Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Albuminfo

purgatory - omega void tribunal
Band:
Purgatory
Album:
Omega Void Tribunal
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
813
Views:
633

Review

Drei Jahre nach "Deathkvult Grand Ancient Arts" bringen Purgatory mit "Omega Void Tribunal" ihr neues Werk unters Volk. Und damit zementieren sie ihre Stellung in der Szene, Deathmetal ohne Firlefanz und Beiwerk. 8 mal bekommt der Hrer die Vollbedienung in stimmungsvoll drckendem Deathmetal der dem Hrer nicht wirklich eine Entspannungspause bietet. Aber wer Purgatory kennt der weiss ja das er das auch nicht zu erwartet hat.
Im Grunde genommen hat sich (glcklicherweise) nicht viel gendert, hier und da wurden ein paar kleine Stellschrauben gedreht um das Gesamterlebniss noch etwas zu verfeinern, letztendlich bleiben Purgatory aber unverkennbar Purgatory. Und auch wenn das Album am Stck am besten funktioniert so haben die Jungs doch darauf geachtet das die Titel einzeln gehrt auch noch unterscheidbar bleiben und somit jeder Track ein Alleinstellungsmerkmal hat. Aber wie gesagt, am besten entfaltet "Omega Void Tribunal" seine infernalische Wirkung als Ganzes. In dem wuchtig direkten Klangbild verbergen sich unzhlige Rifforgien mit Gitarrenlufen zum durchdrehen, das Drumming von Meister Lutz thront weit ber jeglicher Stumpheit oder seelenlosem Gehmmer. Ich weiss dieser Begriff ist berstrapaziert, aber auf dem Album sprt man zu jeder Sekunde das Herzblut der vier Musiker das in die einzelnen Kompositionen einfliesst. "Omega Void Tribunal" ist weit mehr als ein schndes Deathmetalalbum, es ist eine Gttergabe von Maniacs fr Maniacs. Es biedert sich nicht irgendwelchen Trends an und schielt nicht in Dimensionen in denen sie nichts zu suchen haben, Purgatory sind und bleiben voll und ganz sie selbst.
Traumwandlerisch gelingt ihnen dabei das pendeln zwischen dster gebremsten Passagen und unheiligem Gebretters, damit bewahren sie sich erneut vor Belieb- und Austauschbarkeit. Da kommt dann auch die jahrelange Erfahrung ins Spiel, die Jungs wissen einfach was sie tun und reizen ihren musikalischen Kosmos gekonnt aus ohne dabei ber das Ziel hinauszuschiessen.
Purgatory beweisen auf "Omega Void Tribunal" den jungen Wilden im Deathmetal erneut eindrucksvoll wo die Messlatte liegt und wer auf den Thron gehrt.


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist