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Albuminfo

imparity / les mèmoires fall - dying dreams
Band:
Imparity / Les Mèmoires Fall
Album:
Dying Dreams
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
36:33
Wertung:
6.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1517
Views:
314

Review

Zwei Bands unterschiedlichster Herkunft, aber ein gemeinsamer musikalischer Nenner: Klingt nach einer guten Idee für ein Splitalbum. Dachten sich auch die deutschstämmigen Imparity und holten die brasilianischen Les Mèmoires Fall mit an Bord.

Beide haben sich dem Gothicmetal verschrieben, es geht auch mal in Richtung Doommetal. Was beide noch eint und wahrscheinlich die Gemüter spaltet ist der weibliche Gesang, da braucht man ein Ohr für. Es ist jetzt nicht so schlimm wie bei den üblichen Vertretern aus dem Trällerelsengenre (haben da eigentlich noch welche überlebt aus dem einstigen Hype?), aber der teils hohe Gesang ist Geschmackssache. Da muss ich gleich sagen das die Brasilianer das besser gelöst haben, hier steht der Gesang nicht so im Vordergrund, sprich er ist im Gesamtbild nicht so überpräsent. Beim Teil von Imparity dachte ich mir an der ein oder anderen Stelle schon: Hier wäre weniger mehr gewesen.

Klanglich klingen beide etwas alt. Aber in gut, der Sound orientiert sich an der bodenständigen Phase des Gothicmetals und hat immer noch Metal als Fundament. Kein glattpolierter Kram, man könnte fast denken das die ein oder andere Combo von einst so im Proberaum geklungen haben muss bevor das Glattmacher&Gleichmacher Tool im Aufnahmeprozess zum Einsatz kam.

Stellenweise wird der Elfengesang noch von männlichen Growls gekontert, aber wie gesagt nur teilweise. Finde ich gut das man hier nicht das bekannte "Beauty & Beast" Schema stur durchgezogen hat sondern wirklich drauf geachtet hat das sparsam einzusetzen. Auch dieses Wechselspiel haben LMF in meinen Augen und Ohren besser gelöst und gehen für mich, wenn man so möchte, als Gewinner der Split hervor.
Die Brasilianer sind für mich einfach spannender und trotz der Veranlagung an frühere Klänge frischer und lebendiger. Das dudelige "Curved Path" hätte ich nicht gebraucht, dafür lieber noch einen metallischeren Track mehr. Kurzzeitig geht der ja, aber auf die Länge von über fünf Minuten passiert einfach zu wenig. Das da mehr geht haben sie ja vorher bewiesen.
Imparity will ich aber nicht vergessen, kommen für mich wie gesagt nach Les Mèmoires Fall. Mir fehlt etwas die zündende Idee, zum Beispiel das an Black Sabbath erinnernde Riff in "Trapped in Wealth" tönt zwar ganz gut, reicht aber auch nicht über die ganze Länge. Im Grunde genommen alles gut soweit, aber ich hätte gern mehr Variabilität und Vitalität.

Als Vorstellrunde im Sinne von "Wer wir sind, was wir machen" funktioniert diese Platte bestens, wer ein Ohr für Bands wie Lacuna Coil, Theatre of Tragedy und Co hat der darf hier gerne mal ein Ohr riskieren. Das Ganze ist schon im September 2021 erschienen, das Review kommt jetzt erst da der neu gegründete Seitenarm vom Schattenpfade Label, Lichtpfade, das Splitalbum als erste Veröffentlichung auf Vinyl rausbringt.


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Tracklist

1. Imparity – Hate in the Name of God
2. Imparity – Trapped in Wealth (2021)
3. Imparity – Dying Dreams
4. Les Mémoires Fall – Tears (feat. Cimone Tavares)
5. Les Mémoires Fall – Whinnings (feat. Naimi Stephanie)
6. Les Mémoires Fall – Curved Path





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