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Albuminfo

deathswarm - forward into oblivion
Band:
Deathswarm
Album:
Forward Into Oblivion
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
49:50
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist
ID:
1458
Views:
429

Review

Das aus Uppsala / Schweden stammende Death Metal Quintett legt mit „Forward Into Oblivion“ bereits sein zweites Album auf den Prüfstein. Das erste Album „Shadowlands of Darkness“ erschien bereits 2019 über Chaos Records (Mex), für das neue Album hat jetzt Rico von FDA Records die Band unter Vertrag genommen.

Klassischer Death Metal von Bolt Thrower bis Dismember steht auf dem Speiseplan, das liest sich für den geneigten Fan immer schmackhaft, also ran an die Buletten.

Forward Into Oblivion startet auch direkt mit einer Verbeugung in Richtung England, Bolt Thrower-lastig wird mit „We Still Burn“ der bunte Reigen eröffnet. Sehr gefällig und treibend schiebt sich der Song durch die Gehörgänge, immer schön an diesem coolen Riff angedockt, gibt es fast 6 Minuten lang gekonnt traditionell gespielten Death Metal auf die Ohren. Mit „Unshackle The Jackal“wechselt man ins HM2 Lager, überwiegend wird hier schnell und klassisch agiert, das berühmte Sahnehäubchen stellen aber die atmosphärisch gestalteten Parts innerhalb des Songs dar, welche den Track insgesamt auf ein höheres Niveau heben. Mit „Where Death Is Recrowned“ treten einem die Schweden in doomiger Manier mal so richtig dick in den Arsch. Tiefe, aggressiv gehaltene Growls, eine sich immer wieder machtvoll auftürmende Gitarrenmauer und dieses sich in die Hirnrinde fräsende Riff machen süchtig und manifestieren „Where Death Is Recrowned“ zu meinem persönliches Highlight des neuen Albums. Leider kann „Army Of Shadows“ nach dieser Vorgängernummer keine wirklichen Akzente setzen, alles in allem kein schlechter Song, es fehlt aber das gewisse etwas innerhalb des Songs. Besser geht es da wieder „Unblessed Be Catharsis“ an, starkes vordergründiges Riff und passend brutal gehaltene Growls ergänzen sich sehr gut mit leichtem Freiraum für unterschwellige Melodieläufe. Eine verdammt starke Nummer welche die Bezeichnung HM2-Säge redlich verdient hat. Als nächstes übernimmt der Dichter mit dem Fleischbeil das Geschehen. „The Poet And The Meat Cleaver“ heißt der liebliche Titel, wobei auch hier eher das bluttriefende Fleischbeil anstatt der lieblichen Dichtkunst regiert, kalter schwedischer Todesstahl anstatt zarter Tintenfeder ist ganz klar die Devise. „Deus Ex Nihilo“ folgt dem bereits eingetretenen Pfad des Albums, kann aber den vorangegangenen Wegbereitern nicht folgen und bleibt somit qualitativ etwas auf der Strecke liegen. Abwechslungsreicher und ausgereifter gestaltet macht „The Eating Blood“ wieder eine bessere Figur. Überwiegend in schnellerem Tempo gehaltener Swe-Death, der sich aber nicht nur an ausgelatschte Strukturen hält, sondern seine eigene Wege geht. Das Album schließt mit dem im Verbund gesehenen doch eher ausgefallenen Song „In The Wells They Await“ ein zäher, doomlastiger Track, welcher teilweise auf unharmonische Strukturen setzt und meines Erachtens als Abschluss falsch platziert ist.

Fazit: Deathswarm haben mit „Forward Into Oblivion“ mit Sicherheit das Rad nicht neu erfunden, was aber auch definitiv nicht die Intention des Albums war. Der schwedische Fünfer hat ein abwechslungsreiches Album im klassischen Gewand abgeliefert und sich mit eigenen Stilmitteln vor der ein- oder anderen Szenegröße verneigt. Ein Album welches überwiegend durch treibende, aggressive und arschtretende Songs jede Menge Spaß in den Backen und fast konstantes Kopfnicken beschert. Wenn beim nächsten Album die etwas blutleere Produktion vermieden wird und alle Songs das gleiche hohe Level erreichen, dürfte einem größeren Siegeszug wohl nichts im Wege stehen.

Anspieltipp: Unshackle The Jackal, Where Death Is Recrowned


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Tracklist

1. We Still Burn
2. Unshackle The Jackal
3. Where Death Is Recrowned
4. Army Of Shadows
5. Unblessed Be Catharsis
6. The Poet And The Meat Cleaver
7. Deus Ex Nihilo
8. The Eating Blood
9. In The Wells They Await

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