" gesehen dem seine ganze Energie beim Mixen geraubt wurde. Hier ist aber alles bestens und genau so wie es sein soll, BlackThrash braucht keine Verfeinerungen oder irgendwelches schmückendes Gebaumel. Direkt und ohne Vorwarnung mitten ins Gesicht, so muss das sein.

Die letzten beiden Alben aus dem Genre die hier auf dem Seziertisch lagen waren die aktuellen Werke von Nocturnal Witch und Whiskey Ritual. Sollte man mit beiden Bands eine Party starten und Nocturnal Breed einladen dann würde das folgendermassen laufen: WR bringen die Getränke mit und haben das Ziel diese mit dir zu leeren, NW hocken auch in der Runde und zelebrieren diverse verschwörerische dunkle Künste. Nocturnal Breed sind der schlechtgelaunteste Partycrasher ever, sperren dich in Keller, schmeissen den Rest der Anwesenden raus, zertrümmern dein Mobiliar, vernichten sämtlichen Alkohol und saufen notfalls auch Verdünner. Zum Abschluss machen sie dir noch einen dicken Haufen direkt auf den Glastisch. The Party is over, we only came for the Violence.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten (ohne Bonussongs)
Label: Folter Records
Vö: 28.06.2019

01 Iron Winter (Intro)
02 Choke on Blood
03 Nekrohagel
04 We Only Came for the Violence
05 Frozen to the Cross
06 Desecrator
07 Cannibalized by Fear (Intro)
08 Sharks of the Wehrmacht
09 Limbs of Gehenna
10 War-Metal Engine
11 Can't Hold Back the Night
12 Bless the Whore
13 A Million Miles of Trench
14 Ut Å Slåss (Bonus Track)
15 Underworld (Bonus Track)
16 The Purge of Rule - Outro (Bonus Track)

Band Lineup:
S.A.Destroyer                   Vocal, Bass
T.Terror                             Drums
V.Fineideath                     Rhythm, Main & Clean Guitar
I.Maztor                             Lead Guitar

https://www.facebook.com/Thrashiac777NocturnalBreed/

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Andavald
Geschrieben am 16.06.2019, 23:53 von ALUCARD

Iceland strikes again...

Wenn man in einem Land beheimatet ist das "Eisland" heisst dann kann man doch nur Black Metal spielen, oder? Beweise gibt es da mittlerweile genug. Und egal was da von der Insel kommt: es ist immer grossartig.
Mit Andavald gibt es jetzt einen neuen Vertreter. Black Metal mit etwas ungewöhnlichem Gesang und musikalisch nicht zum nebenbeihören geeignet. Den die simpel erscheinenden Gitarrenläufe haben etwas sehr hypnotisches wenn man sich ihnen hingibt! Man muss aber Zeit und Muße mitbringen, nur dann entfesselt das Material seine komplette Wirkung.

 

https://andavald.bandcamp.com/



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Aus Idisenfluch wird Kryptah
Geschrieben am 16.06.2019, 23:44 von ALUCARD

Idisenfluch sind tot, es lebe Kryptah

Die DSBMler Idisenfluch wurden zu Grabe getragen, aus der Asche entstanden Kryptah. Und nicht nur der Name hat sich geändert, auch die musikalische Ausrichtung. Vom depressiven Pfad entfernt man sich weiter in Richtung garstigem Black Metal, deutlich im Underground verwurzelt. Ich mag die "neue Version".

After more than ten years of "Idisenfluch", we decided to take another way and continue our project under a new name, which will henceforth represent our music and upcoming releases.

Our first album/demo "Hypnos" is now available as tape via Narbentage Produktionen.

Listen: https://narbentage.bandcamp.com/album/hypnos

Idisenfluch is dead, long live Kryptah!



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BLODTÅKE - Nativity Of Ashes
Geschrieben am 14.06.2019, 21:57 von Exorzist

Review: BLODTÅKE - Nativity Of Ashes

Das aus dem Ruhrgebiet stammende Quintett BLODTÅKE bringt in Eigenproduktion sein Debutalbum “Nativity Of Ashes“ heute an den Start. Die musikalische Basis liegt im Black Metal, wobei sich die Band nicht darauf festnageln lässt, sondern ihren Sound mit Death, Doom und progressiven Passagen verfeinert.

Es werden aber keine musikalisch-nordischen Frostbeulen hinterlassen, dass  Album durchzieht eine wärmere Klangfarbe und transportiert packend melancholische, sowie auch rasende nach vorn gehende Momente. Das funktioniert wirklich hervorragend und wirkt zu keinem Moment pomadig oder abgedroschen, hier weht ein frischer Wind durch alle Songs und die Ruhrpottler spielen diesen Trumpf vital und unablässig aus. Das hier keine Grünschnäbel am Werk sind fällt einem sofort auf, mit Sänger Scather ist die Frontröhre der leider zu Grabe getragenen Path of Golconda am Werk und es tut verdammt gut diese Stimme endlich mal wieder zu hören. Die gesamte Band agiert handwerklich auf sehr hohem Niveau und hat kompositorisch sehr viel frisches, im Gehörgang seine Runden drehendes Material zu bieten. Das Album ist wie eine klassische LP in zwei Seiten eingeteilt, wobei erstere mehr Songs in flottem Tempo bietet und die zweite Hälfte mit mehr doomigen Passagen durchsetzt ist. Der Einstieg mit “Bleak ist the light“ zeigt direkt das großartige Potential dieser Band, ein Monstersong welcher einen ins dunkel entführt und lange nicht mehr ins Licht lässt. Eingängig, mit viel Gefühl, Herzblut und Abwechslung gesegnet gibt es hier das volle Programm der Vielfältigkeit auf die glückseligen Lauscher - was für ein emotionales und gleichzeitig kerniges Pfund! “Of me end you“ legt noch mal einen Zacken zu und besticht durch seinen treibenden Charakter, das tolle Drumming und feinste Rifforgien. Mit “Lys I Morket“ schaltet man zwei Gänge zurück und agiert eher im unteren Midtempo, wobei zwischendurch auch mal die Doublebass nach vorne peitscht und  für die notwendige Abwechslung sorgt. Zum Abschluss der ersten Hälfte gibt es mit “Absolution Denied“ wieder ein dickes Brett vor den Latz, ein flirrendes und erhabenes Riff bohrt sich einem in den Schädel und zieht sich wie der berühmte rote Faden durch den Song, während die Rhythmusfraktion alle Register ihres Können zieht – Große Klasse.

Die „zweite“ Hälfte läutet der pechgeschwärzte, melancholische und mit doomigen Passagen angereicherte Song “Follower“ ein, düster, flehend oder auch zähnefletschend wird der Zuhörer auf eine Reise in sein dunkelstes inneres Reich geschickt. - Bombe. Passend wurde danach der nächste Song “Hope“ gestellt, der ebenfalls im Midtempo beheimatet ist, mich aber nicht so packen kann wie sein Vorgänger. Im folgenden “Discarded“ wird wieder Tempo aufgenommen und hier sticht auch wieder die gekonnt variable Drumarbeit hervor, Gesang, Gitarrenarbeit hier stimmt alles bis ins kleinste Detail, einfach beeindruckend. Zum Abschluss wird mit “Elapsed“ nochmal aufs Gaspedal getreten und ein hervorstechendes Riff auf Reisen geschickt, auch die wuchtigen Zwischenpassagen voller Wut und Energie bilden im Gesamtkontext eine geschlossen Einheit, welche so auch auf dem gesamten Album zu finden ist. Ein passender Abschluss für ein beeindruckendes Erstlingswerk.

Auch die knackige Produktion von Andy Classen im Stage One Studio lässt keinerlei Wünsche offen und genau so sollte ein Schlagzeug klingen. Generell ist die gesamte Aufmachung mit dem hochwertigen 3-panel-Digipack und 16-seitigem Booklet mehr als stimmig und das als Eigenproduktion!!! Das zeugt von einer Menge Herzblut für die Sache, dafür meinen ehrlichen Respekt! Ich bin mir sicher, dass man von dieser Band in Zukunft noch einiges hören wird.

Fazit: Wie man unschwer an dem Review ableiten kann, ist der Rezensent schwer beeindruckt und begeistert. Wer seinen Black Metal nicht nur nordisch roh und puristisch mag, melancholisch angereichertem BM offen gegenüber ist oder sich auch gerne mal melodischen Death Metal gönnt, muss hier einfach mal beide Ohren riskieren. Hier können beide Lager ob Death oder Black mit Sicherheit ein paar neue musikalische Knaller für sich entdecken, also REINHÖREN Maniacs!!!

Anspieltipp: Bleak is the light, Absolution Denied, Follower.
Wertung:  9 / 10
Gesamtlänge: 41:04 Minuten



Tracklist:
1. Bleak Is The Light
2. Of Me End You
3. Lys I Morket
4. Absolution Denied
5. Follower
6. Hope
7. Discarded
8. Elapsed

Website der  Band: https://www.facebook.com/Blodtake

VÖ: 15.06.2019 / Eigenproduktion



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Review: Darkthrone - Old Star
Geschrieben am 12.06.2019, 12:45 von ALUCARD

Darkthrone - Old Star

Anhänger der Band werden das Album schon besitzen und gehört haben, jeder der daran interessiert ist wird das ebenso getan haben. Kaufberatung fällt somit aus, hier einfach noch eine kurze Stellungsnahme zur Platte die ja wie gesagt schon erschienen ist. Wenn der Promolink erst bei Veröffentlichung der Scheibe kommt dann geht es eben nicht früher.

Und was soll man zu Darkthrone noch gross sagen? Die Band erfindet sich auf jeder Scheibe irgendwie neu, schafft es aber trotz ihrer steten Verwandlung immer noch zu 100% nach Darkthrone zu klingen. Auf "Old Star" kommen mehr doomige Stellen zum Einsatz, Basis aller Songs ist weiterhin der punkige 2nd Wave Black Metal urigster Form. Durch die Gitarrenriffs schwebt auch eine frühzeitliche Metalaura durch den Raum die mir gut gefällt. Darkthrone gelingt es aber diese Riffs so punktgenau einzusetzen das sie sich trotz häufiger Wiederholung nicht totnudeln. Zudem gefällt mir das allgemeine Klangbild der Scheibe, ursprünglich und roh aber ohne Kellerklang oder irgendwelchen Übersteuerungen. Somit ein Klang der wie gemacht ist für eine Vinylversion der Scheibe. Von selbiger gibt es scheinbar verschiedene Farbversionen, aber seien wir mal ehrlich: Darkthrone gehören auf schwarzes Vinyl und sonst nix!

Ich finde die Scheibe sehr gelungen, vor allem durch die Huldigungen und Querverweise zu klassischem Doom und Heavy Metal. Dazu wie man es von den Norwegern erwartet alles ungekünstelt, gekonnt und überzeugend runtergezockt ohne Experimente. Die "Old Stars" können es immer noch!

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Peaceville
Vö: 31.05.2019


1. I Muffle Your Inner Choir [06:26]
2. The Hardship Of The Scots [07:36]
3. Old Star [04:28]
4. Alp Man [05:27]
5. Duke Of Gloat [06:49]
6. The Key Is Inside The Wall [07:24]

http://peaceville.com/bands/darkthrone/

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Festivalbericht und Fotos zum Incineration Fest 2019 in London
Geschrieben am 11.06.2019, 21:38 von UnDerTaker

London, 24 Bands, 3 Locations, 1 Tag, Mayhem gegen Asphyx, Septic Flesh gegen Benediction, Black- und Death Metal - das ist das Incineration Fest.
Aber kann so etwas im Trubel einer Großstadt funktionieren? Ja, es hat funktioniert und das Festival war restlos ausverkauft!
Wir nahmen das Incineration Fest zum Anlass, endlich wieder mal nach London zu reisen, Freunde zu treffen und zu geiler Mucke zu headbangen.

Lest den Bericht hier in Deutsch
https://www.hell-is-open.de/konzert....est.php

oder in Englisch
https://www.hell-is-open.de/konzert....ish.php

und schaut euch die Fotos und Videos vom Event an.





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Review: Stellar Master Elite - Hologram Temple
Geschrieben am 11.06.2019, 12:47 von ALUCARD

Stellar Master Elite - Hologram Temple

Yeah, endlich mal wieder eine Band die es schafft elektronische Dunkelheit mit Black Metal zu verbinden. Und jeder der sich bei der Kombination angewidert abwendet dem halte ich entgegen: Hiergeblieben! Anhören!

