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Albuminfo

interment  - scent of the buried
Band:
Interment
Album:
Scent Of The Buried
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist, www.hell-is-open.de
ID:
823
Views:
547

Review

Sechs lange Jahre hat es gedauert bis Interment endlich den Nachfolger zu Into the Crypts of Blasphemy raus hauen. Das Warten hat sich definitiv gelohnt, soviel schon mal am Anfang vorweg. In der Zwischenzeit waren die Herrschaften auch nicht ganz unttig und haben so einige Splits auf den Markt geworfen. Line-up Wechsel wurden auch einige vollzogen, aber mit der neuen Mannschaft steht man nun bestens aufgestellt fr alle Schandtaten bereit.

Interment haben auf dem neuen Album Scent Of The Burieddas grobe Sgeblatt eingespannt und gehen uerst authentisch und rudig zu Werke. Ganz locker zersgt man hier einen Groteil der Konkurrenz und zeigt so manchen Jungspunden, wie man auch noch nach 28 Jahren Bandgeschichte aggressiv und motiviert bis in die Fingerspitzen einen klasse Song nach dem anderen einprgelt. Direkt zum Einstieg mit Death und Decay kurbelt Johan Jansson am Mikro mit seinen arschgeilen Schreien die Adrenalinproduktion beim Zuhrer an, die Pumpe luft angesichts solch schweinegeilem HM-2 Sound bis zum Ende der Scheibe nur noch auf Hochtouren weiter. Diese fett bratzenden Riffs treten einfach nur tierisch Arsch und machen verdammt gute Laune. Ein rudiges Death Metal Massaker was was einen wieder gen Ende der 80'er zurck beamt. Zehn Tracks die vor Kraft nur so strotzen und alle den Spirit der glorreichen schwedischen Frhwerke atmen. Zu dem rudigen Gesamtsound passt die rotzige und nicht zu tiefe Stimme von Johan, welcher hier (meiner Meinung nach) eine seiner besten Gesangsleistungen abliefert, perfekt. Technisch macht den vier gestandenen Herren auch keiner was vor und so gibt es neben dem songdienlichen Zusammenspiel auch so manch feine Einzelleistung der Protagonisten zu hren. Der Sound wurde passenderweise im legendren Sunlight Studio in Stockholm, vom ebenfalls legendren Tomas Skogsberg aufgenommen und das Mastering bernahm Demonical Frontmann Sverker Widgren. Das Endergebnis passt wie der berhmte Arsch auf den Eimer und ist noch das Sahnehubchen auf dieser ungeknstelten schwedischen Schlachtplatte. Einzelne Songs heraus zu picken fllt hier immens schwer, da alle qualitativ auf dem gleichen hohen Level agieren und keinerlei Filler auf diesem Album zu finden sind. Persnlich geht mir bei dem fiesen Mid-Tempo Schleifer Dawn of Blasphemy einer ab, aber das kann dann jeder fr sich selbst entscheiden .

Fazit: Scent Of The Buried ist die erhoffte, alles zersgende Abrissbirne schwedischen Todesstahls geworden. Interment bleiben im Ikeatod eine ber jeden Zweifel erhabene Band und Fans des HM-2 Sound knnen hier bedenkenlos zugreifen. Fr mich bereits jetzt schon eine der besten Swe-Death Scheiben des noch jungen Jahres ! Absolute Kaufempfehlung.


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