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Albuminfo

asphalt graves - the new primitive
Band:
Asphalt Graves
Album:
The New Primitive
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
840
Views:
740

Review

See ENGLISH summary below.

Weitgehend unbeachtet im deutschen Metalunderground entstand in den letzten Monaten eine neue Supergroup des Death/Grind mit dem Namen Asphalt Graves. Angetreten sind die Amerikaner, um den 90er Classic Death/Grind zu huldigen und benennen Bands wie Nasum, Disrupt, Terrorizer und Napalm Death als Quellen ihrer Inspiration. Nun bleibt noch das Rätsel zu lüften, wer bei dieser Supergroup denn nun alles mitmischt. Dieses sind: Shannon Lucas (ex-The Black Dahlia Murder, ex-All That Remains) an den Drums, Jason Netherton (Misery Index, ex-Dying Fetus) als Sänger, Brent Purgason (Gwar, ex-War Torn, ex-Cannabis Corpse) am Bass und Adam Faris (ex-War Torn) an der Gitarre.
Eben dieser Jason Netherton war es, der mir kürzlich beim Annis Metal Attack in Finnland ihre CD persönlich in die Hand drückte. Da ich seit 2004 ein großer Fan von Jason und seiner Combo Misery Index bin, war es selbstverständlich, diese Scheibe hier zu reviewen.
Aufgenommen wurde das Debütalbum in drei verschiedenen Studios. So wurden in Richmond die Drums und Gitarren im Audio Schmaudio Studio sowie der Bass im Blast Castle and Slave Pit aufgenommen, während Jason seine Vocals im Mindscape in London, Ontario aufnahm. Gemischt wurde bereits in 2015 von Terry Smith, während Scott Hull in diesem Jahr das Mastern übernahm. Trotz der vielen verschiedenen Studios und Personen ist der Sound recht fett und ausgewogen ausgefallen. Die CD kommt übrigens im Jewelcase mit schickem Papp-Schuber, schlichtem schwarz/roten Coverartwork. Das 4-seitige Booklet enthält die Texte der 11 eigenen Songs. Denn mit „Mass Graves“ befindet sich ein Disrupt und mit „Time to Act“ ein Nasum Cover auf dem Album.
Musikalisch haben die Amis ihre Einflüsse treffend umgesetzt. Die 13 Songs werden brutal nach vorne geknüppelt, wie man es von Nasum, Assück, Disrupt, aber auch Napalm Death zu den „Harmony Corruption“-Zeiten kennt. Aber vor allem höre ich viel Misery Index in den Songs und das liegt nicht nur an der markanten Stimme von Jason, der bekanntlich bei Misery Index singt und Bass spielt. Die Drums sind unverfälscht abgemischt, die Snare dezent, die Becken vielleicht etwas zu leise. Shannon Lucas überzeugt mit schnellen variablem Drumming und spielt die Doublebass mal derbe wie eine Flak, dann aber blastet er einem den Kopf in Stücke. Die Rhythmusfraktion kann mit knarziger Gitarre und Bass ebenso überzeugen, wie Jason mit seinen Vocals, die im Übrigen sehr angepisst klingen. Was sich sicher mit den depressiven und kritischen Zivilations-/Weltuntergangs-Texten erklären lässt.
Meine persönlichen Favoriten sind die Songs „No Feast (Without Cruelty)”, das schnelle grindige Nasum Cover “Time to Act” und der 30-Sekunden-Grinder “Let it Burn”. Überzeugend auch der sehr variabel gespielte Song “Exit from Reality”, der langsam und groovig startet und dann im Uptempo mit reichlich Groove das Ende des Albums markiert. Straight forward, direkt auf die Zwölf, wie es einem Misery Index Fan gut reinläuft.
Nun stellt sich die Frage, was denn mit den anderen 9 Songs des Albums ist. Diese sind für allesamt auf ihre Art gut, aber eben nicht gerade meine Baustelle. Einige der Songs sind mir zu technisch, verfrickelt und wechseln zu oft den Rhythmus. Andere wiederum wirken etwas blass oder sperrig.
Leider ist das Album auch schon nach knapp 25 Minuten vorbei. Hier wäre sicher noch für den einen oder anderen Song Platz gewesen.


Fazit: Asphalt Graves setzen mit ihrem Debütalbum ein dickes Ausrufezeichen in der Szene. Schneller brutaler Death/Grind im Stile der alten Helden Nasum, Disrupt und Napalm Death, dazu finstere, gesellschaftskritische Lyrics und Netherton‘s Organ lassen auch den eingefleischten Misery Index oder Dying Fetus Fan aufhorchen. Auch nach x-maligem Hören ist die Scheibe noch nicht langweilig geworden. Mit etwas weniger technischen Frickeleien und mehr Laufzeit würde meine Bewertung höher ausfallen.

English summary: Asphalt Graves debut album kicks your ass and they show us how to do death grind in the vein of early icons like Nasum, Disrupt and Napalm Death in their „Harmony Corruption“ times. Although the album was recorded in three different studios, the sound is very good and the instruments sound natural and each musician plays as an equal. The lyrics, dark, politically abusive and bleakly literate critique combined with Netherton‘s well known voice will also satisfy Misery Index or Dying Fetus fans. „The New Primitive“ shreds brutal from beginning to end.
My favourite songs are „No Feast (Without Cruelty)”, the fast and grindy Nasum cover “Time to act” and the 30-second grind track “Let it burn”. Impressively also the very variable “Exit from reality”, which starts slow and groovy and then switches into up-tempo with heavy groove and marks the end of the album. All straight forward in your face, how it is loved by a Misery Index fan.
A bit less technically fiddly and more play time would have convinced me to give a higher rating.


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