Was die Trierer Band hier von der Leine lässt ist nämlich anders als das was man bei der Vermengung beider Sparten erwartet. Die Höreindrücke der Marke Kleisterkeyboard könnt ihr bei "Hologram Temple" über Bord werfen, SME vernüpfen ihren meist im flotteren Midtempo gehaltenen Black Metal der hymnischen Art mit rein analogen Synthesizern. Aus dem Elektrokasten kommt hiermit nix und die Synths sind meistens auch nur im als Unterbau tätig um dem Schwarzmetall noch mehr Tiefe und Dunkelheit zu verleihen. Zwischendrin brechen sie dann doch durch und das Material gleitet in eine Noise/Drone Ecke, aber nie zu aufdringlich oder anstrengend.
Durch die Mischung von groovendem Black Metal und den flächigen Synthesizerlandschaften haben die Songs eine Wucht und Dramatik der man sich schwer entziehen kann. Und auch ohne die Elektronik laufen die Songs gut rein, öfters ziehen sich die Tasteninstrumente zurück und machen Platz für den reinen Black Metal. Der garstig gallige Gesang verbreitet dann die nötige Atmosphäre die es braucht um jedes schwarze Herz schneller pulsieren zu lassen.
Die Verpackung der Cd in dicker Pappe mit dem folierten Bandlogo sieht sehr edel aus, aber das Booklet könnte doch etwas informativer sein.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62 Minuten
Label: Unholy Conspiracy Deathwork
Vö: 03.05.2019

1. Null
2. Freewill Decrypted
3. Apocalypsis
4. Ad Infinitum
5. The Beast We Have Created
6. Agitation - Consent - War
7. Black Hole Dementia
8. The Secret Of Neverending Chaos
9. Tetragon

https://stellarmasterelite.bandcamp.com/

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Review: Beheaded - Only Death Can Save You
Geschrieben am 10.06.2019, 20:11 von ALUCARD

Beheaded - Only Death Can Save You

Mit Malta verbindet man jetzt nicht unbedingt Death Metal, Beheaded ist das ziemlich egal - sie machen es trotzdem.
Und auf "Only Death Can Save You" tönt selbiger ganz schön wütend und ist landschaftlich eher in Amerika als in Skandinavien zuhause.

Aber ausser dem Exotenbonus gibt es hier keine Geschenke meinerseits, dazu ist das Material zu gewöhnlich. Vor allem mit dem hellen Drumsound werde ich nicht warm, dadurch das er so weit nach vorne gemischt wurde bekommt man vom Rest nicht mehr viel mit - die Gitarrenarbeiter agieren nämlich eigentlich ganz angenehm. Nur hört man davon nicht viel....
Also viel Geklöppel, nimmt man dieses etwas zurück wie bei "Embrace your messiah" ändert sich am Standardgeschmack aber auch nicht viel. Den Titeln fehlt einfach das gewisse Etwas, in Zeiten in denen eine Menge grossartiger Scheiben erscheinen ist das letztendlich einfach zu wenig. Der Gesang kann da auch nicht mehr viel rausreissen, er passt sich seinen Kollegen an und agiert im bekannten Rahmen ohne Ausbrüche nach oben oder unten.

Am Ende bleibt eine recht blasse Scheibe übrig die in der Masse mitschwimmt. Für ein Ausrufezeichen ist hier zuviel Durchschnittsware die man zwar lieben kann aber eben auch schon (zu) oft gehört hat.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 39 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 14.06.2019

1.The charlatan's enunciation
2.Evil be to him who evil seeks
3.A greater terror
4.Unholy man
5.Embrace your messiah
6.The papist devil
7.Gallows walk
8.Only death can save you
9.From the fire where it all began

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/only-death-can-save-you

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HeXen
Geschrieben am 08.06.2019, 23:00 von hansi05

Guten Abend werte Metalfreunde.

Die Band HeXen hat es mir aktuell absolut angetan, doch nirgends sind die Alben

- Heal a million...kill a million
- From the Cradle to the Chamber
- Cinders of Zarathustra

zu bekommen. Vorallem "Heal a million...kill a million" ist so dermaßen geil.

Habt ihr da vielleicht ein paar Bezugsquellen parat?

Grüße

Toni

Nachtrag:
Sollte eigentlich in die "Thrashabteilung". Mein Fehler  :look:



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Review: Ontborg - Within The Depths Of Oblivion
Geschrieben am 31.05.2019, 14:53 von ALUCARD

Ontborg - Within The Depths Of Oblivion

Organic`s "Carved in Flesh" habt ihr noch im Ohr? Dann gehts hier weiter! Die Jungs kommen ebenso aus Italien und sind dem skandinavischen Death Metal verfallen. Aber Ontborg ziehen die Knarzgitarrenschiene nicht ganz so extrem durch wie ihre Landsmänner und klingen eine Spur moderner. "Within..." verbindet Schwedentod und melodischen Death Metal der Nordmänner zu einer Mischung der man sich schwer entziehen kann, vor allem weil das Material durch die Kombination beider Stile groovt wie die Hölle.
Zweifel? Dann schaltet mal bei "Entwined In Darkness" rein! Vor eurem inneren Auge werden Demonical zu seeligen "Death Infernal" Zeiten wieder auferstehen, glaubt mir. Wobei ich sagen muss: Wer nicht schon vorher zumindest einen Teil seiner Seele an die Band verkuft hat dem ist eh nicht mehr zu helfen...

Und dann direkt "A Storm Breaks The Silence" hinterher mit dem HM2 Gänsehautmoment ab der ersten Sekunde. Im weiteren Verlauf fällt der grosse Pluspunkt der Truppe auf: sie sind nicht im Schwedentodmemorialsound gefangen, nach einer Minute nimmt man das Tempo raus und wechselt in feinsten Melodeath. Dadurch setzt man sich von den ganzen Truppen ab die dem Klang der Kreissäge uneingeschränkt folgen und austauschbar werden. Das das alles problemlos auch im gemässigterem Tempo funktioniert beweist "This Time", eine herzerweichender Midtempostampfer.

Langsam machen mir die Italiener Angst, das ist schon das zweite SweDeath Album innerhalb kurzer Zeit aus einem nicht-skandinavischen Land. Was ja erstmal kein grosses Kunststück ist, Buzzsaw Jünger gibt es zahlreiche über den Planeten verteilt. Aber wenn es dann sogar besser ist als eine Vielzahl von Veröffentlichungen aus dem Heimatland weil es einfach den Schritt weiterdenkt und nicht in sich selbst gefangen ist dann wird es Zeit ein paar Italiener mal hochzuschicken um den alten Herren gehörig in den Hintern zu treten.
Zumal das hier erst das Debütalbum ist bei dem Grossmeister Juanjo Castellano erneut ein Meisterstück abgelegt hat. Aufmerksamen Beobachtern fällt dann noch auf das die Scheibe ohne Label im Rücken aufläuft, selbst das ganze Aufnahmeprocedere blieb komplett in den Händen der Band.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 24.05.2019

1.Living Is A Torture 03:15
2.Within The Depths Of Oblivion 03:56
3.Entwined In Darkness 05:45
4.A Storm Breaks The Silence 05:08
5.This Time 05:33
6.Die To Be Alive 03:12
7.Snow Of Lethe 07:21
8.No Memories Beyond 04:21
9.The Long Awaited Winter 05:10
10.Black Garden 05:58

Ontborg: Lukas Flarer (voc., guit.), Florian Reiner (guit.), Harald Klenk (b.) and Christoph Flarer (dr.).

https://ontborg.bandcamp.com/album/within-the-depths-of-oblivion

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Review: Cerberus - Fire
Geschrieben am 29.05.2019, 13:57 von ALUCARD

Cerberus - Fire

Laut Promoinfo sind Cerberus von der Grössenordnung her mit die bekannteste Band in Mexiko, mir sagen sie gar nix. Am neuen Album haben namhafte Produzenten mitgearbeitet, unter anderem Jim Monti (Metallica, Korn), Ted Jensen (Pantera, Deftones) und Greg Fidelman (Metallica). Passenderweise teilt sich die Gruppe des öfteren auch die Bühne mit  Metallica, Stone Sour, Kiss oder Alice Cooper. Also scheinbar schon eine grosse Nummer.

Und wie klingt`s? Nun, so wie man es erwarten könnte wenn man die oberen Referenzen im Hinterkopf hat. Die Mucke tut niemandem weh, geht ins Ohr und auch wieder raus. Das könnte auch irgendeine beliebige Us Rock/Metal Truppe sein die im dortigen Rockradio läuft. Etwas NewMetal, etwas klassischer Metal, Powermetal, alles schön glatt. Ich kann schon nachvollziehen warum die Band so ein grosses Publikum erfreut da die Songs schon ziemlich auf den Mainstreamgeschmack zugeschnitten sind.
Ist alles nicht schlecht, aber mir fehlt das gewisse Etwas. Die Titel gehen zum einen Ohr rein und beim anderen wieder raus, da bleibt nix hängen. Zumal sie auch nicht wirklich auseinander zu halten sind, das Rezept ist so ziemlich immer das selbe. Sogar die Spielzeiten der einzelnen Titel sind fast gleich, gruselig.

Irgendwas was das Songmaterial besonders oder "anders" macht kann ich nicht finden, egal wieviel Mühe ich mir gebe. Eventuell bin ich einfach der falsche Ansprechpartner für diese Art von Musik bei der der Weichspüler in grossen Flaschen über das Soundboard gekippt wird.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 54 Minuten
Vö: 12.07.2019

Tracklist:
The Ending
Off Limits
Lust For Blood
Jaeger
Self Made Hell
Last Dance
Saint Pride
I’m Fire
Huntress
Rise with the Fallen Ones
Tekilla
Forever

Cerberus Youtube
http://www.thecerberusorder.com/

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Review: Batushka - Panichida
Geschrieben am 28.05.2019, 23:26 von ALUCARD

Batushka - Panichida

Die ganze Seifenoper rund um die Band könnt ihr in der Regenbogenpresse nachlesen, hier soll es um das gehen was wirklich zählt: die Musik.

Laut Internetübersetzer bedeuten die originalen russischen Schriftzeichen der Veröffentlichung  "Totenmesse" oder auch "Seelenmesse", ein durchaus passender Titel. Den die Stimmung auf dem neuen Album ist durchweg bedrückend und schwer. Bandchef Krzysztof Drabikowski wählt bei seiner Version von Batushka den schwärzer werdenden Pfad, im Vergleich zu "Litourgiya" ist das Album deutlich schwarzmetallischer unterwegs. Die sakral angehauchten Stellen sind hier auch besser in den Gesamtsound integriert und somit klingt alles einfach flüssiger weil es ineinander übergeht. Und dazu brettert das Material auch noch in einem stellenweise höllischen Tempo durch die Gehörgänge, die Doublebass ist des öfteren am oberen Anschlag. Macht aber nix da es gut zum Gesamtkonzept passt und in Kombination mit dem garstigen Gesang eine fiese Mischung erzeugt die einen erstmal ordentlich überrollt. "Panichida" ist bei weitem nicht so zugänglich wie das Debütwerk und trotz des eigentlichen Rückschritts ein Weg in die richtige Richtung. Das zurückfahren des choralen Anteils und die Abwärtsbewegung in finstere, harschere Gefilde stehen dem Album bestens und erzeugen einen Sog dem man sich schwer entziehen kann.

Eventuell hätte Alleinherrscher Krzysztof den Drumsound etwas zurückschrauben können um den Gitarren mehr Platz einzuräumen, diese sind in meinen Augen durch ihre Melodieführung sehr hörenswert. Sie treiben das Ganze ebenso voran, dienen aber auch dazu eine ordentliche Soundwand aufzubauen. Und dazu haben sie diese typisch polnische Eleganz wie man sie von anderen polnischen Bands kennt die uns immer so verzaubern. Nicht aussergewöhnlich, trotzdem aber irgendwo magisch und anders.

Das ist ein würdiger Nachfolger von "Litourgiya" und mit Krzysztof am Steuerrad die einzig wahre Weiterführung von Batushka. Momentan leider nur als Download verfügbar.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 26.05.2019

https://sphieratz.bandcamp.com/album/-
https://www.youtube.com/watch?v=XTwdZVaq4vQ

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Kino: ES 2
Geschrieben am 28.05.2019, 19:21 von UnDerTaker

27 Jahre sind vergangen seit sich mehrere Kinder in der Kleinstadt Derry einem Monster in den Weg stellten und es scheinbar besiegten. Als Derry erneut von einer Mordserie heimgesucht wird, dämmert dem als Bibliothekar arbeitenden Mike Hanlon nach und nach, dass Es zurück ist… Lange ringt er mit sich, doch dann beschließt er, seine einstigen Freunde vom Club der Verlierer anzurufen. Die hat es längst in alle Winde zerstreut. Sie alle haben Derry in den Jahren nach dem schicksalhaften Sommer von einst verlassen und erinnern sich nicht einmal mehr daran, was damals passiert ist. Doch egal ob Horror-Bestsellerautor Bill Denbrough, Star-Architekt Ben Hanscom oder Radiomoderator Richie Tozier, als sie der Anruf von Mike Hanlon mit der Erinnerung an ein altes Versprechen erreicht, wissen sie, dass sie aus irgendeinem Grund zurück nach Derry müssen. Doch bevor sie erneut den Kampf mit dem meist in Form des sadistischen Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) auftretenden Biest bestehen können, müssen sie erst einmal sich erinnern, wer sie selbst einst waren…

Starring: James McAvoy Jessica Chastain Bill Hader Bill Skarsgård and more...





