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Albuminfo

interment  - scent of the buried
Band:
Interment
Album:
Scent Of The Buried
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist, www.hell-is-open.de
ID:
823
Views:
634

Review

Sechs lange Jahre hat es gedauert bis Interment endlich den Nachfolger zu Into the Crypts of Blasphemy raus hauen. Das Warten hat sich definitiv gelohnt, soviel schon mal am Anfang vorweg. In der Zwischenzeit waren die Herrschaften auch nicht ganz untätig und haben so einige Splits auf den Markt geworfen. Line-up Wechsel wurden auch einige vollzogen, aber mit der neuen Mannschaft steht man nun bestens aufgestellt für alle Schandtaten bereit.

Interment haben auf dem neuen Album “Scent Of The Buried“das grobe Sägeblatt eingespannt und gehen äußerst authentisch und räudig zu Werke. Ganz locker zersägt man hier einen Großteil der Konkurrenz und zeigt so manchen Jungspunden, wie man auch noch nach 28 Jahren Bandgeschichte aggressiv und motiviert bis in die Fingerspitzen einen klasse Song nach dem anderen einprügelt. Direkt zum Einstieg mit Death und Decay kurbelt Johan Jansson am Mikro mit seinen arschgeilen Schreien die Adrenalinproduktion beim Zuhörer an, die Pumpe läuft angesichts solch schweinegeilem HM-2 Sound bis zum Ende der Scheibe nur noch auf Hochtouren weiter. Diese fett bratzenden Riffs treten einfach nur tierisch Arsch und machen verdammt gute Laune. Ein räudiges Death Metal Massaker was was einen wieder gen Ende der 80'er zurück beamt. Zehn Tracks die vor Kraft nur so strotzen und alle den Spirit der glorreichen schwedischen Frühwerke atmen. Zu dem räudigen Gesamtsound passt die rotzige und nicht zu tiefe Stimme von Johan, welcher hier (meiner Meinung nach) eine seiner besten Gesangsleistungen abliefert, perfekt. Technisch macht den vier gestandenen Herren auch keiner was vor und so gibt es neben dem songdienlichen Zusammenspiel auch so manch feine Einzelleistung der Protagonisten zu hören. Der Sound wurde passenderweise im legendären Sunlight Studio in Stockholm, vom ebenfalls legendären Tomas Skogsberg aufgenommen und das Mastering übernahm Demonical Frontmann Sverker Widgren. Das Endergebnis passt wie der berühmte Arsch auf den Eimer und ist noch das Sahnehäubchen auf dieser ungekünstelten schwedischen Schlachtplatte. Einzelne Songs heraus zu picken fällt hier immens schwer, da alle qualitativ auf dem gleichen hohen Level agieren und keinerlei Filler auf diesem Album zu finden sind. Persönlich geht mir bei dem fiesen Mid-Tempo Schleifer “Dawn of Blasphemy“ einer ab, aber das kann dann jeder für sich selbst entscheiden ….

Fazit: Scent Of The Buried ist die erhoffte, alles zersägende Abrissbirne schwedischen Todesstahls geworden. Interment bleiben im Ikeatod eine über jeden Zweifel erhabene Band und Fans des HM-2 Sound können hier bedenkenlos zugreifen. Für mich bereits jetzt schon eine der besten Swe-Death Scheiben des noch jungen Jahres ! Absolute Kaufempfehlung.


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