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Albuminfo

degial - savage mutiny
Band:
Degial
Album:
Savage Mutiny
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu,www.hell-is-open.de
ID:
784
Views:
1044

Review

Bestimmt war jeder von euch frher oder spter schon in eine Diskussion verwickelt in der es um die Entwicklung des Death Metal ging. Das sich der Todesmetal doch grtenteils zum Negativen entwickelt hat, viel der Brutalitt der ursprnglichen Bands verloren ging und berhaupt Death Metal nur noch ein Label ist um Bands zu verkaufen denen es an Gespr fr eingngige Melodien fehlt.

Teilweise mag da ja etwas dran sein wer aber eine solche Aussage nicht nur macht sondern auch noch ernst meint hat zwei groe Probleme: zum einen kennt er (oder natrlich sie) sich nicht mal ansatzweise mit Death Metal aus. Zum anderen kennt sie (oder natrlich er) Degial nicht. Denn die Schweden bringen uns genau das was all jenen fehlt denen der zeitgeme, moderne Death Metal zu sonnig ist. Dsternis, Tod und Verderben ohne Ende!

Allerdings muss ich hier auch direkt anmerken dass Savage Mutiny bei mir nicht von Anfang an zndet. Damit meine ich nicht dass das Album etwas Eingewhnungszeit bentigt, nein ich finde einfach die ersten Songs nicht sonderlich markant. Ohne Frage qualitativ sehr hochwertig Degial zeichnen sich durch frostiges, rasantes Riffing aus (welches an sich auch eine gewisse Eingngigkeit mit sich bringt) und es gelingt ihnen ohne groe Anlaufzeit sofort eine Art Nachkriegs-Atmosphre zu kreieren. Wobei es eigentlich mitten im Krieg besser beschreiben wrde. Allerdings sind die Songs fr mich nicht wirklich greifbar.

Dies ndert sich aber schlagartig mit Deathsiege. Dieser Titel lutet fr mich (persnlich) ganz klar den Hhepunkt des Albums ein. Dieser Hhepunkt umfasst auch die folgenden drei Songs. Hier zeigen die Schweden ihr volles Potential und schpfen dies auch bis zum letzten Tropfen aus. Harter, erbarmungsloser, kalter und vor allem tdlicher Metal in seiner reinsten Form. Hier werden die Songs auch etwas markanter und bieten dem Hrer einen deutlich besseren Wiedererkennungswert. Das Schlusslicht Transgression kann da meines Erachtens nicht mehr ganz mithalten. Trotzdem sorgt es fr einen absolut wrdigen Abschluss des Albums. Ein Massaker durch und durch.

Degial zeigen uns was Death Metal wirklich bedeutet. Eine Band die so drastisch dichte und packende Stimmung verbreitet ist immer hrenswert. Wer kein Problem damit hat dass die Songs oft etwas glatt geraten sind und sich damit schwer tun etwas wiedererkennbares zu generieren wird mit Savage Mutiny ausgesprochen viel Freude haben.


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