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PÄLZER HELL - Version 6.66
Geschrieben am 25.05.2019, 13:45 von Exorzist

 Das Pälzer Hell hat heute bereits die ersten vier Bands für das im April 2020 statt findente nächste Massaker bekannt gegeben. Hier die News:

So,los geht´s.
Der frühe Vogel und das PÄLZER HELL - Version 6.66
Die Vorlaufzeiten bei Bandbuchungen gehen immer weiter voraus,also müssen wir uns dem Trend anpassen und ebenso früh agieren. Deshalb hauen wir auch schon 316 Tage vor Beginn des PH die ersten vier Bands raus. Begrüßt mit uns herzlichst:
ORGANIC aus Südtirol/Italien spielen DM im Stile schwedischer Elche. Lasst euch einlullen vom surrenden HM-2 Gitarrensound. Weiter geht´s mit ORPHALIS,den Dortmundern die sich dem Highspeed verschrieben haben. Technischer,brutaler Death Metal der voll auf die Zwölf schlägt und nur kurz mal langsam wird um nur noch bedrohlicher zu klingen. Das dritte "O" im Band Line-Up sind die Ruhrpottler OPTIMIST. Eine heftige todesmetallische Keule mit fiesem Grindeinschlag und derbem deutsch-sprachigem Geschrei wird die Halle in Erfenbach erschüttern lassen.Kommen wir nun zur vierten und letzten Band für heute,den Herren von DISPARAGED welche aus der Schweiz anreisen und uns ihre mächtigen Kompositionen präsentieren,mal walzend,mal schnell,mit einer ausgewogenen Kombination aus Härte und Melodie.Oberklassen Death Metal zum dahinschmelzen.....
Ich denke da sollte für jeden Death Metaller was dabei sein,also verbreitet die frohe Kunde!!!

Die Hörner hoch!!!

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Disowning
Geschrieben am 23.05.2019, 12:15 von ALUCARD

 DISOWNING, die internationale Truppe (Kanada&Frankreich) rund um ex-OFFENDING Sänger Jesus "The Butcher", veröffentlichen im Juli ihr neues Album "Human Cattle".

Produziert von Sylvain BIGUET (ATARAXIE, IMPUREZA, TREPALIUM...) und illustriert von HEADSPLIT Design (KREATOR, ARCH ENEMY, INSAIN...) dürften hier alle glücklich werden die auch Labelpartner wie AD PATRES, INSAIN oder SKINNED im Schrank stehen haben.

Wer die Band noch nicht kennt kann die Jungs hier antesten und sich wegblasen lassen:
DISOWNING "Battle of Neverness"

"“Human Cattle“: A world where rats are leading rats to their common end: self-destruction. But don’t be fooled by the bleak future you think you envision through “Human Cattle” for what’s on display here’s not about tomorrow, it’s today’s state of the weakened world address.. You’ll hardly get a better sight, front row and center, to Mankind’s ultimate end. Please be sitted. Fasten your seatbelts. On to the bottomless downward spiral into the abyss."

https://xenokorp.bandcamp.com/album/human-cattle

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Review: Nighnacht - Christophila
Geschrieben am 20.05.2019, 18:38 von Nabu

Nighnacht - Christophila

Nighnacht. Ein komischer Name, zumindest solange man nicht die Bedeutung kennt. Ich für meinen Teil habe danach gegoogelt – und die Bedeutung direkt wieder vergessen. Das ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass mit Don of the dead ein Musiker hinter diesem Projekt steht der dem Einen oder Anderen durchaus ein Begriff sein dürfte. Mit seiner Band „Nunslaughter“ ist er schließlich seit 1987 in der Szene unterwegs.

Wer jetzt etwas erwartet was wie (oder zumindest sehr ähnlich) Nunslaughter klingt hat im Prinzip recht. Allerdings wäre es falsch zu behaupten dass es sich hierbei um eine billige Kopie von Nunslaughter handelt. Mit Nighnacht (dieser Name macht mich fertig!) drückt uns der gute Don schon einen ordentlichen Brecher rein. Leider, und das ist auch gleichzeitig das größte Manko der EP, ist der Spaß nach etwas mehr als 10 Minuten schon wieder vorbei. In dieser kurzen Zeit werden wir aber mit chaotischen, rotzigen Riffs und treibenden Drums nur so zugeschissen. Sehr punkig, sehr düster, sehr geil. Im Herzen Death Metal kommen Elemente aus dem Thrash und Black Metal nicht zu kurz. Wem Nunslaughter gefällt muss um Dons Willen reinhören. Wer sich generell mit diesem dreckigen (im besten Sinne des Wortes) Genremix anfreunden kann wird viel Spaß mit diesem Appetizer haben.

Kurz aber intensiv hat selten so gut gepasst. Reinhören!


Anspieltipp: Christophila, Agony


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 11:29
Label: Hell’s Headbangers

VÖ: 21. April 2019



Tracklist

1. Vultures Feed on Me
2. Christophilia
3. Abducted Raped and Eaten
4. Crippled Traitor
5. Agony

Website der Band: Nighnacht bei Bandcamp

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Review: Mork - Det Svarte Juv
Geschrieben am 20.05.2019, 00:17 von ALUCARD

Mork - Det Svarte Juv

Ist schon eine Weile draussen, aber ich tat mich stellenweise echt schwer mit der Scheibe. Es gab Tage da fand ich das Album echt gut, dann folgten aber auch Stunden in denen es mir einfach auf die Nerven ging. Somit hier der Versuch das einzuordnen...

"Typisch norwegischer Black Metal" könnte man sagen, aber "Det Svarte Juv" wahrt sich irgendwie eine gewisse Distanz zum Hörer. Eventuell ging es nur mir so und deshalb konnte das Werk nie zu 100% mein Herz gewinnen, aber ich hatte immer das Gefühl das die Scheibe sehr unterkühlt und dem Hörer abgewandt rüberkommt. Und dann fehlte mir auch in gewisser Weise der Albumfluss um reinzukommen. Ich weiss nicht ob die Scheibe in einem Rutsch eingespielt wurde, gefühlt klingen die einzelnen Titel vom Klangbild her aber sehr unterschiedlich. Und damit meine ich jetzt nicht das die Titel selbst unterschiedlich sind denn das soll ja auch so sein. Sondern das das Klangkleid der Titel immer ein anderes ist. Eventuell täusche ich mich aber auch.

Der Gesang trägt für mich dazu bei keine Verbindung zum Hörer herzustellen, für mich ist dieser eine Spur zu gefühlslos. Man kann sagen das der norwegische Eigenbrödler es bei mir einfach nicht schafft eine Brücke zwischen Künstler und Konsument aufzubauen, für mich ist hier zu viel Ablehnung und "ich mach hier mein eigenes Ding" Denken vorhanden - ich werde damit einfach nicht warm. Klar sind das alles Eckpunkte die reinen Black Metal auszeichnen und ein Album eigentlich zum "must have" edeln, manchmal funktioniert es aber auch nicht. Und irgendwo fehlen durch die knurrige Stimmung auch die Momente die hängenbleiben, am Ende bleib das ungute Gefühl das die Platte etwas unorientiert und ziellos durch die Boxen wabert. Ein finaler Meckerpunkt meinerseits wäre noch das stellenweise zu sehr im Vordergrund stehende Schlagzeugsound.
6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Peaceville Records
Vö: 19.04.2019


1 Mørkeleggelse
2 Da Himmelen Falt
3 På Tvers Av Tidene
4 Den Utstøtte
5 I Flammens Favn
6 Skarpretterens Øks
7 Den Kalde Blodsvei
8 Siste Reis
9 Karantene
10 Det Svarte Juv

http://peaceville.com/bands/mork/

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Konzertbericht und Fotos zum Gig von Membaris, Hellknife, AVOWAL
Geschrieben am 16.05.2019, 21:37 von UnDerTaker

Black Metal in Mainz? Das hat Seltenheitswert, kann sich aber gerne ändern.
Drei Bands standen auf der Agenda, wobei die auf die Mitte gesetzten Hellknife doch einen starken Kontrast zu den anderen beiden Truppen bildeten. Aber dazu später mehr...

Zum Livebericht und den Fotos zum Gig mit Membaris, Hellknife und AVOWAL in Mainz, Live-Club M8 vom 11.05.2019 :
https://www.hell-is-open.de/konzert....wal.php

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Konzertbericht und Fotos zum Gig mit Carnation in London
Geschrieben am 15.05.2019, 22:25 von UnDerTaker

Nach fünf langen Jahren, hatten wir endlich wieder mal ein Metalwochenende in London organisiert. So sollte es am Samstag auf das Incineration Fest gehen und am heutigen Freitag stand für uns ein Gig mit den Belgiern Carnation und drei anderen Acts auf dem Programm.

Zum Livebericht und den Fotos zum Ultimate Death Metal Terror Gig mit Carnation, Body Harvest, Divulsor, Death Kommander in London, Nambucca vom 10.05.2019 :
https://www.hell-is-open.de/konzert....ion.php

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Review: Holocausto Canibal - Assintonia Hertziana [EN]
Geschrieben am 14.05.2019, 09:54 von UnDerTaker

Holocausto Canibal – Assintonia Hertziana

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

For many people when talking about the Portuguese metal scene the band that will almost invariably come to mind is Moonspell. Whilst their legacy is without question and they deserve their high standing, they are by no means the only metal band of note from Portugal. The fact is there is an extremely strong and varied scene within the country with many bands that deserve your attention.

That said there is one death/grind export that have been tearing through the worldwide underground since 2007, that band is of course Holocausto Canibal. Their influence within the Portuguese metal scene cannot be ignored, not only as a band but also as individuals who are dedicated to promoting music within the country. Bass player and founding member Z.P also runs his own label Larvae promotions as well as also promoting and running shows in his native Porto. When you then also look at the other bands that the members are involved in (Grunt, Dementia 13, The Ominous Circle, Pestifer and more) it is easy to see why they are deserved of such praise.

Recently signed to Lusitanian Music, this live radio session is very much a pre course to the bands forthcoming new studio album which is due later in the year. Similar to the influence Peel Sessions (Carcass, Napalm Death and of course many others) this recording captures the band tearing through a blistering 23 song set which comprised their 2014-15 touring set lists.

The first thing to highlight is that there are zero overdubs on the release and what you hear is what was played. With that in mind it’s obvious that the many years of touring has honed Holocausto Canibal into a seasoned and ferocious live act who are able to deliver the goods. Songs are performed rapid fire one after another with no time to waste between each gore soaked offering.

The set itself is extremely well crafted, ensuring that there are natural ebbs and flows to prevent listener fatigue or boredom. They must also be commended for an extremely fluid and tight performance, yes there is the occasional slipped note and muffle but make no mistake this is expertly delivered whilst still retaining a raw purity. The sound production is also really good, as you would expect from something that was broadcast on national radio.

The vocals are a particular stand out for me, delivered with a real menace. The drums are tight and it’s good to be able to hear some of nuances that are sometimes not audible when you see the band live. This is also true with the guitars and bass, there are lots of hooks and little tricks in the songs and you really get to appreciate these. Make no mistake Holocausto’s strength isn’t in showing huge amounts of technical ability (not that they don’t have that in spades). Its about writing carefully crafted songs, whether they be short sharp bursts of 14 seconds “Possuída Pelo Grind” or longer pieces such as “Amizade Fálica” that demand attention and interest.

However as good as this release is, whether you view it as an essential purchase is very much down to your personal view of live recordings in general. Whilst faithfully capturing the bands intense live performances it is a very different listening experience than their studio output. Ive always been a fan of these types of releases as I find they serve 2 purposes. The first is to present a kind of best of release containing the bands favourite material, I still have Slayers Decade of Aggression as one of my favourite albums for that reason. The second is that they can help you relive glorious beer-soaked nights at gigs and festivals with good friends. I also know that others have a different view on these types of releases don’t really see the point.

So the choice of whether you should grab this or not is very much down to your view on this type of release. I would say it is essential for die-hard fans of the band and could serve as a good introduction to new listeners. That said if you want something more pristine sounding then check out the band’s excellent studio output such as “Gorefillia” or “Catalépsia Necrótica”.

I really like this release and it even had me sinking a few bottles of Portugal’s best beer Sagres, whilst reliving many great memories. It won’t be for everyone, but you most certainly check it out.


