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Albuminfo

degial - savage mutiny
Band:
Degial
Album:
Savage Mutiny
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu,www.hell-is-open.de
ID:
784
Views:
1078

Review

Bestimmt war jeder von euch früher oder später schon in eine Diskussion verwickelt in der es um die Entwicklung des Death Metal ging. Das sich der Todesmetal doch größtenteils zum Negativen entwickelt hat, viel der Brutalität der ursprünglichen Bands verloren ging und überhaupt Death Metal nur noch ein Label ist um Bands zu verkaufen denen es an Gespür für eingängige Melodien fehlt.

Teilweise mag da ja etwas dran sein – wer aber eine solche Aussage nicht nur macht sondern auch noch ernst meint hat zwei große Probleme: zum einen kennt er (oder natürlich sie) sich nicht mal ansatzweise mit Death Metal aus. Zum anderen kennt sie (oder natürlich er) Degial nicht. Denn die Schweden bringen uns genau das was all jenen fehlt denen der „zeitgemäße“, „moderne“ Death Metal zu sonnig ist. Düsternis, Tod und Verderben ohne Ende!

Allerdings muss ich hier auch direkt anmerken dass „Savage Mutiny“ bei mir nicht von Anfang an zündet. Damit meine ich nicht dass das Album etwas Eingewöhnungszeit benötigt, nein – ich finde einfach die ersten Songs nicht sonderlich markant. Ohne Frage qualitativ sehr hochwertig – Degial zeichnen sich durch frostiges, rasantes Riffing aus (welches an sich auch eine gewisse Eingängigkeit mit sich bringt) und es gelingt ihnen ohne große Anlaufzeit sofort eine Art Nachkriegs-Atmosphäre zu kreieren. Wobei es eigentlich „mitten im Krieg“ besser beschreiben würde. Allerdings sind die Songs für mich nicht wirklich greifbar.

Dies ändert sich aber schlagartig mit „Deathsiege“. Dieser Titel läutet für mich (persönlich) ganz klar den Höhepunkt des Albums ein. Dieser Höhepunkt umfasst auch die folgenden drei Songs. Hier zeigen die Schweden ihr volles Potential und schöpfen dies auch bis zum letzten Tropfen aus. Harter, erbarmungsloser, kalter und vor allem tödlicher Metal in seiner reinsten Form. Hier werden die Songs auch etwas markanter und bieten dem Hörer einen deutlich besseren Wiedererkennungswert. Das Schlusslicht „Transgression“ kann da meines Erachtens nicht mehr ganz mithalten. Trotzdem sorgt es für einen absolut würdigen Abschluss des Albums. Ein Massaker durch und durch.

Degial zeigen uns was „Death Metal“ wirklich bedeutet. Eine Band die so drastisch dichte und packende Stimmung verbreitet ist immer hörenswert. Wer kein Problem damit hat dass die Songs oft etwas glatt geraten sind und sich damit schwer tun etwas wiedererkennbares zu generieren wird mit „Savage Mutiny“ ausgesprochen viel Freude haben.


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