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Albuminfo

rogash - malevolence
Band:
Rogash
Album:
Malevolence
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist, www.hell-is-open.de
ID:
793
Views:
741

Review

Das Ostdeutsche Death Metal Quintett Rogash, schiebt nach seinem 2014 erschienen Debutalbum Supremacy Undone, jetzt mit Malevolence neues Kraftfutter fr die harte Gemeinde nach. Nach einem durchaus gelungenen Debut, durfte man gespannt sein, was die Truppe aus Jena neues im Studio zusammen gebraut hat.

Nach dem maskulinen Intro, lsst man mit dem anschlieenden Song To the End direkt mal die aufgepumpten Muskeln spielen. Wuchtig und druckvoll geht es zur Sache, aber auch uerst wirkungsvoll groovebetont und direkt auf den Punkt gespielt. Erik am Mikro growlt herrlich tief und rauh, die gesamte Rhythmusfraktion glnzt erneut mit technischer Beschlagenheit und die beiden Riffmeister Rico und RT lassen ein klasse Riff nach dem anderen vom Stapel. Ein Einstieg nach Ma welcher einfach nur Spa macht und fetzig nach vorne geht. Es ist unschwer heraus zu hren, dass Rogash bei ihrem Songwriting etwas aufgerumt haben, die Band agiert 2016 direkter und ausgereifter, was sich uerst positiv im Gesamtsound niederschlgt. Dieses flssige und brachiale Songgerst, basierend auf der feinen Mischung aus skandinavisch-amerikanischen Death Metal, zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album und macht somit ein hervorheben einzelner Songs unntig, da das gesamte Album bestckt ist mit erstklassigen, brutalen und mosh-kompatiblen Klangperlen. Das passende druckvolle Soundgewand wurde in den Eisensound Studios zusammen geschneidert und von Dan Swno veredelt. Smtliche Protagonisten wurden gleichmig in die Songs integriert und so sind neben den filigranen Leads, den wuchtigen Drums auch die kalt schnarrenden schnen Basslufe wunderbar heraus zu hren. Der abwechslungsreich gestaltete Gesang passt mit seiner Rohheit wunderbar zu dem mchtigen Riffmassaker und hlt das todesmetallische Aggressionslevel immer schn auf Anschlag. Mein persnliches Hhepunkt auf Malevolence ist Dreams And The Flesh und muss doch noch einmal kurz erwhnt werden, eine gnadenlose Abrissbirne vor dem Herrn, die wie eine mchtige Dampframme mit ordentlich Getse und mchtigem Druck dich einfach nur herrlich platt macht. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen und kein Halswirbel ohne Schden zurck, ein Song mit absolutem Hitfaktor, welcher gerade Live wie ein Derwisch durch den Pit rollen wird !
Das einzige was sich mir auf diesem groartigen Album nicht erschliet ist, warum man diese Walze Namens Feed als Instrumental gelassen hat und nach 1:54min sang-und klanglos einfach beendet, hieraus htte man sicher mehr machen knnen. Aber das ist wieder minimales Gejammer auf sehr hohem Niveau, den das restliche Material auf Malevolence regiert ganz klar auf internationalem Topniveau und zeigt wieder einmal, dass sich deutsche Death Metal Bands sich in keinster Weise vor ihren auslndischen Kollegen zu verstecken brauchen. Als kleines Schmankerl, wird zum Abschluss als Bonussong noch eine Rogash Version von Sepulturas Refuse / Resist prsentiert und auch dieses Cover darf man mehr als gelungen bezeichnen.

Fazit: Malevolence ist ein erstklassiges und absolut hochwertiges Death Metal Album geworden. Der Ostdeutsche Fnfer hat nochmal eine ordentliche Schippe Kohlen nachgelegt und legt in dem noch jungen Jahr die Messlatte fr die weiteren Verffentlichungen in schwindelerregender Hhe auf. Malevolence strotzt vor Brachialitt, Energie, technischer Raffinesse und eingngigem tollem Songwriting. Death Metal Maniacs schafft die Tische beiseite und ab geht der Tanz durch die heimische Bude !


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