Song tip: Objectofilia Platónica

Rating: 8/10




Length: 37 Minuten
Label: Lusitanian Music

Release date: 21.06.2019

Website of band: www.facebook.com/hcgore

Tracklist:
1. Lactofilia Destalhada
2. Mutilada em 10 Seg
3. Necro-Felação
4. Trucidada na Paragem
5. Empalamento
6. Porno Hardgore
7. Objectofilia Platónica
8. Sangue
9. Infecçao Purulenta
10. Fetofilia – Incestuosa Sodomia Fetal
11. Corrosao Uretral
12. Prepúcio Obliterado
13. Possuída Pelo Grind
14. Apocalipse Zombie
15. Gore & Gajas
16. Holocausto Canibal
17. Compulsao Mucofagica / Puniçao Anal [rapsódia]
18. Amizade Fálica
19. Septicémia Vaginal
20. Vulva Rasgada
21. Necrópsia Cadaverina
22. Violada Pela Moto-Serra



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Blodtåke
Geschrieben am 11.05.2019, 16:41 von Exorzist

Die Truppe aus (Ex-)Mitgliedern von CONVICTIVE und PATH OF GOLCONDA spielt eine coole Mischung aus vorwiegend Black Metal, angereichert mit Doom und Death. Da mir der Manuel schon am Mikro bei PATH OF GOLCONDA sehr gut gefallen hat, war ich neugierig wie der Meister heute klingt .....ich muss sagen nichts verlernt der Mann. Hört mal rein, ganz cooler Stoff wie ich finde.



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Dark Troll Festival 2019
Geschrieben am 07.05.2019, 17:35 von UnDerTaker

30. Mai um 15:00 – 2. Juni um 01:00
Burg Bornstedt

10 Jahre Dark Troll Festival

Enisum -  Arpitanian Black (IT)
Fejd - Folk (SWE)
Saor - Caledonian / Folk / Black (UK)
Sarkrista - Black (DE)
Valkenrag - Melodic Death / Viking (PL)
Sol Sistere - Atmospheric Black (CHL)
Ad Cinerem - Black/Doom (DE)
Waldgeflüster - Black (DE)
Waylander - Pagan/Folk (IRL)
Sun Of The Sleepless - Black (DE)
Tulsadoom - Black /Thrash (AT)
Sear Bliss - Atmospheric Black (H)
KAMPFAR official - Black (NOR)
Nodfyr - Folk (NL)
Winterfylleth - Black (UK)
Vera Lux - Folk (DE)
Mgła - Black (PL)
Lagerstein - Pirate (AUS)
Mord'A'Stigmata - Black (PL)
Romuvos - Epic Folk / Viking (LTU)
Odroerir - Folk (DE)
HIMINBJORG OFFICIAL - Black / Folk (FRA)
Finsterforst - Pagan (DE)
1914 - Death Doom (UA)
Lucifer's Child -  Black (GRC)
Barbarossa Pipes & Drums (DE)



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Bleak Bone Mortualia - New Releases: Thorybos; Throneum
Geschrieben am 05.05.2019, 17:24 von Sol Records

Bleak Bone Mortualia is back with two new releases

THORYBOS - The Foul and the Flagrant MCD



Smoking blood in temples... Arisen from the miasmal black swamps of hiatus German THORYBOS
return with "The Foul and the Flagrant", a fetid chunk of utterly ruthless scorn and
synaesthetic abhorrence. These are 20 minutes of subversive bareknuckle Death/Black blasphemy
fundamentally aroused by malign volt-sorcery and befouled by the scent of ritual performance.
Pushed into darkness and drowned in black mire. Fog oils the faces.
Fat-cheeked black lizards, teeth, tongues and rites...


Limited to 300 handnumbered copies, 8-sided booklet

Listen: Full Stream on Bandcamp
Buy: The Foul and the Flagrant

THRONEUM / STORMVOLD - Fifth Column of Sheol Tape



This is the lim. 100 pro-tape version of a beast of a split release:
Polish institution THRONEUM once again spawn thrilling old school to the bone death worship
with furious attacks, suffocating breaks and a truely possessed voice.
Unholy vomit upon the inferior, blood & sacrifice to the dark ones!
Their partners in crime, the Tinerfeños of STORMVOLD, execute inhuman power & sheer dominance.
An absolute, sharp, boundless barbaric Death/Black pressuring, a display of
bursting & unsettling brute force almost unbearable for those who
do not impatiently await the devastating final end of all.

Listen: Full Stream on Bandcamp
Buy: Fifth Column Of Sheol

www.bleakbone.de

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Review: Krypts - Cadaver Circulation
Geschrieben am 05.05.2019, 12:28 von ALUCARD

Krypts - Cadaver Circulation

Kein grosses Gelaber: Krypts bleiben Krypts. Ich könnte jetzt das übliche schreiben von wegen "sind immer noch wie vorher", "haben nur Kleinigkeiten geändert"usw, aber das könnt ihr euch ja denken.
Die Finnen stehen auch weiterhin für die gepflegte Dosis DeathDoom für die man sie kennt und liebt. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum finde ich bei "Cadaver Circulation" die Übergänge fliessender, die Geschwindigkeitswechsel sind nicht mehr so stark voneinander getrennt.
Ansonsten ist "Cadaver Circulation" wieder eine Scheibe die am besten am Stück funktioniert und dir eine wohlige Gänsehaut nach der nächsten verschafft.
Der Einstiegssong "Sinking Transient Waters" deckt alles ab was Krypts auszeichnet: walzender Deathmetal, doomige Einschübe und eine komplett finstere Atmosphäre. Die kommt auf der neuen Scheibe noch mehr zum tragen was wohl auch am "flüssigerem" Songverlauf liegt und man sich richtig der morbiden Stimmung hingeben kann. Ich würde auch meinen das die Jungs im Vergleich zu "Remnants of Expansion" mehr groovende Elemente einsetzen die einfach besser hängenbleiben und das Werk so ein stückweit zugänglicher machen. "Cadaver Circulation" ist immer noch sehr weit von "fluffy&catchy" Deathmetal entfernt, so viel steht fest. Aber durch die melodischen Anteile ist es offener für den Zuhörer und man findet besser rein. Und genau das macht es dann noch eine Spur besser als das Vorgängerwerk, zumindest für mich.

Das viele von der ersten Auskopplung ‘The Reek of Loss’ nicht so angetan waren kann ich sogar nachvollziehen da dem Titel die markanten Elemente fehlen. Aber im kompletten Albumverlauf macht der Titel eine viel bessere Figur und passt an zweiter Stelle sehr gut. Ich will sagen das einzelne Tracks nicht dazu geeignet sind als "Albumteaser" zu dienen, "Cadaver Circulation" sollte am Stück gehört werden um die gesamte Grösse des Albums zu erfassen. Von einem Kunstwerk wie einem Gemälde oder einer Skulptur schaut ihr euch schliesslich auch nicht nur einen kleinen Teil an sondern auch das vollständige Werk.

Fazit: Alles wie gehabt im Hause Krypts, aber trotzdem einen Scheibe die man im Schrank haben sollte wenn man die Vorgänger schon besitzt. Vor allem weil "Cadaver Circulation" für mich eine Spur kompakter und ausgereifter ist und der Einstieg leichter fällt. Ist man dann im Werk drin zeigen sich die vielen kleinen Verzweigungen im sehr kraftvollen Klangkosmos der Finnen die die Spannung aufrecht erhalten und sich ins Herz des Hörers fressen.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: Dark Descent Records
Vö: 31.05.2019

1.Sinking Transient Waters
2.The Reek of Loss
3.Echoes Emanate Forms
4.Mycelium
5.Vanishing
6.Circling the Between

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/cadaver-circulation

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Review: October Tide - In Splendor Below
Geschrieben am 03.05.2019, 14:46 von ALUCARD

October Tide - In Splendor Below

Man liest "Schweden" und "Melodic Death Metal" und weiss - das kann eigentlich nicht schief gehen. Die Nordmänner sind in dem Genre eine eigene Hausnummer und liefern selbst im Halbschlaf überragende Alben ab. Aber gilt das auch für die neue October Tide Platte?

Blendet man das übliche Promogelaber aus das dieses Album besser als andere zuvor ist ("a bit more aggressive, a bit more death metal, and with an overall colder feeling than previous records") und widmet sich der Musik dann kann man feststellen: Sie haben Recht.
"In Splendor Below" geht weg vom doomigen Einschlag und setzt eher auf das todesmetallische Pferd. Da sie aber nunmal Schweden sind und als solche nicht aus ihrer Haut können gibt es natürlich auch wieder einen ordentlichen Haufen Melodien und groovige Stellen zum mittanzen. Anzuführen wäre das zum Beispiel "Stars Starve Me" das einfach mit einem göttlichen Drive gesegnet ist und in seiner flotten Gangart an all die Schwedenheldenalben am Ende der 90er denken lässt. Feines Ding!
Und mit Demonical Sänger Alexander Högbom hat man dankenswerterweise einen Mann hinterm Mikro der die perfekte Balance zwischen hart und zart gefunden hat. Einerseits ein kraftvolles Organ mit Tiefe, andererseits setzt er das so dosiert ein das er nicht alles kaputtbrüllt. Dadurch bleibt genug Raum für die Gitarren und das Schlagzeug - und das ist auch gut so. Beides tönt bodenständig und kommt ohne künstliche Verschlimmbesserungen aus, es geht auch ohne Triggerinferno und Elektroklampfenklang!
Ich mag es auch wie die einzelnen Elemente (Gitarre, Schlagzeug, Gesang...) in das Soundbild eingebunden sind. Nichts ist zu dominant, alles schön ausbalanciert und dadurch in einem Fluss. Das passt dann perfekt zum meist eher gemächlich dahintreibenden Songmaterial und man kann sich einfach gehenlassen und das Werk geniessen. Wobei "gemächlich" nicht mit dahinplätschernd oder vorbeirieselnd gleichzusetzen ist. Ich wollte damit nur ausdrücken das es hier keine wilden Abfahrten gibt, keine überfordernden Themenwechsel oder Genrehüpfereien. Der Härtegrad ist durchaus gegeben und die Bezeichnung Death Metal gerechtfertigt, "In Splendor Below" ist die ausgeglichene Version davon. Quasi eine Art "After Work Death Metal" für einen ruhigen Abend mit Rotwein.  

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 17.05.2019

1.I, The Polluter
2.We Died In October
3.Ögonblick Av Nåd
4.Stars Starve Me
5.Our Famine
6.Guide My Pulse
7.Seconds
8.Envy The Moon

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/in-splendor-below

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Review: Majestic Mass - Savage Empire of Death
Geschrieben am 30.04.2019, 23:45 von ALUCARD

Majestic Mass - Savage Empire of Death

Ernste Alben haben wir alle im Schrank, Platten die uns fordern und Aufmerksamkeit verlangen. Aber sind wir mal ehrlich, manchmal braucht man einfach was rotz`n`rolliges zu dem man seine Faust schwingen kann und das Kaltgetränk gepflegt runterstürzt. Und da treten die Dänen von Majestic Mass auf die Bühne...

Feinster Black Metal, gefangen zwischen erster und zweiter Welle. So weit so schwarz. War da aber nicht die Rede von faustschwingen, von einem kontrollierten Betrinken? Ja, "Savage Empire of Death" ist bestens dazu geeignet. Erstens durch seine Mittelfingeratmosphäre, dann durch seinen punkigen Vibe und dann wegen der Orgel. Jaaa, Orgel. Die leiert fein im Hintergrund und verpasst den Tracks sowohl eine melodische groovige Kante als auch eine "spooky" Aura. Und in der Kombination läuft das Material einfach nur bestens rein. Klanglich etwas über Demoniveau mit ordentlich Kellermuff und Magnetbandfeeling versehen - fertig ist die Laube. Dadurch tönt es zwar etwas primitiv, die Dänen schaffen es aber irgendwie das die Tracks grooven wie Sau und einfach Laune machen. Testet mal "Sanguine Dreams of Lust" an und ihr wisst was ich meine.
Dazu mag ich auch noch das herrlich fiese Organ vom Sänger, der gute Mann ist der perfekte Gegenentwurf zum Hyggehype der den Landesnachbarn so unterstellt wird.
Also, antesten und gut finden! Und wenn nicht dann könnt ihr euch wenigstens am Coverartwork erfreuen.
Tip: Sanguine Dreams of Lust, Savage Empire of Death

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 28 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 31.08.2018

1.Triumphos Manifestum 02:23
2.Clandestine Supremacy 04:07
3.Sanguine Dreams of Lust 04:07
4.Chaos Delight 04:51
5.Majestic Mass 03:25
6.Those of the Night 03:46
7.Savage Empire of Death 04:42

https://majesticmass.bandcamp.com/releases

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Review: Arckanum – Första Trulen
Geschrieben am 25.04.2019, 15:25 von ALUCARD

Arckanum – Första Trulen

Hm, ich weiss nicht. Hat da wirklich jemand drauf gewartet?

