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Albuminfo

solstice - casting the die
Band:
Solstice
Album:
Casting the Die
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
41:43
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Oli
ID:
1459
Views:
601

Review

Solstice sind zurück und vorne weg, es ist ein gelungenes Comeback in meinen Augen! Die Band wurde 1990 von Rob Barrett, Alex Marquez und Dennis Munoz in Miami gegründet. Mit der deutschen Plattenfirma Steamhammer im Rücken und dem selbstbetitelten Hammerdebut, das 1992 erschien, legte man einen erstklassigen Start hin. Leider blieb der Truppe mit ihrem harschen Mix aus den härtesten Zutaten von Thrash & Death Metal der große Durchbruch verwehrt, was vor allem auf die massiven Besetzungswechsel und den weiteren Bandverpflichtungen der einzelnen Musiker zurückzuführen ist. Gitarrero Rob Barrett war, ebenso wie Meistertrommler Alex Marquez, auch noch bei Malevolent Creation tätig und R.B. wechselte später ja bekanntlich zum Großschlachtschiff Cannnibal Corpse. Der zweite Saitenzupfer Dennis Munoz hatte seit dieser Zeit dann die musikalische Leitung. Sein Gitarrenspiel war von Anfang an mitprägend für die Kapelle und so war auch die erste Comeback Scheibe 2009 (14 Jahre nach Zweitwerk "Pray") erst die insgesamt dritte Veröffentlichung der Herren aus Florida. Trotz teils neuer Mannschaft, an der Marschrichtung hatte sich nichts geändert, jedoch ging "To Dust" im Groß der Releases unter und es wurde sehr schnell wieder beängstigend still um die Combo. Totgesagte leben bekanntlich länger und Herr Munoz zählt anscheinend zu denjenigen. So kam es nach einem kurzen Aufflackern im Jahre 2015 in Form einer Split mit Cist nach weiteren 6 Jahren nun endlich zu Longplayer Nummero 4! Man teilt sich wiederholt Personal mit Malevolent Creation und hat deren "Jüngling" Ryan Taylor für Gitarre und Gesang verpflichtet. Das altgediehnte Trommeltier Alex Marques hat seinen angestammten Platz hinter der Schießbude wieder eingenommen, der standhafte Munoz nach wie vor an der zweiten Axt und ein überaus talentierter Basszupfer wurde mit Marcel Salas gefunden. Diese Kombination aus alten Haudegen und frischem Blut führt dazu, dass wir auf dem aktuellen Output eine extrem frisch klingende Thrash/Death Klatsche bekommen die sich gewaschen hat, aber gleichzeitig sich ohne Probleme ins Set von Solstice´ Backkatalog einfügt. Die "alten" Sachen werden übrigens von der neuen Plattenfirma Emanzipation Productions erneut veröffentlicht. Wer die Teile noch nicht sein Eigen nennt und diese Wissenslücke im Bereich extremer Mucke schließen möchte, sollte nach diesen Tonträgern mal bei seinem Vinyl/CD-Dealer seines Vertrauens nachschauen!

Nun aber mal noch ein paar weitere Worte zu "Casting the Die". Wer genau für die Produktion der neuen Langrille verantwortlich ist, weiß ich wegen mangelnder Info leider nicht, vermute mal das Dennis Munoz, der 2011 auch einen tollen Remix vom 1995er "Pray" ablieferte, aber seine Hände an den Reglern hatte. Egal wie, der Produzent verleiht den Tracks messerscharfe Gitarren, einen prägnanten slapenden Bass (man höre nur mal Lied #2 "Transparent"), klare kräftige Drums und einen gut hörbaren Schreihals. Perfekt für die elf treibenden Tracks, die insgesamt betrachtet, auch durch den kristallklaren Sound, etwas mehr nach Thrash klingen anstelle der etwas roheren deathmetal-lastigeren Gewalt inklusive Morrissound Klang die noch auf dem Erstling herrschte. Nichtsdestotrotz ist man nach den knapp 42 Minuten komplett zerlegt worden. Wo Thrash drauf steht, soll auch Thrash drin sein, nach diesem Motto wird hier auch vorgegangen, Speed, Druck, Vorwärts, Speed, Speed aber, wenn auch mit der "Auf die Zwölf" Methode gearbeitet wird, alles immer mit Abwechslung und Köpfchen. Einzelne Songs herauszupicken finde ich schwierig, da sich von Anfang bis zum Schluss coole, geile, starke Riffs an Riffs setzen und alle vier Mannen einen super Job abliefern.

Wer seinen Prügel Metal gerne in der Schnittmenge Demolition Hammer, Razor, Sadus, (schnelle) Exodus hören möchte, kann hier blind zugreifen, alte Fans wie ich sowieso und neue Begeisterte kommen hoffentlich auch dazu.
Eine stabile Besetzung und die ein oder andere Tour / Festivalauftritte sei den Herren gewünscht!



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Tracklist

1. The Altruist
2. Transparent
3. Who Bleeds Whom
4. Lifeline
5. Ignite
6. Outlast
7. Seven
8. Embellishment Exposed
9. Cast the Die
10. Eyes Sewn Shut
11. Scratch

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