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Albuminfo

rogash - malevolence
Band:
Rogash
Album:
Malevolence
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist, www.hell-is-open.de
ID:
793
Views:
822

Review

Das Ostdeutsche Death Metal Quintett Rogash, schiebt nach seinem 2014 erschienen Debutalbum Supremacy Undone, jetzt mit Malevolence neues Kraftfutter für die harte Gemeinde nach. Nach einem durchaus gelungenen Debut, durfte man gespannt sein, was die Truppe aus Jena neues im Studio zusammen gebraut hat.

Nach dem maskulinen Intro, lässt man mit dem anschließenden Song “To the End“ direkt mal die aufgepumpten Muskeln spielen. Wuchtig und druckvoll geht es zur Sache, aber auch äußerst wirkungsvoll groovebetont und direkt auf den Punkt gespielt. Erik am Mikro growlt herrlich tief und rauh, die gesamte Rhythmusfraktion glänzt erneut mit technischer Beschlagenheit und die beiden Riffmeister Rico und RT lassen ein klasse Riff nach dem anderen vom Stapel. Ein Einstieg nach Maß welcher einfach nur Spaß macht und fetzig nach vorne geht. Es ist unschwer heraus zu hören, dass Rogash bei ihrem Songwriting etwas aufgeräumt haben, die Band agiert 2016 direkter und ausgereifter, was sich äußerst positiv im Gesamtsound niederschlägt. Dieses flüssige und brachiale Songgerüst, basierend auf der feinen Mischung aus skandinavisch-amerikanischen Death Metal, zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album und macht somit ein hervorheben einzelner Songs unnötig, da das gesamte Album bestückt ist mit erstklassigen, brutalen und mosh-kompatiblen Klangperlen. Das passende druckvolle Soundgewand wurde in den Eisensound Studios zusammen geschneidert und von Dan Swäno veredelt. Sämtliche Protagonisten wurden gleichmäßig in die Songs integriert und so sind neben den filigranen Leads, den wuchtigen Drums auch die kalt schnarrenden schönen Bassläufe wunderbar heraus zu hören. Der abwechslungsreich gestaltete Gesang passt mit seiner Rohheit wunderbar zu dem mächtigen Riffmassaker und hält das todesmetallische Aggressionslevel immer schön auf Anschlag. Mein persönliches Höhepunkt auf Malevolence ist “Dreams And The Flesh“ und muss doch noch einmal kurz erwähnt werden, eine gnadenlose Abrissbirne vor dem Herrn, die wie eine mächtige Dampframme mit ordentlich Getöse und mächtigem Druck dich einfach nur herrlich platt macht. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen und kein Halswirbel ohne Schäden zurück, ein Song mit absolutem Hitfaktor, welcher gerade Live wie ein Derwisch durch den Pit rollen wird !
Das einzige was sich mir auf diesem großartigen Album nicht erschließt ist, warum man diese Walze Namens “Feed“ als Instrumental gelassen hat und nach 1:54min sang-und klanglos einfach beendet, hieraus hätte man sicher mehr machen können. Aber das ist wieder minimales Gejammer auf sehr hohem Niveau, den das restliche Material auf Malevolence regiert ganz klar auf internationalem Topniveau und zeigt wieder einmal, dass sich deutsche Death Metal Bands sich in keinster Weise vor ihren ausländischen Kollegen zu verstecken brauchen. Als kleines Schmankerl, wird zum Abschluss als Bonussong noch eine Rogash Version von Sepulturas “Refuse / Resist“ präsentiert und auch dieses Cover darf man mehr als gelungen bezeichnen.

Fazit: Malevolence ist ein erstklassiges und absolut hochwertiges Death Metal Album geworden. Der Ostdeutsche Fünfer hat nochmal eine ordentliche Schippe Kohlen nachgelegt und legt in dem noch jungen Jahr die Messlatte für die weiteren Veröffentlichungen in schwindelerregender Höhe auf. Malevolence strotzt vor Brachialität, Energie, technischer Raffinesse und eingängigem tollem Songwriting. Death Metal Maniacs schafft die Tische beiseite und ab geht der Tanz durch die heimische Bude !


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