"Första Trulen" sind wohl die frühen Versionen von Titeln die 1994 zum "Trulen" Demo führten. Also quasi die Demoversionen von Demosongs, aufgenommen mittels 4-Spur Rekorder. Und so klingt es auch, Kult hin oder her - das ist nix. Verrauschte Songbrocken, teilweise leiert es oder verschwimmt in einem undefinierbaren Nebel.
Die trve Fraktion wird beim "Genuss" (oder schreibt man das Genvss?) gar nicht genug Unterhosen haben zum wechseln, jeder andere der ansatzweise hörbare Musik bevorzugt runzelt aber nur die Stirn und wird mir zustimmen: Braucht man nicht. Das mag vielleicht als Zeit- und Tondokument irgendwo wichtig sein, ich frag mich aber ob es wirklich einer Neuauflage bedurfte? Aus dem Promotext geht hervor das Bandcheffe Shamaatae diese Aufnahmen damals schon nicht gefielen, er sie deshalb komplett neu aufnahm (woraus dann das "Trulen" Demo entstand) und das hier in der Schublade landete. Da wären sie besser auch geblieben, oder warum muss ich jetzt nochmals was rausbringen was mir vor 25 Jahren schon nicht gut genug war?

-ohne bewertung-


Gesamtlänge: 41 Minuten
Label: Folter Records
Vö: 26.04.2019

1. Pan's lughn (different version, without voices) 2:46
2. Hvila pa tronan min 4:32
3. Yvir min diupe marder (instrumental) 5:33
4. Et sorghe tog 2:56
5. Gava fran trulen 5:56
6. Bærghet 3:44
7. Ængin oforhærra 5:41
8. Svinna 4:36
9. Kolin Væruld 3:47
10. Ener stilla sior af droten min (different version) 2:16

Arckanum - Första Trulen (Full Album Premiere)

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Review: Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition
Geschrieben am 25.04.2019, 14:43 von ALUCARD

Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition

Ruhrpottallerlei der Marke Todesstahl bekommt ihr auch weiterhin bei Reckless Manslaughter. Die Jungs verweigern sich konsequent irgendwelchen Weichmachern und beackern auf "Caverns Of Perdition" das weitläufige Death Metal Areal. Dabei spannt sich der Bogen von Amideath über die skandinavische Schule bis zurück nach Europa. Und genauso barrierefrei wie der Umgang mit den Genreländern ist man auch beim Tempo unterwegs, von Knüppel aus dem Sack bis zu madenreichem Kriechgang wird alles abgedeckt.

Genrehelden werden huldigend zitiert aber nicht kopiert, die ganze Chose tönt schwerstens eigenständig und sei jeden Deathmetaller ans Herz gelegt der noch Wert auf "richtigen" DM ohne Plastik und Computersterilität legt. Das die Jungs zu einhundert Prozent bei der Sache sind und das Projektil Reckless Manslaughter mit Leidenschaft und Herzblut vorantreiben spürt man zu jeder Sekunde.

"Caverns Of Perdition" ist ein Album bei dem man endlich mal wieder hört wie vielfältig Musik doch sein kann die unter dem Banner Death Metal aufläuft. Auch weil RM es durch ihr Songwriting schaffen das alles unter einen Hut zu bringen und es somit nicht nur wie ein wild durcheinander gewürfelter Genremix klingt. Jeder Song folgt seiner eigenen Linie und hat seine persönliche Aura, der oft erwähnte rote Faden ist aber erkennbar und "Caverns Of Perdition" klingt trotzdem wie ein "rundes" Album das von der ersten Sekunde an Sinn ergibt und Spass macht.

ABER warum hat "Into Unknown Caverns" keinen Gesang bekommen? Feiner Titel, aber irgendwie wartet man immer das der Gesang einsetzt!!! Oder sollte Meister Leimy die heilige Aura des Tracks nicht mit seinem "angeschossener Elch" Gesang zerstören (zwinker*zwinker)?
Den Schädelschleifer namens "Funeralmaster" kennt man zwar schon vom "Onwards Into Darkness" Demo, grossartiger Stoff ist das aber immer noch. Der Track war, ist und bleibt eine fette Verbeugung vor allen DeathDoomgöttern des Planeten. Der Titel wurde im Vergleich zum Demo etwas überarbeitet, aber man hat nur die dezenten Stellschrauben gedreht und somit an der ehrenvollen Darbietung nichts verschlimmert. Auffälliger ist da schon in welche Richtung "Unleash the Spirits of the Fallen" sich bewegt hat, im Grunde ist das im Vergleich zur 2017er Version ein komplett neuer Track der sich nur das das Grundgerüst mit seinem Original teilt. Und die aufgebohrte 2019er Ausgabe ist wesentlicher geiler!
On Top bekommt ihr noch ein fettes, vielschichtiges Dan Seagrave Artwork, was will man mehr?  

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 24.05.2019

1. Blast into Oblivion
2. Unleash the Spirits of the Fallen
3. Operation Chastise
4. Vaporized Crucifix
5. Into Unknown Caverns
6. Catacombs of Perpetual Damnation
7. Stiffshifter
8. Decay in Embryo
9. Funeralmaster

Chris: Bass
Leimy: Gesang
Pneumator: Schlagzeug
Sebi, Dennis: Gitarren

https://fda-records.bandcamp.com/album/caverns-of-perdition

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Handouttexte PSOA 2019
Geschrieben am 21.04.2019, 20:07 von Exorzist

Wie schaut es aus, wer ist denn für 2019 wieder am Start ? Werde wohl nächste Woche die Daten vom PSOA zu den Bands erhalten.

Bisher bestätigt:

Hölli
Exo
Pit
Steven
Slaypi
Killer



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Review: Eridu - Lugalbanda
Geschrieben am 20.04.2019, 13:15 von TerminalVelocity

Eridu - Lugalbanda

Ich bin immer wieder auf's Neue überrascht, wie vielfältig die Musikszene in meiner Wahlheimat München doch ist. Nach dem sehr starken Zweitling von Chaedrist tritt nun im Mai 2019 das Output einer weiteren festen Größe der oberbayerischen Musikszene ins Rampenlicht - der erste Longplayer der Münchner von Eridu, die das Erbe der Oriental-Metaller von Gilgamesh fortführen, und deren Musik und Lyrics ganz in der Tradition der Vorgänger stehen.

Thematisch entführt "Lugalbanda" (seines Zeichens  zum Gott erhobener König der Sumerer und Vater von Gilgamesch) ins Zweistromland, tausende Jahre vor Christi Geburt, in die Wiege der Hochkultur der Menschheit.
Mit der Entwicklung der Keilschrift und damit der Möglichkeit, die Jahrtausende überdauernde Abbilder dichterischer Schöpfungskraft zu schaffen, entspinnen sich eine Reihe von Sagen und Epen aus dieser Zeit, die sich offenbar trefflich eignen, Vorlage für Songtexte zu sein.
Genau das erwartet uns auf "Lugalbanda" - Geschichten über epische Schlachten, Mythos und Magie, das Leben und das Sterben im Reich der Sumerer.

Damit die Scheibe auch ordentlich knallt wurde mit Christoph Brandes von den Iguana Studios ein echtes Urgestein in Sachen Mix und Mastering verpflichtet.
Musikalisch erlebt der Hörer, kaum überraschend, ein im besten Sinne orientalisch angehauchtes Gebräu aus hervorragender Gitarrenarbeit, genialen Growls, cleanen parts, abwechslungsreichen Drums, sowie einer hin und wieder auftauchenden, berückend schönen, dunklen Frauenstimme (Isi Niedermayer, siehe u.a. Marsellus Moon). Akustische Parts und exotische Perkussion erzeugen eine sehr dichte Atmosphäre, geradezu mühelos gelingt Eridu die Kombination von thematischer Authentizität und modernem Black und Death Metal. Dabei betreibt man nicht nur Effekthascherei, sondern untermauert den hohen Anspruch z.B. durch Verwendung entsprechend morgenländischer musikalischer Ordnungssysteme.

Neben den genickbrecherischen Parts verstehen Eridu es auch, an den passenden Stellen das Tempo zu drosseln und mit verträumten Melodien und Riffs ehrfurchtgebietendes Innehalten zu zelebrieren.  Auch wenn es sicherlich nicht automatisch ein Ritterschlag ist und der Vergleich schon tausendfach gebracht wurde, so liegt es doch auf der Hand: Behemoth drängen sich als Vergleich auf (und das nicht nur, weil ein gewisser Kriegsgott Nergal ebenfalls im Universum der Sumerer auftaucht). Eridu sind den polnischen Kollegen in Sachen Können aus meiner Sicht mindestens ebenbürtig, was die Leistung am Mikrofon angeht sogar haushoch überlegen.

Für mich ist der gleichnamige Titel in seiner schier perfekten Mischung aus Härte und Melodik der schönste Song auf "Lugalbanda" und der krönende Abschluss des Werkes, auch wenn die meisten der restlichen Songs qualitativ durchaus auf Augenhöhe agieren.

Was hier von dieser - zumindest nach meiner Wahrnehmung - noch eher (völlig zu Unrecht) unbekannten Band auf die Beine gestellt wurde ist schlicht atemberaubend, nicht nur aufgrund der hohen Qualität der Umsetzung, sondern nicht zuletzt auch in seiner Individualität. Nicht dass das gute alte Mesopotamien das erste Mal Gegenstand einer Vertonung wäre, bei weitem nicht. Um es mit olle Achim Reichel zu sagen: "Aber so hatt' ich's noch nie gehört".
Prädikat: Rischtisch geil.

Offizielles Video zu "The Bewitching Of Sumer"

Anspieltipps: Lugalbanda, Enmerkar, The Bewitching of Sumer




Wertung: 9,5 / 10

Label: Eigenveröffentlichung
VÖ: 10. Mai 2019

Tracklist:
01 - Inanna's Favour
02 - Enmerkar
03 - Slaves Of Eridu
04 - The Cavern
05 - Herald Of Heaven
06 - Astral Warfare
07 - The Siege Of Aratta
08 - Hymn For Utu
09 - The Bewitching Of Sumer
10 - Lugalbanda

Website: Eridu Facebook



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Review: Dauþuz - Monvmentvm
Geschrieben am 20.04.2019, 12:53 von ALUCARD

Dauþuz - Monvmentvm

Die Zwerge graben wieder...
Ich habe "Die Grubenmähre" im Schrank stehen und liebe das Album. Dann kam "Des Zwerges Fluch". Und was soll ich sagen, irgendwie bin ich damit nicht warm geworden. Keine Ahnung warum, ist halt so.
"Monvmentvm" wiederum finde ich überragend, da passt einfach alles. Gefühlt ist das Album eine Spur weicher, melodischer und damit auch zugänglicher. Ich mag auch diese dezent erhabene Aura der Tracks z.B. in "Mæna Dauþuz" oder dem an letzter Stelle platzierten Titelsong durch den chorartigen Gesangsteil und das melodische Gitarrensummen.
Der fies keifende Gesang spaltet natürlich wieder die Gemeinde, wenn man wie ich dafür aber ein Ohr hat dann ist das schon sehr geil. Vorteilhaft ist es dabei auch das man nicht nur darauf setzt, somit entstehen keine Ermüdungserscheinungen durch immergleichen Gesang.
Ob man jetzt mit der Minenthematik etwas anfangen kann muss jeder selbst entscheiden, ich finde das sehr spannend. Es ist eine wohltuende Abwechslung im Vergleich zu anderen Bands die zum hunderten Male über Tod&Teufel, Wälder oder weltfremden Okkultismus schwadronieren.
Nur mit dem Coverartwork kann ich mich nicht anfreunden. Das Motiv an sich ist äusserst passend, aber hier wäre mir eine Fotografie oder so lieber gewesen. Oder etwas anders Gezeichnetes in Richtung der ersten beiden Scheiben.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Naturmacht Productions
Vö: 13.04.2019

1.Schwarzes Wasser 09:23
2.Der Bergschmied 08:02
3.Hornstein 01:27
4.Knochengrube 05:57
5.Kupferglanz 01:26
6.Mæna Dauþuz 09:58
7.Himmelseisen 03:21
8.MONVMENTVM 09:45

https://dauthuzbm.bandcamp.com/album/monvmentvm
https://naturmachtproductions.bandcamp.com/album/monvmentvm

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Review: Albez Duz - Enigmatic Rites
Geschrieben am 19.04.2019, 21:17 von ALUCARD

Albez Duz - Enigmatic Rites

Album Nummer vier der Berliner. Und das setzt den bisherigen Weg konsequent fort, Albez Duz umreisen weiterhin das Feld zwischen Doom, Gothrock, Heavy Metal und allumgreifender Dunkelheit. Im Gegensatz zu diversen Bands die in letzter Zeit gefühlt nur auf den Zug aufsteigen weil der schnelle Taler lockt betreiben Albez Duz ihre Kunst ernsthaft und glaubwürdig, von Hipstermief ist "Enigmatic Rites" so weit entfernt wie D.Trump davon ein richtiger Präsident zu sein.

