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Albuminfo

reckless manslaughter - blast into oblivion
Band:
RECKLESS MANSLAUGHTER
Album:
Blast Into Oblivion
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
34:56
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
455
Views:
1496

Review

ir rekapitulieren kurz: 2008 haben sich ein paar Death Metal - Bewahnte zusammengetan, um gemeinsam zu lärmen. Man gab der Band den Namen RECKLESS MANSLAUGHTER und veröffentlichte (nach einem Demo ) 2011 das Debüt "Storm Of Vengeance", welches durchaus soliden Death Metal bot. Zwar ballerte die Mucke schon recht gut, doch wenig Abwechslung und fehlende Highlights, die herausragten, führten dazu, daß das Album nur selten in meinen Player wandert. Jetzt steht man mit Album Nummero zwo in den Startlöchern. Ladies & Gentlemen:
Wie schon beim Erstling "Storm Of Vengeance" hält man sich auch beim neuen Werk nicht mit Geplänkel wie einem stimmungsvollen Intro o.ä. auf; CD eingelegt, auf "play" gedrückt und schon gibt es ohne Vorspiel direkt auf die Fresse. Das war es aber dann schon mit den Gemeinsamkeiten, abgesehen davon, daß man "Blast Into Oblivion" sofort als RECKLESS MANSLAUGHTER - Platte erkennt... nur deutlich besser als auf dem Debüt. Als erstes ist man ( im wahrsten Sinne ) geplättet vom wuchtigen, brutalen Sound,der aufgefahren wird. Und genau diese massive Soundwand ist es, die mich zur folgenden ( nicht böse gemeinten ) Unterstellung verleitet: Da schielt wohl jemand auf das Erbe der übermächtigen BOLT THROWER. Genau diese britische Institution ist es nämlich, an die ich beim Hören des Albums denken muß. Da dieser hörbare Einfluß aber stets vom eigenen Stallgeruch begleitet wird, reden wir hier nicht von Kopie, sondern können diese Tatsache definitiv auf der Habenseite verbuchen.
Wie gesagt, "Blast Into Oblivion" haut von Anfang an gut rein,aber in der zweiten Hälfte dreht die Scheibe noch um einiges auf: "Faith Is Broken", "Unternehmen Zitadelle" und "Nuclear Postman" sind amtlich ballernde Hits, die dann vom abschließenden "Iron Casket" gekrönt werden ( ein extra Kompliment für das "stoppende Triebwerk" am Ende, seehr geil ! )
Genau diese Songs sind es, die das Debüt dann auch zerbröseln, DAS sind die Knaller, die ein Album braucht und dann auch gleich mal alle hintereinander. Und auch das Problem mit der Abwechslung hat man souverän in den Griff bekommen; die Songs bieten einiges an Details und vom Tempo her ist man variabler geworden. Insgesamt bietet "Blast Into Oblivion" wesentlich mehr,als ich erwartet habe.
Garniert wird das Album noch durch ein sehr geiles Cover, das auf Grund desselben Künstlers und der Farbgebung stark an das aktuelle REVEL IN FLESH - Album erinnert, aber eben auch ideal zum martialischen Sound von RECKLESS MANSLAUGHTER paßt. Die Band hat riesige Schritte nach vorne gemacht und ist definitiv auf denm richtigen Weg mit dieser starken Scheibe. Der Vollstänigkeit halber sei erwähnt, daß das Album soundtechnisch von Dan Swanö veredelt wurde und diverse Gäste von u.a. MONSTROSITY und LIFELESS involviert wurden,wobei aber keinerlei Namedropping nötig ist; die Klasse von "Blast Into Oblivion" spricht für sich. Wie gesagt, wenn es rechtmäßige Erben von BOLT THROWER gibt, dann sind da RECKLESS MANSLAUGHTER ein verdammt heißer Kandidat. Death fucking Metal...the brutal way !


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Tracklist

1. Storm of Vengeance
2. Sadistic Salvation (feat. Ralf Janssen)
3. Rotten Memories
4. Blinded by Rage (feat. lyrics from Brian Allen)
5. Faith is broken
6. Unternehmen Zitadelle
7. Nuclear Postman (Manstractor Cover)
8. Iron Casket (feat. Mike Hrubovcak und Marc Niederhagemann

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