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Albuminfo

demonbreed - where gods come to die
Band:
Demonbreed
Album:
Where Gods Come To Die
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
846
Views:
753

Review

Frage: wie weckt man augenblicklich das Interesse eines eingefleischten Death Metal Fans? Richtig. Man sagt ihm, dass eine Band aus Mitgliedern von Lay Down Rotten und Milking the Goatmachine besteht. Im Prinzip reicht das schon. Wem die beiden Bands nichts sagen hat leider etwas verpasst, kann diesen kurzen Beitrag aber gerne zur Weiterbildung nutzen. Demonbreed entstand 2015 und legt uns jetzt, nach einer Demo und einer Spit, ihren ersten Langspieler vor. Und der hat es so richtig in sich!

Das Intro, kurz und stimmig, ebnet den Weg fr den eigentlichen Opener "Vultures In The Blood Red Sky". Ein wrdiger Einstieg ins Album und ein guter Vorgeschmack auf das erste Highlight: A Thousand Suns Will Rise ein Song der quasi alleine den deutschen Death Metal Untergrund definieren knnte. Eine harte, kompromisslose Walze welche sich nicht mit Kleinigkeiten aufhlt. Wuchtige, dstere Riffs, krftige, treibende Drums und bse Growls. Diese geben die Lyrics erstaunlich deutlich wieder nicht selbstverstndlich.
Fr Summon The Undead wurde man das Tempo etwas hochgeschraubt. Allerdings nur teilweise und auch nicht zu sehr, sodass der Song immer noch unglaublich groovt und ein sofortiges, rhythmisches Zucken diverser Gliedmaen zur Folge hat. So hrt sich ein Song an der den Hrer vom Anfang bis zum Ende komplett unter Kontrolle hat. Lieber Nachwuchs: hrt zu und lernt!

Es folgt Revenge In The Afterlife zu dem ich erneut eine eigene, kleine Lobeshymne schreiben knnte. Allerdings werde ich mich zu Gunsten der Leserlichkeit auf meine persnlichen Highlights beschrnken. Empty Grave ist da ganz weit vorne. Ein erstaunlich eingngiges Massaker mit geilen Riffs, starken Vocals und fetten Rhythmen. Mindestens genauso begeistert bin ich von Barren Wasteland. So schreibt man einen mitreienden Song. Fettes Riffing, grandioses Drumming, ich kann mich kaum auf meinem Sessel halten. Death Metal at its finest.
Zum Schluss sei auch noch das Edge Of Sanity Cover Blood Colored zu erwhnen in meinen Augen sehr gut gelungen, aber bei einem Cover muss das jeder fr sich entscheiden.

Fest steht: Where Gods Come To Die ist ein Meisterwerk. Mindestens. Fr mich einer der Top-Anwrter auf das beste Death Metal Album dieses Jahres. Fetter gehts wohl kaum. Ein absolutes Must-Have fr jeden Freund von schnrkellosem Death Metal.

Anspieltipp: A Thousand Suns Will Rise, Revenge In The Afterlife, Barren Wastelands


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