Neben den schon genannten Einordnungen möchte ich noch zwei Bands mit hinzuwerfen: Fields of the Nephilim und The Doors. Nein, AD klingen wie keine von beiden. Aber die Atmosphäre oder einfach der Vibe der beim anhören des Albums rüberkommt liess mich des öfteren an eben diese beiden Truppen denken. Müsste ich einen Titel auswählen der am besten beschreibt was ich hier in Worte zu verfassen versuche das wäre es wohl "Surrender" (der Gesang!!!!) oder "Emperor is Blind".
Prägendes Merkmal der Scheibe ist natürlich wieder der Gesang von Sänger Alfonso Brito Lopez dessen leicht theatralischer Gesangsstil Geschmackssache ist. Aber durch diesen bringt er eine eigene unverwechselbare Note mit rein die die Band einfach von der Masse abhebt. Beschwörend, fauchend, flüsternd, wütend - all das sind nur ein paar Facetten in der Bandbreite des Gesangs durch den die Titel lebendig und greifbar werden.
Natürlich möchte ich nicht die musikalische Leistung seiner Mitstreiter schmälern. Diese bewegen sich ebenso sicher im oben genannten Spannungsfeld und sind der perfekte Nährboden für den Gesang. Wie schon gesagt, klassischer Metal, Doommetal und kitschfreier Gothmetal werden zu der eigenen Albez Duz Mischung verwoben die schon so etwas wie ein Trademark der Berliner darstellt. Diese kommt roh ums Eck da alle Ecken und Kanten belassen wurden was die Scheibe erneut sehr intensiv und ursprünglich macht. Wer auf der Suche nach glattgebügeltem Mainstreamglanz ist der wird hier nicht fündig, Freunde von ehrlicher, handgemachter und durch und durch dunkler Musik werden auch die dritte Platte ins Herz schliessen. Man könnte auch den Begriff "okkulte Stimmung" verwenden wenn dieser nicht so inflationär benutzt und beschmutzt wäre. In seiner ursprünglichen Form wäre er für "Enigmatic Rites" mehr als passend.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 55 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 26.04.2019

1.Rites of hidden souls
2.Wandering soul
3.Participation mystique totalitaire
4.When the bird fledges
5.Surrender
6.Emperor is blind

https://listenable-records.bandcamp.com/album/enigmatic-rites



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KHNVUM - Foretold Monuments Of Flesh
Geschrieben am 19.04.2019, 16:19 von Cosmower

KHNVM
Foretold Monuments Of Flesh






Kaum daß sich über das Haupt des geneigten Death Metal – Freaks eine Ladung Schweineblut ergossen hat,folgt nun auf dem Fuße KHNVM, um direkt danach nochmal einen vernichtenden Bombenteppich herabregnen zu lassen,der vollends alles einäschert. Wenn da im Promowisch von „Pulverizing Old School Death Metal“ die Rede ist,dann ist das hier mal wieder wörtlich zu nehmen. Dabei folgt KHNVM ( es werde „Khoo-num“ gesprochen! ) dem Weg der Ein-Mann-Armee, heißt es existiert kein stetes Bandgefüge; vielmehr ist es das Kind des aus Bangladesh stammenden Multiinstrumentalisten und Sängers „Obliterator“,der sich bei Bedarf Verstärkung an den Drums oder Liveauftritten sucht. Aber das alles nur am Rande. Ob da jetzt bei einem Song der Drummer der großen ABYSMAL DAWN in die Felle drischt,spielt hier gerade keine große Rolle.Wichtig ist,daß jeder Anhänger des gepflegten Death Metal - Lärms sich umgehend ein Exemplar der auf 300 Stück limitierten CD zulegen sollte ( alternativ gibt es noch zwei Vinylversionen sowie die Möglichkeit des digitalen Weges... ),denn „Foretold Monuments Of Flesh hat alles,was eine Spitzenscheibe braucht: wahnsinnig geiles Riffing,cool platzierte Soli,richtig geiles Growling,kraftvolle Drums und das ganze verpackt in einer 1A – Produktion,die den Bass als schönes tragendes Element nutzt,wie sich das gehört. Das ganze klingt somit ausgewogen, zum einen dreckig, ruppig zum anderen wuchtig fett. Über die etwas spärliche Spielzeit läßt sich aber getrost hinwegsehen,denn man hört das Ding eh mehrmals hinteinander und sowas wie Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf; ganz im Gegenteil,irgendwie wird die Scheibe bei mehreren Durchgängen von Mal zu Mal geiler.

> Wertung: 8,5/10

> Tracklist ( 7 Tracks/ 28:31 Min):

1. Foretold Monuments Of Flesh
2. Invocato Deo Plaga
3. Heathen Beast
4. Sic Mundus Creatus Est
5. Profaninf The Ancient Rites
6. Gutted To The Bone
7. Kabbalah Of Darkness

> Release: bereits erschienen ( 29.März 2019 )
> Label: Testimony Records

>> komplettes Album auf youtube



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Review: Al Goregrind - The Temple is burning
Geschrieben am 19.04.2019, 15:45 von ALUCARD

Al Goregrind - The Temple is burning

Wurde mir beim Braincrusher Festival zugesteckt...

Zuerst: Lasst euch nicht vom Bandnamen in die Irre führen! Die Hessen sind keine Spasstruppe mit Boratbadeanzug und Quietscheentchen. Und auch die Grindecke ist ihnen viel zu eng.

Vom Ansatz her ist das eigentlich brutal moderner Deathmetal im Dampfwalzenformat, das Trio macht hier mehr Alarm als manche Truppe mit mehr Personal. Durch das knatternde Drumming, die flotten Gitarrenläufe, den abwechslungsreichen Gesang in verschiedenen Darbietungsformen und die Haken die man teilweise im Songverlauf schlägt geht es meiner Meinung nach eher in die Tech/Prog Death Richtung. Soll heissen: eher anspruchsvolles Material mit Tiefgang und Substanz. Verpackt im knalligen Kohlekeller Soundkostüm wackeln hier ordentlich die Ohren und Wände. Den ein oder anderen Knoten in den Gehirnwindungen beim Genuss der Scheibe sollte man in Kauf nehmen, nach und nach drösselt sich das wieder auf.
Nur wenn es zu sehr in Richtung modernem Grind geht wie zum Beispiel bei "Star Forge" bin ich nicht mehr ganz so dabei weil mir das mechanische Gebretter doch eine Spur zu technisch ist. Da gefällt mir eine groovigere Schlagseite wie in "Rancor Rampage" deutlich besser, der Track ist eventuell der beste Einstiegssong für Metaller die sich mal an den Al ranwagen wollen. Ich kann nur dazu raten.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenvertrieb
Vö: 15.03.2019

1.Rebel Radio Hoth 03:45
2.Burnham Chose Well 03:49
3.The Temple Is Burning 05:34
4.Star Forge 04:35
5.Wraith Squadron 02:45
6.All Hail To Vader 03:29
7.Rancor Rampage 06:35
8.I'll Be At The Angry Dome 03:27
9.The Force Is My Will 03:11
10.The Rule Of Two 05:01
11.Darth Nihilius 05:15
12.Great Pit Of Carkoon 03:04

https://algoregrind.bandcamp.com/

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Review: Whiskey Ritual - Black Metal Ultras
Geschrieben am 19.04.2019, 14:50 von ALUCARD

Whiskey Ritual - Black Metal Ultras

Tune on and get drunk...So oder so könnte die Zielstellung der Italiener für das neue Album lauten. Und dabei bitte die Scheuklappen und die Ironieresistenz in der Schublade lassen.

"Black Metal Ultras" ist die Art Scheibe bei der du gut auf deine Alkoholvorräte aufpassen musst, sie könnten sonst schnell weniger werden. Sehr schnell, schneller wie dir lieb ist. Die Getränke verdunsten quasi im Glas wenn die Scheibe läuft da die Band gefühlt mitsäuft.
Nebenbei haben sie noch ein paar fette Hymnen am Start die noch beim ersten Durchlauf sitzen und später umso mehr Spass machen. Die Jungs aus`m Stiefelland schaffen es Songs zu schreiben die sofort ins Ohr, ins Bein, in die Faust und was weiss ich wo noch hin gehen. Dabei sind sie keine billige Spasstruppe, musikalisch ist das Album deutlich im Black Metal zuhause und klingt wie das uneheliche Kind von Darkthrone und Turbonegro (die man passenderweise mithuldigt). Also schon harte Kante, aber eben mit Schmiss und dem Gefühl für geile Melodien und Gesangsparts. Einfach mal "666 Problems" antesten und ihr versteht was ich meine. Trveheim kotzt dabei zwar im Strahl, aber ich finds klasse. In Zeiten wo jeder engstirnige Black Metaller meint er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und nur seine Meinung ist die einzig ware - da macht so ein Album einfach Laune.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 34 Minuten
Label: Folter Records
Vö: 26.04.2019

1. Black Metal Ultras
2. In the Army of Hell
3. Knockout
4. Death comes by Limo
5. 666 Problems
6. Streets & Liers
7. Die Hard
8. Manifesto
9. Denim Demon (Turbonegro cover)

Whiskey Ritual - Black Metal Ultras (Full Album Premiere)

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Review: Nocturnal Witch  - A Thousand Pyres
Geschrieben am 19.04.2019, 14:15 von ALUCARD

Nocturnal Witch  - A Thousand Pyres

Nocturnal Witch steht drauf, und das bekommt ihr auch. Null Umorientierung, keine innovativen Neuerungen. Das muss so, das soll so, das ist gut so. Never touch a running System...

Blackthrash der alten Schule steht weiterhin auf der Menükarte, 8 Gänge umfasst "A Thousand Pyres", einer leckerer wie der andere. Wer "Summoning Hell" ins Herz geschlossen hat findet hier sein Seelenheil, Nocturnal Witch machen einfach da weiter wo sie aufgehört haben. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Eine Mitgröhlhymne wie "Hellfire Cult" habe ich noch nicht entdeckt.
Ansonsten alles bestens, die Thüringer rasseln erneut zwischen Midtempo und schwarzem Bleifuss mit den Ketten. Dabei verzichten sie gänzlich auf das momentan so angesagte einstreuen anderen Elemente, bleiben sich somit zu 666% treu und sind damit so herrlich OldSchool unterwegs ohne das irgendwie wichtigtuerisch hervorzuheben.

Die Höllenhundvocals werden wieder allerfeinst ins Gehör gebellt, was für eine Wohltat. Das Songwriting beschränkt sich aufs Nötigste - Hellfire an und ab dafür. Schlenker im Titelverlauf, wilde Tempowechsel, richtungsweisende Melodien? Braucht kein Mensch, können andere gerne machen. Hier steht Nocturnal Witch drauf, "Eight songs full of pure aggressiveness, hate and destruction." Fertig.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Undercover / Evil Spell Records
Vö: 09.04.2019

1.Downfall of the World 04:25
2.A Thousand Pyres 05:55
3.Black Chalice 03:26
4.Scorn and Wrath 06:12
5.Dark Forces 04:28
6.Eclipsing the Light 04:17
7.Follow the Call 04:54
8.Raise the Swords 04:19

https://nocturnalwitch.bandcamp.com/album/a-thousand-pyres



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Review: NIXA - Opus Tierra
Geschrieben am 19.04.2019, 14:10 von Cosmower

NIXA
Opus Tierra




Einmal mehr taucht ein wahrhaftiges musikalisches Kleinod aus dem Nichts auf: „Opus Tierra“  ist nicht nur die erste Doomscheibe,die mich seit einer Ewigkeit mal wieder komplett abholt, nein – es ist das intensivste und berührendste Stück Musik des bisherigen Jahres. NIXA vertstehen es,das doch stark in Traditionen verwurzelte Doom – Genre zeitgemäß umzusetzen und mit eigenständigen Feinheiten auszustaffieren, ohne seine Reinheit anzutasten. Sowohl die epische Komponente als auch die nötige Ungeschliffenheit finden sich in den Songs wieder und man sprengt das vom Traditionsdenken manchmal doch recht eng gesteckte Genrekorsett durch jedwedes erforderliche akustische Puzzlestück, das dem Ergebnis irgendwie zuträglich ist. Gern wird dem Doom ja Monotonie ,wenn nicht sogar eine Tendenz zur Langeweile zugeschrieben,aber NIXA stellen zum einen unter Beweis,daß dies ebenso totaler Mumpitz sein kann und Doom zum anderen auch das Genre ist,das hinsichtlich vertonter Emotionen allen anderen überlegen ist.
Allein schon der den Wahnsinn eröffnende Titelsong ist ein epochales 10 Punkte – Werk. Flirrende Gitarren beschwören eine SOLSTAFIR'sch anmutende Stimmung herauf, ein Sprechgesang,der nach Johann Edlund ( TIAMAT ) zu klingen weiß, bevor sich auch schon eine majestätische musikalische Elegie aufbäumt und ein „typischer“  Gesang die zarten Gesangslinien in kraftvollem Ausdruck in die Musik trägt.
Der zweite Track „Seed“ läßt sich  recht simpel dadurch beschreiben,in dem man sagt,daß  er klingt,als hätten späte MASTODON mal einen lupenreinen Doom-Song eingespielt.Das nunfolgende Stück „Ambrosia“ tendiert dann in die rauhere Richtung, ohne jedoch an der ausladenden Schwermut einzubüßen,die die Musik der Band durchzieht.
Ohne jetzt jeden einzelnen der 7 Songdiamanten  sezieren zu müssen,sei gesagt,daß über die komplette Spielzeit dieses großartige Niveau gehalten wird und es sowieso für jeden ratsam ist,sich selbst auf diese gefühlsgeladene,epische Reise zu begeben,die das Hören von „Opus Tierra“ definitiv ist.
Ob nun die eher epische Richtung des Openers oder die Sludge – Anteile wie in „Destroyer“ oder eben „Ambrosia“ ertönen,ich schmelze dahin angesichts dieser erhabenen Macht,die von der Musik ausgeht und ich wäre glatt versucht, in Richtung Höchstnote zu gehen...aber dafür bräuchte ich den Test der Zeit. Sei's drum...
Ob nun das beste oder wichtigste...darum soll es hier jetzt mal erst nicht gehen, aber  auf jeden Fall ist es das bisher SCHÖNSTE Album des Jahres.
Das absolute Minimum an Respekt,das man diesem Meisterwerk erweisen kann sind 9 Punkte !
Doom ist zäh und langweilig ? Miami steht für Eitel,Freude,Death Metal und Sonnenschein ? Zweimal
NIX(d)A !!! Der mußte jetzt einfach noch sein.


