Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Albuminfo

sodom - desicion day
Band:
SODOM
Album:
Desicion Day
Genre:
Thrash Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ID:
863
Views:
614

Review

Mein lieber Herr Gesangsverein. Das htte ich nicht gedacht, dass SODOM noch mal so ein Brett raushauen. In ihrem Jubilumsjahr (35!) ziehen die Herren noch mal alle Register. Doch dazu spter mehr.
Arbeiten wir uns erst mal von Auen nach Innen vor.
Fr das Artwork zeigt sich Joe Petagno verantwortlich. Dieser veredelte schon die Plattencover von MOTRHEAD, VADER und einigen anderen Kultkapellen.
Produziert wurde das Schlachtfest von Cornelius "Corny" Rambadt, der auch schon als Toningenieur und Schlagzeuger fr ONKEL TOM seine Dienste geleistet hat.

Kommen wir nun ans Eingemachte:
Los geht's mit der sechsmintigen Abrissbirne "In Retribution". Ein leises, sich aufbauendes Intro, dann das Break von Makka und das Inferno bricht los. Harte Riffs, fieses Gekreische, herrlich, wie zu alten Zeiten. Verziert wird das Stck im Mittelteil mit einem sauberen Gitarrensolo, bevor man wieder zum Thema zurckkehrt und dem Zuhrer ordentlich den Arsch versohlt.
Weiter geht's mit "Rolling Thunder" einem Stck mit einigen Stil-und Tempiwechsel. Die Drums erinnern mich am Anfang etwas an Bolt Thrower (was leider nicht fortgefhrt wird). Ist das vielleicht experimentellste Stck auf der Scheibe.
Danach folgt das Titelstck "Decision Day". Ein typischer Sodomtrack. Thrash Metal aus der Neuzeitra. Gut aber nicht Spektakulr.
Anschlieend wummert einem der Bass in der Magengrube. "Caligula" hlt Einzug in deine Gehrgnge. Auch hier wieder eine Thrashgranate, die aufgrund des Mitgrhlpotenzials bestimmt ein Teil des neuen Livesets sein wird.
"Who Is God" ist ein typischer Old-School-Smasher (diese Drums!) bei dem die Nackenmuskulatur nochmal ordentlich in Anspruch genommen wird, bevor einem das Ruhrpottgeschwader mit "Strange Lost World" eine kleine Verschnaufpause gnnt. Dieser Metalstampfer zhlt fr mich zu den "schwcheren" Songs, im Vergleich darauf, was einem noch erwartet. Das wird wieder mit "Vaginal Born Evil" wett gemacht. Ein volles Pfund bei dem auch wieder Tom seinen fiesen Gesang zur Geltung kommen lsst. Am Ende lsst das Lied wegen der Wiederholungen etwas nach.
Den brutalsten Song erwartet einen bei "Belligerence". Das Stck fngt gemchlich an, bevor es an Fahrt aufnimmt. Auch hier wird wieder alles kurz und klein gehauen was sich einem in den Weg stellt. Genauso verhlt e sich auch mit "Blood Lions". Dieses Maschinengewehrfeuer bei den beiden Songs in Form von Gitarren und Drums ist einfach allererste Sahne und hinterlsst feuchte Tropfen in der Hose.
Danach wird's mit "Sacred Warpath" wieder etwas "ruhiger". Der bereits 2014 verffentlichte Song drfte wohl den Meisten bekannt sein. Fr mich jetzt auch kein Highlight.
Den Abschluss macht "Refused To Die". Nach einem Spoken Word Intro geben die Jungs noch mal richtig Gas und lassen einen hinterher total verschwitzt vor den Boxen stehen.
Also, das Ganze dann noch mal von vorne.

Fazit:
Mit "Decision Day" haben SODOM bewiesen, dass sie es noch knnen. Dies neue Output reiht ich bedenkenlos in die Riege vergangener Zeiten. Fr mich die beste SODOM-Scheibe seit "Code Red" von 1999.
Tom Angelripper keift, kreischt und giftet fast wieder wie frher. Makka zeigt hier was er noch alles so drauf hat und drischt alles in Grund und Boden. Und der Bernemann schiet die schrfsten Riffs wie seit langen nicht mehr aus den Lautsprechern.
Dieser Silberling ist einfach ein MUSS fr jeden Sodomisten und solche die es noch werden wollen.


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist