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Albuminfo

svarttjern - dødsskrik
Band:
Svarttjern
Album:
Dødsskrik
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu,www.hell-is-open.de
ID:
836
Views:
546

Review

Mit so einem Review ist es wie mit Sex – besser spät als nie. Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich noch Jungfrau bin – zumindest was Svarttjern angeht. Bis jetzt befand sich keines der vier Alben in meinem Besitz. Und das obwohl mir die Band durchaus bekannt war. Das macht aber Garnichts, denn Dødsskrik kann man auch ganz ohne Vorkenntnisse richtig geil finden. Warum? Bitte weiterlesen.

Wirft man die Scheibe an verbreitet sich sofort der Charme der Black Metal Punks Fraktion. Fenriz lässt grüßen. Svarttjern tischt uns astreine Black Metal Riffs auf, trägt aber fast immer einen dreckigen, rotzigen, punkigen Sound nebenher. Müsste ich Bands zum Vergleich herbeiziehen würde ich sagen dass das Album ein bisschen nach einer Mischung aus Darkthrone und Toxic Holocaust klingt – eine sehr gewagte Aussage, aber etwas passenderes mag mich kaum einfallen.
Nach einem kurzen Intro hauen die Jungs mit “All Hail Satan” direkt auf die Kacke. Kalte, aggressive Riffs im Wechselspiel mit überraschend eingängigen Melodien sorgen dafür dass der Song ein ekelhaftes Ohrwurmpotential hat – Refrain zum schamlosen mitgröhlen inclusive. Im Folgenden wird der Fokus vermehrt auf starke Bass- und Gitarrenläufe gesetzt. Dies resultiert in mitreißenden Rhythmen und Songs die generell etwas düsterer und kälter wirken. Gutes Beispiel hierfür ist “Det River I Meg”.
Auch in der zweiten Albumhälfte lässt sich die Band nicht lumpen. Mein Favorit: das Rhythmus-Monster “Dødsskrik”. Ein fetter Song mit einem frechen Bassintro welches nach kurzer Trommelunterstützung in ein ungewöhnlich grooviges Riff übergeht, bevor dann die Doublebass einsetzt und mit einem extrem mitreißenden Rhythmus die Fronten klärt. Großartig!
Dødsskrik ist bestimmt kein perfektes Album. So ist das Material alles in allem doch sehr ähnlich und Black Metal Puristen werden wohl kaum auf ihre Kosten kommen. Trotzdem ein tolles Album – kein TNBM, aber definitiv ein Ohr wert!

Anspieltipp: All Hail Satan, Dødsskrik


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