> Wertung: 9 / 10

> Tracklist ( 7 Tracks / 38:22Min ):

1. Opus Tierra
2. Seed
3. Ambrosia
4. Destroyer
5. House Of Serpents
6. The Mound
7. Restless Seer

> Release: bereits erschienen ( 22.März 2019 )
> Label: War Anthem Records



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Review: ORIGIN - Abiogenesis - A Coming Into Existence
Geschrieben am 17.04.2019, 16:53 von The Lu 999


Wenn man seit langem mal wieder an der Tastatur sitzt, um das musikalische Machwerk von gefühlten Übermenschen zu sezieren und man eine gute Stunde damit verbringt einen Anfang zu finden....
Nun gut, ORIGIN haben was neues in der Mache... Hoffentlich klingt es besser als das letzte Album...
So oder so ähnlich waren meine ersten beiden Gedanken zu dieser Scheibe. Mit diesen Gedanken will ich nun auch das folgende Review beginnen.
Dass ich geneigter Gernehörer der Amis bin, sollte kein Geheimnis mehr sein. Haben es mir doch gerade die letzten beiden Alben "Omnipresence"  und "Unparalleled Universe" und diverse Live Shows des Vierers um Ausnahmedrummer John Longstreth doch hart angetan.
Also aufgedreht die Anlage und gib ihm. Dabei den Infozettel erstmal gekonnt ignoriert um ganz unvoreingenommen an die Sache ran zu gehen.
Erster Gedanke, zum Glück klingt es besser als die letzte Scheibe.
Aber irgendwas ist anders. Zweiter Durchlauf, denn das Teil ratterte gerade in etwas über 27 Minuten durch die Gehörgänge wobei leider nicht wirklich viel hängen geblieben ist. Warum keift Paul Ryan, eigentlich der Saitensatan, fast das komplette Album durch und lässt den Frontgrowler Jason Keyser fast völlig im Hintergrund verschwinden? Und wie klingt dieser überhaupt dieses mal?
Nach dem zweiten Durchgang war das ganze Feeling nun nicht wirklich besser. John Longstreth ballert und blastet zwar fast durchgängig hinter der Bude, aber so richtig abgedreht wie sonst ist das nicht. "Eher Oldschool" war mein Gedanke... Und wo zur Hölle ist Mike Flores am Bass. Das erste mal taucht er, bewusst wahr genommen, in Song sieben! ( in Zahlen 7 von 12) auf.
Irgendwas stimmt hier also ganz und gar nicht. Und so richtig nach Origin klingen auch nur die letzten vier Songs.
Zeit für den Beipackzettel. Gute Idee, denn dieser brachte sofort Licht ins Dunkel.  :exclamation:
Auf dieser Scheibe ist interessanter Weise kein neues Material, sondern die Songs sind eher als "Origins of Origin" zu sehen, also die Entwicklung und Entstehung der heutigen Band.
Die Platte lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen wobei die Reihenfolge der Songs nicht chronologisch ist.
Die Songs "Insanity", "Spastic Regurgitation", "Bleed As Me", "Mind Asylum" und "Infestation" sind der Band NECROTOMY zuzuschreiben, welche von 1990-1991 aktiv war.
"Mauled", "Autopsied Alive" und "Murderer" lassen sich THEE ABOMINATION (1992-1993) ankreiden.
Beide Parts stellen auf dem jetzigen Album den "ABIOGENESIS"-Part dar. Dieser wurde im Alleingang komplett von Klampfer John Ryan aufgenommen, welcher in beiden Kombos aktiv war. Ja, komplett! Vocals, Guitars, Bass und auch die Drums. Origins erste EP von 1998, welche bisher nicht für den Weltmarkt vorgesehen war, bildet in Form von "Lethal Manipulation (The Bonecrusher Chronicles)", "Sociocide", "Manimal Instincts" und "Inner Reflections The Pain from Within" den remasterten Abschluss der Entstehungsgeschichte und wird hier als "A COMING INTO EXISTENCE"-Part gehandelt.
Etwas konfus das Ganze, aber der Tracklist ist ein wirklich hart durchdachtes Konzept zu entnehmen.

Fazit: Es handelt sich hierbei nicht um brandneues ORIGIN-Material! Eher eine "Made-for-Fans" - Zusammenfassung der Entwicklung ORIGINs mit bisher unveröffentlichtem Stuff.
Definitv kein Best Of Album, denn es klingt alles bei weitem nicht so filigran und ausgereift, wie das, was Origin einem heutzutage präsentieren. Beeindruckt bin ich nach wie vor von der Einzelleistung, die Herr Ryan bei der Herstellung dieses Stücks Baller-Geschichte an den Tag legt. Er selbst sagt aber allen Freunden und auch Kritikern, dass dies nicht die Richtung ist, in die ORIGIN musikalisch als Band gehen werden, sondern lediglich woher sie kamen. Und damit soll es das dann auch schon gewesen sein. Die Scheibe ist mehr als solide und wenn man bedenkt, dass das gesamte Material zwischen 1991 und 1996 entstanden ist, kann man wirklich nur den Hut ziehen. Viel mehr mag ich an dieser Stelle auch nicht über das eigentliche Musikalische verlieren, denn "Abiogenesis - A Coming Into Existence" ist ein Album für Fans von Origin. Wer die Band bisher mochte, kann hier sehr gern mal sein Ohr dran halten und stellt fest, dass einige Ideen, die damals schon bestanden, heute immer wieder in Origin-Songs auftauchen. Wer mit der Band bisher nichts anfangen konnte, wird es auch nach dem Hören dieser Platte mit Sicherheit nicht können. Wenn doch... klasse  ;)



LINE-UP
Paul Ryan - guitar and backing vocals
John Longstreth - drums
Mike Flores - bass and backing vocals
Jason Keyser - lead vocals


"Abiogenesis" recording line-up:
Paul Ryan - vocals, guitars, bass, drums

Bewertung: 7,5 von 10

TRACKLIST
"Abiogenesis"-Part
1. Insanity*
2. Mauled**
3. Autopsied Alive**
4. Spastic Regurgitation*
5. Bleed As Me*
6. Mind Asylum*
7. Infestation*
8. Murderer**
--
"A Coming Into Existence"-Part
9. Lethal Manipulation: (The Bonecrusher Chronicles) ***
10. Sociocide***
11. Manimal Instincts***
12. Inner Reflections The Pain from Within***


* Necrotomy (pre-Origin) 1990-91
**Thee Abomination (pre-Origin) 1992-93
*** Origin 1997-98


Spielzeit: 27:47 min

Vö: 03.05.2019

https://www.facebook.com/Origin



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Review: WARFIST - Grünberger
Geschrieben am 17.04.2019, 08:18 von Cosmower

WARFIST
Grünberger





Wenn das polnische Label GodzOvWar ihren einheimischen Schützlingen auch den Stempel „Blackened Thrash Metal“ aufgedrückt hat, so finde ich persönlich dennoch,daß man mit diesem doch arg überbevölkerten Genrezweigchen relativ wenig am Hut hat. Vielmehr ist „Grünberger“ ein astreines Ticket in die Vergangenheit. Es geht zurück in die Zeit,als härtetechnisch der heißeste Scheiß Bands wie KREATOR,SODOM,DESTRUCTION und, wie sie sonst noch alle hießen, waren. Wenn man alte SODOM als Blackened Thrash Metal sieht,dann kann man das auch für WARFIST stehen lassen. Ich hefte das lieber unter „Teutonen - Thrash - Reminiszenz der feinsten Art“ ab. Mir läßt das Album des polnischen Duos jedenfalls das nostalgische Herzchen bis zum Hals schlagen und beim Hören denke ich zudem an eine Band,die ich mehr als alle bisher genannten verehre: PROTECTOR ! Alles an der Musik auf „Grünberger“ schreit förmlich nach Martin Missy und seinen Mannen. Auch gerade der Gesang von Mihu ist ganz nah an der Referenz.
Somit ist „Grünberger“ musikalisch schonmal eine ziemlich coole Sache. Vom textlichen Inhalt handelt es sich wohl um ein Konzeptalbum über die Stadt Zielona Góra ( zu dt. Grünberg ) in der Zeit des 17. Jahrhunderts,als derorts wohl die Seuche der Hexenvefolgung um sich gegriffen zu haben scheint. So lauten die Songtitel beispielsweise "The Burning Flames Of Ignorance" oder  "Death By The Cleansing Fire". Es werden in lyrischer Hinsicht somit auch diejenigen bedient,die sich gern  interessanten, gehaltvollen Inhalten widmen.
Wer mir also auf meinem Trip in die Vergangenheit nachreisen möchte,dem kann ich ein Lösen des Tickets „Grünberger“ bedenkenlos empfehlen. Geiler Scheiß !

Wertung: 7,5/10

> Tracklist (10 Tracks/ 36:48 Min ):
01. Black Army
02. The Chapel Of Death
03. Feasting On Dead Bodies
04. The Burning Flames Of Ignorance
05. Slay,Swive And Devour
06. The Punishment
07. Death By The Cleansing Fire
08. Grünberger ( Drinking With the Devil )
09. March Of Death
10. Atrocious Saviour

> Release: bereits erhältlich ( 27.02.2019 )
> Label: GodzOvWar

> Die auf facebookWarfisthorde

> "Grünberger"-Stream"



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PIG'S BLOOD - A Flock Slaughtered
Geschrieben am 17.04.2019, 07:51 von Cosmower


PIG'S BLOOD
A Flock Slaughtered







Was schreibt man heutzutage,um bei anderen das Interesse an einer Death Metal – Scheibe zu wecken ? Vor allem,wenn diese nicht die Welt aus den Angeln hebt und neu ordnet,aber eben verflucht viel Spaß macht. So ein Fall ist nämlich der neue Rundling des aus Milwaukee stammenden Todeskommandos PIG'S BLOOD. Einfach nur ein derber Schlag in die Fresse und das ist ja schließlich ein nicht soo unwichtiger Faktor für einen Vertreter des Genres. Bezüglich eines Vergleiches der musikalischen Ausrichtung des ersten, selbstbetitelten Albums der Band wurde vielerorts PISSGRAVE herangezogen.Mit letzteren habe ich mich zum einen ob des doch etwas arg dämlichen Namens, zum anderen auch wegen des wahrhaft widerwärtigen Artworks nie wirklich befaßt. Daher kann ich nicht sagen,ob dieser Vergleich zutrifft. Braucht's auch nicht,denn ich hör da wesentlich relevantere musikalische Orientierungspunkte heraus: Wenn man ältere CARCASS nehmen würde,etwas dieser ranzigen Eiterbrühe von AUTOPSY dazugeben würde und es mit einer Prise angeschwärzten Höhlenmenschen – Krach á la CRUCIAMENTUM,GRAVE MIASMA & Co abschmecken würde, dann könnte da das rauskommen,was einem PIG'S BLOOD um die Ohren hauen. Insgesamt also schon eine Mischung,die den Nerv der Zeit treffen dürfte,allerdings setzt man in punkto Produktion weniger auf die hallend düstere Rumpelart,sondern auf einen druckvollen,voluminösen Sound. Allerdings verliert das Ganze dabei in keinster Weise diese energiegeladene Rüpelhafigkeit, die dem Bandsound innewohnt. Ein zusätzlicher Sicherungshaken sind da die eingestreuten Grindparts,die das Gesamtbild nochmals abrunden und sie fügen sich ebenso nahtlos ein,wie das eine oder andere Gitarrensolo.
Kurz gesagt: „A Flock Slaughtered“ ist ein Brett ! Es fühlt sich so an, als würde einem einer der überkreuzten Dreschflegel,die das Cover zieren, mit Wucht in die Fresse gedonnert. Wenn der Bass den Boden erbeben läßt und die wuchtigen Drums sämtliche cerebralen Areale zu Staub zermalmen.dann dürfte das bei Angehörigen der Spezies „Servus in metallum mortiferrum“ mit ziemlicher Sicherheit für eine gesteigerte Ausschüttung an Glückshormonen sorgen. Eine wichtiger Potenzfaktor ist hier auch eine merkliche Rechtsbewegung des Lautstärkereglers !

