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Albuminfo

heads for the dead - into the red
Band:
Heads for the Dead
Album:
Into the Red
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
46:39
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
V/Nekrovault
ID:
1451
Views:
120

Review

In einer ohnehin schon schwierigen und tristen Zeit kann es manchmal erfrischend sein, eine Konstante in gewisser Hinsicht zu haben. Was Herr Haubersson (Revel In Flesh) anpackt, hat Hand und Fuß. Und mit seinem „Partner in Crime“ Jonny Pettersson (u. a. Wombbath) wird erneut eine Konstante in Sachen Death Metal geliefert. Ich muss gestehen, das HEADS FOR THE DEAD-Debütalbum „Serpents Curse“ etwas stiefmütterlich behandelt zu haben. Aufhorchen ließ mich die Tatsache, dass kein Geringerer als Ed Warby (u. a. Gorefest, Hail of Bullets) als Schlagzeuger für das aktuelle Album rekrutiert wurde, der mit zu meinen persönlichen Schlagzeugikonen im Death Metal zählt. Also tauchen wir nun ab … into the red.

Der Einstieg und gleichzeitig Titelsong „INTO THE RED“ beginnt hart. Typische Haubersson-Schreie paaren sich mit einer leicht angeschwärzten Melodie. Der Song beinhaltet alle Trademarks eines soliden Death-Metal-Songs. Atmosphärische Passagen treffen auf Raserei. Zu diesem Song wurde auch ein Video produziert: (Youtube).
„THE COFFIN SCRATCHER“ kommt sofort auf den Punkt und lässt mit einer D-Beat-lastigen Punk-Crust-Note sämtlichen Aggressionen freien Lauf. Nach zwei Minuten Eskalation ist kurz und knapp alles gesagt und zerlegt.
Eine waschechte epische Up-Tempo-Nummer folgt mit „AT THE DEAD OF NIGHT“. Ein langsamer und dunkler Beginn, der sich mit einer markanten Melodie nach oben schraubt und in einem finalen Solo entlädt. Hierzu haben Heads for the Dead ein Lyric-Video veröffentlicht: (Youtube).
Die „HORROR INJECTION“ folgt im Anschluss und infiziert den Hörer mit einer sehr flotten und klassischen Death-Metal-Nummer.
Mit einer schleppenderen Nummer zeigt „THE SEANCE“, dass auch der Mid-Tempo-Sektor auf diesem Album nicht zu kurz kommt. Hier fallen Hauberssons hohe, gekeifte Schreie einmal mehr auf, die vermutlich nicht jedermanns Sache sind, aber dem Ganzen durchaus Abwechslung im gesamten stimmlichen Klangbild geben.
Der sprichwörtliche Knüppel aus dem Sack wird im Anschluss mit „NIGHT RIPPING TERROR“ und „THE MIDNIGHT RESISTANCE“ zelebriert. Zwei blastbeatlastige Nummern, die innerhalb von zweieinhalb Minuten eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
Mit „MULTI MORBID MANIAC“ wird erneut ein eher walzender und getragener Song präsentiert, welcher zwischen Raserei und epischen Parts gekonnt wechselt.
Wie ein Schlag ins Gesicht aus dem Nichts trifft einen „THE REVENANT“ und ist nach gut einer Minute Spielzeit auch genauso schnell im selbigen wieder verschwunden.
In dieselbe Kerbe schlägt auch „THE PROPHERCY FULFILLED“. Rasant mit epischem Mittelpart und finalem Aufbäumen.
Für mich war es eine Überraschung, zu hören, dass „TRANSILVANIAN HUNGER“ von Darkthrone gecovert wurde. Natürlich in entsprechendem HEADS FOR THE DEAD-Gewand in Szene gesetzt. Persönlich finde ich, dass dieser Song eigentlich nicht zu covern ist in seiner monotonen Einzigartigkeit. Aber es zeigt, dass die Band keine Scheu vor tiefer Schwärze hat.
Mein persönliches Highlight des Albums entpuppt sich zum Finale mit „CREATURES OF THE MONOLITH“. Eine düstere Doom-Nummer, welche dem Album ein dunkles Ende schenkt.

Fazit: „INTO THE RED“ ist lyrisch solide von Haubersson in Szene gesetzt, musikalisch von Jonny Pettersson durchdacht inszeniert und final von Neuzugang Ed Warby verfeinert. HEADS FOR THE DEAD bringen mit ihrem neuen Album alles mit, was dem gemeinen Death Metal Maniac behagt. Hier wird Death Metal mit, natürlich, schwedischer Schlagseite dargeboten, der keine Gefangenen macht.


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Tracklist

01. Into the Red (04:46)
02. The Coffin Scratcher (02:11)
03. At the Dead of Night (04:55)
04. Horror Injection (03:40)
05. The Seance (05:15))
06. Night Ripping Terror (02:27)
07. The Midnight Restistance (02:26)
08. Multi Morbid Maniac (04:20)
09. The Revenant (01:05)
10. The Prophecy Fulfilled (02:45)
11. Transilvanian Hunger (Darkthrone cover) (06:19)
12. Creatures of the Monolith (06:30)

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