Wertung: 7,5/10

> Tracklist (10Tracks/ 32:22Min):
01. Gates Ripped Open
02. Unnamable Death
03. Violent Spirit Of Decadence
04. Anti-Kosmic Discord
05. Maniacal Triumph's Embrace
06. Bloodshed Hell
07. A Flock Slaughtered
08.Possessed By Nightfall
09. Aberration
10. Enforced Agony

> Release: bereits erhältlich ( 27.02.2019 )
> Label: GodzOvWar

> Pig's Blood auf facebook
> A Flock Slaughtered auf youtube im Stream

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Review: Ars Onirica - I: Cold
Geschrieben am 16.04.2019, 20:33 von Nabu

Ars Onirica – I: Cold

2019 scheint ein richtig gutes Jahr zu sein um als Band ein Debüt zu veröffentlichen. Obwohl das Jahr noch relativ jung ist haben schon diverse Newcomer regelrechte Kracher rausgehauen. Vorsicht, es folgt ein kleiner Spoiler – auch die Italiener von Ars Onirica tanzen hier nicht aus der Reihe. Ihr Debüt ist speziell und nicht ganz klar in ein Genre einzuordnen. Und genau da liegt die grosse Stärke.

Die Band wird generell in die Ecke des melodischen Doom bzw. Death Metal geschoben. Dies ist in keinster Weise falsch, allerdings würde eine solche Einschränkung der Musik der Jungs nicht ganz gerecht werden. Klar, Elemente des Death und Doom Metal sind sehr präsent, und auch die Melodien sind mehr als ausreichend um eine entsprechende Klassifizierung zu rechtfertigen. Allerdings ist die Musik der Italiener – entgegen dem Namen des Debüts – sehr warm und umarmt den Hörer mit ihrer Fülle. Das Wechselspiel welches äusserst organisch gelungen ist und beinahe makellos ineinandergreift wirkt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder unpassend. Die Musik ist leicht zugänglich und eingängig ohne dabei monoton oder gar langweilig zu wirken. Selbst «Dust», ein Song der relativ poppig geworden ist und sogar ein gewisses radiotaugliches Ohrwurmpotential mitbringt – cleanem Gesang sei Dank – sticht nicht unangenehm aus dem Konzept heraus und überzeugt auf ganzer Linie.

«I: Cold» ist kein Dampfhammer. Keine Offenbarung in Sachen Death oder Doom. Was wir hier aber haben ist ein sehr vielversprechendes Debütalbum einer Band die sich ihrer Sache sehr sicher zu sein scheint. Wir dürfen gespannt sein was uns weitere Veröffentlichungen bringen werden. Eine kleine Warnung zum Schluss: Ars Onirica wird nicht jedem gefallen. Wer sich aber gerne mal in ungewohnt gastfreundlicher Musik verliert sollte hier unbedingt reinhören.


Anspieltipp: In Between, In Gloom, Dust


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 45:08
Label: BadMoonMan Music

VÖ: 1. März 2019



Tracklist

1. Intro
2. In Between
3. La Nave
4. In Gloom
5. Cold… (Return To Nowhere)
6. Dust
7. The Loss

Website der Band: Ars Onirica bei Facebook

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Burial Remains
Geschrieben am 16.04.2019, 18:03 von Exorzist

 Die old school Death Metal Band Burial Remains hat die Details zu ihrem Debutalbum 'Trinity of Deception' bekannt gegeben. Die Band besteht u.a. aus Members von Fleshcrawl und Grim Fate. Den Mix und das Mastering hat Jonny Pettersson von Wombbath übernommen und Ralf Hauber hat noch ein paar Gastvocals zum Besten gegeben. Das Album erscheint am 12.Juli über Transcending Obscurity Records.

Den Song They Crawl könnt ihr euch HIER rein ziehen!

Track listing -
1. Crucifixion of the Vanquished
2. They Crawl
3. Trinity of Deception
4. March of the Undead
5. Burn With Me
6. Days of Dread
7. Tormentor

Band lineup -
Sven - Vocals (Fleshcrawl)
Wim - Guitar (Grim Fate, Boal)
Philippus - Guitar and bass (Dimaeon, Boal)
Danny - Drums (Disintegrate, Dimaeon)

Musically, this is a devastating slab of old school death metal that is worthy of being mentioned alongside the genre's greats such as Carnage, Dismember, Entombed and Grave, with the difference being that these guys are faster, hungrier, and play with maniacal energy. It's a breath of fresh air when most bands are trying to play safe and these guys are just rampaging through everything in their path.

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Malum
Geschrieben am 15.04.2019, 14:04 von Exorzist

 Die finnischen Black Metaller von MALUM haben das Releasedatum für ihr neues Album "Legion" bekannt gegeben, das dritte Album der Band erscheint am 31.Mai über Purity Through Fire als CD und Vinyl LP.

Den neuen Song "Manifest Malum" gibt es HIER auf die Lauscher.

Tracklisting for Malum's Legion
1. The Sun Devouring Dragon / Manifest Malum
2. Sexual Demon
3. Days of Slaughter and Destruction
4. Blessed by the Devil's Blood
5. Luciferian Legion
6. Ajattoman Viisauden Loisteessa

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OPPROBRIUM - The Fallen Entities
Geschrieben am 15.04.2019, 13:54 von Cosmower

OPPROBRIUM
The Fallen Entities






Es war anno 1990, der Zeit,in der das Death Metal- Genre massiv an Fahrt aufnahm und in den folgenden Jahren Klassiker auf Klassiker ausspie, als eine Band mein Herz mit einem einzigen Song eroberte,welcher auf dem legendären „Death...is jus the beginning“ - Sampler zu hören war: „Massacre Of The Unborn“ von INCUBUS wurde sowas wie  meine persönliche Death Metal -Hymne. Somit war der Kauf des just erschienen zweiten Albums „Beyond The Unknown“ unumgänglich und INCUBUS war meine Band der Stunde. Doch während andere auf besagtem Sampler vertretene Bands präsent blieben und ihren Namen zunehmende Bedeutung verschafften ( Bands wie beispielsweise IMMOLATION, MASTER oder DISMEMBER dürften jedem was sagen ),wurde es um die Howard – Brüder und ihre Band still. Schließlich musste man dann auch noch aus rechtlichen Gründen den Bandnamen abgeben. Erst zehn Jahre später ließ man dann unter dem neuen ( und, sind wir mal ehrlich, absolut scheiße klingenden ) Namen OPPROBRIUM das nächste Album folgen und hatte somit definitiv den Anschluss verpasst. Mit „The Fallen Entities“ legt man nun das dritte Album unter dem „neuen“ Namen vor und leider wird dieses wohl auch nicht großartig was am Schattendasein der Band ändern. Positiver Aspekt ist die Tatsache, dass die Band auch heute – fast 30 Jahre nach dem Klassiker „Beyond The Unknown“  - unverkennbar nach sich,also den einzig wahren INCUBUS,klingt; hierdurch geht die bewährte Death/Thrash.Melange Leuten wie mir sicher richtig gut rein,allen anderen dürfte die Musik weiterhin egal sein,weil sie in der heutigen Zeit einfach nichts mehr bietet,was es für Leute zu entdecken gilt. Zudem fehlt eben der ein oder andere wirkliche Kracher a la „Massacre Of The Unborn“.  Es gilt aber noch das großartige Drumming extra  hervorzuheben,das heute wie damals einfach ein besonderes Merkmal des Bandsounds ist.
Wie gesagt, Fans aus den glorreichen Zeiten werden die Scheibe zumindest mögen, die meisten davon sich aber va dazu animieren lassen,mal wieder „Beyond The Unknown“aus dem Regal zu ziehen.
Alles in allem heißt das zusammengefasst: „The Fallen Entities“ ist ein solides,komplett von Superlativen befreites Album einer einst wesentlich mehr versprechenden Band.


> Wertung: 7/10


> Tracklist ( 8 Tracks/41:45 Min ):

1. Dark Days,Dark Times
2. Creations That Affect
3. Wicked Mysterious Events
4. The Fallen Entities
5. Throughout The Centuries
6. Turmoil Under The Sun
7. In Danger
8. Obstructive Behaviour

> Release: bereits erschienen (22.Februar 2019 )
> Label: HighRoller Records

>> Das komplette Album im Stream auf OpprobriumOfficial



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Review: Sacred Reich / Iron Reagan (Split)  [EN]
Geschrieben am 14.04.2019, 17:50 von UnDerTaker

Sacred Reich/Iron Reagan Split 7”

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

This limited 7” split brings together the old (Sacred Reich) and the newish (Iron Reagan) for 4 minutes of thrash worship. The question is of course will the legends be left behind by the young up starts or will they show that things really do get better with age? I’ll reveal my views on that in a bit.

Whilst the origins of thrash can be debated for hours upon end, was Queens “Stone Cold Crazy” the first thrash song ever written or was it a young Leather Charm’s “Hit The Lights”? The answer is probably neither of the above but we can agree that Thrash was the perfect collision of Hardcore/Punk and NWOBHM. A genre that went on to spew forth some of the biggest metal bands of all time as well as opening the gates to all of the more extreme genres that followed. Not to mention its great drinking music!!!!!

Sacred Reich’s place within the Thrash scene is without question, gaining much attention with their first release “Ignorance” and its follow up EP and my personal favourite “Surf Nicaragua” they have well and truly cemented their place in Thrash history. However whilst they have been active on the live scene they have not released an album since 1996’s “Heal”, that all changes this year with their new album “Awakening” which is due for release later this year. The album also sees the return of Dave McClain who rejoined the band in 2018 after his departure from Machine Head.

“Don’t Do It Donnie” is therefore Sacred Reich’s first new music in 23 years. At sub two minutes there is not much time to fuck about and as such the song is a straight ahead up tempo slab of cross over thrash with a fun break down section. The vocals retain that classic feel of the bands earlier material. The song is a little to punky to me and I was never the biggest fan of that style of thrash. However it is a catchy song and the production is really good. The drums and bass in particular sound great and lock together to create a really tight and effective rhythm section. It’s effective and fans of the style will really like this I feel. I’m looking forward to the full length later in the year.

Which brings me to Iron Reagan’s contribution “They Scream”.  I have to confess that I have had little exposure to this band outside of seeing them at a festival somewhere and the split release they did with Exhumed some years back. Again the song is short and to the point in that it is sub 2 minutes long. However they manage to cram a lot into it. The opening mosh section gives way to an up tempo d-beat gallop which then leads to a heavy chorus before a very bluesy solo and another run through the chorus before a quick outdo and then its done. The production sounds really modern whilst maintaining that old school feel, no easy feat as I can testify from my own bands efforts. I really dig this song and I think that its time I check out some more from this band.

So there you have it 4 minutes of straight ahead fast and furious punky cross over thrash, this is a million miles away from bands like Slayer, Destruction etc but then it was always going to be. If you are a fan of this style then I think you will get a lot of pleasure from it. Plus let's not forget split releases are always super cool.  


Song tip: “Don’t Do It Donnie” and “They Scream” – erm obviously

Rating: 8 / 10




Length: 4 Minuten
Label: Metal Blade Records

Release date: 09.04.2019

Track list
1. SACRED REICH: Don’t Do It Donnie
2. IRON REAGAN : They Scream


Website of bands:
www.facebook.com/sacredreichofficial/
www.facebook.com/IRONREAGAN/

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LVCIFYRE
Geschrieben am 13.04.2019, 16:28 von Exorzist

 Die blackened Deather LVCIFYRE beenden nach fünf Jahren mit der neuen EP Sacrament die Stille. Die neue EP beinhaltet vier neue Songs und einen Coversong “Morderca” der polnischen Kultthrasher KAT.

Den neuen Song "The Greater Curse" gibt es HIER zu hören!

Track Listing:

The Greater Curse
Deaths Head in Crown
Shadowy Wing
Sacrament
Morderca

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